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Mähdrescher John Deere W330 / Deutz 6040

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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23 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Mähdrescher John Deere W330 / Deutz 6040

Beitragvon Hans Söllner » Mi Apr 04, 2018 18:06

Schauerschrauber hat geschrieben:Der Unterschied zu Deutz ist oder wird jedoch sein das man europaweit zehntausend plus x Maschinen an den Mann bringen kann , ein Erfahrungsschatz der dem Deutz Personal in dieser Form verwehrt bleiben wird.


Wir weichen vom eigentlichen Thema ab, aber Schauerschrauber wie soll das gehen mit den 10.000+X Mähdreschern von Agco? Ich nehme schon an du meinst diese Zahl jährlich. 2014 hat Agco in Breganze (Italien) jährlich 1000 Mähdrescher gebaut. Ausgelegt ist die Fabrik bis 1400 und Ziel soll es sein die Produktionskapazität auf bis zu 2000 zu erhöhen. Vorrausgesetzt die werden auch verkauft. Bisher hatte Agco bei Mähdreschern stehts ganz hoch gesteckte Ziele (wie üblich) aber gleichzeitig niemanden der sich um diese Produkte wirklich gerissen hat. Ich denke auch im Jahr 2017 werden es nicht wirklich mehr als 1000 gebaute Mähdrescher gewesen sein. Produziert in 4 verschiedenen Farben und vermarktet über ein wesentlich größeres Händlernetz als es SDF überhaupt hat. Da kommt europaweit dann auf jeden Händler auch nur ungefähr ein Mähdrescher im Schnitt denke ich mal. Dazu kommt, dass bis Mitte der 2000er waren die Mähdrescher rein auf MF und Deutz-Fahr Basis, (mal die MF-roten Sampo rausgerechnet) und heute ist es MF und Laverda Technik. Also auch keine klare einheitliche Linie und in den genau 20 Jahren in denen es jetzt Fendt Mähdrescher gibt, gab es schon dutzende verschiedene Typen dass man den ganzen Typensalat gar nicht im Kopf behalten kann ohne bei Konedata nachzuschaun. Die Stückzahl der gebauten Fendt Mähdrescher die ich zuletzt gelesen habe lag bei rund 400 Stück, also so wie auch bei Deutz-Fahr auch.

Bei Deutz-Fahr sinds zwar momentan jährlich nur 400 verkaufte Mähdrescher, aber zum einen ist da das Programm seit Jahrzehnten klarer strukturiert (40er Serie, 56er, 60er, dann heute der C7000 usw..) und man bedenke, das waren alles nicht jedesmal Neuentwicklungen sondern im Wesentlichen ist die Basis bis heute noch der alte Topliner. Wer einen Topliner 4090 reparieren kann, der sollte sich am 5690, 6090 und C7206 nicht weniger zurechtfinden können. Ist ja übertrieben gesagt alles 4 fast noch das Selbe.
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
Weil wir uns von technischen Spielereien blenden lassen, vergessen wir die Augen aufzumachen um zu erkennen dass sich Technik rechnen muss!

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Re: Mähdrescher John Deere W330 / Deutz 6040

Beitragvon oberpfälzerbauer » Mi Apr 04, 2018 21:16

Hallo,

wenn ich mal kurz ein einen Link in den Raum werfen darf, bin eigentlich auf der Suche nach einen JD W540, aber als ich neulich bei meinem Händler war habe ich mir den W440 angeschaut der da stand. ( https://dealersites.technikboerse.com/h ... il/4586753 ) soll noch 100.000,00 € kosten laut Verkäufer.

Vom aufbau her eine Grundsolide Maschine, nur eben nicht für meine Zwecke geschaffen, da man keine Ertragsmessung nachrüsten kann...

Mfg
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Re: Mähdrescher John Deere W330 / Deutz 6040

Beitragvon mad ass » Mi Apr 04, 2018 21:42

oberpfälzerbauer hat geschrieben:Hallo,

wenn ich mal kurz ein einen Link in den Raum werfen darf, bin eigentlich auf der Suche nach einen JD W540, aber als ich neulich bei meinem Händler war habe ich mir den W440 angeschaut der da stand. ( https://dealersites.technikboerse.com/h ... il/4586753 ) soll noch 100.000,00 € kosten laut Verkäufer.

Vom aufbau her eine Grundsolide Maschine, nur eben nicht für meine Zwecke geschaffen, da man keine Ertragsmessung nachrüsten kann...

Mfg

Ist aber kein PTC und wird genau deshalb noch länger dort parken
Wie poste ich falsch: Nachdem ich Google und Wikipedia erfolgreich ignoriert habe, erstelle ich zwei bis fünf neue Themen, in den falschen Unterforen, mit kreativem Titel und undeutlichem Text, unter dem sich jeder etwas anderes vorstellen kann!!!
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Re: Mähdrescher John Deere W330 / Deutz 6040

Beitragvon Unnötig » Mi Apr 04, 2018 21:48

oberpfälzerbauer hat geschrieben:Hallo,

wenn ich mal kurz ein einen Link in den Raum werfen darf, bin eigentlich auf der Suche nach einen JD W540, aber als ich neulich bei meinem Händler war habe ich mir den W440 angeschaut der da stand. ( https://dealersites.technikboerse.com/h ... il/4586753 ) soll noch 100.000,00 € kosten laut Verkäufer.

Vom aufbau her eine Grundsolide Maschine, nur eben nicht für meine Zwecke geschaffen, da man keine Ertragsmessung nachrüsten kann...

Mfg


Servus Oberpfälzer,

bei Zürn steht ein neuer W540, Baujahr 2017, so wie ich das sehe mit umfangreicher Ausstattung. Hoffe der Link funktioniert:

https://dealersites.technikboerse.com/h ... il/4974539
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Re: Mähdrescher John Deere W330 / Deutz 6040

Beitragvon langer711 » Mi Apr 04, 2018 21:59

mad ass hat geschrieben:(...)

Ist aber kein PTC und wird genau deshalb noch länger dort parken


"PTC" kenn ich nur aus der Elektronik.
Was ist hier gemeint? (Bin bei Grün-Gelb nicht so im Thema)

Danke
Der Lange
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Re: Mähdrescher John Deere W330 / Deutz 6040

Beitragvon Jumping Deer » Mi Apr 04, 2018 22:46

Ich war vor 2 Jahren auch auf der Suche nach einen Nachfolger für meinen JD1068H
Ich habe den W330 als Vorführmähdrescher ausgiebig testen können.
Überzeugt hat er mich nicht.

Folgende Kritikpunkte hab mich gestört.

- Korntank hat keine Schleuse zur Probenentnahme
(Kornproben müssen mit eine langen Löffel geangelt werden)

- Korntankrohr schwenkt nur 90 Grad, Auslauf ist vom Fahrersitz nur schlecht einsehbar

- Entleergeschwindigkeit viel zu langsam ( gefühlt 3-4 Minuten bis der Bunker leer ist)

- Korntakschnecke ist offen wenn das Rohr eingeklappt ist. Am Hang verliert man hier Körner aus dem Tank

- Bremsen sind eine Katastrophe. Am Hang hab ich die Kiste fast nicht zum stehen bekommen. Muss man wissen, dann schaltet man nur in der Ebene.

- Überkehr ist nicht einsehbar, ein Sensor zur Überkehrüberwachung war auch nicht vorhanden

- keine Schneidwerkregelung lieferbar, also keine automatisch Höhenführung und keine programmierbaren Schneidwerkspositionen ( mag gehen wenn man nur ein paar Hektar drischt, aber absolut nicht zeitgemäß)

- Das Schneidwerk hat rechts Veriegelung ( schlecht zugängliches Spannschloss) Hydraulik und Stromanschlüsse, somit muss man immer komplett drumrum laufen beim an und abkuppeln.
Zudem gibt es keine Gelenkwelle, es muss umständlich ein Riemen auf die Riemenscheibe gefummelt werden.

- keine elektrische Siebverstellung lieferbar ( ist mittlerweile vielleicht anders)

- das Drescherk ist gefüllt zu schwach für die Motorleistung, wenn man mal etwas auf Angriff fährt, rutschten die Riemen

- keine automatische Riemenspanner ( also keine federbelasteten Spannrollen) alles mit Werkzeug zu verstellende Spanner. Die richtige Einstellung muss mühsam mit dem Zollstock überprüft werden.

Sehr hoher Adblue Verbrauch, über 30Liter am Tag, der Tank fasst aber auch nur 30L, so dass man immer noch eine Reserve im Kanister mitführen muss.

Ales in allem würde ich sagen, ist das 80er Jahre-Technik, die mit Elektronik und einem starken Motor aufgewertet wurde.
Ich habe nicht mehr wie ca. 1,2 - 1,4ha die Stunde geschafft. Erwartet hätte ich mindesten 2ha Stunde
Da ich mit dem 30Jahre alten 140 PS Mähdrescher im Schnitt 1,2ha gedroschen habe
Mir war das zu wenig was man für sein Geld bekommt.

Ich hab das Jahr drauf einen W540 HM getestet.
Dieser hat von Anfang an überzeugt und keine Wünsche offen gelassen. Diesen hab ich dann auch gekauft.
Der große Mehrwert ist den höheren Anschafungspreis auf jeden Fall wert.
Beim W330 hätte ich dem alten Drescher wahrscheinlich nachgeweint ;-)
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Re: Mähdrescher John Deere W330 / Deutz 6040

Beitragvon mad ass » Do Apr 05, 2018 7:41

langer711 hat geschrieben:
mad ass hat geschrieben:(...)

Ist aber kein PTC und wird genau deshalb noch länger dort parken


"PTC" kenn ich nur aus der Elektronik.
Was ist hier gemeint? (Bin bei Grün-Gelb nicht so im Thema)

Danke
Der Lange


PTC heißt im Grunde erstmal das die Maschine die Vordreschtrommel hat und die bringt wirklich mindestens +20% Druschleistung

Dazu gibts beim 440 PTC halt einige sachen die das Leben einfacher machen, fast alles was Jumping Deer Kritisiert hat am 330.

Andere Korntankentleerung (keine offene Schnecke) höhere Entleerleistung.
Schneidwerksregulierung

Und noch einige andere Sachen, also ohne PTC ist echt nicht empfehlenswert, ich bin beide Maschinen gefahren
Wie poste ich falsch: Nachdem ich Google und Wikipedia erfolgreich ignoriert habe, erstelle ich zwei bis fünf neue Themen, in den falschen Unterforen, mit kreativem Titel und undeutlichem Text, unter dem sich jeder etwas anderes vorstellen kann!!!
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Re: Mähdrescher John Deere W330 / Deutz 6040

Beitragvon Schauerschrauber » Do Apr 05, 2018 8:45

Hallo

@Hans

ich meinte mit den 10.000 plus x Maschinen schon die Verkaufzahlen in der Summe der Jahre.
Das die jährlich keine 10.000 Drescher bauen und vertreiben können ist mir schon klar.

Meine Einschätzung ist Baugefühl , zustande gekommen da ich dieses Jahr schon in 3 RWZ Außenstellen
zu Gast war und die dort geparkten Drescher gerade so mit zwei Händen zählen konnte.



Zum Trommelthema ist es doch im Hause Claas das gleiche , der 3er Tucano hat ja gegenüber dem 4er auch Trommelbedingt deutlich das nachsehen.
Hat eigentlich schonmal jemand einen Drescher mit Beschleunigertrommel ausräumen müssen ?

MfG
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