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Landwirtschaft und Risikolebensversicherung

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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38 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Landwirtschaft und Risikolebensversicherung

Beitragvon charlie62 » Mi Okt 22, 2014 17:34

The Judge hat geschrieben:Da gebe ich dir allerdings Recht.
Jedoch bedienen sich nicht nur die Versicherungen schamlos. Das Problem hast du doch auch bei nahezu allen anderen Finanzprodukten. Selbst, wenn du scheinbar nichts bezahlst, wirst du dennoch übervorteilt.


Der große Unterschied ist jedoch, dass ich bei den meisten anderen Finanzprodukten die Zins- und Gebührensätze - mögen sich auch noch so unvorteilhaft sein - kenne. Somit weiß man i.d.R. worauf man sich einlässt.

Bei der LV ist aber nur die Höhe des Risikobeitrags und der Garantiezins bekannt. Das ist eine Einladung sich am Kundengeld zu vergreifen. Der Kunde wird mit wertlosen Hochrechnungen abgespeist und nach 30 Jahren kommt das böse Erwachen.
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Re: Landwirtschaft und Risikolebensversicherung

Beitragvon The Judge » Mi Okt 22, 2014 17:45

Piraterie hat geschrieben:
The Judge hat geschrieben:Anders herum das gleiche Problem: Ich nutze meinen Dispokredit und Leihe mir von der Bank Geld für 12,75 %. Dieses Geld jedoch leiht sich die Bank selber bestimmt nicht für 10 oder 12 %. Nein, sie nimmt das Geld auf dem Tageskonto ein anderen Sparers, für das sie 0,5 % Zinsen zahlt. Und wieder mal eben fürs Nichtstun 12,25 % an die Bank gezahlt. Ich könnte diese Aufzählung jetzt noch mit anderen Anlageprodukten fortführe.


Das ist falsch :!:

2% einer Kreditsumme(Barreserve) muss eine Bank tatsächlich zur Verfügung haben um einer Nichtbank einen Kredit zu gewähren. Die restlichen 98% tippt die Bank in den Computer und erzeugt damit die Kreditsumme als Giralgeld.(Forderung auf Auszahlung von Bargeld)

Uhhh, ich les mein Geschriebenes grade nocheinmal durch und muss feststellen das ich einen Fehler gemacht habe.

Die 2% Barreserve bedeutet garnicht das 98% einfach eingetippt werden.
Das können auch durchaus 100% sein ^^ . Die Bank muss lediglich min 2% der Kreditsumme besitzen...


Ich denke nicht, dass meine Darstellung falsch ist. Sie ist nur etwas "plakativer". Die 2 % Sichteinlagen enthalten schließlich die Spareinlagen, für die die Bank 0,5 % (oder auch gar keine) Zinsen zahlt. Also stellt der Sparer der Bank Geld für 0,5 % zur Verfügung, damit die Bank dem Darlehensnehmer einen Kredit für, sagen wir mal 1,5 %, zur Verfügung stellt. Die Geldschöpfungsfunktion der Bank hat damit aber auch erst mal so was von überhaupt gar nichts zu tun. Am Prinzip, wie Bankkunden teilweise "geschröpft" werden, ändert sich dadurch ja nichts...
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Re: Landwirtschaft und Risikolebensversicherung

Beitragvon stamo » Mi Okt 22, 2014 18:45

Deine Darstellung und Vorstellung ist maximal falsch: du hast eine Kapitallebensversicherung empfohlen.

Sowas schließt aktuell niemand, der sich nur ein bisschen informiert hat, ab.
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: Landwirtschaft und Risikolebensversicherung

Beitragvon The Judge » Mi Okt 22, 2014 20:58

stamo hat geschrieben:Deine Darstellung und Vorstellung ist maximal falsch: du hast eine Kapitallebensversicherung empfohlen.


Das einzige, was ich empfohlen habe, ist einen Vermögensberater aufzusuchen. Des weiteren habe ich gefragt, ob eine Kapitallebensversicherung in Betracht käme. Ansonsten habe ich nur versucht darzulegen, warum ich eine Kapitallebensversicherung aktuell nicht für so schlecht halte, wie sie gemacht wird. Und der Post, auf den du dich scheinbar beziehst, behandelt doch gar nicht die Kapitallebensversicherung. Also ist dein Beitrag hier maximal falsch :mrgreen:

stamo hat geschrieben:Sowas schließt aktuell niemand, der sich nur ein bisschen informiert hat, ab.


Kannst du diese Phrase auch nur ansatzweise irgendwie belegen?
Hier mal eine Auswertung zu den Abschlusszahlen, leider nur von 2012, als die Problematik mit den kapitalbindenden Versicherungen auf Grund der höheren Inflationsrate und einem allgemein höheren Zinsniveau außerhalb der Kapitalversicherungen noch schlimmer war als heute:

http://www.gdv.de/wp-content/uploads/2013/10/GDV-Lebensversicherung-in-Zahlen-2013-n.pdf

Da gehen die Abschlusszahlen generell zurück, wenn auch bei den Kapitallebensversicherungen deutlicher als bei den Risikolebensversicherungen.
Das eigentlich interessante aber ist, dass sich in dem Jahr offensichtlich 2/3 aller Neu-Versicherten nicht über ihre Versicherung informiert haben, wenn man deine Aussage als Maßstab nimmt :shock:
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Re: Landwirtschaft und Risikolebensversicherung

Beitragvon charlie62 » Mi Okt 22, 2014 22:09

The Judge hat geschrieben:Hier mal eine Auswertung zu den Abschlusszahlen


In Deutschland ist es leider so, dass nicht die wichtigsten Versicherungen am häufigsten abgeschlossen werden, sondern die bei denen die höchsten Provisionszahlungen anfallen.

Das liegt ganz klar an der Penetranz der Versicherungsdrücker und nicht an der Aufgeklärtheit der Kunden.

Wer bis zu 2 Jahresbeiträge als Abschlussprovision erhält, der versucht mit Engelszungen und seligen Versprechungen allem was noch Puls hat eine Lebensversicherung zu verkaufen.
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Re: Landwirtschaft und Risikolebensversicherung

Beitragvon stamo » Do Okt 23, 2014 16:53

sag mal, bist du Versicherungsvertreter?
Du bist wirklich hartnäckig. Man darf sowas einfach nicht unkommentiert hier lassen. KAUFT KEINE KAPITALLEBENSVERSICHERUNG!
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: Landwirtschaft und Risikolebensversicherung

Beitragvon Piraterie » Do Okt 23, 2014 17:05

stamo hat geschrieben:sag mal, bist du Versicherungsvertreter?
Du bist wirklich hartnäckig. Man darf sowas einfach nicht unkommentiert hier lassen. KAUFT KEINE KAPITALLEBENSVERSICHERUNG!


Generell ist zu sagen das alles was als "Finanzprodukte" so angeboten wird keine Produkte im eigentlichen Sinne sind. Es sind Illusionen.
Und natürlich sind viele viele "Finanzprodukte" Pyramidenspiele wo der oder die Letzen die gearschten sein werden.
Die Letzen; Das sind Frau und Herr Ottonormalo
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Re: Landwirtschaft und Risikolebensversicherung

Beitragvon Piraterie » Do Okt 23, 2014 17:09

The Judge hat geschrieben:
Piraterie hat geschrieben:
The Judge hat geschrieben:Anders herum das gleiche Problem: Ich nutze meinen Dispokredit und Leihe mir von der Bank Geld für 12,75 %. Dieses Geld jedoch leiht sich die Bank selber bestimmt nicht für 10 oder 12 %. Nein, sie nimmt das Geld auf dem Tageskonto ein anderen Sparers, für das sie 0,5 % Zinsen zahlt. Und wieder mal eben fürs Nichtstun 12,25 % an die Bank gezahlt. Ich könnte diese Aufzählung jetzt noch mit anderen Anlageprodukten fortführe.


Das ist falsch :!:

2% einer Kreditsumme(Barreserve) muss eine Bank tatsächlich zur Verfügung haben um einer Nichtbank einen Kredit zu gewähren. Die restlichen 98% tippt die Bank in den Computer und erzeugt damit die Kreditsumme als Giralgeld.(Forderung auf Auszahlung von Bargeld)

Uhhh, ich les mein Geschriebenes grade nocheinmal durch und muss feststellen das ich einen Fehler gemacht habe.

Die 2% Barreserve bedeutet garnicht das 98% einfach eingetippt werden.
Das können auch durchaus 100% sein ^^ . Die Bank muss lediglich min 2% der Kreditsumme besitzen...


Ich denke nicht, dass meine Darstellung falsch ist. Sie ist nur etwas "plakativer". Die 2 % Sichteinlagen enthalten schließlich die Spareinlagen, für die die Bank 0,5 % (oder auch gar keine) Zinsen zahlt. Also stellt der Sparer der Bank Geld für 0,5 % zur Verfügung, damit die Bank dem Darlehensnehmer einen Kredit für, sagen wir mal 1,5 %, zur Verfügung stellt. Die Geldschöpfungsfunktion der Bank hat damit aber auch erst mal so was von überhaupt gar nichts zu tun. Am Prinzip, wie Bankkunden teilweise "geschröpft" werden, ändert sich dadurch ja nichts...


Essentiell nenne ich es, wenn die Kreditvergabe nicht dem entspricht wie es einem so landläufig erklärt wird.
Und natürlich hat die Geldschöpfungsfunktion damit etwas zutun.

Eine Bank verleiht NIEMALS Geld von "Sparern". Das darf sie auch garnicht^^
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Re: Landwirtschaft und Risikolebensversicherung

Beitragvon The Judge » Do Okt 23, 2014 21:01

stamo hat geschrieben:sag mal, bist du Versicherungsvertreter?
Du bist wirklich hartnäckig. Man darf sowas einfach nicht unkommentiert hier lassen. KAUFT KEINE KAPITALLEBENSVERSICHERUNG!


Ich bin überrascht, dass diese Frage nicht schon vorher gekommen ist.
Um es ganz deutlich zu sagen: NEIN, ICH BIN KEIN VERSICHERUNGSVERTRETER UND VERKAUFE AUCH KEINE SONSTIGEN FINANZPRODUKTE!!!
Aber ich habe mir angewöhnt, sämtliche Optionen neutral zu bewerten und nicht jede Phrase, die durch z.B. die Medien geistert, sofort für bare Münze zu nehmen :wink:
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Re: Landwirtschaft und Risikolebensversicherung

Beitragvon The Judge » Do Okt 23, 2014 21:17

Diese Aussage:

Piraterie hat geschrieben:Eine Bank verleiht NIEMALS Geld von "Sparern". Das darf sie auch garnicht^^


Widerspricht jetzt aber dieser Aussage:

Piraterie hat geschrieben:2% einer Kreditsumme(Barreserve) muss eine Bank tatsächlich zur Verfügung haben um einer Nichtbank einen Kredit zu gewähren. Die restlichen 98% tippt die Bank in den Computer und erzeugt damit die Kreditsumme als Giralgeld.(Forderung auf Auszahlung von Bargeld)

Uhhh, ich les mein Geschriebenes grade nocheinmal durch und muss feststellen das ich einen Fehler gemacht habe.

Die 2% Barreserve bedeutet garnicht das 98% einfach eingetippt werden.
Das können auch durchaus 100% sein ^^ . Die Bank muss lediglich min 2% der Kreditsumme besitzen...


Zunächst mal sind die Guthaben der Sparer, die sog. "Sichteinlagen", im Giralgeld enthalten. Da du ja selber schreibst, dass 100 % für die Kreditvergabe zur Verfügung stehen und nur 2 % kurzfristig zur Auszahlung verfügbar sein müssen. Da die Spareinlagen aber durchaus auch mehr als 2 % des Giralgeldes umfassen können, wird tatsächlich das Geld der Sparer für die Kreditvergabe verwendet. Das die 2 % normalerweise weniger sind als die Summe der Sichteinlagen zeigt das Beispiel Griechenland: Da wäre es vor ca. 2 Jahren (glaube ich) beinahe zu schweren Unruhen gekommen, weil Sparer ihr Vermögen abheben wollten, aber auf Grund der nicht ausreichenden Barreserven nicht bedient werden konnten.
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Re: Landwirtschaft und Risikolebensversicherung

Beitragvon Piraterie » Do Okt 23, 2014 21:37

Entschuldige bitte!

Ich habe mich missverständlich ausgedrückt.
Die 2% Barreserve ist eine Vorraussetzung der Giralgeldschöpfung respektive Kreditvergabe.


Auch meine Aussage "Es können durchaus auch 100% sein" ist eigentlich so gemeint das es 100% sind die bei der Kreditvergabe neuegeschöpft werden.
"Spareinlagen" DARF die Bank nicht verleihen!

Jetzt hätte ich schonwieder etwas vergessen:

Eine Kreditvergabe wirdf bei einer Bank(bei JEDER) immer ZWINGEND verbucht Forderung(Aktivseite) ----->Verbindlichkeiten(Passivseite).
Die Bilanzsumme erhöht sich um den Kreditbetrag.

Würde die Bank tatsächlich das geld der "Sparer" verleihen(was sie nicht darf) würde in der Bankbilanz stehen Forderung(wie oben)(Aktiv)---->Kasse(Aktiv)
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Re: Landwirtschaft und Risikolebensversicherung

Beitragvon charlie62 » Do Okt 23, 2014 22:10

Piraterie hat geschrieben:Entschuldige bitte!

Ich habe mich missverständlich ausgedrückt.
Die 2% Barreserve ist eine Vorraussetzung der Giralgeldschöpfung respektive Kreditvergabe.


Auch meine Aussage "Es können durchaus auch 100% sein" ist eigentlich so gemeint das es 100% sind die bei der Kreditvergabe neuegeschöpft werden.
"Spareinlagen" DARF die Bank nicht verleihen!

Jetzt hätte ich schonwieder etwas vergessen:

Eine Kreditvergabe wirdf bei einer Bank(bei JEDER) immer ZWINGEND verbucht Forderung(Aktivseite) ----->Verbindlichkeiten(Passivseite).
Die Bilanzsumme erhöht sich um den Kreditbetrag.

Würde die Bank tatsächlich das geld der "Sparer" verleihen(was sie nicht darf) würde in der Bankbilanz stehen Forderung(wie oben)(Aktiv)---->Kasse(Aktiv)


Sorry, aber so eine Ansammlung an Halbwissen (um das Wort Bockmist zu vermeiden) bekommt man nur selten zu lesen.

Zuerst solltest du dich einmal über den Unterschied zwischen der gesetzlichen Plicht zur Haltung einer Mindestreserve - die übrigens aktuell 1% beträgt, nicht 2% - und der aus Liquiditätsgründen notwendigen Barreserve informieren.

http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/D ... 45084#chap

http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/D ... 0bodyText2

Und natürlich verleiht eine Bank die ihr anvertrauten Einlagen! Was würde sie auch sonst damit machen?

1ster Kunde geht zur Bank und zahlt 1.000 Euro auf sein Sparkonto ein = Buchungssatz: Kasse an Verbindlichkeiten aus Spareinlagen

2ter Kunde geht zur Bank nimmt seinen Dispokredit mit 800 Euro in Anspruch = Buchungssatz: Forderungen täglich fällig an Kasse

Bilanz:

Aktiva:
Kasse 200 Euro
Forderungen täglich fällig 800 Euro

Passiva:
Verbindlichkeiten aus Spareinlagen 1000 Euro
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Re: Landwirtschaft und Risikolebensversicherung

Beitragvon Piraterie » Do Okt 23, 2014 23:33

Barreserve 2%

Mindestreserve 1%
Beide relevant für die Kreditvergabe.

Deutsche Bundesbank hat geschrieben:Wie das Buchgeld der Geschäftsbanken in Umlauf kommt

In der Wirtschaft wird ein Großteil der Zahlungen nicht in bar, sondern durch Buchung von Sichteinlagen von einem Geschäftsbankenkonto zum anderen geleistet. Die Sichteinlagen fließen, beispielsweise vom Konto des Arbeitgebers zum Konto des Arbeitnehmers und von dort zu den Konten des Vermieters oder einer Versicherung. Wie entsteht dieses Buch- oder Giralgeld?

Der Vorgang entspricht der Entstehung von Zentralbankgeld: In der Regel gewährt die Geschäftsbank einem Kunden einen Kredit und schreibt ihm den entsprechenden Betrag auf dessen Girokonto als Sichteinlage gut. Wird einem Kunden ein Kredit über 1.000 Euro gewährt (z. B. Laufzeit 5 Jahre, 5 % p.a.), erhöht sich die Sichteinlage des Kunden auf seinem Girokonto um 1.000 Euro. Es ist Buchgeld entstanden oder es wurden 1.000 Euro Buchgeld geschaffen:

Die Buchgeldschöpfung ist also ein Buchungsvorgang. Alternativ kann die Geschäfts­bank dem Kunden einen Vermögenswert abkaufen und den Zahlbetrag gutschreiben. Der Kunde kann den gutgeschriebenen Betrag für Überweisungen nutzen oder auch in bar abheben. Typischerweise vergüten die Geschäftsbanken ihren privaten Kunden für Sichteinlagen auf dem Girokonto nur niedrige oder gar keine Zinsen. Im Gegenzug berechnen die Geschäftsbanken dem Kunden für Überweisungen, die er von diesem Konto aus vornimmt oder die auf dieses Konto eingehen, nur geringe oder gar keine Gebühren.


lg
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Re: Landwirtschaft und Risikolebensversicherung

Beitragvon Heinrich » Fr Okt 24, 2014 8:07

Meiner Meinung nach gehört eine Risikolebensversicherung zu jedem grösseren Bauvorhaben dazu.
Allein um das Vermögen im Todesfall zuschützen.
Die Zeiten von früher, als mein Vater gestorben war und der Partner, egal ob Mann oder Frau den Betrieb weiterführte sind vorbei.
Wenn der Betriebsleiter stirbt muss das Fremdkapital gesichert sein damit der Partner mit dem Betrieb machen kann was er will und die Banken keine Panik bekommen.
Grosse Bauvorhaben kosten schnell 500000 und mehr.
Und so teuer ist eine Riskikolebensversicherung auch nicht. Oft bietten Banken swas gleich mit an. wird wohl dann nicht die beste Lösung sein aber eine der Sichersten.
Heinrich
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