Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: So Nov 30, 2025 20:42

Landpachtverträge in Zeiten des Klimawandels

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
Antwort erstellen
28 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
  • Mit Zitat antworten

Re: Landpachtverträge in Zeiten des Klimawandels

Beitragvon Schoofseggl » Fr Jan 13, 2023 22:33

langholzbauer hat geschrieben:Da ist schon wieder so ein ganz schlauer Verpächter, der dem noch aktiven Landwirt vorrechen kann, wieviel er auf der Fläche verdient, aber selbst zu faul ist, es zu machen. :wink:
:lol: :lol:

Ich bin mir sicher zu dem Pachtpreis würdest auch Du schön die Schnauze halten und froh sein dass keine Marktpreise aufgerufen werden.
Schoofseggl
 
Beiträge: 888
Registriert: Mi Sep 21, 2016 9:20
Wohnort: Im schönen Allgäu wo man sich hauptsächich von durchreisenden Touristen ernährt
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Landpachtverträge in Zeiten des Klimawandels

Beitragvon Paragraf » Fr Jan 13, 2023 22:45

Schoofseggl hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:Da ist schon wieder so ein ganz schlauer Verpächter, der dem noch aktiven Landwirt vorrechen kann, wieviel er auf der Fläche verdient, aber selbst zu faul ist, es zu machen. :wink:
:lol: :lol:

Ich bin mir sicher zu dem Pachtpreis würdest auch Du schön die Schnauze halten und froh sein dass keine Marktpreise aufgerufen werden.


Unser Möchtegern- Forumslehrer schafft das sicher nicht :mrgreen:
Paragraf
 
Beiträge: 81
Registriert: Fr Feb 19, 2010 18:50
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Landpachtverträge in Zeiten des Klimawandels

Beitragvon Servus 67 » Sa Jan 14, 2023 5:16

Stoapfälzer hat geschrieben:Für eventuelle Ausfälle kann der Bewirtschafter seit diesem Jahr eine staatlich geförderte Mehrgefahrenversicherung abschließen oder Hagelversicherung Sturm Hochwasser was auch immer.

Das Risiko eines Ausfalls liegt meiner Meinung nach reim beim Pächter, dass muss er vor Pachtunterzeichung einfach mit einkalkulieren.


Wie soll man Niederschlag in den nächsten 10 Jahren einkalkulieren?
In den Hochpreisgebieten reden wir über Pachtzinsen die in schlechten Jahren den Ernteerlös überschreiten. Natürlich kann man immer sagen: Selbst schuld wer den Ackerbau quersubventioniert.

Aber grundsätzlich wäre ein Versicherungsmodell eine Idee. Wenn der Staat das zahlt.
Servus 67
 
Beiträge: 177
Registriert: Mi Dez 21, 2022 12:22
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Landpachtverträge in Zeiten des Klimawandels

Beitragvon 210ponys » Sa Jan 14, 2023 10:09

schon alleine wegen den extremen Güllemaßen kann sich kein Viehhaltender Betrieb oder Gaser leisten Fläche zu verlieren!
210ponys
 
Beiträge: 7572
Registriert: Sa Dez 31, 2016 23:23
Wohnort: Bw
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Landpachtverträge in Zeiten des Klimawandels

Beitragvon Marian » Sa Jan 14, 2023 10:19

Gülle ist trotz Veredelungsregion und höher BGA Dichte seit den neuen "Ukraine Stickstoffdünger Preislisten" kein Problem mehr. Die Aufnehmer müssen hier dafür über die Ausbringung hinaus zahlen und tuen das. Mancher bekommt weniger als er möchte.

Zur eigentlichen Sache:
Das Risiko steigt gefühlt gerade mit dem Wetter in den letzten Jahren. Das ist so. Nichts desto trotz braucht das meinen Verpächter nicht interessieren. Da er die Arbeit und das Risiko nicht will, verpachtet er ja an aktive Landwirte. Fürs Wetter kann ja der Besitzer des Grund und Bodens nichts. Meine Pacht muss ich kalkulieren. Inklusive jedweden Risikos. Da etwas abwälzen zu wollen ist nicht durchsetzbar und auch eher Bauern Denke. Wenns in guten Jahren in der Kasse klingelt lass ich mir ja auch keine Übergewinn Pacht abziehen. Es wird immer jemand kommen der im Zweifel mehr zahlt und die Flächen übernimmt. Angebot und Nachfrage.
20 Jahre beim Landtreff :prost:
Marian
Moderator
 
Beiträge: 4270
Registriert: Mi Jan 19, 2005 15:31
Wohnort: Ostwestfalen
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Landpachtverträge in Zeiten des Klimawandels

Beitragvon 210ponys » Sa Jan 14, 2023 10:59

naja die wo ich kenne geben nur sehr ungern Gülle ab. Und nur wenn es gar nicht anders geht schon alleine aus diesem Grund pachtete man lieber teuer dazu!
Bis verpachtet ist sind alle nett! Pflegt man dieses Verhältnis nicht endet jeder Vertrag irgend Wann!
210ponys
 
Beiträge: 7572
Registriert: Sa Dez 31, 2016 23:23
Wohnort: Bw
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Landpachtverträge in Zeiten des Klimawandels

Beitragvon Nick » Sa Jan 14, 2023 20:07

Gilt aber auch für die Verpächter. Da gibts Dauernörgler und Besserwisser da ist man froh wenn man nichts mehr hinüberweisen muß.

Mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
Nick
 
Beiträge: 3507
Registriert: Mi Apr 26, 2006 20:44
Wohnort: Oberfranken
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Landpachtverträge in Zeiten des Klimawandels

Beitragvon 210ponys » Sa Jan 14, 2023 20:46

Nick hat geschrieben:Gilt aber auch für die Verpächter. Da gibts Dauernörgler und Besserwisser da ist man froh wenn man nichts mehr hinüberweisen muß.

Mfg

was gibt es den für Gründe zum Nörgeln und Besserwissen?
210ponys
 
Beiträge: 7572
Registriert: Sa Dez 31, 2016 23:23
Wohnort: Bw
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Landpachtverträge in Zeiten des Klimawandels

Beitragvon Nick » So Jan 15, 2023 7:53

Alles. Geht von der großen Politik über die Dorfgemeinschaft bis zur Feuerwehr. Wie gesagt ich muß es mir nicht mehr anhören.
Mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
Nick
 
Beiträge: 3507
Registriert: Mi Apr 26, 2006 20:44
Wohnort: Oberfranken
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Landpachtverträge in Zeiten des Klimawandels

Beitragvon T5060 » So Jan 15, 2023 23:09

Pachtpreise sind Marktpreise, die sich früher oder später einfach am erwirtschafteten Roheinkommen des Pächters orientieren werden/müssen
oder der Pächter verschwindet einfach, weil er die Pacht nicht mehr erwirtschaften kann und wird damit selbst zum Verpächter.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35084
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Landpachtverträge in Zeiten des Klimawandels

Beitragvon 210ponys » Mo Jan 16, 2023 9:44

Nick hat geschrieben:Alles. Geht von der großen Politik über die Dorfgemeinschaft bis zur Feuerwehr. Wie gesagt ich muß es mir nicht mehr anhören.
Mfg
naja und was ist daran jetzt so schlimm, solange es einem nicht direkt selber betrifft?
210ponys
 
Beiträge: 7572
Registriert: Sa Dez 31, 2016 23:23
Wohnort: Bw
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Landpachtverträge in Zeiten des Klimawandels

Beitragvon Servus 67 » Mo Jan 16, 2023 15:54

T5060 hat geschrieben:Pachtpreise sind Marktpreise, die sich früher oder später einfach am erwirtschafteten Roheinkommen des Pächters orientieren werden/müssen
oder der Pächter verschwindet einfach, weil er die Pacht nicht mehr erwirtschaften kann und wird damit selbst zum Verpächter.


Ich werde natürlich nicht wagen da zu widersprechen. Man muss Realitäten erkennen und Konsequenzen ziehen... Dumm, dass Bauern so an ihren Job hängen.

Leider wird der Markt von außen und staatlicherseits sehr gestört und am Ende zählt der Stromertrag pro ha, oder der Preis für Ausgleichsmaßnahmen oder im Osten das was Lindner meint.

Was jetzt nicht mehr hilft aber vor 35 Jahren schon kluge Leute gesagt haben: Wirtschaftet als GmbH mit 50000 DM Haftungskapital. Damit wäre vermieden worden, sich so wie Zitronen auspressen zu lassen.
Servus 67
 
Beiträge: 177
Registriert: Mi Dez 21, 2022 12:22
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Landpachtverträge in Zeiten des Klimawandels

Beitragvon 210ponys » Mo Jan 16, 2023 18:58

Servus 67 hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:


Ich werde natürlich nicht wagen da zu widersprechen. Man muss Realitäten erkennen und Konsequenzen ziehen... Dumm, dass Bauern so an ihren Job hängen.

Leider wird der Markt von außen und staatlicherseits sehr gestört und am Ende zählt der Stromertrag pro ha, oder der Preis für Ausgleichsmaßnahmen oder im Osten das was Lindner meint.

Was jetzt nicht mehr hilft aber vor 35 Jahren schon kluge Leute gesagt haben: Wirtschaftet als GmbH mit 50000 DM Haftungskapital. Damit wäre vermieden worden, sich so wie Zitronen auspressen zu lassen.

naja hier gibt es Betriebe die Zahlen richtig gut für Flächen und fahren 20km weit! Wenn die Belastungen so groß wären würde das von alleine aufhören, aber anscheinend lohnt sich auch das!
210ponys
 
Beiträge: 7572
Registriert: Sa Dez 31, 2016 23:23
Wohnort: Bw
Nach oben

Vorherige

Antwort erstellen
28 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2

Zurück zu Agrarpolitik

Wer ist online?

Mitglieder: 2810, 826, Bing [Bot], Cheffe, fendt schrauber, Google [Bot], Google Adsense [Bot], osterhase

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki