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Landwirtschaftlicher Verkehr - oder nicht ?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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25 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Landwirtschaftlicher Verkehr - oder nicht ?

Beitragvon forenkobold » So Jan 27, 2013 10:54

Nach meinem Empfinden ist auch das Ausbringen von gewerblichem BGA-Substrat eine der Landwirtschaft dienende Tätigkeit. Sonst dürften z.B. Carbokalk-Haufen nur an öffentlichen Straßen abgesetzt werden. Und auch nicht von einem gewerblichen Lohnunternehmer übers Feldwegnetz auf die Äcker werden.
Ich denke, dass innerörtliche "Landwirtschaft frei" Straßen genauso einzuordnen sidn wie "Landwirtschaft frei"-Feldwege. Im geschilderten Fall mit landwirtschaftlichem Mist scheint die Lage ja noch klarer. Die Frage ist nun: Wenn da die folgenden Fuhren über einen Umweg ausgebracht werden mußten aufgrund einer falschen Behauptung eines Sheriffs... wer kommt für die (wahrscheinlich erheblichen) Mehrlosten auf?
Nach eigenen leidigen Erfahrungen kann man sich diesbezüglich vermutlich nichtmal auf die Einschätzung eines Anwalts verlassen. Viele der Anwälte sind nur an einem möglichst hohen Streitwert interessiert und ergreifen absichtlich wenig erfolgversprechende Maßnahmen, um die Sache für sich gewinnbringend in die Länge zu ziehen.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Landwirtschaftlicher Verkehr - oder nicht ?

Beitragvon Kormoran2 » Mo Jan 28, 2013 1:13

Frank 1973 hat mir meine Argumente schon vorweg genommen.

Selbst wenn eine solche Fahrt eine Fahrt als LU gewesen wäre und vielleicht kein grünes Kennzeichen gerechtfertigt wäre - was ist das für eine Verhältnismäßigkeit im Handeln? Da werden einerseits Korinthen geschissen um einem schwer arbeitenden Fahrer das Leben noch schwerer machen zu können, und andererseits heißt es dann "Wir können nicht überall sein" " Wir haben zu wenig Spritzuteilung um ständig Streife zu fahren" " Wir sind gerade 35 km von Ihnen entfernt, das kann dauern, bis wir an Ihrer Unfallstelle sind".

Wie Frank schon sagte: Einige übereifrige Blauweiße sind zuständig für den Verruf der ganzen Firma!
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Landwirtschaftlicher Verkehr - oder nicht ?

Beitragvon frank1973 » Mo Jan 28, 2013 7:16

Man darf sich von denen nicht alles gefallen lassen wenn die merken daß man etwas schüchterner ist machen so einige sofort den Macker.Beim letzten Castortransport hatten wir die Hänger neben dem Feld auf dem geteerten Wirtschaftsweg stehen.Da kam die Bundespolizei mit ihren Kleinbussen,7 von denen sind schön aussenherum ein stückche über den Deich gefahren einige von denen haben uns noch zugewunken.Der 8te hat natürlich angehalten,stieg einer aus ca.20-25 Jahre alt kam auf das Feld gelaufen wie John Wayne und hat gesagt wir sollen die Hänger etwas zur seite stellen damit sie besser durchfahren können.Hab ihn gefragt ob er nicht gesehen hat wie das seine Kollegen gemacht haben,wir können die Hänger nicht auf den nassen Acker stellen wenn sie geladen sind kommen wir nicht mehr weg da der Drescher auch gerade so durchkam.Wenn aber er für den Abschleppdienst aufkommt machen wir sofort Platz,aber bis der da ist sind wir fertig und der Weg ist frei.
Es gibt 3 Dinge die im Leben zählen:Schnelle Trecker,schnelle Mahlzeiten und schnelle Frauen. https://www.youtube.com/watch?v=toyN81wZzLw
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Re: Landwirtschaftlicher Verkehr - oder nicht ?

Beitragvon Oberpfälzer » Mo Jan 28, 2013 14:32

Michael.stro hat geschrieben:ich hate extra Warndreiecke aufgestelt weil ich öfters dort ne Ortzverbindungstrasse Qweren muste um Siloballen zum Lagern

in mich ist dan eienr rein Gefahren obwohl wo er Ankamm ich schon Mittig ast auf der Strasse stand .Und er mich hätte Sehen müssen aber der hat Beschleunigt (er hat erst angegeben wegen der Sonne nix gesehen zum haben dan meinte der Polizist er hätte Langsammer Fahren müssen dan kamm ne andere Ausrede)

kamm dan so das ich obwohl der andere Teilschuld hatte nur ich Straffe mit Punkte bekamm

dan vor Gericht meinte der Richter das das keine rolle Spielt ob ich jetzt die Schielder Aufstelle oder nicht

und ich hätte hald Warten müssen bis ein Auto vorbeigafahren wäre (ich hab mich nur gefragt Wievviel autos ich den dan abwarten hätte sollen)

aber der Richter meinte Kanlhart ich sei Schuld auch wen mir meinten das jeder Verkersteilnemer immer zum rechzeitigen Halten können Verplichtet ist zudem ich ja schon eh fast Mittig auf Strasse stand

ich glaube in eurem Fall wens Sekel von Richter ist getz auch Schlecht raus
weil Recht haben und Recht vom Richter bekommen sind imemr 2 Paar Stiefel


Du hast wahrscheinlich das Schild auch noch selber geschrieben. Das würde einiges erklären...

"vohrsict! nit snel farn! buhldohg ahb uhnd cuh af da strahs!"

Nix für ungut! Legasthenie ist Scheiße, das weiß ich. Finde es gut, dass du trotzdem bereit bist, hier zu schreiben. Ehrlich!
Oberpfalz - Gott erhalt`s!
Kein Bayernland ohne Bauernstand!
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Re: Landwirtschaftlicher Verkehr - oder nicht ?

Beitragvon Hessen-Sibirier » Mi Jan 30, 2013 21:23

Update
Heute hat der LU von der Ortspolizeibehörde ein Verwarnungsgeld von 25 € aufgebrummt bekommen, wegen der nicht verkehrsicheren Brems-Blink-und Begrenzungsleuchten und des schadhaften Reifens. :mrgreen:
Der Mann hat eine RS-Versicherung und hat sich mit der hotline Rechtsanwältin unterhalten, die ihm ganz klar geraten hat, gegen ein Bußgeld wg. Fahrens auf einer, für LDW-Verkehr frei gegebenen Straße, vorzugehen. Die Rechtslage sei eindeutig so, daß Fahrten im Auftrage eines Landwirtes in jedem Falle als LDW-Verkehr anzusehen seien, auch mit schwarzem Kennzeichen.
Das hat die Behörde wohl auch bemerkt und hat diese frevelhafte Tat in ihrem Schreiben nicht mal mehr erwähnt. :lol:
I´m thankful for my country home, it gives me peace of mind.
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Re: Landwirtschaftlicher Verkehr - oder nicht ?

Beitragvon Seven-fifty » Do Jan 31, 2013 8:46

Super!

Das ist doch eine gute Nachricht -- herzlichsten Dank für die Mitteilung.

Zur Klarstellung: ich meine hier NUR die "Auseinandersetzung" ob landwirtschaftlicher Verkehr oder nicht -- keineswegs Verwarnungsgeld etc.

Viele Grüße in die Runde
"Seven-fifty"
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Re: Landwirtschaftlicher Verkehr - oder nicht ?

Beitragvon westfale2030 » So Feb 03, 2013 10:21

Um unsere ostbrandenburgische Kleinstadt ist vor Jahren auch eine Umgehungsstraße gebaut worden, deren Sinn mangels Verkehr mir bis heute schleierhaft ist. Diese Straße wurde dann auch gleich als Kraftverkehrsstraße eingestuft. Wir fahren allso mit unseren landwirtschaftlichen Gerätschaften weiter durch die Stadt. Im Sommer 2012 durften wir aufgrund von Bauarbeiten diese neue Straße benutzen. Es war eine Wohltat, leider nur von kurzer Dauer.
Wer denkt sich sowas aus?
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Re: Landwirtschaftlicher Verkehr - oder nicht ?

Beitragvon automatix » So Feb 03, 2013 11:31

frank1973 hat geschrieben:Ich würde fast sagen daß die Polizei,nein besser gesagt wenige Polizisten selbst daran schuld sind wenn ihr ansehen in der Bevölkerung sinkt,nämlich genau mit solchen Aktionen.Vor 2 Jahren haben sie Sonntags 100m vor der Genossenschaft einen LKW voll Mais angehalten und wollten Genehmigungen für seine Sonntägliche Arbeit sehen.Die sind doch Ortskundig,die wissen doch ganz genau daß da ne annahmestelle für Mais oder Getreide ist,warum haben sie nich ein paar sekunden gewartet?Dann hätten sie gesehen daß der da vorne reinfährt und alles ist in ordnung oder war da etwa gefahr im Verzug und die Sicherheit der Bevölkerung im Rheinhafen war gefärdet.Hauptsache den Cowboy raushängen lassen und ihre Macht demonstriert.


warum? gelten für den gewerblichen Güterkraftverkehr ausnahmen, nur weil sie für einen Landwirt fahren? ich denke nicht und wenn das Fahrzeug unter die Sonntagsfahrverbote fällt, dann hat er halt Pech gehabt und muß halt mit Kontrollen rechnen.
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Re: Landwirtschaftlicher Verkehr - oder nicht ?

Beitragvon automatix » So Feb 03, 2013 11:35

Hessen-Sibirier hat geschrieben:Update
Heute hat der LU von der Ortspolizeibehörde ein Verwarnungsgeld von 25 € aufgebrummt bekommen, wegen der nicht verkehrsicheren Brems-Blink-und Begrenzungsleuchten und des schadhaften Reifens. :mrgreen:
Der Mann hat eine RS-Versicherung und hat sich mit der hotline Rechtsanwältin unterhalten, die ihm ganz klar geraten hat, gegen ein Bußgeld wg. Fahrens auf einer, für LDW-Verkehr frei gegebenen Straße, vorzugehen. Die Rechtslage sei eindeutig so, daß Fahrten im Auftrage eines Landwirtes in jedem Falle als LDW-Verkehr anzusehen seien, auch mit schwarzem Kennzeichen.
Das hat die Behörde wohl auch bemerkt und hat diese frevelhafte Tat in ihrem Schreiben nicht mal mehr erwähnt. :lol:


Polizisten wissen auch nicht alles. Ich fahr im Nebenjob für eine LKW Überführfirma und letztes Jahr hatten wir im Februar, als es so Arsch kalt war, Probleme mit dem Diesel. Chef wollte mich abschleppen, schön vorschriftsmäßig mit Stange und sogar mit Luftschlauch - nur blöderweise hatten beide LKWs Rote Kennzeichen - keine 500 m gefahren haben sie uns schon aufgehalten. Ja, abschleppen mit Roter Nummer, das geht ja gar nicht. Dann haben sie eine halbe Stunde telefoniert und uns die Weiterfahrt im Gespann untersagt....
Und rausgekommen ist dann am Ende gar nichts.
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Re: Landwirtschaftlicher Verkehr - oder nicht ?

Beitragvon Weinbauer » So Feb 03, 2013 20:48

Hessen-Sibirier hat geschrieben:Update
Heute hat der LU von der Ortspolizeibehörde ein Verwarnungsgeld von 25 € aufgebrummt bekommen, wegen der nicht verkehrsicheren Brems-Blink-und Begrenzungsleuchten und des schadhaften Reifens. :mrgreen:

Das hat die Behörde wohl auch bemerkt und hat diese frevelhafte Tat in ihrem Schreiben nicht mal mehr erwähnt. :lol:


na langt doch auch an mängeln. finde ich auch nicht so beruhigend, wenn mit defekten reifen und beleuchtung herumgefahren wird.
auch wenn es gut ist, dass die frage der landwirtschaftlichen nutzung geklärt ist.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
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