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Luchs und Wolf kehren zurück und bitten um Spenden

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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35 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3

Re: Luchs und Wolf kehren zurück und bitten um Spenden

Beitragvon Fassi » Sa Sep 08, 2012 19:44

Ist doch immer derselbe Sch... Von beiden Seiten, nutzt doch einfach den einen Fred im Jagdforum. Wir brauchen doch nicht mehrer Freds über diesen Mist.

Nur eins noch, warum ist eine Art (die nicht mal in seinem Bestand wirklich bedroht ist) wertvoller als eine andere Art. Also der europäische Wolf (über 100.000 Individuen) vs das alpine Steinschaf (452 Individuen), welches bei Vorhandensein der Wölfe in den Alpen voraussichtlich aussterben wird. Einfach weil die letzte handvoll Halter dann auch das Handtuch werfen wird. Und das wird bei einigen anderen Rassen (Schaf, Ziege, Rind) auch so sein. Aber macht ja nix, die sind ja als Nutztiere weit weniger wert als Wölfe, zuindest im städtischen Natur- und Tierschutz.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Luchs und Wolf kehren zurück und bitten um Spenden

Beitragvon chrischitoffel » Sa Sep 08, 2012 20:12

Ich bin so neu hier, dass ich den noch garnicht gelesen hab. Nichts desto trotz reagiere ich nur auf Aussagen hier und ich denke dazu ist dieses Forum auch da. Zum Meinungsaustausch. Ich kann mir ja meine Meinung nur aufgrund des Wissenstands bilden den ich hab. insofern bin ich immer über neue Fakten froh.
Ich möchte hier nicht eine Art über die andere stellen. Ich bin auch nicht der Meinung, dass man den Wolf oder vergleichbare Tiere exzra ansiedeln sollte weil sie früher hier lebten. Aber wenn ein Tier von allein in dieses Land kommt, also die Natur sich schlichtweg ausbreitet dann sollte der Mensch nicht eingreifen. Das haben wir lang genug getan mit teils verheerenden Folgen.
Grüße
Christoph
Leider vom Handy aus, daher entschuldigt die Rechtschreibung.
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Re: Luchs und Wolf kehren zurück und bitten um Spenden

Beitragvon rägemoli » Sa Sep 08, 2012 20:46

chrischitoffel hat geschrieben:Willst Du damit sagen, dass dieses Handeln der alten Regenten richtig war? Ich sehe das im Nachhinein nicht so. Sicher werden die alten Zeiten nicht wieder kommen, aber diesen Fehler können wir wenigstens versuchen wieder gut zu machen.

Mann hey ,wie kann man den Deutschland vor 200 oder 300 Jahren mit heute vergleichen ?
Damals waren ja noch nicht mal die Kartoffeln in Europa bekannt,die Welt war eine Scheibe , die Bevölkerung hatte eine Dichte von 10 % von heute :roll:
Ich denke ,sollte der Wolf sich wirklich wieder hier ernsthaft ausbreiten und Ärger machen ,dann wird er bejagd ,wenn nicht gleich
legal ,dann halt ilegal . Wenn er Ärger macht !!
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Re: Luchs und Wolf kehren zurück und bitten um Spenden

Beitragvon rägemoli » Sa Sep 08, 2012 20:52

Vor 200 Jahren haben die Amerikaner noch Schwarze als "Nutzvieh" in Afrika eingefangen.......... :cry:
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Re: Luchs und Wolf kehren zurück und bitten um Spenden

Beitragvon chrischitoffel » Sa Sep 08, 2012 20:58

Uff. Ich will kein Deutschland wie vor 200 Jahren. Aber wie können wir immernoch nicht aus den Fehlern von damals gelernt haben, dass es nichts bringt ständig die Natur zu regulieren. Wir haben uns an die Natur anzupassen und nicht andersherum.
chrischitoffel
 
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Re: Luchs und Wolf kehren zurück und bitten um Spenden

Beitragvon Kaninchen » Sa Sep 08, 2012 21:02

Ich denke, Luchs und Wolf sollten ihre Plätze im - früher - normalen Natürgefüge wieder einnehmen.
Grüßle,
Birgit
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Re: Luchs und Wolf kehren zurück und bitten um Spenden

Beitragvon Kaninchen » Sa Sep 08, 2012 21:13

Ich hab mehr Angst vor nem Wildschwein als vor dem "Bösen" Wolf.
Grüßle,
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Re: Luchs und Wolf kehren zurück und bitten um Spenden

Beitragvon rägemoli » Sa Sep 08, 2012 21:15

chrischitoffel hat geschrieben:Uff. Ich will kein Deutschland wie vor 200 Jahren. Aber wie können wir immernoch nicht aus den Fehlern von damals gelernt haben, dass es nichts bringt ständig die Natur zu regulieren. Wir haben uns an die Natur anzupassen und nicht andersherum.

Na dann fang morgen gleich mal an ,nix Aldi ,Penny oder Lidl ........
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Re: Luchs und Wolf kehren zurück und bitten um Spenden

Beitragvon chrischitoffel » So Sep 09, 2012 9:21

Du wirst lachen aber genau darauf versuche ich zu verzichten. Sicher nicht komplett - auch ich habe meine schwache Seite :D .
chrischitoffel
 
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Re: Luchs und Wolf kehren zurück und bitten um Spenden

Beitragvon Schrauber » So Sep 09, 2012 10:12

Kaninchen hat geschrieben:Ich hab mehr Angst vor nem Wildschwein als vor dem "Bösen" Wolf.



Hallo Kaninchen,

du hast Angst :roll: das glaube ich nicht :)
MfG
Schrauber

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Re: Luchs und Wolf kehren zurück und bitten um Spenden

Beitragvon cindylindy » So Sep 09, 2012 21:57

Ich bin eherlich gesagt sehr dafür!
Ich bin ein Freund von natürlichem Gleichgewicht, und ich sehe auch ein, dass Jäger aufgrund magelnder Raubtiere notwendig sind, ich habe auch pauschal nichts gegen Jäger....Aber: Das Wild ist nicht dumm!
Unser Jagdpächter, der eine ganz große Fläche für teuer Geld gpachtet hat, wiegt an die 150kg ist immer kurz vom Herzkasper und kann gar nicht normal mit Leuten reden...
Rehe haben wir hier ohne Ende, und wirklich ohne Ende!
Alleine im letzten Jahr hab ich ein Foto von 6(sichtbaren!) Rehen auf meiner 5ha-Koppel gemacht, die sich in den Brennesseln verstecken. Ich hab ein Video gemacht mit dem Handy, auf dem ein Rehbock eine Rehböckin vor sich in Kreisen hertreibt, und das aus 20m Entfernung! Das hat die nicht gestört!
Im Winter fressen die mein Heu weg, was ich am Abend vorher richte, im ganzen Jahr muss ich davon ausgehen, dass sie sehr unelegant durch die Zäune gehen und viel davon einfach umreißen!
Jeder Fußgänger hier sieht mehr Rehe als der Jagdpächter! Teilweise werden die Leute sogar fast umgerannt weil die Rehe auf der Flucht vor anderen Fußgängern sind! Ich hab das einmal gesehen, da war Frau mit Hund völlig irritiert, als 3 Rehe in 2m Entfernung vorbeirasten, auf den Innenhof eines Hofes zu: "Haben Sie das gesehen??"
Wenn ich mittags um 13:00 Uhr meine erste Runde drehe, weiß ich, wo der Bock schläft, und wenn ich nicht stehenbleibe, um Fotos zu machen, sondern weitergehe, bleibt er auch einfach liegen!
ABER: Unser Jagdpächter jagd von seinen "Adlerhorsten", und wartet drauf, dass da wer vorbeikommt, die sind aber nicht dumm und tun ihm den Gefallen nicht!
Dafür fühlt sich der Herr immerzu gestört: Jogger, Radfahrer, Reiter, alle vertreiben das Wild, aber alle sehen immerzu Rehe!
Und wenn der einen im Wald erwischt, dann schreit er einen zusammen! Ich hab ja mal versucht, ihm zu erklären, dass er sein Wild so nicht bekommt, aber was weiß ich...außer wo die Rehe wohnen...
Und ich esse die auch noch echt gerne!
Bei uns gibts jetzt einen Luchs, der wurde auch aufgenommen, und ich hoffe, wenigstens der tut was!

Unser Jäger ist zu fett und zu faul und zu desillusioniert..
Der Mann meiner besten Freundin ist Jäger, und der würde sich wünschen, hier zu Fuß jagen gehen zu dürfen, aber auch das ist nicht drinnen!
Der fährt in ein anderes Bundesland, um unseren Hunger auf Wild zu stillen!
Ich hoffe sehr, in diesem Winter nicht mehr so viel Wild unfreiwillig durchfüttern zu müssen!
Wenn es der fette Jäger nicht bringt, dann vielleicht unser Luchs! Ich würde es ihm gönnen!
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Re: Luchs und Wolf kehren zurück und bitten um Spenden

Beitragvon rägemoli » Mo Sep 10, 2012 7:04

Darüber könnte man mal mit der unteren Jagdbehörde sprechen .
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Re: Luchs und Wolf kehren zurück und bitten um Spenden

Beitragvon Kyoho » Fr Sep 14, 2012 15:32

Laut BUND sind die Jäger zu blöd zum jagen: http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-BUND-meint-Jaeger-koennen-Wildbestaende-nicht-regulieren-939224.html
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Re: Luchs und Wolf kehren zurück und bitten um Spenden

Beitragvon Kaninchen » Fr Sep 14, 2012 15:40

Das sind heimische Tiere und ich wüßte keinen Grund, warum sie nicht wieder heimisch werden sollten.
Grüßle,
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Re: Luchs und Wolf kehren zurück und bitten um Spenden

Beitragvon cindylindy » Di Sep 18, 2012 20:59

Naja, bei uns trifft es ja auch zu, was der BUND da so sagt.
Ich hatte mich vor zwei Jahren bei der Gemeinde wegen der Rehe beschwert, da haben die unsere Pferde freigelassen, eben durch diese völlig unelegante Art und Weise, durch den Zaun zu gelangen. Es gab sogar Beweißfotos! Genutzt hats nichts, aber den Polizeieinsatz mußte ich zahlen, der auch nichts genutzt hat, weil die Pferde eben nur auf die Wiese nebenan sind, und nicht das Dorf angegriffen haben!!!
Die gourmieren auch in unserem Garten! Die, und die Feldhasen, von denen es soo wenige noch gibt...
Die Gemeinde kenne das Problem mit dem Jagdpächter, und da gäbe es auch Auflagen...
Unser Bekannter arbeitet am Forstamt, der meinte auch, das mit den Pachten ist teilweise reine Vetternwirtschaft zumindest ist da Geld im Spiel.
Und solange der Jagdpächter nicht zu Fuß jagen geht, wird er auch weiterhin seinen Bestand nicht dezimieren.
Das Schwarzwild lockt er mit Brötchenhaufen in der Nähe seines Sitzplatzes an, aber das ist wohl auch nicht erlaubt?

Leute, ich habe die Woche per Hand zwei Fasanenhennen(?) gefangen, die waren im Garten und haben verzweifelt versucht, durch dem Maschendrahtzaun zu entkommen. Man konnte die nacheinander einfach einsammeln.
Und wäre was dran gewesen, wer weiß...

Wir wohnen hier im Schlaraffenland, während sich alle Welt beschwert, dass es kein Wild gibt!
Ich hab ja schon den Verdacht, unser Jagdpächter ist eigentlich ein Tierfreund und Vegetarier!
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