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Mähdrescher Deutz Fahr M 1080

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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37 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Mähdrescher Deutz Fahr M 1080

Beitragvon heico » Fr Mai 19, 2017 13:22

Ich war auch erstmal leicht negetiv gegenüber den Wechselkettenrädern am M1000 eingestellt. Hat sich aber bald gezeigt, dass es ein Vorteil sein kann, denn der rutscht nicht durch wenn es mal schwer geht.
Also weniger Trommelwickler zu erwarten.
Ja und einen Mercator haten wir lange genug, um den beurteilen zu können. Den würde ich nicht mit Fahr vergleichen wollen, weil der Mercator weniger stabil ist.
Nach 4 Jahren Lohnarbeit war der Mercator erledigt und mehr was für den Privatanwender. :D
Ja in der "guten alten Zeit" gab es schon Qualitätsunterschiede bei den Dreschern. Alle waren sie besser gebaut als Claas.
Trotzdem war der Claas besser, weil der Service besser war.
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Re: Mähdrescher Deutz Fahr M 1080

Beitragvon Stoapfälzer » Fr Mai 19, 2017 20:53

Wir haben auch einen 1080 aus 89 also einen der allerletzten seit 3 Jahren. :D
Vorher hatten wir Claas also was soll ich groß sagen die Maschine ist top. 1 ha schwerer Weizenbestand in 1 Stunde mit Stroh häckseln kein Problem. Denke unserer ist mit 90PS angegeben hat mich grad gewundert das die offiziell nur 82 haben. Rapsvorsatz haben wir auch mit dabei, bauen aber selbst keinen Raps an.
Deine 10ha kannst du also quasi an einem guten Tag damit dreschen. :wink:

Von der Reinigung und Sauberkeit beim Drusch ist er um Welten besser als der Claas den wir vorher hatten. Auch was Wartung und vor allem Reparaturen an geht eine sehr durchdachte Maschine und zudem äußerst stabil gebaut.

Ich hab die ersten 2 Jahre einiges daran saniert was leider auch einiges gekostet hat vor allem Undichtigkeiten am Motor waren sehr teuer da der 5 Zylinder einfach ein Exote ist. Jetzt läuft er aber schon 2 Ernten absolut störungsfrei.
Beim Vorbesitzer musste er 70ha jährlich ernten, was schon sehr sportlich ist. 8)

Der Motor ist recht sparsam und hat einen göttlichen Sound. :mrgreen:

Wenn noch Fragen sind immer her damit.
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Re: Mähdrescher Deutz Fahr M 1080

Beitragvon T088 » Fr Mai 19, 2017 23:02

Was hast du denn an den Motor alles für Undichtigkeiten behoben. Oder waren die Dichtungen preiswert und das zerlegen schwierig?
Der Clou wäre ja, du holst einen M1080 und steckst dann jährlich um die 600,- rein und reparierst selbst. Wenn da die Ersatzteile und der Sprit eine gewisse Summe.
Oder kommt man auf Dauer trotzdem besser weg?
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Re: Mähdrescher Deutz Fahr M 1080

Beitragvon Stoapfälzer » So Mai 21, 2017 11:12

T088 hat geschrieben:Was hast du denn an den Motor alles für Undichtigkeiten behoben. Oder waren die Dichtungen preiswert und das zerlegen schwierig?
Der Clou wäre ja, du holst einen M1080 und steckst dann jährlich um die 600,- rein und reparierst selbst. Wenn da die Ersatzteile und der Sprit eine gewisse Summe.
Oder kommt man auf Dauer trotzdem besser weg?

Es siffte Öl den ganzen Motor runter :x

Grund dafür war die Motorenölkühlschlange (Alu) diese hätte hald mal nachgezogen werden sollen. Leider war sie an den Verschraubungspunkten so ausgenuddelt das nur eine neue Abhilfe schafft. Für die 4 Zylinder gibts die für ein paar Euro im Internet die längere für den 5 Zylinder hat dann aber glaub 800€ gekostet. :regen:
Ein Umbau auf einen normalen Ölkühler war mir zu aufwendig da man den dann in den Luftstrom ja irgendwie einpassen müsste.
Die Ölleitung zur Schmierung der Einspritzpumpe war auch hinüber kostet aber nicht die Welt es müssen nur die Einspritzleitungen dazu ab gemacht werden.
Dann gleich in dem Zug noch die Ventile eingestellt. Und alle Öle am ganzen Drescher incl Filter und Dieselfilter gewechselt (er hatte definitiv Wartungsstau).

Lichtmaschine war auch defekt ging auch zum überholen und in der ersten Saison hat es mir dann auch noch den Hydraulikdruckbehälter der das Öl nach der Pumpe beruhigt zerrissen, da war die Hälfte von neuen Öl dann weg und ich kurz am verzweifeln was ich mir da angeschafft habe. Der war schon mal geschweißt und ich wunderte mich beim Ölwechsel schon warum das Öl so gut aussah :roll: wurde vom Cousin der Metallbauer ist professionell geschweisst das hält jetzt besser als neu vom Werk raus. Und am letzten WG Druschtag auch noch der Bowdenzug der Haspelverstellung gerissen (der war preislich mal in Ordnung). Häckslerriemen wurde auch erneuert es stehen in der BA aber die Maße drin und man kann im freien Handel bestellen. :D Und ein Lager im Korntank war defekt (Abtankschnecke) zufällig entdeckt und leicht zu reparieren.
Letztes Jahr dann noch den linken Bremssattel gängig gemacht (neue Kolbendichtung und Bremsbeläge) sind ATE gibts aber nur orginal bei SDF (teuer) und den Handbremsschalter noch erneuert. Vom Wind die Variatorscheibe war auch eingelaufen (ganz versteckter Schmiernippel der hat noch nie Fett gesehen) da musste die Hälfte neu her (auch kein Schnäppchen).

Kurz um also die Maschine war beim Kauft richtig günstig und an ET hab ich jetzt so 2000€ investiert unterm Strich passt das und er steht jetzt gut da. Erste Saison war schwierig die letzten Beiden lief er ohne ein mal Mucken zu machen. Und ich bin zufrieden.
Die Maschine hat jetzt so um die 2000 Betriebsstunden drauf wenn nicht am Zähler gedreht wurde aber denke das kommt schon so hin.

Was ich jetzt an Geld und Zeit rein gesteckt habe könnte ich locker ein paar Jahre dreschen lassen, hier haben wir aber Felder die mit einem Großen nicht zu erreichen sind und somit keine andere Wahl. Denke mit der Maschine kann ich locker die nächsten 15 Jahre fahren. Fakt ist einen geldwerten Vorteil hat man mit einer eigenen Maschine fast nie und man muss ihn unterstellen Warten und auch selbst Fahren. Wer das nicht kann oder möchte muss die Finger davon lassen.
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Re: Mähdrescher Deutz Fahr M 1080

Beitragvon heico » So Mai 21, 2017 17:14

Stoapfälzer hat geschrieben:...........................
Kurz um also die Maschine war beim Kauft richtig günstig und an ET hab ich jetzt so 2000€ investiert unterm Strich passt das und er steht jetzt gut da. Erste Saison war schwierig die letzten Beiden lief er ohne ein mal Mucken zu machen. Und ich bin zufrieden.
Die Maschine hat jetzt so um die 2000 Betriebsstunden drauf wenn nicht am Zähler gedreht wurde aber denke das kommt schon so hin.

Was ich jetzt an Geld und Zeit rein gesteckt habe könnte ich locker ein paar Jahre dreschen lassen, hier haben wir aber Felder die mit einem Großen nicht zu erreichen sind und somit keine andere Wahl. Denke mit der Maschine kann ich locker die nächsten 15 Jahre fahren. Fakt ist einen geldwerten Vorteil hat man mit einer eigenen Maschine fast nie und man muss ihn unterstellen Warten und auch selbst Fahren. Wer das nicht kann oder möchte muss die Finger davon lassen.


Kommt auf die Fläche an. Wenn so ein Drescher 30 ha macht, läuft der sehr günstig.
Aber etwas Glück gehört auch dazu, denn man kann nicht die Maschine vor dem Kauf domontieren und alles sehen.
Teile kosten wie beim neuen Drescher. Wer selber nicht repariert sollte die Finger davon lassen.
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Re: Mähdrescher Deutz Fahr M 1080

Beitragvon T088 » Mo Mai 22, 2017 18:09

Das sind wirklich viele Sachen die man da mit einbeziehen muss.

Stoapfälzer - ich habe deine PN bekommen, kann dir jedoch dort nicht antworten. Da kommt immer der gleiche Fehler.
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Re: Mähdrescher Deutz Fahr M 1080

Beitragvon Hetfield » Mo Mai 22, 2017 18:48

IHC Liebhaber hat geschrieben:Moin,
Zur Leistung kann ich dir sagen das du damit nicht wirklich zufrieden sein wirst, bei unserem DO 76 war es mit 120 PS und 3,6 Schnittbreite schon ziemlich die Grenze, und ab 20:00 Uhr konnte man eigentlich schon nach Hause fahren weil das Ding sich einfach nur noch gequält hat und Heiß wurde er auch immer.Wenn du natürlich sowas als Hobby haben möchtest wirst du damit schon klar kommen, aber ich weiß ja nicht wie es bei euch ist aber bei uns sind Früher immer die ganzen Mähdrescher die Luftgekühlt waren entweder andauernd heißgelaufen oder teilweise auch abgebrannt, ansonsten würde ich sagen das son M1080 recht robust ist, jedoch wegen der Luftkühlung eben nicht ganz meine Empfehlung.
MfG
versteh ich ehrlich gesagt nicht, wenn man 10 Tonnen Weizen dreschen muss und/oder das Stroh noch grün ist, geht man mit der Geschwindigkeit soweit runter wie nötig. Wenn es taut ist mit jedem Drescher Schluss.Mit 120 PS ist der Do 76 auch ausreichend motorisiert, es wird wohl der Perkins gewesen sein, die ja eigentlich als robust gelten, Wenn der heiss wird stimmt im Kühlsystem was nicht.

Die 5 Zylinder Motoren von Deutz laufen eigentlich gut soweit ich weiss, ist ja der gleiche Motor wie ausm DX85. Wie bei allen Deutz Motoren immer die Kühlung und die Kühlrippen sauber halten, gerade beim Drescher wo viel Staub anfällt. Jeden Tag mit Druckluft sauber machen alle paar Jahre mit dem HD Reiniger, da sich auch ne Staubölschicht bildet die mit Druckluft nicht weggeht. Reglemässig Keilriemenspannung vom Kühlergebläse prüfen.
Insgesamt sind das einfach aufgebaute robuste Drescher, von der Reparaturfreundlichkeit besser als ein Claas.
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Re: Mähdrescher Deutz Fahr M 1080

Beitragvon Stoapfälzer » Mo Mai 22, 2017 19:53

Das Kühlergebläse habe ich auch noch neu gelagert weil ich das gerade lese. Lief etwas rau und glaube war eh schon ausgebaut also auf Nummer sicher gegangen :lol:
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Re: Mähdrescher Deutz Fahr M 1080

Beitragvon Hetfield » Mo Mai 22, 2017 20:07

Mähdreschermotoren sind eh arme Schweine, das ganze Jahr stehen Sie rum, rosten ein, und dann werden Sie für ganz kurze Zeit nur mit Volllast geprügelt.
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Re: Mähdrescher Deutz Fahr M 1080

Beitragvon Haners » Mo Mai 22, 2017 20:42

Hab Mal ne Frage zu den Fahrvariator Keilriemen wird der Länger wenn er verschlissen ist,
oder wird nur der Keil schmäler?
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Re: Mähdrescher Deutz Fahr M 1080

Beitragvon Hetfield » Mo Mai 22, 2017 21:34

Der Riemen wird schmaler, kann dazu führen das der Mähdrescher stehen bleibt. Erlebt beim Claas Protector, im 1 Gang lies sich bei vollem Vorschub nicht mehr dreschen da der Riemen rutscht und der Drescher stehen bleibt, im 2 Gang dreschen bei geringem Vorschub ging.
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Re: Mähdrescher Deutz Fahr M 1080

Beitragvon Haners » Mo Mai 22, 2017 21:41

Was ist wenn er bei wenig Vorschub langsame Geschwindigkeit rutscht?
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Re: Mähdrescher Deutz Fahr M 1080

Beitragvon Stoapfälzer » Mo Mai 22, 2017 21:42

In der Regel ist der Riemen aber bei runtergeregelter Geschwindigkeit locker und rutscht dann.
Oft ist auch das Federpaket verdreckt oder eine Feder gebrochen oder eingelaufen und es liegt gar nicht am Riemen.
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Re: Mähdrescher Deutz Fahr M 1080

Beitragvon Haners » Mo Mai 22, 2017 21:57

Kann es bei runtegeregelter Geschwindigkeit auch sein das der Riemen zu lang ist?

Wie sieht man ob der Variator verdreckt sind?
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Re: Mähdrescher Deutz Fahr M 1080

Beitragvon tj » Di Mai 23, 2017 5:36

Hetfield hat geschrieben:Der Riemen wird schmaler, kann dazu führen das der Mähdrescher stehen bleibt. Erlebt beim Claas Protector, im 1 Gang lies sich bei vollem Vorschub nicht mehr dreschen da der Riemen rutscht und der Drescher stehen bleibt, im 2 Gang dreschen bei geringem Vorschub ging.

Da wird wieder mal vollkommener Quatsch geschrieben.
Wenn beim Claas der Variatorriemen rutscht, dann nur in der langsamsten Stellung. In der langsamsten Stellung kann bei Riemenverschleiss die Federbelastete Scheibe nicht mehr weit genug schliessen (Riemen tauschen). Der selbe Effekt tritt auf wenn sich in der Federbelasteten Scheibe zu viel Dreck u. verharztes Fett befinden (zerlegen u. Reinigen), oder die Führungen sind ausgeleiert u. die Scheibe verkantet (neu oder ausbüchsen).

mfg tj
Das Leben war einfacher, als man morgens nur aus dem Haus gehen musste, um ein Mammut zu erschlagen. Die Älteren erinnern sich vielleicht.

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