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Lieferschwierigkeiten deutscher Landmaschinenfabrikate

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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27 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Beitragvon kikifendt » Do Jan 17, 2008 21:24

treckerfan27 hat geschrieben:Man muss auch ganz ehrlich sagen: Die deutschen Landwirte haben den Landtechnikherstellern jahrelang schwierige Geschäfte bereitet, Händler bei Angeboten gegeneinander aufgebracht, wegen Kleinigkeiten an den Maschinen, die mal nicht so liefen wie gedacht, einen Mords-Aufstand gemacht, die Aussendienstler und Kundendienstler zum Teil behandelt wie den letzten Dreck. Klar, ich höre es im Moment auch öfter, dass sich die Hersteller sagen "...warum soll ich mir das noch antun, wenn ich meine Produktion locker im Ausland loswerde". Die Hersteller sind im Moment in der besseren Verhandlungsposition - jahrelang war das nicht so. Ausserdem haben sich die Landwirte mal wieder genau richtig verhalten (Ironie): alle wollen zum gleichen Zeitpunkt viel investieren und Maschinen einkaufen. Da ist es doch klar, dass sich irgendwo ein Flaschenhals bildet. Schließlich kann ein Hersteller seine Produktion nicht mal eben um 40 % aufstocken - zum einen fehlen die Rohstoffe, zum anderen die Fertigungskapazitäten, und letztlich bedeutet jede verkaufte Maschine auch ein "Mehr" an Service und Kundendienstleistungen. Die Hersteller müssen langfristig planen, um auf dem Boden zu bleiben und mit kommenden schlechteren Zeiten klarzukommen.


Seit wann kommt der Knochen zum Hund??? Ich meine, wenn man so viel Geld für eine Maschine ausgibt (Händler haben große Gewinnspannen, das zeigt sich beim Verhandeln), dann kann man auch eine top Leistung erwarten. Und dafür sind wir in Deutschland und nicht in Polen.

@ Fendtman & Schorschle:

Kann euch nur zustimmen.
kikifendt
 
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Beitragvon Cyberlui » Do Jan 17, 2008 23:28

So ganz versteh ich eure Aufregung nicht???
Wenn du heut nen Schlepper kaufst wirst du einen Hersteller finden der ihn dir in den nächsten 3 Mon. auf den Hof stellt. Wenn du natürlich unbedingt den einen willst hast du ein Problem denn dann bist du wartenden Kunde, aber warum dann nicht nen anderen Hersteller nehmen?? was glaubst was dein Händler für Augen macht wenn er seinen Jonny den er zwar grad liefern kann aber du nicht willst eben nicht verkauft, sondern der Kollege von Fendt, Case, Deutz, etc...
Vielleicht sollte hier mal das Markendenken aufhören.

Is nur so ein Vorschlag von einem der kein Problem hat auch nen Same zu fahren.
Gruß Jürgen
Cyberlui
 
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Beitragvon automatix » Fr Jan 18, 2008 7:38

nun, was ich so gehört habe ist der durchschnittliche landwirt extrem markenfixiert (oder teilweise händlerfixiert) - der wartet lieber mal 10 Monate, bevor er sich eine Alternative sucht.
Gibt doch genug, die nur Fendt, Deutz oder JD auf den Hof stellen und für die was anderes gar nicht existiert.

Wenn man aber einen Deal an die Lieferzeit hängt, dann gehts auch schneller, auch wenn sich der Händler dann eventuel etwas anstrengen muß.
automatix
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Beitragvon kikifendt » Fr Jan 18, 2008 9:56

automatix hat geschrieben:nun, was ich so gehört habe ist der durchschnittliche landwirt extrem markenfixiert (oder teilweise händlerfixiert) - der wartet lieber mal 10 Monate, bevor er sich eine Alternative sucht.
Gibt doch genug, die nur Fendt, Deutz oder JD auf den Hof stellen und für die was anderes gar nicht existiert.

Wenn man aber einen Deal an die Lieferzeit hängt, dann gehts auch schneller, auch wenn sich der Händler dann eventuel etwas anstrengen muß.


Richtig! Ich mache meine Kaufentscheidung doch nicht von der Lieferzeit abhängig. Entweder die Maschine sagt mir zu oder nicht.
kikifendt
 
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Beitragvon treeworker4ever » Fr Jan 18, 2008 10:08

Cyberlui hat geschrieben:Is nur so ein Vorschlag von einem der kein Problem hat auch nen Same zu fahren.
Gruß Jürgen


Hallo,

willkommen im Club, sehe ich genauso.
Fährst Du schon länger Same, bzw. welchen Same fährst Du. Antwort wohl besser über pm.

Gruß
treeworker4ever
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Beitragvon Komatsu » Fr Jan 18, 2008 19:08

Wir werden der guten alten DDR immer ähnlicher ......... von Materialmangel. über Frau Honecker äh Märgel und Abhörmethoden
Komatsu
 
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Beitragvon zetor1337 » Fr Jan 18, 2008 19:37

wenn man eine maschine will und der landhändler weiss was auf dem spiel steht bekommt man die auch, egal wie ;)
visit --->> www.doerr-agrar.de
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Beitragvon flash » Fr Jan 18, 2008 19:46

Hallo

Wenn man die Kommentare hier liest, könnte man meinen die Landwirte sind alleine auf der Welt
und nur Sie hätten Probleme. Aber dieses Problem hat die gesamte Wirtschaft,
jeder hat derzeit Lieferzeiten, ob dies jetzt der Maschinebau, der Stahlbau oder die KFZ Branche ist.
Hierbei handelt sich es bei den Auftragssummen auch nicht um Pinats so wie in der Landwirtschaft.

Wenn z.B. Mobilkranhersteller keine Kräne ausliefern können weil keine Reifen zu bekommen sind,
dann sprechen wir von mehreren Millionen Euro pro Mobilkran.
Jeder Hersteller ist natürlich stets bemüht seine Kundschaft so gut wie möglich zu bedienen,
denn jede Maschine die ausgeliefert wird ist Geld in der Kasse.

Also Leute regt euch nicht auf, Ihr seit nicht alleine auf der Welt!!!
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Lieferschwierigkeiten

Beitragvon Lohnfilter » Fr Jan 18, 2008 20:21

pinats

Sollte wollte peanuts heißen.

Da ich nur peanuts verdiene kann ich auch nur peanuts ausgeben und muss auch von den selbigen leben.
Leiferzeiten sollten bei Vertragsabschluß ausgehandelt werden und auch von den Lieferfirmen eingehalten werden. Daher bestehe ich aufgrund meiner negativen Erfahrung bei einem größeren Vertragsabschluß immer auf einem fixen Liefertermin. Leider halten sich die Firmen aber dann auch nicht immer daran. Auch ist es bei einer Flaschenlieferung schon vorgekommen das die Rechnung vor der eigentlichen Lieferung im haus war.

Markus
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Beitragvon Cyberlui » Fr Jan 18, 2008 20:41

Vielleicht auch mal so machen wie die großen Firmen.
Beim Vertragsabschluß Liefertermin mit Konfensionalstrafe bei Nichteinhaltung des Liefertermins??
BGB läßt sowas zu
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Beitragvon Komatsu » Fr Jan 18, 2008 21:08

Cyberlui hat geschrieben:Vielleicht auch mal so machen wie die großen Firmen.
Beim Vertragsabschluß Liefertermin mit Konfensionalstrafe bei Nichteinhaltung des Liefertermins??
BGB läßt sowas zu


Wenn sich die Gegenseite drauf einläßt, geht das, wenn nicht, kommt das Geschäft nicht zustande.
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Beitragvon kikifendt » Sa Jan 19, 2008 10:40

ihc833 hat geschrieben:
Cyberlui hat geschrieben:Vielleicht auch mal so machen wie die großen Firmen.
Beim Vertragsabschluß Liefertermin mit Konfensionalstrafe bei Nichteinhaltung des Liefertermins??
BGB läßt sowas zu


Wenn sich die Gegenseite drauf einläßt, geht das, wenn nicht, kommt das Geschäft nicht zustande.


Man kauft ja auch in den seltensten Fällen eine Maschine, die man in der nächsten Woche schon einsetzt. Das kann der Fall sein, wenn die alte Maschine kaputt gegangen ist und man Ersatz braucht. Aber normalerweise macht man das nicht, weil man sich selber unter Druck setzt und nicht genügend Zeit hat, sich umzusehen nach anderen Angeboten, Alternativen usw.

Wer Zeit hat und sich dann beschwert, wenn der neue Schlepper nicht in der nächsten Woche auf dem Hof steht, hat meiner Meinung nach selber Schuld. Mal davon abgesehen, dass ein Händler immer Maschinen vorbestellt, die als Vorführer vorgesehen sind und im Notfall an Kunden verkauft werden können.
kikifendt
 
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