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Maisanbau

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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24 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Maisanbau

Beitragvon Ecke » Di Jun 09, 2009 9:11

Wir bauen eine Biogasanlage mit einem anderen Betrieb.Anbaufläche wird 160 ha Mais sein.Da wir noch nie Mais angebaut haben,wollte ich mal fragen,wie ihr euren Mais anbaut.Anzahl Körner je ha,Unterfußdüngung,Bodenbearbeitung,Pflanzenschutzmittel Ertrag usw.Bin über jeden Tip froh.
Hab zu dem Zeitpunkt ca. 750m³ Sauengülle und 1000m³ Mastschweinegülle.Anbaufläche wären 80ha bei mir.Vorfrucht wären Raps,Gerste und Weizen.Bodenpunkte liegen zwischen 27-55.
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Beitragvon MxY.rlp » Di Jun 09, 2009 13:18

Hallo schau mal hier: http://www.kws.de/go/id/cjhn/ da gibt es einen kostenlosen Anbauplaner, finde den sehr hilfsreich!

Zum Anbau bei uns, wir pflügen jeden Maisschlag, danach entweder 1-2 bis überfahrten mit Grubber oder Kreiselegge! Dieses Jahr haben wir Gülle und Harnstoff gedüngt, dabei kam es in der letztigen Trockenperiode zu einem leichten Phosphormangel! Gesäet wird mit einem Einzelkornsägerät Reihenabstand 75 cm 11 Pflanzen pro m² nach Feldaufgang, tiefe ca. 5-6cm bei 8-9°C Bodentemperatur am 30.April und Pflanzenschutz je nach Unkräuter/Gräser!
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Beitragvon Ecke » Di Jun 09, 2009 17:52

Danke für den Link.Hab mich vorher aber auch schon informiert :wink:
Wollte nur ein paar Tips aus der Praxis haben!
Beispiel:Welchen Unterfußdünger-wieviel?
Welchen Schwefel,oder überhaupt S-Düngung?
Plugloser Anbau nach Getreide-Vor-Nachteile?
usw...
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Beitragvon Desperado » Di Jun 09, 2009 18:38

MxY.rlp hat geschrieben:Hallo schau mal hier: http://www.kws.de/go/id/cjhn/ da gibt es einen kostenlosen Anbauplaner, finde den sehr hilfsreich!

Zum Anbau bei uns, wir pflügen jeden Maisschlag, danach entweder 1-2 bis überfahrten mit Grubber oder Kreiselegge! Dieses Jahr haben wir Gülle und Harnstoff gedüngt, dabei kam es in der letztigen Trockenperiode zu einem leichten Phosphormangel! Gesäet wird mit einem Einzelkornsägerät Reihenabstand 75 cm 11 Pflanzen pro m² nach Feldaufgang, tiefe ca. 5-6cm bei 8-9°C Bodentemperatur am 30.April und Pflanzenschutz je nach Unkräuter/Gräser!


11 Pflanzen/m² - ist das nicht ein bisschen viel?
Da würde ich lieber eine etwas spätere und großrahmigere Sorte nehmen und diese mit 7-8 Pfl/m² (auch etwas früher) säen.

Ich würd übrigens gar nicht pflügen (da holt man bei uns auf den schlechten Äckern viel zu viele Steine hoch), sondern ne Winterbegrünung reinmachen und dann im Frühjahr das zeug abspritzen und dann entweder scheiben oder etwas flacher grubbern. Da kommt es dann auch zu keiner Phosphatverlagerung.
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Beitragvon euro » Di Jun 09, 2009 19:28

Denk mal Bestandesdichte bei 30-50 Punkten hängt von dem verfügbaren Wasser ab. In der Westeifel (+1000 mm) sind 2 Einheiten/ha kein Problem, im Osten (um 600mm) ne reine Kathastrophe.
Pflügen kostet Wasser verlagert Nährstoffe ist aber wohl in Zünslergegenden ne notwendige Massnahme.
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Beitragvon MxY.rlp » Di Jun 09, 2009 21:54

@ Desperado

du musst ja auch auf Boden, Wasser etc. achten, bei uns funktioniert das mit den 10-11 Pflanzen je m² schon seid Jahren perfekt, ist bei uns gang und gebe! Sorten: Impresario, Ronaldinio und Torres
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Beitragvon Johny B. Good » Di Jun 09, 2009 22:13

würde mal sagen eher 13 pflanzen pro/m²
wegen 10% sicherheitszuschlag , also sollten 10-11 pflanzen aufgehen glaub ich.
http://www.egglhof.de
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Beitragvon 6320Premium » Di Jun 09, 2009 22:17

Meistens fahren wir erst 15m³ Schweinegülle aufs Stoppelland. Die Grubbern/Tellern wir dann 10cm tief ein. Danach wird 25cm tief gepflügt-> hat sich bei uns bewährt. Dann noch einmal 20 m³ Rindergülle für den Kali. Die wird dann mit der Saatbeetkombi eingearbeitet. Zum Schluss legt der LU noch 8 Pflanzen pro m² und gibt 150 kg NP Dünger(20/20) mit der Unterfußdüngung.

Dann wird je nach bedarf noch 1-2mal eine Mischung aus Blatt und Bodenherbizid gespritzt.

Das passiert so je nach Witterung vom 20.4 bis zum 4.5(nach Ackergras).
Mfg
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Beitragvon MxY.rlp » Mi Jun 10, 2009 9:50

@ Johny B. Good: ich schrieb ja 10-11 NA ;)
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Beitragvon Desperado » Mi Jun 10, 2009 13:52

MxY.rlp hat geschrieben:@ Desperado

du musst ja auch auf Boden, Wasser etc. achten, bei uns funktioniert das mit den 10-11 Pflanzen je m² schon seid Jahren perfekt, ist bei uns gang und gebe! Sorten: Impresario, Ronaldinio und Torres



Das sind jetzt alles keine schlechte Sorten, aber für unsere Verhältnisse einfach ein wenig zu früh. Das Optimum in der Siloreife liegt bei uns (Weinbauklima) mittlerweile bei S280 (-S300). Ronaldinho und Torres waren letztes Jahr im Versuch schon um den 25. August silierreif (über 30% TS) und konnten mit späteren Sorten ertraglich nicht mithalten. Bei uns ist selbst ein PR39F58 ne etwas frühere Sorte.

Sorten wie Agrogas oder Franki, die auf den guten Böden gerne mal 3,20 - 3,40m lang werden können, brauchen nun mal ihren Standraum. Da wären höhere Bestandesdichten kontraproduktiv für Ertrag und Qualität. Außerdem ist Maissaatgut nun weiß Gott nicht billig. Nicht umsonst packen die meisten Saatgutzüchter ihre Sorten mittlerweile in Hektareinheiten à 80.000 Körnern ab, weil 8 Pfl./qm gerade bei den großrahmigen späteren Sorten die gängige Aussaatstärke ist.
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Beitragvon MxY.rlp » Mi Jun 10, 2009 14:24

schon um den 25.August? Bei uns brauchen die bis ende September, wenn nicht noch später und dabei bei einem recht hohen Ertrag!
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Beitragvon Desperado » Mi Jun 10, 2009 15:27

MxY.rlp hat geschrieben:schon um den 25.August? Bei uns brauchen die bis ende September, wenn nicht noch später und dabei bei einem recht hohen Ertrag!


Na ja, das hängt auch vom Düngungsniveau ab. In den LSV wird oftmals etwas an Stickstoff gespart. Außerdem hatten wir letztes Jahr einen trockenen August. Aber selbst unter günstigsten Witterungsverhältnissen wäre hier der mittelfrühe Mais spätestens am 5. September reif.

Hohe Temperaturen treiben die Entwicklung von frühen Sorten, die woanders durchaus ertragreich sein können, sehr schnell, um nicht zusagen zu schnell, voran. Und ebenso schnell reifen die dann auch ab, was natürlich alles zu Lasten des Ertrags geht.
Als ich vor 10 Jahren den Benicia angebaut hab, haben mich einige gefragt, was das für eine Sorte sei, weil der so riesig war und oftmals 3 Kolben hatte. Als ich dann meinte, dass das ja auch ein 280er ist, hieß es dann: "Oh, das ist uns aber ein wenig zu spät". Und heute, auch begünstigt durch den Biomaisboom, sind viele auf mittelspäte Sorten umgstiegen.
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Beitragvon Stefan der Naturmensch » So Jun 14, 2009 7:33

6320Premium hat geschrieben:
Dann wird je nach bedarf noch 1-2mal eine Mischung aus Blatt und Bodenherbizid gespritzt.

Das passiert so je nach Witterung vom 20.4 bis zum 4.5(nach Ackergras).


Wird später nicht noch einmal mit Herbizide gespritzt? Wie hoch sollte der Mais da sein? Wann hat der Mais die maximalste Größe wo nicht mehr gespritzt werden kann?
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Beitragvon MxY.rlp » So Jun 14, 2009 15:11

naja, hängt nicht nur vom düngungsniveau ab sondern auch sonnenstunden, temperatur, boden und wohl auch region ;)
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Beitragvon Stefan der Naturmensch » So Jun 14, 2009 18:14

MxY.rlp hat geschrieben:naja, hängt nicht nur vom düngungsniveau ab sondern auch sonnenstunden, temperatur, boden und wohl auch region ;)


Das ist schon klar ;) Aber gibt es da nicht ungefähre Richtlinien für das gemäßigte Klima? Wie machst du das?
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