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landwirtschaftliche Sozialversicherung

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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22 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Beitragvon CarpeDiem » Fr Jan 11, 2008 12:21

Lieber Herr Gerdsen, Sie sind doch viel zu klug um nicht den Kern meiner Aussage zu verstehen. Um Renten zu bekommen, muss der Altenteiler verpachten, damit kann weder er noch seine Erben während dieser Zeit die Flächen verkaufen. Wenn das keine Verfügung über Vermögen ist dann weiss ich nicht mehr wie Sie denken.

Auf den zweiten Teil meiner Ausführungen sind Sie aus gutem Grunde, ich verstehe das schon, wohlweislich nicht eingegangen.
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Beitragvon gerd gerdsen » Fr Jan 11, 2008 12:39

CarpeDiem hat geschrieben: Um Renten zu bekommen, muss der Altenteiler verpachten, damit kann weder er noch seine Erben während dieser Zeit die Flächen verkaufen.


nein, er kann auch alles verkaufen, verschenken, egal was, er darf nur nicht mehr als unternehmer tätig sein .

ihr müßt euch hiermal von dem ganzen unsinn wieder frei machen den hier egbert verbreitet hat .

CarpeDiem hat geschrieben:Auf den zweiten Teil meiner Ausführungen sind Sie aus gutem Grunde, ich verstehe das schon, wohlweislich nicht eingegangen.


mir ist da nicht ganz klar was sie eigentlich wissen möchen, wieso für nebenerwerbslandwirte die gleichen spielregeln gelten wie für hauptberufliche ? wahlrecht für was denn ?
eines darf man nicht vergessen, die renten in der landwirtschaft sind nicht mehr überwiegend beitrags finanziert, sondern überwiegend aus steuergeldern, und da könnte ich vorstellen, ich weiß es aber zugegebener weise jetzt nicht, dass man es dem steuerzahler nicht zumuten kann das jemand eine bauernrente kassiert und trotzdem noch seinen betrieb weiter führt .
Zuletzt geändert von gerd gerdsen am Fr Jan 11, 2008 12:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon CarpeDiem » Fr Jan 11, 2008 12:53

Ich brauche mich von keinem Unsinn zu befreien der hier verbreitet wird. Tatsache ist, dass ich selbst diesen ganzen Gängelungen entronnen bin. Sie können mit der landwirtschaftlichen Sozialversicherung machen was Sie wollen Herr Gerdsen, das ist mir ziemlich egal. Aber dieses "berufsständische Versicherungswerk" wie das im Jargon der Bauernverbandsfunktionäre so schön heisst, sollte aber auch den Mut besitzen auf das Geld des "gemeinen Steuerzahlers" zu verzichten. Sehen Sie sich den Etat der BG an, das sollte genügen!!!!
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Beitragvon gerd gerdsen » Fr Jan 11, 2008 12:59

CarpeDiem hat geschrieben:Ich brauche mich von keinem Unsinn zu befreien der hier verbreitet wird. Tatsache ist, dass ich selbst diesen ganzen Gängelungen entronnen bin. Sie können mit der landwirtschaftlichen Sozialversicherung machen was Sie wollen Herr Gerdsen, das ist mir ziemlich egal. Aber dieses "berufsständische Versicherungswerk" wie das im Jargon der Bauernverbandsfunktionäre so schön heisst, sollte aber auch den Mut besitzen auf das Geld des "gemeinen Steuerzahlers" zu verzichten. Sehen Sie sich den Etat der BG an, das sollte genügen!!!!

bringen sie dochmal die sachen auf den punkt, was möchten sie denn anders haben ?
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Beitragvon CarpeDiem » Fr Jan 11, 2008 13:11

Gerne komme ich dieser Aufforderung nach Herr Gerdsen. Was wir brauchen ist eine landwirtschaftliche Sozialversicherung die zwei Dinge erfüllt:

1. Eine absolute Grundsicherung darstellt
2. Bezahlbar bleibt

Nach ich mich selbst von LAK, LKK und Bäuerinnenrente (für meine Frau) gottseidank verabschieden konnte bleibt mir da nur eines. Diese Versicherungssysteme müssen doch mit dem Wandel der Gesellschaft schritthalten. Dies bedeutet, dass in vielen Fällen gar kein Betriebsübernehmer vorhanden ist. In der Vergangenheit war es ja teilweise so, dass in den Mittelgebirgslagen gar keiner den Kram wollte.

Auch sollte man der Tatsache Rechnung tragen, dass viele junge landwirtschaftliche Betriebsleiter heute Ehepartner haben die gut ausgebildet, eine ausserlandwirtschaftliche Tätigkeit ausüben. Wenn ich da an die Bäuerinnenrente denke, wird mir schwindlig.

Bei der Berufsgenossenschaft stehen wir vor dem grössten Problem. Die Abfindung der Altfälle geht in die richtige Richtung. Aber dann brauchen wir Org Strukturen die nicht mehr kosten als bei Metall, Chemie etc. etc.Am besten wäre die Fusion mit einer grossen ausserlandwirtschaftlichen BG ohne Altlasten. Gleichzeitig muss eine Deckelung des Beitragssatzes eingeführt werden. Wenn jemand 150 ha allein, mit Aushilskräften bewirtschaftes kann er sich für den Beitrag eine Unfallversicherung de luxe leisten.Ich sehe aber immer nur, dass der Berufsstand sich sehr schwer tut mit neuen Dingen, die natürlich auch den Verlust von Macht und Einfluss für (ganz wenige) bedeuten.
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Beitragvon gerd gerdsen » Fr Jan 11, 2008 13:30

CarpeDiem hat geschrieben:
1. Eine absolute Grundsicherung darstellt
2. Bezahlbar bleibt



ja das hätte ich auch gerne, leider widersprechen sich diese beiden punkte .

... ich bin ja auch nicht derjenige der sich dieses jetzige system ausgedacht hat, hier ist die politik gefragt, wer's dann am ende bezahlen soll schreiben sie ja auch nicht, kleine betriebe gegen große ausspielen halte ich nicht für die lösung, da würde dann ganz schnell aus einem großen betrieb drei kleine werden, ist ja fast die gleiche diskussion wie bei der degression der ausgleichzahlungen . ( für die ich übrigens auch bin)
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Beitragvon CarpeDiem » Fr Jan 11, 2008 13:38

Am Ende bezahlen, Herr Gerdsen, werden dies nur die aktiven landwirtschaftlichen Betriebe. Ich darf vor solchen Äusserungen, die Politik muss es richten u.ä. nur warnen. Dies hat schon in der Vergangenheit in die Sackgasse geführt.

Deshalb wäre die effektivste und billigste Förderung des sog. Strukturwandels gewesen, man hätte den Landwirten verpflichtend die allgemeinen Regeln der Sozialbücher übergestülpt und keinen Sonderweg beschritten und zugelassen.
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