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Kriechstrom ?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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24 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Beitragvon lagavulin » Mo Jul 02, 2007 23:16

Fendt 106s hat geschrieben:@Forstjunior

Nimm einfach einen Normalen Hauptschalter / Lasttrennschalter den Du in jedem Laden für Autozubehör bekommst, 20 A sollte der mind. abkönnen... Nun trennst du Die Leitung "-" die von der Batterie zur Karosserie geht auf und setzt den Schalter dazwischen... Solltest Du die kabel verlängern müssen, achte darauf, das Du den gleichen Querschnitt nimmst, wie der, der gerade an der Batterie ist. Sollte Deine Batterie mit einem Masseband angeschlossen sein, so nimm mind. eine 20 mm2 Ader dafür! Je größer Du den Querschnitt wählst, desto sicherer! wenn du den schlapper abstellst, legst du den schalter um, und der strom kann nicht mehr zur batterie zurückfliessen, also kann auch kein kriechstrom entstehen, der dir die Batterie leerzieht!


Man darf den Schalter nicht zwischen Batterie und Karosserie legen!!!
Beim ersten Starten raucht das Teil ab, der Anlasser zieht bis zu mehrere hundert Ampere, die dann über den Schalter fließen!
Der Schalter muss zwischen Batterie und Zündschloss liegen.
Ich bin mir nicht 100% sicher, aber die Vorglühung geht nicht über das Zündschloss sondern über einen Leistungsschalter, müsste aber so sein, die Kabel wären viel zu dünn.
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Beitragvon Fendt 106s » Di Jul 03, 2007 7:00

Sorry Lavagulin, aber was Du da nun schreibst, ist für mich nun totaler Unsinn....

Denn wenn es so wäre, wie Du schreibst, würden sich täglich einige Millionen Auto´s aufrauchen.... Ein Anlasser zieht ja nach Leistung kurzzeitig zwischen 60 & etwa 100 Ampere, dies zieht er sich aber NICHT über das Minuspotenzieal Deiner Batterie...

Denk da mal drüber nach, dann würde ja JEDES Gerät in Deinem Fahrzeug beim Startvorgang "Rückwärts" diese Leistung bekommen.. und das über 2-6 qmm2 Ader´n.. Hallo? :?

In diesem Sinne...
Zuletzt geändert von Fendt 106s am Di Jul 03, 2007 8:49, insgesamt 2-mal geändert.
Gruß Markus...
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Beitragvon berni » Di Jul 03, 2007 7:58

Ich misch mich mal ein, damit es nicht heißt eine Meinung steht gegen eine andere.
Auf die Aussage hin:
Sorry Lavagulin, aber was Du da nun schreibst ist totaler UNSINN....

Denn wenn es so wäre, wie Du schreibst, würden sich täglich einige Millionen Auto´s aufrauchen.... Ein Anlasser zieht ja nach Leistung kurzzeitig zwischen 60 & etwa 100 Ampere, dies zieht er sich aber NICHT über das Minuspotenzieal Deiner Batterie...

Denk da mal drüber nach, dann würde ja JEDES Gerät in Deinem Fahrzeug beim Startvorgang "Rückwärts" diese Leistung bekommen.. und das über 2-6 qmm2 Ader´n.. Hallo?

muss ich schon was dazu sagen -
totaler UNSINN....
ist nämlich schon harter Tobak!
Also Fendt 106s denk mal über dein Fachwissen nach:
- wie war das nochmal mit einem geschlossenen Stromfluss?
- bei allen Fahrzeugen (und auch anderen Gleichstromkreisen) ist das so, dass eine Stromquelle (z.B Starterbatterie - meist 12V) in Reihe geschaltet ist mit einem Verbraucher (oder mehreren Verbrauchern die dann parallel zueinander hängen).
Der Strom fließt (jetzt kann man streiten ob man die techn. oder physikalische Richtung nimmt, aber das ist eigentlich egal) sagen wir vom Plus-Pol der Batterie zu den Verbrauchern (an denen liegt an allen die gleiche Spannung an, aber der Strom durch den Verbraucher ist unterschiedlich :!: - da komm ich nochmal drauf zurück). Nach dem Verbraucher geht es dann in den Minus-Pol der Batterie. Strom ist im Plus-Kabel und Minus-Kabel genau gleich.
- So zum Anschluss der einzelnen Verbraucher an die Masse (meist Minuspol): Hier haben wir eine Masseleitung von der Batterie direkt an die metallische Karosserie (die ja leitend ist). Über dieses Kabel fließt der gesamte Strom, der von der Batterie gezogen wird (zur Batterie zurück).
Ausnahmen dazu gibt es, wenn mehrere Kabel (Masse) an den Batterie (-)-Pol angeklemmt sind, aber dann ist es halt so dass ein separates Kabel zu einem besonderen Verbraucher (der dann aber nicht an der Fzg-Masse angeklemmt sein muss) dessen Strom leitet.
- Beim Anlassen fließt aus dem Plus-Pol erst über die Spule des Magnetschalters am Anlasser und dann über dessen (Hochstrom-)Schaltkontakt der Strom durch den Anlasser (der ist ein starker Gleichstrommotor mit sehr hoher Stromaufnahme sagen wir 80A) und über Minus-Pol zurück. :!: Andere gleichzeitig verwendete Verbraucher z.B. Dein Standlicht nehmen auch einen geringen Stromanteil aus der Batterie auf (sagen wir 1,6A) dieser Strom fließt von + über den Lichtschalter zu den Standlichtbirnchen und über die Blechkotflügel zurück in die Masseleitung (Masseanschluß Karosserie -zu-Minuspol der Batterie.
-Baut nun jemand einen Schalter in die Haupt-Plus oder -Minusleitung (Masseleitung oder Masseband) ein, dann fließt der gesamte :!: Strom der aus der Batterie aufgenommen wir da drüber. Der Schalter muss also zwar nur eine sehr geringe "Schaltleistung" haben (es schaltet ja hoffentlich im Anlassvorgang niemand :shock: ). Aber den Strom den er abkönnen muss ist enorm! Deshalb sind solche Schalter auch massiv gebaut.
-Außerdem möchte ich noch anmerken dass der Strom den geringsten Widerstand nimmt (sich sozusagen aussucht ob er über den auf Plu- und Minuspol fallen gelassenen Schraubenschlüssel [Kurzschluss] :oops: oder über die sehr dicken Kabel zum Anlasser und zurück in die Masseleitung nimmt [beim Anlassen] - was wie
"Rückwärts" diese Leistung bekommen.. und das über 2-6 qmm2
versteh ich nicht - der Strom nimmt den geringsten Widerstand - und um es salopp zu formulieren: Der Strom zwengt sich nicht durch irgendwelches 1,5mm² Drähtchen und dann noch durch das Standlichtbirnchen um zurück in die Batterie zu fließen wenn er vom Anlasser gegen Masse ohne nennenswerten Widerstand zurück in die Batterie kommt.

Jetzt hab ich viel geschrieben und das nicht zu fachlich hoffe ich.
Das mit dem Strom und der Spannung ist nicht so schwierig, aber ein bischen befassen muss man sich schon damit und nicht einfach wild Kabel ziehen, mickrige Schalter in die Masseleitung einbauen wollen oder so.

Das Forum ist eine super Sache, aber ich denke wenn ein Fachmann was erklären kann und es auch tut dann sollten Laien zum Beispiel schreiben: "soviel ich weiß..." oder "das habe ich schon mal da und da gesehen und es hat funktioniert, aber ich garantiere für nix..." usw... damit man den Unterschied merkt.
Leute die wenig mit einem Thema bewandert sind und anfragen sollten schon eine Chance haben das wichtige und fachliche herauszulesen.

Grüße
berni
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Beitragvon Fendt 106s » Di Jul 03, 2007 8:47

berni hat geschrieben: mickrige Schalter in die Masseleitung einbauen wollen oder so.

Grüße
berni


also wenn du einen lasttrennschalter mit 20 oder 40 A mickrig nennst, bittesehr... und standartmäßig haben diese schalter nunmal diese größen.. ich weiß nicht genau wieviele ich davon schon verbaut habe, aber abgebrannt ist bisher noch keiner... ansonsten war dein beitrag, fachlich und gut beschrieben :o)
Gruß Markus...
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Beitragvon lagavulin » Di Jul 03, 2007 8:57

@ Fendt 106S,
mache Deine Schaltung so wie Du es beschrieben hast und mache nach dem Starten bitte mal Fotos von dem Schalter.
Der raucht vielleicht nicht beim ersten mal ab, aber lange wird der nicht halten.
Dein Tipp ist gut gemeint aber ich muss hier aber feststellen, dass hier das elektrische Grundlagenwissen fehlt, dann muss ich auch einschreiten!
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Beitragvon lagavulin » Di Jul 03, 2007 11:34

berni hat geschrieben:...
Beim Anlassen fließt aus dem Plus-Pol erst über die Spule des Magnetschalters am Anlasser und dann über dessen (Hochstrom-)Schaltkontakt der Strom durch den Anlasser (der ist ein starker Gleichstrommotor mit sehr hoher Stromaufnahme sagen wir 80A) und über Minus-Pol zurück. :!: Andere gleichzeitig verwendete Verbraucher z.B. Dein Standlicht nehmen auch einen geringen Stromanteil aus der Batterie auf (sagen wir 1,6A) ...


Die Formel lautet P=U*I

H4 Lampe hat 55W: 55W/12V= 4,53A
Ein großer Anlasser hat bis zu 3000W: 3000W/12V=250A
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Beitragvon berni » Di Jul 03, 2007 13:01

@ lagavulin:
hast natürlich Recht!
wollte nicht lang rechnen und trotzdem einen Wert mit annähernder Größenordnung nennen.
Einen 20A-Schalter halte ich aber wie schon gesagt für viel zu mickrig!
Ich hab schon mal den Magnetschalter eines Anlassers zerlegt.
Die Schaltkontakte sind beeindruckend :shock: und auch der Abbrand!

Als Möglichkeit gibt es ja noch fürs Abschalten / Abklemmen der Batterie die Pol-Schnell-Klemmer - was haltet ihr davon?
Motorhaube auf ist halt da ein muß!
Vom Fahrersitz aus zu schaltende Möglichkeit die Batterie abzuschalten ist aber der "NATO-Knochen" - das wär eine Alternative. Gibts in LKWs z.B. und hat dann auch ausreichende Schaltströme.
Beim Bosch-Dienst oder im Netz gibts denk ich mehr Info mit Suchwort "NATO-Knochen".

Ciao
berni
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Beitragvon Fendt 106s » Di Jul 03, 2007 13:02

lagavulin hat geschrieben:@ Fendt 106S,
mache Deine Schaltung so wie Du es beschrieben hast und mache nach dem Starten bitte mal Fotos von dem Schalter.
Der raucht vielleicht nicht beim ersten mal ab, aber lange wird der nicht halten.
Dein Tipp ist gut gemeint aber ich muss hier aber feststellen, dass hier das elektrische Grundlagenwissen fehlt, dann muss ich auch einschreiten!


Hmm, wie schon gesagt, dann habe ich meinen Beruf verfehlt, ich bin Elektrotechniker FH für Maschinen- und Anlagenbau... Beim wohl größten deutschen Automobilhersteller...

In meinem Schlepper werkelt seit 6 Jahren ein 25 A Lasttrennschalter der die Masseleitung trennt! Bis heute ohne Probleme...
Aber egal, ich find es nicht wichtig hier über persönliche Meinungen zu diskutieren, ich nehme Deine (Eure) Kritik so hin, auch wenn ich vielleicht nicht in allen Punkten Eurer Meinung gleichstehe!
Gruß Markus...
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Beitragvon berni » Di Jul 03, 2007 14:22

@Fendt 106s
Ich will jetzt nicht nachkarten,
aber deine Aussagen von vorhin verwundern schon bei deiner Qualifikation. (hab vorhin schon zitiert und möchte nimmer :? du kannst aber gerne noch weiteres Fachwissen von dir geben und wir kommentieren es.)
Das dein Schalter funktioniert steht außer Frage - wie heiß der im Betrieb wird ist ein anderes Kapitel (gerade beim Anlassvorgang) - das sehe ich halt als kritisch an.
Jedem den Schalter den du verbaut hast noch zu empfehlen finde ich aber verantwortungslos. Wenn dein eigener Schalter doch mal abraucht hoffe ich dass niemand dabei geschädigt wird - auch du selbst nicht!

Die Anstellung die du hast ist kein Beweis, dass deine Fähigkeiten auf dem Bereich der Elektrotechnik erste Klasse sind. Vielleicht gibt es aber in deinem Betrieb Bücher oder gute Nachschlagewerke (vielleicht als Pausenlektüre oder so). Ich erinnere nochmals an deine Aussagen.
Und wenn ich auch mal auf die Automobilhersteller losgehen darf:
Bei Fahrzeugen mit super Xenon und was weis ich für High-Tech-Scheinwerfer wurden aus Einsparungsgründen nicht 2,5mm² verlegt sondern nur 1mm² - dass dann der Spannungsabfall höher ist ist doch klar oder?
Freilich wirst du sagen: Das waren die BWL'ler die haben gekürzt. Dass von einen Ingenieur kein Veto kommt ist aber das traurige an der Geschichte. Und dass die Käufer des neuen Wagens kein helleres, besseres Licht haben obwohl dies probagiert wird die andere Seite!
War denke ich aber ein anderer Autobauer als dein Arbeitgeber.

Also ich hör jetzt schon wieder auf!

Trotzdem schöne Grüße
berni
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