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Mal etwas über Diesel sparen

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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32 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Mal etwas über Diesel sparen

Beitragvon weinviertler » Do Mär 20, 2008 18:14

Ich lese da aus einer Diplomarbeit :

bei 20 l verbrauchten Diesel gehen
6l Abgase
6,8l Kühlung
1,2l Getriebe
4l Laufwerk verloren
und dann nur 4l als Zugenergie als Leistung.

Ist schon viel was da nebenbei weggeht.
Luftfilter und Kühler reinigen können bis zu 15 % einsparen - wenn sie verschmutzt sind.

Was auch noch sehr interessant ist, ist der Vergleich zwischen Vario und Schaltgetriebe.
Bei schwerer Bodenbearbeitung hat im Versuch das Variogetriebe zwischen 9% und 17% mehr Treibstoff verbraucht - beim Transport auf der Straße hat das Variogetriebe aber um 7% weniger verbraucht.
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Beitragvon Holmer 91 » Do Mär 20, 2008 18:20

Hallo,

eigentl. schon ziemlich viel, was da weggeht.

Hab mal was im fernsehn gesehn, wo n rentner in sein Diesel mit nem speziellem Mischer Wasser gemischt hat. Hat angeblich den Vorteil, dass das wasser bei der hohen Temperatur beim Verdichten im Motor verdampft (bzw. regelrecht explodiert) und dabei die Dieseltröpfchen noch weiter zerstäubt :arrow: ne sauberere Verbrennung (und laut dem Rentner auch weniger Verbrauch und Feinstaub)

mfg, Holmer
"... Kühe sind schon auch ganz cool, aber Schweine sind halt einfach geil."
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Beitragvon fendoc » Do Mär 20, 2008 18:21

Hallo...

interessant wäre da mal, welches Variogetriebe.. Und welche Typen getestet wurden...

Gruss

fendoc
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Beitragvon tracer700 » Do Mär 20, 2008 18:47

Tipps zum Spritfahren:

Frontgewicht abbauen wenn es nicht gebraucht wird.

Vor allem bei Bodenbearbeitung, beispielsweise beim Grubbern sauber Anschluss fahren.
http://www.youtube.com/watch?v=LUAsezl3yJY
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Beitragvon Mick » Do Mär 20, 2008 19:14

fendoc hat geschrieben:Hallo...

interessant wäre da mal, welches Variogetriebe.. Und welche Typen getestet wurden...

Gruss

fendoc


Es waren 2 MFs, also sprich Fendt Getriebe :wink: gegen Dyna6
Glaub so um die 150-160PS-Schlepper waren das

Gruß Mick
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Beitragvon AGRO-Hessen » Do Mär 20, 2008 19:49

Das mit diesem Renter und dem Wasser-kram usw ist ja wohl der grösste Bockmist den ich je gehört habe.... Zahlreiche Tests von seriösen Institutionen wie Dekra, Stiftung Warentests usw haben erwiesen dass ALLE Spritsparadditive die sich auf dem Markt befinden sinnlos sind... aber Glaube kann bekanntlich Berge versetzen. Ist genauso wie mit Motoröl, kenne viele Leute die auf teures Vollsynthetiköl schwören, manchmal mehr als 10€ für den Liter ausgeben.... Unsere Motoren in Pkws hatten teilweise mehr als 250.000 km gelaufen, ohne irgendwelche Schäden. Und werden alle mit BP terrac bla... gefahren. der Liter so um die 2€ wenn man ein grosses Fass nimmt, Viskosität 15W-40.
Spritsparen geht immer noch am Leichtesten mit dem Gasfuß das is meine Meinung....
Vorher überlegen ob sich diese und jene Fahrt auch lohnt, vermeiden von Leerfahrten durch sinnvolles Überlegen ist ein weiterer Punkt.
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Re: Mal etwas über Diesel sparen

Beitragvon Basti » Do Mär 20, 2008 20:38

weinviertler hat geschrieben:bei 20 l verbrauchten Diesel gehen
6l Abgase
6,8l Kühlung
1,2l Getriebe
4l Laufwerk verloren
und dann nur 4l als Zugenergie als Leistung.

Da passt doch was nicht :roll:
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Beitragvon schmalspur » Do Mär 20, 2008 20:46

bei 20 l verbrauchten Diesel gehen
6l Abgase
6,8l Kühlung
1,2l Getriebe
4l Laufwerk verloren
und dann nur 4l als Zugenergie als Leistung


Wenn 20l verbraucht werden, gehen die doch alle als abgas hinten raus, oder was ist hier mit "6l Abgase" gemeint?
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Beitragvon weinviertler » Do Mär 20, 2008 20:52

Im Motor einsteht ja sehr viel Hitze bei der Verbrennung - da wird ca. ein drittel der Hitze über den Kühler weggeleitet und eben ein drittel der Hitze über die heissen Abgase.
Ich weiß ,dass die Summe nicht stimmt aber ich habs genau so übernommen.die Zahlen sind wahrscheinlich Durchschnittszahlen wo halt dann die Summe nicht immer stimmt.
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Beitragvon pacini » Do Mär 20, 2008 20:52

AGRO-Hessen hat geschrieben:Das mit diesem Renter und dem Wasser-kram usw ist ja wohl der grösste Bockmist den ich je gehört habe....


So pauschal würd ich das mal nicht abtun...

Da ist schon was dran, NUR die Nachteile überwiegen eben, darum ist die Wasser-Zusatz-Einspritzung nicht in Serie zu haben. NOCH NICHT ...

Nur soviel ... H2O hat 2 Moleküle Sauerstoff ...

und was braucht man zur Verbrennung ? Sauerstoff ...
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Beitragvon 714er » Do Mär 20, 2008 20:55

AGRO-Hessen hat geschrieben:Das mit diesem Renter und dem Wasser-kram usw ist ja wohl der grösste Bockmist den ich je gehört habe....


Son Bockmist ist da glaube nich icht, hab schon öfter was darüber gelesen, dass durch das Mischen mit Wasser der Kraftstoff besser verbrannt werden kann, allerdings kann man den Kraftstoff zur Zeit noch nicht richtig mit dem Wasser mischen.
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Beitragvon Hwoarang » Do Mär 20, 2008 21:16

Das mit dem Wasser beimischen hab ich auch schon gelesen.
Senkt den Verbrauch und Schadstoffausstoß.
Einsatz wäre nicht das große Problem, denn mit Tensiden kann verhindert werden das sich Wasser und Diesel wieder entmischen. Könnte eigentlich ohne Umrüstung getankt werden.
Der Haken für ständig optimale Leistung braucht der Motor je nach Auslastung verschiedene Wasser/Diesel Mischungsverhältnisse, was man nur mit einer geregelten Beimischung über die Einspritzpumpe erreichen kann.
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Re: Mal etwas über Diesel sparen

Beitragvon IHC of Doncaster » Do Mär 20, 2008 21:24

weinviertler hat geschrieben:Luftfilter und Kühler reinigen können bis zu 15 % einsparen - wenn sie verschmutzt sind.


Was Kühler reinigen bringen soll weiß ich nicht... Dann kült er besser, führt mehr Wärme ab. Kann mir nicht vorstellen das das Ersparnis bringt. Höchstens weniger Verschleiß. Das mitm Luftfilter stimmt natürlich. Das gleiche gilt für Einspritzdüsen - Sollten auch einmal gewechselt werden.

pacini hat geschrieben: Nur soviel ... H2O hat 2 Moleküle Sauerstoff ...


Das wär dann HO2
Im wasser sind in Wirklichkeit 2 Wasserstoff- und ein Sauerstoff-ATOM Das ganze zusammen ist ein Wasser-MOLEKÜL
Das das Wasser bei der Verbrennung aufgespalten wird bezweifle ich aber - Dazu brauchts Elektrolyse (Strom)

Es ist schlicht und einfach die explosionsartige Verdampfung des Wassers, die was bringen könnte. Der Motor setzt dadurch mehr Wärme in Bewegungsenergie um, da das Wasser zusätzlichen Druck im Brennraum macht, bei gleichviel Sprit. Es "kühlt" noch während dem Arbeitstakt und entstehende Wärme wird so besser ausgenutzt.

Das Problem dabei ist das das Wasser sich nicht gut mit Diesel verträgt. Es scheidet sich leicht ab und sitzt dann im Bauteilen wie Filter, Einspritzpumpe unten ab, was zur Korrosion führt.
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Beitragvon setil » Do Mär 20, 2008 21:28

Na ganz Bockmist ist das nich....
In der Seefahrt mit relativ stationär laufenden Motoren ist das Gang und Gäbe:

MAN mischt Wasser und MFO/ HFO zu einer Emulsion, (Google-Stichwort: FWE)
Wartsillä spritzt Wasser in die Verbrennungsluft nach dem Turbolader (Google: HAM)und MTU spritzt Wasser direkt in den Verbrennungsraum.

Ziel jeweils ist es, die Verbrennungstemperatur zu senken und damit keine SCR- Anlage zu brauchen. Nebeneffekt: man braucht "etwas" weniger Treibstoff....

Aber das Ganze in einen Maßstab zu bringen der für kleine, recht dynamisch laufende Motoren geeignet ist, hat noch keiner brauchbar geschafft ;-)
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Beitragvon schmalspur » Do Mär 20, 2008 21:33

Wasser kann durch die Kühlung zu einer besseren verbrenng führen, aber der Spritverbrauch kann nicht zurückgehen, hochstens mit leistungseinbußen. Ja ok, ein bisschen vielleicht, wenn die verbrennung besser ist. Wie lange sol die ESP das mitmachen?
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