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LEH umwirbt Großbetriebe:"Familienbetrieb in Gefahr"

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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38 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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LEH umwirbt Großbetriebe:"Familienbetrieb in Gefahr"

Beitragvon Paule1 » Mo Aug 21, 2017 12:44

LEH umwirbt Großbetriebe: "Familienbetrieb war nie stärker in Gefahr"

Edeka kauft eigene Anbauflächen, bäckt und wurstet selbst - um sich von Lieferanten unabhängiger zu machen. Leider kein Einzelfall. Ein Kommentar von hans Dreier, Redakteur beim Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt.

https://www.agrarheute.com/analysen-kommentare/leh-umwirbt-grossbetriebe-familienbetrieb-war-nie-staerker-gefahr

Ja das ist so, in 10 Jahren wird der Familienbetrieb ziemlich Mausetot sein :klug:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: LEH umwirbt Großbetriebe:"Familienbetrieb in Gefahr"

Beitragvon Welfenprinz » Mo Aug 21, 2017 13:16

Für eine landwirtschaftliche Zeitung ein erbärmlich recherchierter Artikel auf bunte Niveau.

Die 200 ha Biofläche(Behr AG) hat heico hier schon mal erklärt.

Und wie betriebszerstörend der Edeka Schlachthof und das gutfleischProgramm sind(gibt es seit 30 Jahren) können die Schweinebauern hier sicherlich erläutern.

Und Mählmann hat auch schon eiskalt zig ha Eisberg unter die Fräse genommen als Aldi nicht gespurt hat. -:))
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: LEH umwirbt Großbetriebe:"Familienbetrieb in Gefahr"

Beitragvon Paule1 » Mo Aug 21, 2017 13:47

Fakten die bekannt sind, aber immer wieder mal gesagt werden müssen, hier im Süden bleibt nicht für übrig von der Bäuerlichen Landwirtschaft, das sieht jeder der nicht Blind durch die Dörfer fährt.
Gerade wird das komplete ehm. Landirtschaftliche Anwesen in meiner Nachbarschaft geschrettert einschl. 2 Güllegruben.

Die Kuhetriebe bis 80 Kühe hören auf mit und ohne Lanufstall und von den Sauenhalter bleibt fast gar nichts mehr übrig.

Die Landwirte welche weitermachen kommen meisten mit Arbeit und Büro nicht mehr klar :idea:
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Re: LEH umwirbt Großbetriebe:"Familienbetrieb in Gefahr"

Beitragvon stamo » Mo Aug 21, 2017 15:21

Die Kuhbetriebe stopfen sich gerade die Taschen voll mit Geld.
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: LEH umwirbt Großbetriebe:"Familienbetrieb in Gefahr"

Beitragvon Labernich » Mo Aug 21, 2017 16:27

stamo hat geschrieben:Die Kuhbetriebe stopfen sich gerade die Taschen voll mit Geld.


FACE PALM: https://youtu.be/XZxzJGgox_E

Kuhbetriebe stopfen höchstens Löcher
Ich liebe die Grünen wie mein Bier 4,9% und kaltgestellt!
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Re: LEH umwirbt Großbetriebe:"Familienbetrieb in Gefahr"

Beitragvon marius » Mo Aug 21, 2017 16:49

Paule hat schon recht, selbst im beschaulichen Süden werden die Bulldozzer anrücken.
Der klassische Familienbetrieb ist ein Auslaufmodell.
Vor allem dann wenn eine kostenlose AK wie z.b. der Austragler ausfällt.
Da werden nicht wenige Familienbetriebe in die Arbeitsfalle rutschen was dann früher oder später in der Klapse endet oder die Ehefrau sucht das weite.
Das wird sich mit steigendem Wachstum und immer mehr Bürokratie sicher nicht bessern.

Es bleiben nur wenige Betriebe über, und das sind regelrechte Fabriken.
Egal ob Fleisch, Weizen oder Milch. Die Landwirtschaft ist längst zur billigen Ramschproduktion mutiert und das überleben geht nur über immer mehr Masse.
Wenn jemand am Liter nach Abzug aller Vollkosten 3 oder 4 Cent im Schnitt verdient, braucht er eben mehrere Millionen Liter pro Jahr um zumindest halbwegs über die Runden zu kommen.
Und wenn der dt Weizen nur 15 Euro kostet, brauch ich mehr als 200 oder 300 ha um zu überleben.

Das werden die Schlauberger auch noch kapieren. Schade nur um die jungen Landwirte die heute voller Elan noch eine landw. Ausbildung starten.
In meinen Augen bedauernswerte Kreaturen, da sind in meinen Augen die Eltern gefragt und deren Verantwortungsbewusstsein um die Jugend vor diesem Fehltritt zu schützen.
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Re: LEH umwirbt Großbetriebe:"Familienbetrieb in Gefahr"

Beitragvon Eicher1950 » Mo Aug 21, 2017 17:19

Bis wann ist man denn ein "Familienbetrieb" und ab wann ist man keiner mehr ? In anderen Branchen zählt man schon als Familienbetrieb wenn man Angestellte hat, der Betrieb aber im Besitz einer Familie ist - "Familien geführt" schimpft sich das dann. Es gibt nicht DEN Zukunftsbetrieb, auch wenn du das nicht glaubst und auf Grund mangelnder Betriebswirtschaftlicher Kenntnisse deinen Betrieb an die Wand gefahren hast, bzw vorher die Reißleine gezogen hast. Du hast deinen Sohn ja angeblich in die Industrie geschickt, mal gucken wie lange der davon leben kann wenn wieder mal Industrie in den Osten geht oder 4.0 zu Ende ist.. n8 :prost:.
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Re: LEH umwirbt Großbetriebe:"Familienbetrieb in Gefahr"

Beitragvon T5060 » Mo Aug 21, 2017 18:12

Mir haben in den Jahren 2015/2016 einen Ausflug eines LEH´s in die Landwirtschaft wieder rückabgewickelt.
Ausser Spesen nix gewesen. EDEKA wird es nicht besser gehen.
Die Managementkosten und das Backoffice innerhalb der Konzernstrukturen fressen das Ebit auf.

EDEKA ist scheinbar ein paar Scharlatanen aus dem Umfeld vom Hofreiter aufgesessen und abgerippt worden.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: LEH umwirbt Großbetriebe:"Familienbetrieb in Gefahr"

Beitragvon T5060 » Mo Aug 21, 2017 18:21

Ex Chefs von KTG Agrar sollen 218 Mio. € zahlen

http://www.capital.de/dasmagazin/ex-ktg ... ahlen.html
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Re: LEH umwirbt Großbetriebe:"Familienbetrieb in Gefahr"

Beitragvon Paule1 » Mo Aug 21, 2017 18:58

Ex Chefs von KTG Agrar sollen 218 Mio. € zahlen

das sind ganz große Abzocker und gehören ins Gefängnis, sie haben gerade in der Bäuerlichenr Landwirtschaft nur verbrannte Erde hinterlassen und so wie ich es gelesen habe, die Landwirtschaftlichen Flächen an sich gerissen, damit jetzt im Konkurs andere billigst an das Ackerland kommen---Alles geplanter Betrug in Reinkultur, so sehe ich es :klug:
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Re: LEH umwirbt Großbetriebe:"Familienbetrieb in Gefahr"

Beitragvon Welfenprinz » Mo Aug 21, 2017 19:11

-dass Edeka an besagten 200 ha Gemüsebau in MV beteiligt ist,heisst schlicht und ergreifend,dass sie eine sichere Bezugsbasis in Deutschland brauchen und sichern. Statt auf -evtl. umgestempelte -Importe angewiesen zu sein.
Dass die Biolandwirtschaft in Deutschland keinen anderen Weg gefunden hat die Ware bereit zu stellen ist nicht Herrn Edekas Problem
-der Edeka Schlachthof Minden,der Zerlegebetrieb Bückeburg(von wo aus Edeka Nord beliefert wird) und die gutfleisch Erzeugermeinschaft gibt es seit 1989
-ebenfalls in den 80ern begann die Direktbelieferung des LEHs durch Erzeuger. Angefangen von eben schon genannten Rudi Behr.


Naja,usw usw ....wenn der Journalist dieses Artikels diese Sachen als Neuigkeit verkaufen will,hat er die letzten 30 Jahre nicht in der Landwirtschaft verbracht sondern war bei der bunten für Boris Beckers Unterhosenfarbe zuständig.

Zur Bezugssicherung werden wir die nächsten 10 Jahre noch viel mehr vertikale Integrationsbemühungen des Handels erleben. Es geht schliesslich bei knapper werdender Produktion und Verschärfu g des Wettbewerbs um Sicherung der Rohstoffbasis.
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Re: LEH umwirbt Großbetriebe:"Familienbetrieb in Gefahr"

Beitragvon GerdSee » Mo Aug 21, 2017 20:07

Das liest sich alles wie ein bitterer Krieg. Schade.

Der Betrieb in unserer Familie wird aufgefangen von drei Generationen.

Die ersten zwei schaffen wunderbar zusammen, wobei die erste die zweite unterstützend in die Führung gehen lässt und die dritte wächst heran.

Es geht um Ackerbau und Viehzucht. Milchvieh, Obstbau und Weinberge.

Keine Ahnung warum alles links und rechts zusammenbrechen soll. Ich habe eher das Gefühl, es gibt hier genau wie woanders die Endzeitsichtigen.

HALLO! Die Endzeit ist noch weit weg ... auch im landwirtschaftlichen Bereich.

Keine Frage, dass die Großbetriebe alles überrollen. Aber es gibt auch deren Sparte genug, die unterm Strich rote Zahlen schreiben - trotz hunderten von Hektar Anbaufläche und zich-Hundert Stück Vieh.

Wachsen oder weichen ist kein gemeisseltes Gesetz sondern für die allermeisten eher der Handlauf in den Abgrund.

In diesem Sinne "Glück auf - ihr tiefgrabenden Kerlchens!"
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Re: LEH umwirbt Großbetriebe:"Familienbetrieb in Gefahr"

Beitragvon Welfenprinz » Mo Aug 21, 2017 20:11

Jo. -:)
Ich werde in 10 Jahren den Familienbetrieb an den neunmalklugen ,kleinen Scheisser Herr Alleskönner übergeben so wie ich ihn vor 33Jahren übernommen habe.
Und das wird weder Herr Edeka noch Herr Schmierfink verhindern. -:))
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Re: LEH umwirbt Großbetriebe:"Familienbetrieb in Gefahr"

Beitragvon Paule1 » Mo Aug 21, 2017 20:23

Der Betrieb in unserer Familie wird aufgefangen von drei Generationen. von Herrn GerdSee

Glückwunsch das ist die Ideale Konstellation, aber eher die Ausnnahme als die Regel
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Re: LEH umwirbt Großbetriebe:"Familienbetrieb in Gefahr"

Beitragvon GerdSee » Mo Aug 21, 2017 20:26

Welfenprinz hat geschrieben:Jo. -:)
Ich werde in 10 Jahren den Familienbetrieb an den neunmalklugen ,kleinen Scheisser Herr Alleskönner übergeben so wie ich ihn vor 33Jahren übernommen habe.
Und das wird weder Herr Edeka noch Herr Schmierfink verhindern. -:))


Och nee.

Das freut jetzt aber ungemein. Du hattest ja nicht das Glück selber Söhne zu zeugen.

Nun hast Dir den Scheisser Alleskönner gegriffen.

Also meinen tiefen Respekt, Welfenprinz. Ganz andere wie Du haben schon vorher tief ins Klo gegriffen . Auch mit eigenen Nachkömmlingen.

Manmanman. Aber es geht noch.
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