dann sagt mir doch einfach lass es lieber mit ner sichel das wird nichts. wollte ja ehrliche antworten. teilweiße habe ich die ja auch bekommen. thema ende habe verstanden das es wohl nur am effektiefsten ist mit freischneider zu arbeiten
Hallo mitnander,es geht ja bald wieder los mit Kulturpflege, ich mähe meist mit dem Freischneider den Gras/Brombeerbewuchs aus und muss eigentlich zwei mal im Jahr ausmähen.Wann mäht ihr eure Forstkulturen aus? Ich muss dieses Jahr die komplette Fläche ausmähen weil wir Mäusebefall haben. Bepflanzt ist eine Kultur mit Stieleiche/Hainbuche und eine Kultur mit Roteiche/Hainbuche.
Hallo mitnander,wie würdet ihr vorgehen ich ahne eine gezäunte Fläche mit 700m2 mit Stieleiche und Hainbuche in Verband 1,5 Meter zwischen den Reihen und 1 Meter in der Reihe.Wie würdet ihr vorgehen in der Fläche ausmähen reicht es nur zwischen den Pflanzreihen also die 1,5 Meter zu mähen? Weil teilweise komm ich zwischen dem Pflanzabstand 1m garnicht mit der Motorsense rein weil die darauffolgende Pflanze schon steht. Und wann würdet ihr das erste mal ausmähen ? Ich hab vor zwei mal zu mähen
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Mal ganz abgesehen von der dichten Fichten Naturverjüngung
Hallo, Wenn die Bilder aktuell sind, würde ich da solange still halten, bis das neue Gras über die Pflanzen wachsen will und dann nur die einzelnen Pflanzen frei stellen ( auskesseln). Je öfter du mähst, desto mehr regst du das Gras zum Wachstum an. Bedenke; Mit jedem Mähgang vernichtest du auch auflaufende erwünschte Begleitvegetation, wie z.B. Birken, die ja im Hintergrund stehen, oder auch andere NV wie Kirsche oder Vogelbeere. Die Mäuse finden bis in den kommenden Winter besseres Futter, bevor sie wieder an die jungen Bäumchen wollen.
Guten Morgen nein es sind keine aktuellen Bilder,hier mal noch aktuelle Bilder. Teilweise ist so eng gepflanzt das ich garnicht mit der Motorsense zwischen rein komm.und Mann sieht die Pflanzen kaum noch.Gepflanzt wurden 30-50cm Größe
Hatte vor Jahren eine Waldwiese aufgeforstet und im ersten Jahr gemeint die Pflanzen müssten richtig ordentlich ausgemäht werden, also das gesamte Gras soweit runter wie möglich.
Es kam ein trockener Sommer und durch das kurze Gras trocknete der Boden zusätzlich aus.
Die Ausfälle hielten sich zwar in Grenzen, aber es gab die ersten Jahre kaum Zuwachs.
Ab dem zweiten Jahr hab ich nur noch ausgekesselt, und auch nur da wo das Unkraut die Pflanzen überwucherte. Lange Grashalme werfen kaum Schatten und müssen nicht plattgemacht werden.
Auf einem Eck waren viele Brenneseln und anderes Zeugs, das hab ich dann nur mit den Schuhen ringsherum niedergetreten, durch die abgeknickten Stengel blieb das Zeug unten, wuchs aber weiter und schützte den Boden vor Austrocknung.
Gestern hab ich angefangen eine Pflanzung vom Herbst '24 auszumähen. Ist fetter Boden, da musste ich im Herbst' 24 einen teils brusthohen Brombeerrankenteppich mit dem Freischneider und Dreizack-mulchmesser vollflächig runterscheiden.
In '25 hab ich die Pflanzstreifen dann 2x ausgekesselt. Auf den nicht gemähten Streifen dazwischen waren die Ranken im Herbst schon wieder teils hüfthoch.
Niedertrampeln oder Niederpatschen der Brombeeren hat im Herbst nicht mehr so richtig funktioniert weil das Zeug bereits wieder starke Stengel ausgebildet hatte.
Gestern hab ich dann wieder angefangen die ganze Fläche runter zu mulchen.
Sofern Zeit und Wetter passen will ich dieses Jahr dreimal ausmähen, jetzt beim ersten Mal alles Unkraut runter, beim zweiten Mal auskesseln und den Rest Niederpatschen, dann mal schauen was beim dritten Mal noch nötig ist.
Auf einer dritten Kleinfläche hab ich von kniehohem Grünzeug bis hüfthohen Staudengewächsen alles. Da hab ich selbsgezogenes Laub gepflanzt, die sind noch relativ klein, da waren drei Pflegedurchgänge im vergangenen Jahr zu wenig.
Hier reicht aber auch teils Niedertrampeln und mit einer kurzen Akkuschere freischneiden, das geht dann Sonntag vormittags, bei der regelmäßigen Kontrolle.
Fazit: Andere Fläche andere Pflanzen anderes Unkraut Pflanzen gezäunt oder Einzelschutz erfordert jeweils eine andere Vorgehensweise.
Man kann auch 2-3 Varianten auf der eigenen Fläche testen und sieht dann im Herbst was am besten funzt.
"learning by doing"
Erfahrungen macht man erst dann wenn man Sie bereits gebraucht hätte.......
Also ratet ihr mir eher zum niedertreten des Grases als zum ausmähen?Aber steht das Gras nicht ruckzuck auf und überwächst dann die Bäumchen wieder? Oder recht es wenn ich zwischen den Pflanzereihen die 1,5m ausmähen und dann den Rest niedertreten ? Die Pflanzen sind halt sehr klein hattet ihr auch Größe 30- 50 cm.
Sinn und Zweck vom ausmähen ist - das Licht an die Bäumchen kommt.
Zwischen den Reihen braucht man nicht mähen solange das Grünzeug nicht den Pflanzen das Licht nimmt.
Normales Gras ist da kein Problem.
Wenn da so ein Reitgrasbüschel direkt daneben das Bäumchen "über"wuchert, und jegliches Licht nimmt, dann wird dieses Grasbüschel mit Niedertreten nicht weggehen. Da muss man dann mechanisch ran.
Wenn im Spätsommer die langen Halme umknicken können genug davon auch ein Bäumchen krummziehen, die sollte man dann auch mit Hand oder Fuß runterstreifen.
Es muss halt Licht drankommen, wenn auf einer Seite so ein dichtes Grasbüschel steht und die anderen drei Seiten frei sind ist noch alles gut.
Schau dir die Bäumchen an, das Laub / die Nadeln die du aus 2-3mtr Entfernung siehst, die bekommen auch Licht.
Normale Grashalme sind nicht so dramatisch, einjähriges Grünzeug mit großen Blättern - kniehoch bis hüfthoch - ist gefährlich weil es die Bäumchen vollständig "über"wuchert und jegliches Licht nimmt. Sowas lässt sich aber halbwegs gut Niedertrampeln. Mehrjähriges verholzendes Grünzeug ist längerfristig schlecht und sollte mechanisch bearbeitet werden. Dornen und Ranken überwuchern, nehmen das Licht und die Ranken ziehen die Bäumchen krumm, die müssen weg und bei Bedarf müssen die Ranken mit dicken Handschuhen aus den Zweigen gezogen werden.
Für Dornen und Ranken haben sich einige User hier "Brombeerpatschen" gebaut, am besten Suchfunktion benutzen.
Wenn Freizeit und Wetter nicht zusammenspielten dann waren meine Pflanzen auch schon komplett zugewuchert und man sah nur noch den Markierstab.
Da machen gerade jetzt im Mai 2-3 Wochen früher oder später schon enorm was aus.
Wie bereits oben geschrieben gibt es keine pauschale Lösung.
Verschiedenes Grünzeug kann mit verschiedenen Methoden in Schach gehalten werden.
Der Freischneider geht zwar für alles effektiv, bringt aber den meisten Aufwand mit sich.
Niedertrampeln geht auch an Sonn- und Feiertagen, und kann auch von Frauen und Kindern erledigt werden.
Je nach Flächengröße muss man auch nicht alles auf einen Schlag machen sondern kann verschiedenes Grünzeug, mit verschiedenen Methoden in mehreren Etappen erledigen.
Die meisten meiner Pflanzen waren 20-30cm, manches Laub bis 50. Je kleiner umso besser das Anwachsverhalten. Im Gemüsegarten selber gezogene Eichen waren teils nur 10cm groß, aber mit 20cm Wurzel. Da muss man natürlich mehrmals im Jahr pflegen, das geht nur bei kleinen Mengen im Hobbybereich.
Erfahrungen macht man erst dann wenn man Sie bereits gebraucht hätte.......
Hätte mal noch eine Frage und zwar bist zu welcher Höhe würdet ihr eure Jungpflanzen ausmähen? Auf einer anderen Fläche habe ich Stieleichen geflanzt die sind jetzt zwischen 1 Meter und 2 Meter Höhe alles dabei.Sie sind jetzt im dritten Standjahr.
@agrofarm, hallo, das kommt auch drauf an, wie schnellwachsend die bedrängenden Nachbarn sind. Ansonsten: wenn das ca. obere 1/3 des Bäumchens rausschaut (ohne von den Nachbarn verbogen oder runtergezogen zu werden) dann mache ich nichts. Manchmal finde ich Laubbaum-Heister inmitten von Gebüschen (ich habe hohen Wilddruck). Offensichtlich war es den Rehen zu viel Äktschn, sich bis dorthin durchzuwühlen (oder sie habens bloss übersehen - ist mir auch recht). Jetztgrad ist die schöne Zeit, wo manche Leittriebe 20-30 cm hochschießen bei manchen Baumarten. Die schütze ich dann gegen Verbiss mit meiner Stäbchenmethode. Beste Grüße und viel
Mäht nicht so sauber aus, besonders mit der Motorsense nicht. Da macht man sehr viel natürliche Standortangepasste Naturverjüngung kaputt ohne dass mans merkt. Und wenn von den gepflanzten Bäumen in ein paar Jahren weg. Trockenheit, Frost, Mäusefras o. ä. noch welche ausfallen, ist doch wieder ein Loch da. Hab ich auch so gehabt, in der ersten Hälfte meiner Aufforstung mit Laubholz nach Fichtenkahlschlag. Viel zu sauber gemäht. Bei der 2. Hälfte hatte ich keine Zeit mehr und es wurde nur noch das Gröbste gemacht. Das ist nach 26 bzw. 23 Jahren jetzt der viel dichtere Bestand, die Astreinigung funktioniert. Und ich seh bei der "vernachlässigten" Hälfte, dass trotz starkem Wilddruck auf der 88 Ar fläche am Wadrand trotz vorheriger Fichtenreinkultur sehr viele nicht gepflanzte Baumarten dazwischens stehen durch Anflug. Da lässt sich langsam nach den Besten Ausschau halten, die dann zukünftig gezielt gefördert werden. Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !