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Landwirtschaftliche Alterskasse HOFFE AUF HILFE!!!

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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26 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Landwirtschaftliche Alterskasse HOFFE AUF HILFE!!!

Beitragvon Highland » Di Mär 10, 2009 11:54

Hallo!
Ich weiß, dieses Thema gab es hier schon des öfteren, die Beiträge konnten mich persönlich aber nicht wirklich weiterbringen, ich hoffe darauf, dass mir hier jemand helfen kann. Ich kenne sonst keinen Landwirt, der mir helfen kann. Wir haben in Schleswig-Holstein ein Resthof und seit kurzem mehr Land gepachtet (9ha), also zuviel.
Nun sollen wir bzw. Ich (Mein Mann Arbeitet ja) in die Alterskasse einzahlen.Wie schaffe ich es, damit ich das nicht brauche. Ich habe nämlich nicht mal eben 217€ im Monat über. Ich habe Gewerbe Ponyzucht und Hundezucht angemeldet. Reicht das aus, das man nicht in die LAK einteten muß? Geht das dann nach Verdienst, Wieviel? oder muß ich in einer anderen Rentenversicherung einzahlen? wenn ja, kann ich das bei Selbstständigkeit auch freiwillig machen? nützt das dann was ? Eine andere Möglichkeit wäre dann die Flächen zu verpachten. Ich habe die Flächen aber selbst gepachtet. Geht das so, wenn ich die Flächen an jemandem unterverpachte, der nicht Beitragspflichtig ist? Wenn ich die 217 € im Monat zahlen muß, bin ich gezwungen das zuviel gepachtete Land wieder abzugeben. Dann müßte ich aber auch Ponys verkaufen und dann würde sich die Ponyzucht nicht mehr rechnen. Verdienen kann man ja sowieso nichts mit der Ponyzucht. wir können nur die Unkosten damit decken. In der Hundezucht sieht es schon etwas anders aus. Wenn ich auf 400€ Arbeiten gehen würde, bringt das ja auch nichts oder, ich muß sicher mehr verdienen?Ich hoffe es kann mir jemand hier im Forum weiterhelfen. Damit die Nachzahlung von ca. 2000€ und die Monatlichen Mitgliedsbeiträge nicht auf uns zu kommen.
Vielen Dank
Highland
 
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Beitragvon ChrisB » Di Mär 10, 2009 11:59

Hallo,
am einfachsten ist mit Sicherheit die Fläche zu verpachten um unter die Mindestgrenze zu fallen.
Je nachdem wie gut man den Nachbarnlandwirt kennt,
kann auch Er die Ponys auf seiner Pachtfläche halten :wink:
ChrisB
 
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Beitragvon CarpeDiem » Di Mär 10, 2009 12:47

Kann denn nicht dein Mann die Fläche pachten. Für den würde ein Befreiungstatbestand gelten. Dann bleibt aber immer noch die Nachzahlung. Rückwirkend kann man ja keinen Pachtvertrag begründen.
CarpeDiem
 
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Beitragvon ChrisB » Di Mär 10, 2009 13:01

@CarpeDiem,
ich bin alleiniger Bewirtschafter von 10 Ha in Bayern.
Trotzdem wollten die LAK meine Frau in Ihren Verein aufnehmen?
Befreien in Bayern nur über 400 € oder Kindererziehungsjahre.
Nach meiner persönlicher Erfahrung.
ChrisB
 
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Beitragvon SAME Drago » Di Mär 10, 2009 14:19

ja es macht schon ein riesen Spaß mit der LAK und LKK.. ich fürchte ich darf hier öffentlich nicht schreiben was ich von diesem Verein halte.

wenn ihr verheiratet seit ist es egal ob dein Mann oder du die Fläche pachtest. Veranlagt werdet ihr eh beide.
Dass sich dieses überholte System bis in die heutige Zeit gehalten hat ist mir ein Rätzel. Aber es wird ja von den Oberen gestützt.
Nicht für umsonst ist der Verein der "Totengräber der Klein- und Nebenerwerbslandwirtschaft". Und er wird seinem Ruf jeden Tag aufs Neue gerecht.

Möglichkeiten gibt es viele aber keine wird dir gefallen:

- Pacht aufgeben bis unter die Mindestgrenze.
- Scheiden lassen --> Mann arbeitet und pachtet Land
- Mit dem Gewerbe auf über 400 € monatlich kommen aber dann fragt sicher eine andere Alterskasse
- Gewerbe aufgeben und Job suchen (über 400€ / Monat)
- Land unterverpachten (teilweise schwierig, mit Verpächter klären)
- ...

Die NAchzahlung aufzulösen wird schwierig. MAhnungen sollte man erstnehmen. Das sind sofort vollstreckbare Titel bei denen Widersprüche keine aufschiebende Wirkung haben.
Die Problematik die dieser Verein auf Höfen und in Familien schafft sind den Vögeln völlig egal.
Ich wünsch dir viel Erfolg.
SAME Drago
 
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Beitragvon aldersbach » Di Mär 10, 2009 14:51

Au backe da haben die Abzocker wieder mal ein richtiges Opfer gefunden, denn:

CarpeDiem hat geschrieben:Kann denn nicht dein Mann die Fläche pachten. Für den würde ein Befreiungstatbestand gelten.


funktioniert nämlich nicht.

Es gibt leider nur die von Same schon beschrieben Möglichkeiten. Für die bereits geforderten Beiträge wirst Du auf alle Fälle bezahlen müssen. Wie ernst die Sache ist hat Same auch schon beschrieben. Da die dich jetzt erfasst haben wirdt Du das "Vergnügen" haben Dich mit den Abzockern bis in ferne Zukunft rumzuärgern.
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Beitragvon CarpeDiem » Di Mär 10, 2009 15:50

Wieso funktioniert, das nicht Aldensbach. Der Mann hat doch einen versicherungspflichtigen Fulltimejob und müsste dazu dann doch nur noch Betriebsinhaber werden.

ChrisB, das ist der fürchterlichste Fall den ich kenne. Das hätte bei mir fast zur Scheidung geführt. Leider sind die im Recht. Das droht im übrigen auch der Threadanstellerin.

Leute ihr müsst euch alle darüber im Klaren sein, dass der Bauernverband im Verein mit den Regierungsparteien mit diesen Dingen "Strukturpolitik" betreibt. Mit der Neufassung der Erbschaftssteuer, die da landauf und landab bejubelt wird, tut er das gleiche.
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Beitragvon aldersbach » Di Mär 10, 2009 16:06

CarpeDiem hat geschrieben:Wieso funktioniert, das nicht Aldensbach. Der Mann hat doch einen versicherungspflichtigen Fulltimejob und müsste dazu dann doch nur noch Betriebsinhaber werden.


Das würde nur funktionieren wenn die beiden getrennt leben und auch steuerlich getrennt veranlagt werden (Also nichts mehr mit Steuerklasse 3)

Ich habe selbst einen kleinen Hobbybetrieb den ich ganz allein am Wochenende betreibe. Meine Frau hat mit der Landwirtschaft nicht das geringste am Hut und trotzdem wollten die Abzocker Beiträge von Ihr kassieren. Nur durch Nachweis von mehr als 400 €/Monat ausserlandwirtschaftlichen Einkommens ihrerseits konnte die Beitragspflicht abgewendet werden.
Ist übrigens absichtlich mehr als - damit 400 €-Jobber weiterhin beitragspflichtig sind.
Aber jetzt will ich nicht mehr länger über die Abzocker schimpfen, die wollen nur unser bestes - nämlich unser Geld :evil:
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Beitragvon CarpeDiem » Di Mär 10, 2009 16:32

@Aldensbach, du meinst aber in deinem Fall genau wie Chris B die sog. "Bäuerinnenrente" ?
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Beitragvon aldersbach » Di Mär 10, 2009 16:40

Es geht um die Beiträge zur landwirtschaftlichen Alterskasse. Ob daraus jemals für die Beitragszahlerin eine "Bäuerinnenrente" wird steht auf einem ganz anderen Blatt.
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Beitragvon CarpeDiem » Di Mär 10, 2009 17:22

Wir meinen da schon das gleiche, wenn wir auch von unterschiedlichen Begriffen ausgehen. Ich hatte eigentlich grundsätzlich die Rechtslage von 1995 vor Augen.

Dort wurde ja der Ehegatte nicht als versicherungspflichtig betrachtet. Das Bundesverfassungsgericht hat ja leider diese Regelung für rechtens erachtet mit dem ab 1995 eine eigene Versicherungspflicht des Ehegatten begründet wurde.
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Beitragvon Anita » Di Mär 10, 2009 22:02

ALTERSVERSORGUNG / Ehepaar kämpft gegen die Stricke der landwirtschaftlichen Sozialkasse
Warum ein Hobby-Imker plötzlich Bauer ist

[bitte keine Realnames] Brandt droht der wirtschaftliche Ruin. Der Imker ist plötzlich Landwirt und soll Beiträge an die landwirtschaftliche Sozialkasse abführen. Treibt er das Geld nicht auf, muss die Ehefrau zahlen. Sie arbeitet zwar in einem Kaufhaus. Laut Gesetz ist sie aber auch Bäuerin.

[bitte keine Realnames] Brandt muss fast täglich mit einem Besuch des Gerichtsvollziehers rechnen. Die landwirtschaftliche Sozialversicherung (LSV) Oberbayern hat die Zwangsvollstreckung angeordnet. Der 64-jährige Germeringer und seine Frau sollen 80. 000,- Euro an Beiträgen für die Renten- und Krankenversicherung nachzahlen.

Brandt traute seinen Augen nicht, als ihm vergangenes Jahr die Forderung zuging. 36 Jahre haben er und seine Arbeitgeber stets in die Renten- und Krankenkasse einbezahlt. Nun wird dem früheren Vertriebsleiter sein Hobby zum unbezahlbaren Vergnügen. Brandt ist seit bald 40 Jahren Imker. Zwölf Bienenvölker lässt er derzeit Bäume, Sträucher und Blumen bestäuben, auf dass Pflanzen gedeihen und Früchte reifen.

Brandt schleudert den Honig aus den Waben und verkauft ihn. Im Winter muss er oft zufüttern, damit die Insekten überleben. Immer wieder sterben ihm wie seinen 100 000 deutschen Kollegen Völker weg. Durch Zukauf und mit viel Mühe züchtet er neue heran. Ein nennenswertes Einkommen erzielt Brandt mit seiner Imkerei nicht. Im einen Jahr muss er in sein Hobby investieren, im anderen bleibt etwas übrig. Als Broterwerb hat er die Bienenzucht nie gesehen. Das Finanzamt auch nicht: Das Einkommensteuergesetz legt fest, dass erst mit 160 Bienenvölkern nachhaltiger Gewinn zu erzielen ist.

Mehr:http://www.imkereibrandt.de/Landw.%20Sozialversich.html
Anita
 
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Beitragvon Anita » Di Mär 10, 2009 22:08

Aldensbach schreibt:
Es geht um die Beiträge zur landwirtschaftlichen Alterskasse. Ob daraus jemals für die Beitragszahlerin eine "Bäuerinnenrente" wird steht auf einem ganz anderen Blatt.


Theoretisch gilt folgende Faustformel zur späteren Rentenhöhe ( Stand 2009 )
Pro Beitragsjahr bei einem Höchstbeitrag pro Monat von ca. 480,- Euro ( Wartezeit 15 Jahre ) ergibt eine mtl. Rente von knapp 25,- Euro ! Dies ist kein Schreibfehler!
Anita
 
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Beitragvon Highland » Mi Mär 11, 2009 7:35

Hallo!
Vielen lieben Dank für Eure Hilfe!!!!!!!
Also, ich habe bisher die Geldforderung noch nicht schriftlich. Ich mußte nur die Papiere dafür ausfüllen und hatte ein Telefongespräch mit der netten Frau von der Alterskasse. Am Telefon hat sie mir gesagt, wieviel ich im Montat zahlen müsste und das ich ab Juni 08 nachzahlen muß. Auch wollte sie gleich meine Bankverbindung. Ich habe nur gesagt, das nützt sowieso nichts, da ist nichts zu holen :-) Aber das interessiert dort ja niemandem. Sie schickt mir nun weitere Unterlagen zur Befreiung zu, oder wie man diese Unterlagen nennt.
Also, wenn ich mehr als 4800€ im Jahr an Einkünfte hatte, würde ich befreit werden (Nach dem Motto: Reiche werden immer reicher und Arme werden immer ärmer?) Wir hatten 2 Würfe Hunde mal rechnen vielleicht kann man ja auch ein paar Welpen dazu schummeln. Wir hatten in dem Jahr bis Juni noch 2 Pflegekinder, vielleicht würde es uns dann weiterhelfen. Das die Pflegekinder seit Juni nicht mehr da sind, wissen die ja nicht. Für 2009 würde ich mit der Hundezucht genug verdienen. Es muß ja eine Außerlandwirtschaftliche Tätigkeit sein. Pferdezucht zählt ja bestimmt nicht. So, wenn ich also es hin bekomme genug verdient zu haben. Nützt mir das dann was. Ich habe bisher nicht in einer anderen Rentenversicherung eingezahlt. Muß ich dann noch versuchen dies rückwirkend irgendwo zu machen? Oder kommen da sowieso welche auf mich zu nachdem ich meine erste Lohnsteuer gemacht habe. Ich habe mal gelesen hier im Forum von einer Lebensversicherung auf Rentenbasis. Wie wäre es damit?
Ich habe ja noch Hoffnung :-)
Viele liebe Grüße!
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Beitragvon Meini » Mi Mär 11, 2009 15:41

Sag mal könntest du die Gesamtsituation mal beschreiben,wie sieht es bei dir mit Krankenkasse,Altervorsorge,Pflegekasse usw. warum pachtest du 9 ha wenn du nur ein paar Ponys hast. Womit hast du bisher deine Brötchen verdient und womit aktuell??
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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