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Landwirtschaft als Nebenerwerb und Hobby

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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27 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Beitragvon voro » Mi Aug 20, 2008 11:54

Wenn es dir wirklich nur darum geht, etwas Landwirtschaft als Hobby zu machen, wie wäre es, wenn du (sobald du in entsprechender Lebenssituation bist) dir einen kleinen, heruntergekommenen, billigen Resthof kaufst - primär als Wohnort - den du dir mit viel Eigenleistung, Schweiss und Mühen "bewohnbar" machst? Dann hättest du ggf. eine "Hofstelle" die dich evtl. nicht mehr kostet, als dich irgendein Siedlungshaus o.ä. gekostet hätte.

Vielleicht findest du ja was, wo noch der eine oder andere Hektar dazugehört. Und falls du dann noch mehr ackern möchtest, müsstest du halt sehen, ob du was pachten kannst.
Der Hauptunterschied zw. etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.
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Beitragvon Tim_K » Mi Aug 20, 2008 13:40

ja werden wir wohl mal sehen müssen wie wir das hinbekommen.
Hab auch keine Ahnung welche Bauern hier noch weiter machen, aber wenn sie keine Kinder haben die es weiter machen, kümmert sich ja auch keiner mehr drum weil sich keiner für interresiert.

Wegen der Praxis das währe kein Problem. Erstens gibts das Internet, dann Bücher außerdem haben wie hier in der Nähe ne Landwirtschaftsschule und wie gesagt wir kennen den einen oder anderen Landwirt bei dem wir denk ich mal auch Praxis und Erfahrung sammeln können.

Ich bin echt erstaunt wie schwer es ist, einen so kleinen Hof zu führen, also sehe ich das es unmöglich sein kann für einen normalen Menschen, sich nen ganzen Hof auszubauen mit allem drum und dran, wenn ers nicht geerbt hat.

Also sagen wir mal wir finden einen netten kleinen Hof mit etwas Land sagen wir mal 10Ha gehören noch dazu. Wie sollten wir vorgehen, wie gesagt wir möchten vorerst nur Ackerbau betreiben. Und möchten mit der Zeit auch etwas "wachsen" aber so, dass es nicht zu viel wird. Wieviel Ha meint ihr wären als Hobby und kleine Geldspritze angemessen?

Falls ihr noch ein paar Informationen über meine Region oder sonstiges braucht um mir Antworten zu geben stellt einfach fragen.

Danke schon einmal für eure vielen Antworten.

MFG
Tim
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Beitragvon Jungbauer91 » So Aug 24, 2008 18:50

Hallo Tim,
ich bin auch erst 17 und voll in der Ausbildung zum Industriemechaniker aber ich habe seit diesem Jahr die Landwirtschaft von meinem Opa übernommen muss sagen das es wirklich ein schönes aber auch sehr TEURES Hobby ist. Aber ich bin froh, das mein Vater so mitspielt, sonst würde es glaub nicht gehen.

Also das was du dir vorstellts von 0 auf 60 Ha des kannst du vergessen.Ich habe ja sogar schon probleme um nur ein Paar Ar zusammen zu bekommen.

Tipp von mir, such dir in deiner nähe ein Mädel wo Landwirtschaft hat :D
! Landwirtschaft dient allen !
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Beitragvon fendt936-drebber » Mo Sep 22, 2008 0:13

Moin
Also stell dir das mann wirklich nicht so einfach vor und vor allem zu zweit kannste das eh vergessen. Da haste nacher nur ärger mit und es kommt garnix bei rüber , da spreche ich aus eigender erfahrung.

Ich sag dir eins fang wenn denn klein an 2-3 ha getreide und denn schauste mal ob das überhaubt was wird , und wenn du gar keine marschienen hast zu anfang ist das noch schwieriger nen kumpel bewirtschaftet im neben erwerb 3 ha getreide so er hat aber auch nen teil der maschienen gehabt oder günstig bekommen und er kommt ganz gut über die runden er fährt sich kein minus ein aber auch kein plus also reines hobby und es bleibt auch wohl bei den 3 ha
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Beitragvon Schnortz » Mi Sep 24, 2008 11:02

Hi,


Ist zwar ein schöner Traum aber sehr schwer zu verwirklichen.

Ich spreche aus Erfahrung, habe mir jetzt einen Mähdrescher gekauft und das Finanzielle ist das schwierigste, das allerschwierigste.

Mit wenig Eigenkapital kannst es praktisch vergessen. Sagen wir mal du kaufst billige (ältere) Maschinen must auch davon ausgehen das sie öfters kaputt gehen, wenn du das dann nicht (fast) alles selber machen kannst, hast schon verloren!

Ich habe den Vorteil das wir Landwirtschaft im Nebenerwerb haben, mein Vater mich da voll unterstützt und Reparaturen können wir zum Grossteil selber erledigen.

Und falls bei dir dennoch alles klappen sollte must klein anfangen und dich hocharbeiten, ist bei jedem so. 50-60 Ha.......da brauchst ne 35 Stunden Woche in deinem Geschäft, mit mehr bekommst des auf gar keinen Fall gebacken.

Gruß
Mark
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Beitragvon tommi3003 » Mo Sep 29, 2008 11:43

Hallo Tim

Ich hab hier mal einen Vorschlag für dich.

Mach deine Ausbildung fertig und lern danach Landwirt in der Abendschule.
Solange gehst du einfach zum Traktor fahren zu einem Landwirt der dir ein bisschen was lernen und erklären kann.
Wenn du das alles gemacht hast dann kannst du noch immer anfangen einen solchen Betrieb aufzubauen (natürlich nur wenn du dann noch Lust hast).
Der Ackerbau ist halt nicht mit Traktor fahren fertig und vorallem 50-60 ha. Das ist schon eine Größe mit Verantwortung. Da muss man am Anfang vom Jahr auch was setzen (Geld in Form von Dünger, Saatgut, PSM...) bis man dreschen kann.
Für eine solche Größe im Nebenerwerb zu bewirtschaften bedeutet Schlagkraft! Und um schlagkräftig zu sein brauchst du halbwegs ordentliche Maschinen, da ist ein Traktor für 20.000 Euro schon richtig angesetzt, und das is noch lange kein Johnny mit 180PS der erst 5 jahre alt ist. Und wenn der Lohndrescher kommt und dir schnell 20ha weghobelt reicht der eine Traktor auf jeden Fall nicht. Kannst dich ja mal auf www.tractorpool.de umsehen was der alte Ramsch so kostet, dann wirst du wahrscheinlich auch ein bisschen vorsichitger beim Träumen.

Aber trotzdem find ich gut das sich wenigstens noch jemand für die Landwirtschaft interssiert.

Gruss Tommi
Erster Gas Vollgang
und immer locker durch die Hose atmen!
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Beitragvon Schweinebauer94 » Mo Sep 29, 2008 17:58

ich würde dir raten ersma bei nem bauer fragen ob du da ma mithelfen kannst dat gannze machste dann 1-2 jahre und fragsten dann ob du ihm 2-3 ha abkaufen kanns. Wenn ja dann hasse schon ma den Acker und dann fragste ihn ob du mit seinen maschienen deinen Acker bewirtschaften darfst. Wenn ja gibste ihm pro stunde für die maschienen en bisschen geld. Wenn du dann bei dem bauer noch en bischen geld bekommst kannste davon das Saatgut kaufen und Säen.


Nach 1-2 jahren kannste ja nochmal fragen ob du nochmal 1-2 ha abkaufen kannst und dann das gleiche nochmal.



nach 5 jahren erweiterste das ganze nochma !




du kannst nicht gleich mit eigenen maschienen und 60 ha anfangen!
[23:39:07] Wolff: wenn er zu klein ist, gleicht eine flinke zunge das aus
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Beitragvon JohnDeere3040 » Mo Sep 29, 2008 18:05

sehr trickreich, aber so dumm wird ja wohl kaum einer sein, nach und nach immer nen stück zu verkaufen, ich würde eher mit nem gepachteten land und evtl. sogar hof einsteigen
Mfg JohnDeere3040
ǝɹǝǝp ɐ ǝʞıl sunɹ ƃuıɥʇou
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So habe ich das gemacht.

Beitragvon Agrojungstar » So Okt 05, 2008 0:04

Hi Tim,

ich kann dir nur sagen wie ich das mache.

Ich hatte übrigens auch keine große Ahnung und stehe immer wieder
vor mysteriöse Rätseln :lol:

-ich habe geschaut was wir an Ländereien haben.
-In der Zeitung nach Maschinen inseriert (Lokal)
-Im Dorf gefragt/geschaut wer noch was an Maschinen hat und das nicht mehr benutzt.

Bedingt durch meine Grundsstücksgröße kam für mich schon von vornherein
kein Schlepper größer 60PS in Frage. Den hätte ich gar nicht durch meine Einfahrt bekommen.

Gekauft habe ich dann einen MF 254 S für damals €7000 Euro. Der ist kein Standard und der Preis war okay.

Aus diversen Schuppen und Scheunen hatte ich für einen Apfel und ein Ei. Sämaschine, Saatbeetkombi, Anhänger, Düngestreuer bekommen.

Meine Anfangsbetriebsgröße war 0,60 ha. Von Verwandten gepachtet oder mir gekauft. Ein kleiner netter Zeitvertreib. :lol:

Dann habe ich so nach und nach immer ein Grundstück hinzugenommen.
Einige gekauft, einige gepachtet.

Und das wächst nun alles langsam vor sich hin.
Agrojungstar
 
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Beitragvon tracere » So Okt 12, 2008 9:55

Ich halte die Variante von Agrojungstar für die richtige Methode in einen neuen Beruf/Hobby einzusteigen.
Es reichen 2-3 Felder, deren Pflanzenentwicklung zu studieren, Witterungseinflüsse und Bodenbeschaffenheit richtig abzustimmen. Wenn man schon wenig eigene Fläche besitzt und auch nicht Unsummen für Pachtflächen ausgeben will wäre da die Variante eines Biobauers wohl auch überlegenswert.
So können sämtliche Auflagen für Pflanzenschutzmittel und lösl. Handelsdünger gegen Kompost und Hackstriegel und Handhacke ersetzt werden. Bei uns in Österreich wird die Umstellung mit Schulungen und Förderungen unterstützt. Weil der Biobauerbetrieb auch auf EU-Recht basiert, müsste das auch in Deutschland möglich sein. So können auch Alternativkulturen verwendet werden, die je nach Boden und Witterung auch gewinnbringend betrieben werden können.
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Re: Landwirtschaft als Nebenerwerb und Hobby

Beitragvon fisch67 » So Sep 06, 2015 20:44

Hallo Tim,
Wofür hast du dich entschieden?
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Re: Landwirtschaft als Nebenerwerb und Hobby

Beitragvon Falke » So Sep 06, 2015 21:25

Mal auf das Datum schau'n!

Tim war am 22. Aug 2008, 15:01 zuletzt angemeldet ...

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