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Moderator: Falke
Heuer hat geschrieben:.... "Spezialkrankheit" der Fichte. Weißtanne, Douglasie, Lärche, Kiefer wird von diesem Pilz nicht befallen.... jedoch aber eher durch starke Kronenbildung auf wüchsigen Standorten (Erstaufforstung),....
Auf Rotfäule-Standorten hilft nur Baumartenwechsel!
L-Stanley hat geschrieben:Lg Lukas
dessen größte Angst ist, nen A-Stamm umzulegen und dann das Erdbloch zu Brennholz machen zu müssen, weils faul ist
yogibaer hat geschrieben:L-Stanley hat geschrieben:Lg Lukas
dessen größte Angst ist, nen A-Stamm umzulegen und dann das Erdbloch zu Brennholz machen zu müssen, weils faul ist
Hier sind die östereichischen Anforderungen für Sägerundholz der Güteklasse A
Rundholz von überdurchschnittlicher Qualität, meist Astfrei, Erdstämme mit nur kleinen, einer hochwertigen Verwendung nicht beeinträchtigenden Mängeln (kein Drehwuchs, Buchs- und Beulenfrei, vollholzig , Jahrringbreite im Durchschnitt unter 4mm).
Oder kurz gesagt, ein Rotfauler Stamm kommt in den wenigsten Fällen noch in den Bereich der Klasse A.
Gruß Yogi
Brotzeit hat geschrieben:@Stanley: Es ist doch eine alte Bauernweisheit, dass Erstbestände einen hohen Anteil an faulen Bäumen haben. Warum das so ist, können dir Spezialisten wie Yogibaer besser erklären. Ich glaube nicht, dass man mit Chemie oder sonstigen Klimmzügen einen markanten Einfluss darauf nehmen kann. Ich rate dir einfach zu mehr Gelassenheit: Ich seh's so: Wenn es einen Baum nicht erwischt hat, freue ich mich darüber - der Rest geht ins Brennholz - kann ich auch gebrauchen....
Einen schönen alten, großen, gesunden Baum kann man nicht erzwingen - den bekommt man geschenkt, von seinen Vorfahren![]()
Meint
Brotzeit
yogibaer hat geschrieben:....Leg einfach im Winter ein paar Bäume um, die bei einer Durchforstung sowieso gefällt werden müßten, diese entasten und liegenlassen. ...Sowas nennt sich Proßholz
Gruß Yogi
L-Stanley hat geschrieben:Hallo Yogi, die Schälschäden waren die letzten 5 Jahre nicht erneuert, deshalb unternahmen wir nichts. Proßholz sagt mir etwas. Die Schälschäden sind laut Jäger "Stressschäden" weil das Rotwild dort einsteht und sich immer wieder dorthin vom Feld zurückzieht. Der Hunger kanns nicht sein, denn direkt daneben gibts massenweise leckere Ahorne.....
yogibaer hat geschrieben:L-Stanley hat geschrieben:Hallo Yogi, die Schälschäden waren die letzten 5 Jahre nicht erneuert, deshalb unternahmen wir nichts. .....
Dann mußt aber dazu schreiben das die Fotos schon 5 Jahre alt waren. Sind ja nun leider gelöscht so das ich nicht mehr das Gegenteil beweisen kann wenn es aktuelle Bilder waren.
Befasse dich mal mit den Ernährungsproblemen bei Wiederkäuern, dürfte ja für einen studierenden Landwirt kein Problem sein. Wild muß sich die Äsung selber suchen, daß bekommt keine ausgewogene Futterration.
Das solls dann von mir gewesen sein, weiterhin viel Spaß bei Deinen waldbaulicheerimente
Yogi
Ps: Versuche mal die Signatur vm User "arbo" auf Deine Person umzudeuten.
Frage zu Boden
Ungelesener Beitragvon L-Stanley » Di Jan 10, 2012 21:29
Studiere Agrarwissenschaften in Wien.
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