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Mähdrescher von Süd nach Nord

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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31 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Beitragvon Topliner 4075 » Mo Nov 26, 2007 18:05

DerMitDemClaasTanzt hat geschrieben:Ob sich das lohnt sich mit dem Tieflader 4-500 km in den Osten zu fahren ?


Also wir fahren die 240 km auf Achse. Braucht man ca 8 Stunden.
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Beitragvon crengel » Mo Nov 26, 2007 21:46

Moin ein bekannter fährt hier die Drescher von OWL auf der Achse nach Coburg, also ich habe für die Strecke (km?) ca 13 Stunden gebraucht, mit einem MF 38.
Da wir hier immer ca 3 Wochen vor denen dran sind und wir das hier eigentlich alles soweit weg bekommen.
Jacken August sagte immer zu mir,
"Woran liegt es ? Junge, es liegt immer nur am Fahrer"
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Beitragvon Planlos » Mo Nov 26, 2007 22:07

Ob sich das lohnt sich mit dem Tieflader 4-500 km in den Osten zu fahren ?


Das ist bei unserem LU absolut keine Seltenheit. Der hat eine Filiale im Oderbruch an der polnischen Grenze und eine andere hier zwischen Hannover und Bielefeld. Z.B. im Sommer 2005 hatten wir wetterbedingt am 28.8 noch keinen Halm Getreide geerntet. An der Oder war aber zu über 90% schon alles weg. Man kann sich ja vorstellen, was dann beim LU am Telefon los ist, sobald die ersten Sonnenstrahlen hoch kommen. Die erste und vierte Maschine haben sie mit Tieflader geholt, wärend die zweite, dritte und am Ende auch die fünste die mindestens 400km auf Achse angerollt sind.
In anderen Jahren ging es auch schon mal in die andere Richtung. Natürlich nie für nur ein oder zwei Druschtage, sondern nur dann, wenn die Unterschiede richtig krass waren.
Ein andere Lohnunternehmer hier soll auch in 2005 einen Do 218 und nen Lex. 470 aus Frankreich "geborgt" haben, um überhaupt noch alle Kunden zufrieden stellen zu können. Das ist aber nur Höhren-Sagen. Mit dem haben wir sonst weiter nix zu tun.[/quote]
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Beitragvon kruemel » Di Nov 27, 2007 15:38

@Topliner 4075

Wie viel ha macht Ihr mit einer Maschine und drescht ihr auch Mais?
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Beitragvon Topliner 4075 » Di Nov 27, 2007 18:19

Planlos hat geschrieben:
Ob sich das lohnt sich mit dem Tieflader 4-500 km in den Osten zu fahren ?


Das ist bei unserem LU absolut keine Seltenheit. Der hat eine Filiale im Oderbruch an der polnischen Grenze und eine andere hier zwischen Hannover und Bielefeld. Z.B. im Sommer 2005 hatten wir wetterbedingt am 28.8 noch keinen Halm Getreide geerntet. An der Oder war aber zu über 90% schon alles weg. Man kann sich ja vorstellen, was dann beim LU am Telefon los ist, sobald die ersten Sonnenstrahlen hoch kommen. Die erste und vierte Maschine haben sie mit Tieflader geholt, wärend die zweite, dritte und am Ende auch die fünste die mindestens 400km auf Achse angerollt sind.
In anderen Jahren ging es auch schon mal in die andere Richtung. Natürlich nie für nur ein oder zwei Druschtage, sondern nur dann, wenn die Unterschiede richtig krass waren.
Ein andere Lohnunternehmer hier soll auch in 2005 einen Do 218 und nen Lex. 470 aus Frankreich "geborgt" haben, um überhaupt noch alle Kunden zufrieden stellen zu können. Das ist aber nur Höhren-Sagen. Mit dem haben wir sonst weiter nix zu tun.
[/quote]

Wir hatten 2002 so ein schlechtes Jahr. Waren in Hessen noch mitten im Raps da ists daheim auf der Alb schon mit der W-Gerste losgegangen. Haben dann einen Drescher von Österreich (Jugoslawische Grenze/Linz) kommen lassen um zu helfen. Der war damals schon fertig. War ein richtiges scheiß Jahr.

Gruß
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Beitragvon Topliner 4075 » Di Nov 27, 2007 18:23

kruemel hat geschrieben:@Topliner 4075

Wie viel ha macht Ihr mit einer Maschine und drescht ihr auch Mais?


Unser ältester 4070 Bj 92 mit 8700 Betriebsstunden macht ca 450 ha im Jahr mit Mais.
Die anderen Maschinen so zwischen 260 und 380 ha (je nach größe) ohne Mais.
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Beitragvon tracer700 » Di Nov 27, 2007 18:33

Respekt wenn der 8700 std auf der Uhr hat, wie siehts da mit Zuverlässigkeit und Reperaturen aus?
http://www.youtube.com/watch?v=LUAsezl3yJY
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Beitragvon Topliner 4075 » Di Nov 27, 2007 19:11

tracer700 hat geschrieben:Respekt wenn der 8700 std auf der Uhr hat, wie siehts da mit Zuverlässigkeit und Reperaturen aus?


Naja, die Zeit die man vor der ernte reinsteckt darf man nicht rechnen. Aber wenn er jedes Jahr 450ha macht darf ja während der Ernte nicht viel kaputt gehen. Die Maschine läuft sehr zuverlässig, steht gut da macht eine saubere Arbeit. Mehr will man ja gar nicht. Kenn mittlerweile jede Schraube Auswendig. Hab in dieses Jahr vor der Ernte fast komplett zerlegt gehabt. (Schüttler ausgebaut und repariert, 3 Korb draußen und drähte erneuert, Dreschdrommel zerlegt weil ein Stein reingekommen ist, Korntank Wanne unter schnecke erneuert da sie fast durch war usw.)
Aber die kosten halten sich in Grenzen, da man viel wieder selber repariert. die Wanne in den Korntank haben wir zum Beispiel selber biegen lassen. Musste sie nur noch reinlegen und verschweißen. Ansonsten braucht man immer wieder mal ein Paar Lager und sonst so Kleinigkeiten was man aber immer vor der Ernte repariert. Letztes Jahr war das Bodenblech des Häckslers durch gefutscht, haben dann das alte rausgeschnitten und ein neues eingeschweißt. Es kommt also relativ selten vor das man steht. So zuverlässig sind die Topliner mit Terris (Computer wie Cebis bei Claas) glaub nicht. Was auch sehr interresant ist, sind die Elektronik reperatur kosten pro ha. Da macht man sich bei den alten 4070 eigentlich keine gedanken darüber. Bei den neuen Maschinen sind die deutlich höher (neue Relais, Potis, Drehwinkelgeber usw.) Was das anbelangt ist der 4070 ein recht günstiger drescher.

Gruß
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Beitragvon Topliner 4075 » Di Nov 27, 2007 20:13

kruemel hat geschrieben:Also unser LU macht das immer so. Der fängt bei Mannheim an und fährt dann Richtung Schwäbische Alb. Wenn er dann fertig ist macht er das gleiche beim Mais.
PS: Er macht das mit 5 Dreschern


Wie heißt den euer LU?
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Beitragvon columella » Di Nov 27, 2007 20:36

DerMitDemClaasTanzt hat geschrieben:Ob sich das lohnt sich mit dem Tieflader 4-500 km in den Osten zu fahren ?

MAnche fahren sogar nach Polen mit ihren Dreschern... Scheint ja zu lohnen.
Marx hat geschrieben:Schade finde ich mal wieder, wie der Kommunismus (den es nie gab, nur auf dem Papier) und der Nationalsozialismus (den es sehr wohl gab) miteinander verknüpft und in einen Zusammenhang gebracht werden, zum xten mal.
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Beitragvon Topliner 4075 » Mi Nov 28, 2007 18:23

columella hat geschrieben:
DerMitDemClaasTanzt hat geschrieben:Ob sich das lohnt sich mit dem Tieflader 4-500 km in den Osten zu fahren ?

MAnche fahren sogar nach Polen mit ihren Dreschern... Scheint ja zu lohnen.


Wenn die Polen die Rechnungen und den gleichen ha Preis wie in Deutschland bezahlen, dann schon.
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Beitragvon DerMitDemClaasTanzt » Mi Nov 28, 2007 23:19

Finde ich ganz interessant, das es Leute gibt die solche Anfahrtsstrecken zurücklegen.

Bei 9000h werden wohl bald auch die Elevatoren durch sein, ist ja enorm was die Dinger auf der Uhr haben, das hat so macher 70er Jahre Drescher nicht gelaufen :P
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Beitragvon columella » Do Nov 29, 2007 0:28

Topliner 4075 hat geschrieben:
columella hat geschrieben:
DerMitDemClaasTanzt hat geschrieben:Ob sich das lohnt sich mit dem Tieflader 4-500 km in den Osten zu fahren ?

MAnche fahren sogar nach Polen mit ihren Dreschern... Scheint ja zu lohnen.


Wenn die Polen die Rechnungen und den gleichen ha Preis wie in Deutschland bezahlen, dann schon.

Der eine hat dort selbst einen Betrieb und der andere drischt für Deutsche. :wink:
Marx hat geschrieben:Schade finde ich mal wieder, wie der Kommunismus (den es nie gab, nur auf dem Papier) und der Nationalsozialismus (den es sehr wohl gab) miteinander verknüpft und in einen Zusammenhang gebracht werden, zum xten mal.
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Beitragvon zara » Do Nov 29, 2007 5:53

Topliner 4075 hat geschrieben:Also wir fahren die 240 km auf Achse. Braucht man ca 8 Stunden.


@ Topliner 4075
Ach, Du bist auch einer von denen, die nachts zwischen eins und vier mit dem Drescher auf Bundesstrassen (Kraftfahrstrassen) fahren? :lol:
Ich seh bzw. hör da jeden Sommer einige davon... 8)

Aber im Ernst:
Das machen hier in BaWü viele, die aus dem Spätdruschgebiet (Alb usw.) dreschen erst im Unterland (Gegend um HN usw.) und dann anschliessend bei sich. Und von denen aus den Frühdruschgebieten dreschen welche anschliessend noch einige Wochen auf der Alb - das geht alles gut, solange das Wetter mitspielt. Wenn's jedoch von acht Wochen sechs Wochen lang regnet, dann wird's dumm... :?
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Beitragvon Topliner 4075 » Do Nov 29, 2007 16:50

zara hat geschrieben:
Topliner 4075 hat geschrieben:Also wir fahren die 240 km auf Achse. Braucht man ca 8 Stunden.


@ Topliner 4075
Ach, Du bist auch einer von denen, die nachts zwischen eins und vier mit dem Drescher auf Bundesstrassen (Kraftfahrstrassen) fahren? :lol:
Ich seh bzw. hör da jeden Sommer einige davon... 8)

Aber im Ernst:
Das machen hier in BaWü viele, die aus dem Spätdruschgebiet (Alb usw.) dreschen erst im Unterland (Gegend um HN usw.) und dann anschliessend bei sich. Und von denen aus den Frühdruschgebieten dreschen welche anschliessend noch einige Wochen auf der Alb - das geht alles gut, solange das Wetter mitspielt. Wenn's jedoch von acht Wochen sechs Wochen lang regnet, dann wird's dumm... :?


Das mit Heilbronn und der Alb ist auch ein bisschen knapp. Bei Darmstadt sind sie nochmal 1-2 Wochen früher dran. Die letzten 4 Jahre hat es immer gut geklappt. Mittlerweile haben wir eine Maschine mehr, die für die W-Gerste zuhause bleibt. Was bei Darmstadt gut ist, wenns morgens regnet kann es sein das man Mittags wegen der Hitze trotzdem wieder fahren kann. Bei uns ists bis jetzt in 21 Jahren 2 mal vorgekommen das es nicht gelangt hat, dann haben wir aber immer irgendwo her eine Maschine bekommen und wenns von Österreich ist. Manche Lohnunternehmer sind aber auch selber Schuld das sie es nicht vom Unterland ins Spätdruschgebiet schaffen. Ich beobachte da einige Betriebe bei uns in der gegend.
1. Machen sie keine Feuchtigkeitsproben und warten bis der Kunde zu ihnen
kommt und dreschen will (Wir machen Proben und wenns gut ist gehen wir
zum Kunden und sagen das man eigentlich dreschen könnte), somit fahren wir
oft schon 2-3 Stunden bis die abnderen erst anfangen.
2. Wenns regnet muss man die Maschinen so durchreparieren (Kettenspannen
und sonstige Wartungsarbeiten) damit sie aufjedenfall laufen wenns gut Wetter
ist. (Viele andere Lohnunternehmer stehen oft, wenn sie eigentlich fahren
müssten und fangen auf dem Acker an zu reparieren).

Wie du siehst kann man auch mit der richtigen Planung erreichen, dass man bevor manche andere Lohnunternehmer richtig anfangen zu dreschen ein Paar ha weg hat. Wenn man keine Standzeiten hat und immer fährt wenn es geht schafft man es in der Regel auch auf die Alb. Außer es regnet wirklich 8 Wochen durch.

Woher kommst den? Vielleicht fahr ja ich immer Nachts an deinem Haus vorbei! *gg*
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