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kulap bayern ab 2016

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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39 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: kulap bayern ab 2016

Beitragvon Patrick91 » Sa Jan 02, 2016 11:59

Also keine Fünfgliedrige Fruchtfolge mehr?

Mein altes Kulap a31 eventuell auch um ein Jahr verlängern?
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Re: kulap bayern ab 2016

Beitragvon rundumadum » Sa Jan 02, 2016 16:24

Hofer_Pörndorf hat geschrieben:keine Mulchsaatverfahren bei Reihenkulturen (B37) und Winterbegrünung (B35) ??? Das glaub ich so noch nicht. Das können Sie nicht bringen!!

(Gut, dass ich noch das alte A33 Mulchsaatprogramm hab bis 2018)



Winterbegrünung ist doch gute fachliche Praxis und braucht deswegen nicht mehr gefördert werden. :roll: Und durch die ÖVF haben die "Winterbegrünungen" wenigstens bei uns enorm zugenommen.

Mich wundert nur dass B25/26 (Emissionsarme Wirtschaftsdüngerausbringung) noch gefördert wird..
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Re: kulap bayern ab 2016

Beitragvon Paule1 » Sa Jan 02, 2016 16:33

In Zukunft wir nur noch BIO gefördert, dann sind wir wieder da, wo die moderne Landwirschaft begonnen hat.

https://www.youtube.com/watch?v=gs2YsQSUD6U
https://de.wikipedia.org/wiki/Justus_von_Liebig
https://www.google.de/search?q=Landwirschaft+Justus+Liebig&ie=utf-8&oe=utf-8&gws_rd=cr&ei=keyHVvu_FMOBU-zzh_gE

PS. "Es gibt eben nichts Neues unter der Sonne"

Hier könnten sich die BIO-Scheißer mal ein Scheibe abschneiden :klug:
http://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/entdeckungen-grosser-forscher/liebig-justus-von-100.html
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: kulap bayern ab 2016

Beitragvon Wini » So Jan 03, 2016 22:07

Wenn ich mir die Ausgaben für Spritzmittel und Düngemittel im letzten Jahr ansehe und die aktuellen
Weizen- und Rapspreise sehe, dann kommt man schon ins Grübeln, ob man nicht doch auf die Bio-Schiene aufsteigen sollte.

Wie viele Jahre muss der Betrieb eigentlich auf Bio umgestellt sein, um bei Rückumstellung auf konventionelle Bewirtschaftung
die Fördergelder nicht rückzahlen zu müssen ?
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Re: kulap bayern ab 2016

Beitragvon Holmer 91 » So Jan 03, 2016 23:49

Hallo,

Wini hat geschrieben:Wenn ich mir die Ausgaben für Spritzmittel und Düngemittel im letzten Jahr ansehe und die aktuellen
Weizen- und Rapspreise sehe, dann kommt man schon ins Grübeln, ob man nicht doch auf die Bio-Schiene aufsteigen sollte.


die dürften doch bei dir eh gegen 0 tendieren, mit Null-Input-Raps und Pflug. Streb einfach Kreuzis göttliche Rapserträge an, und du kannst für den Weltmarkt produzieren.

over and out n8
"... Kühe sind schon auch ganz cool, aber Schweine sind halt einfach geil."
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Re: kulap bayern ab 2016

Beitragvon Paule1 » Mo Jan 04, 2016 12:18

Bio ist nicht alles, hier bekommst Du, denke ich jährlich eine Biokontrolle, die kostet echt Geld :idea:
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Re: kulap bayern ab 2016

Beitragvon Landwirt_R » Do Jan 07, 2016 16:32

Ich bin fast vom Stuhl gefallen, als ich auf dieser Seite (http://www.stmelf.bayern.de/agrarpoliti ... /index.php) gelesen habe, dass die Umwandlung von Acker in Grünland B29 nur noch auf Moorstandorten möglich ist. Ich habe letztes Jahr das Feldstück abgegrenzt und alles vorbereitet. Nach der letzten Ernte habe ich unter extrem schwierigen Verhältnissen trotz der Trockenheit eine ordentliche Wiese etablieren können und nun diese Nachricht… Das Feldstück ist im wassersensiblen Bereich, im Maßnahmengebiet Grundwasser und es ist lt. Schlaginfo sogar ein Biotop vorhanden. Die Politik und alle Medien reden über den Gewässerschutz, aber die Pflege von Hecken oder eine Blühfläche ist jetzt wichtiger?! Jetzt habe ich alles dafür getan um meinen Beitrag dazu zu leisten und jetzt soll das nicht möglich sein?! Das kann man nicht verstehen! Mit einem Biolandwirt habe ich bereits die Abfuhr des Aufwuchses vereinbart und ohne das Programm "Verzicht auf jegliche Düngung und Pflanzenschutz" darf er es natürlich nicht füttern. 720€/ha wären es gewesen und mit dem Programm "Verzicht auf Intensivfrüchte" sinds nur noch 250€ und demnach uninteressant. Wie soll man im Herbst planen wenn das Kulap erst im Februar feststeht?! Wenn sich viele in ähnlicher Situation befinden dann macht euren Ärger Luft im Ministerium, beim Bauernverband und bei den Wasserversorgern!

Kontaktformular Ministerium:
https://www.stmelf.bayern.de/kontakt
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Re: kulap bayern ab 2016

Beitragvon Hofer_Pörndorf » Fr Jan 08, 2016 10:24

Das selbe habe ich mir beim Mulchsaatprogramm auch gedacht. Ich habe bereits mit einigen Kollegen, die ausgelaufene Mulchsaat wieder neu abschließen wollten,gesprochen, die teilweise 20 und mehr ha Mais auf Mulchsaat säen. Die haben alle mit diesem Geld kalkuliert.
Ich dachte immer Mulchsaat und Winterbegrünung hätten für die Erreichung der Ziele der WRRL hohe Priorität, aber scheinbar ist das auch mit Hecken und Feldgehölzen, sowie mit Steinmauern möglich (Ironie aus)!
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Re: kulap bayern ab 2016

Beitragvon Vinyard » Mi Jan 20, 2016 7:03

Gibt es eigentlich kein neues Vertragsnaturschutzprogramm? Zumindest habe ich noch nichts gelesen..... :(
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Re: kulap bayern ab 2016

Beitragvon Staffelsteiner » Mi Jan 20, 2016 10:57

Oberpfälzer hat geschrieben:
Tinyburli hat geschrieben:Aber Kopf hoch:
Nach durchschnittlich 5 Jahren versorgt sich der Durchschnittszuwanderer selbst und steigert den Gesamtwohlstand Deutschlands.


Ja klar... Und nächstes Jahr kriegen wir 50 Cent für den Liter Milch und 30 Euro für den dt Weizen...

http://www.bild.de/geld/wirtschaft/arbeitslosenzahlen/hartz-iv-hohe-qouten-bei-auslaendern-22083758.bild.html

Und da sind nur die Hartzer mit ausländischem Pass erfasst. Die mit Migrationshintergrund aber deutschem Pass werden ja den Deutschen zugerechnet...
Und bei den derzeitigen Einwanderern von "durchschnittlichen Einwanderern" zu reden ist ja ein schlechter Witz. Die werden sich eher den Werten der in der Statistik explizit als besonders oft Hartz 4 beziehenden Afghanen und Pakistanis annähern bzw. diese "übertreffen"...

Dieser enthaltene Link macht mich sehr sehr nachdenklich. - Insbesonders, wenn ich noch die Passfälschungsaktividäten auch noch damit in Zusammenhang bringe......

Ich verstehe nicht, warum die staatlichen Kontrollbehörden nicht von jeder Harzer-Person spezielle Erkennungsdaten und Passprüfungen durchführen.

Und dann noch die Betrügereien mit den angeblichen Kindern im Herkunftsland.....Anscheinend sind wir, die uns alles hart erarbeiten müssen, die größten Dummköpfe im Lande..... Zahlen schon seit unsere Jungend in die Sozialsysteme ein.... Zahlen fleisig unsere Steuern, und dann kommt sowas an......

Ich bin enttäuscht, sehr enttäuscht und verärgert.....
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Re: kulap bayern ab 2016

Beitragvon LUV » Mi Jan 20, 2016 11:15

Schon interessant, wie man in einem Kulap-Thema die "Ausländer" als Sündenbock platzieren kann....alle Achtung, das ist schon ganz großes Kino.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: kulap bayern ab 2016

Beitragvon steel. » Mi Jan 20, 2016 11:23

LUV hat geschrieben:Schon interessant, wie man in einem Kulap-Thema die "Ausländer" als Sündenbock platzieren kann....alle Achtung, das ist schon ganz großes Kino.


Ich seh da schon einen Zusammenhang.
Die Flüchtlingskrise kostet dem deutschen Steuerzahler pro Jahr mindestens 20 Miliarden Euro incl aller Kosten drum herum.
Mit weiteren Einwanderern und Familiennachzug wird diese Zahl deutlich ansteigen. Pro Jahr.
Irgendwo muß das Geld herkommen. Da wo sich am wenigsten Widerstand regt. Mal sehen ob die Bezinsteuer von Schäuble für die Flüchtlingskrise eingeführt wird. Oder der Soli wie Seehofer vorschlägt.
Das Kulpaprogramme, Agrarsubventionen oder Agrardieselvergünstigungen eben dafür geopfert werden halte ich sogar für sehr warscheinlich.

Und da sind nur die Hartzer mit ausländischem Pass erfasst. Die mit Migrationshintergrund aber deutschem Pass werden ja den Deutschen zugerechnet...


Ein großes Problem. Das gleiche gilt auch für Straftaten. Somit werden Statistiken ungewollt verfälscht.
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Re: kulap bayern ab 2016

Beitragvon Tinyburli » Mi Jan 20, 2016 11:26

Vinyard hat geschrieben:Gibt es eigentlich kein neues Vertragsnaturschutzprogramm? Zumindest habe ich noch nichts gelesen..... :(


Gibt es schon noch, nur stark eingeschränkt. Die bestehenden Verträge würden verlängert und neue nur erschwert gemacht.
Mit freundlichen Grüssen
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Re: kulap bayern ab 2016

Beitragvon LUV » Mi Jan 20, 2016 11:56

steel. hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Schon interessant, wie man in einem Kulap-Thema die "Ausländer" als Sündenbock platzieren kann....alle Achtung, das ist schon ganz großes Kino.


Ich seh da schon einen Zusammenhang.
Die Flüchtlingskrise kostet dem deutschen Steuerzahler pro Jahr mindestens 20 Miliarden Euro incl aller Kosten drum herum.
Mit weiteren Einwanderern und Familiennachzug wird diese Zahl deutlich ansteigen. Pro Jahr.
Irgendwo muß das Geld herkommen. Da wo sich am wenigsten Widerstand regt. Mal sehen ob die Bezinsteuer von Schäuble für die Flüchtlingskrise eingeführt wird. Oder der Soli wie Seehofer vorschlägt.
Das Kulpaprogramme, Agrarsubventionen oder Agrardieselvergünstigungen eben dafür geopfert werden halte ich sogar für sehr warscheinlich.

Und da sind nur die Hartzer mit ausländischem Pass erfasst. Die mit Migrationshintergrund aber deutschem Pass werden ja den Deutschen zugerechnet...


Ein großes Problem. Das gleiche gilt auch für Straftaten. Somit werden Statistiken ungewollt verfälscht.


Die Gelder werden langfristig sowieso in Frage gestellt, deshalb muss man das aber nicht mit Flüchtlingen in Verbindung bringen. Außerdem ist das Ziel ja Integration nicht dauerhafter Verbleib im Sozialsystem. Wenn man dann noch die Liste bereinigt von den "Nichtflüchtlinge" , dann wird das ganze noch absurder. Ich sehe da nur den Sündenbock - Effekt.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: kulap bayern ab 2016

Beitragvon Kreuzschiene » Mi Jan 20, 2016 14:31

Landwirt_R hat geschrieben:Ich bin fast vom Stuhl gefallen, als ich auf dieser Seite (http://www.stmelf.bayern.de/agrarpoliti ... /index.php) gelesen habe, dass die Umwandlung von Acker in Grünland B29 nur noch auf Moorstandorten möglich ist. Ich habe letztes Jahr das Feldstück abgegrenzt und alles vorbereitet. Nach der letzten Ernte habe ich unter extrem schwierigen Verhältnissen trotz der Trockenheit eine ordentliche Wiese etablieren können und nun diese Nachricht… Das Feldstück ist im wassersensiblen Bereich, im Maßnahmengebiet Grundwasser und es ist lt. Schlaginfo sogar ein Biotop vorhanden. Die Politik und alle Medien reden über den Gewässerschutz, aber die Pflege von Hecken oder eine Blühfläche ist jetzt wichtiger?! Jetzt habe ich alles dafür getan um meinen Beitrag dazu zu leisten und jetzt soll das nicht möglich sein?! Das kann man nicht verstehen! Mit einem Biolandwirt habe ich bereits die Abfuhr des Aufwuchses vereinbart und ohne das Programm "Verzicht auf jegliche Düngung und Pflanzenschutz" darf er es natürlich nicht füttern. 720€/ha wären es gewesen und mit dem Programm "Verzicht auf Intensivfrüchte" sinds nur noch 250€ und demnach uninteressant. Wie soll man im Herbst planen wenn das Kulap erst im Februar feststeht?! Wenn sich viele in ähnlicher Situation befinden dann macht euren Ärger Luft im Ministerium, beim Bauernverband und bei den Wasserversorgern!

Kontaktformular Ministerium:
https://www.stmelf.bayern.de/kontakt


Landwirt_R, versteh mich bitte nicht falsch, aber es ist doch sicherlich nicht VERBOTEN, dass Du Deine Wiese etablierst, oder? Einzig eine gesonderte Förderung gibt es halt nicht. Aber natürlich darfst auch Du Deinen Beitrag zum Gewässerschutz leisten.
Meinen Dank dafür hast Du!
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