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Mäuseplage

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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22 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Mäuseplage

Beitragvon Guido85 » Di Nov 06, 2007 20:47

Ich wollte mal hören wie es bei euch aussieht mit den Feldmäusen!
Als ich letzte Woche durch ein Triticalefeld gegangen bin hat es überall geraschelt und gepiepst. Kurze Zeit vorher habe ich unser Weidezaungerät genau auf ein Mäuseloch gestellt, Abends beim kontrollieren hingen da mindestens 10 Mäuse drunter (sind dann teilweise meinem Stiefel zum Opfer gefallen, verzeiht mir ihr Tierschützer). Gester bin ich mit Schwung vom Traktor gestiegen mit der Fußspitze in ein Mauseloch getreten und umgeknickt, jetzt hab ich einen Außendbandriss am Fuß.
Bei Agrarheute stand das in Thüringen Giftweizen ausgebracht werden darf, aber nur direkt in die Löcher, das ist doch für die Füße, wie will man den damit einen Bestand reduzieren oder Schäden verringern.
Wie sieht es bei euch aus?

Gruß

Guido
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Beitragvon H.B. » Di Nov 06, 2007 21:37

Ein kalter schneearmer Winter könnte das Problem eindämmen, hoff ich mal :?
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Beitragvon estrell » Di Nov 06, 2007 23:32

Hier ists besonders die Schermaus (Wühlmaus) die die Wiesen umpflügt - im Stall hab ich durch Katzen zum Glück da kein Problem.
Maulwürfe sind dieses Jahr auch so zahlreich, das die Katzen sie kaum noch fressen mögen sondern nur noch erlegen.
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Re: Mäuseplage

Beitragvon bona terra » Mi Nov 07, 2007 7:17

Besonders schlimm ist es bei uns auf Wiesen und in Neuanpflanzungen im Wald. Auch hier in erster Linie die Schermaus.

Da stand vor ein paar Wochen ein Artikel des hiesigen Forstamtes in der Zeitung, der auf dieses Problem hinwies. Aber mit der Aufforderung, im Forst keine Giftköder zu verwenden, um die Population der Beutegreifer (Greifvögel, Marder, Füchse) nicht zu gefährden, da es sonst noch schlimmer werden könnte :roll:

Als einzige Abhilfe wurde empfohlen, das Gras um Forstplanzen zu mähen. Mit einem gewissen Ausfall bei Laubholzpflanzenmüsse gerechnet werden.

Beim Rehwild sieht man die Sache nicht so entspannt!
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Beitragvon Schweinchen » Mi Nov 07, 2007 20:39

Ich denke die Ursache hierfür liegt zum einen an der pfluglosen Bearbeitung, zum anderen wie schon erwähnt der nicht vorhandene Winter. Als Gegenmaßnahme dürfte hier aber wohl wirklich nur ein schöner kalter Winter sein.
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Beitragvon bona terra » Mi Nov 07, 2007 22:45

Ich denke, daß eher ein nasser und nicht zu kalter Winter dem Problem ein Ende bereiten könnte. Mäuse können schlecht schwimmen, und bei Nässe und Feuchtigkeit im Mausloch gehts ihnen vermutlich auch nicht zu gut. Ein kalter Winter dagegen bedeutet Trockenheit unter Erde und das schadet ihnen kaum. Noch besser ginge es ihnen bei Kälte und Schnee,
dann wären sie auch noch vor den Beutegreifern geschützt und könnten sich vor allem auf Grünland auch noch vermehren!

Habe letze Woche beim Pflügen einer Weißklee-Untersaat immer wieder ganze Büschel von eingetragenen Weißklee-Stengeln herausgepflügt. Hab sowas noch nie gesehen!
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Beitragvon Malte » Mi Nov 07, 2007 23:16

Bio-Bio hat geschrieben:Ich denke, daß eher ein nasser und nicht zu kalter Winter dem Problem ein Ende bereiten könnte. Mäuse können schlecht schwimmen, und bei Nässe und Feuchtigkeit im Mausloch gehts ihnen vermutlich auch nicht zu gut.


Dann müssten sie hier langsam weg sein. Hier gibt es nur noch Seegraskulturen. :lol:
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Beitragvon Güldnerfahrer » Do Nov 22, 2007 16:07

Die mistvicher haben bei uns die ganze pferdeweide zerlöchert und nur weil der letzte winter so warm war. Deswegen sind die vicher auch nicht kaputt gegangen. Es muss dieses jahr mal richtig kalt werden.
Gruß Güldnerfahrer
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Beitragvon freischütz » Do Nov 22, 2007 20:22

Das hat man nun davon. Der Fuchs wird ausgerottet. Die Greifvögel werden durch Pestizidmißbrauch dezimiert , Wölfe erst garnicht zugelassen und dann über Mäuseplage schreiben !

Es gibt ein fürchterlich einfaches und wirkungsvolles Mittel um der Mäuseplage Herr zu werden. ein paar Freilandschweine und schon ist Schluß mit lustig, ich meine Mäuse, Ratten usw.
Zuletzt geändert von freischütz am Do Nov 22, 2007 21:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Tessyzita » Do Nov 22, 2007 21:24

Wir besitzen relativ viel Obstbäume und Wiesen Mein Vater (Rentner 76 Jahre) fängt schon seit Wochen im Schnitt 5 bis 10 Scherrmäuse pro Tag mit 10fallen, Zeitaufwand ca 5 STD pro TAg .Wenn ich den Dieselverbrauch bedenke für den Schlepper OHJE aber die wiesen danken es :lol: :lol: :lol: Grüsse vom Albvorland
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Beitragvon bona terra » Fr Nov 23, 2007 11:10

[quote="freischütz"]Das hat man nun davon. Der Fuchs wird ausgerottet. Die Greifvögel werden durch Pestizidmißbrauch dezimiert , Wölfe erst garnicht zugelassen und dann über Mäuseplage schreiben !

Es gibt ein fürchterlich einfaches und wirkungsvolles Mittel um der Mäuseplage Herr zu werden. ein paar Freilandschweine und schon ist Schluß mit lustig, ich meine Mäuse, Ratten usw.[/quote]

Hallo Freischütz,

wie kommst Du drauf, daß der Fuchs ausgerottet wird??? Welchen Einfluß haben Pestizide auf Greifvögel? DDT ist doch längst nicht mehr im Umlauf!

Ein Beispiel zum Fuchs: Habe letzten Sonntagabend ein Reh beschossen, welches nicht im Feuer lag. Da es für eine sofortige Nachsuche zu spät war, und ich einen Vorderlaufschuß vermutete, der die Sache noch erschwert hätte, suchte ich erst am Montagmorgen nach. Der Hund folgte zügig der Schweißfährte, nach ca. 300 m fanden wir die kläglichen Reste von dem was die Füchse übrig gelassen haben. Und um ein ganzes Reh in einer Nacht zu fressen, da genügen nicht 1 oder 2. Ich vermute 3 - 5 Stück.

Mit der derzeitigen Mäuseplage kann sich zwar das ganze Raubzeug täglich den Bauch vollschlagen, Auswirkungen auf den Bestand hat das aber keine.

Und welcher Bauer würde Deine Freilandschweine auf seiner Wiese oder seinem Weizenacker nach Mäusen suchen lassen :evil: ? Schon etwas wirklichkeitsfremd Dein Vorschlag!

Wie ich weiter oben schon schrieb, einzige natürliche Abhilfe wäre ein naßkalter Winter, oder eine Seuche. Alles andere hat nur Placebofunktion.
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Beitragvon freischütz » Fr Nov 23, 2007 18:41

Lieber Bio Bio

wie kommst Du drauf, daß der Fuchs ausgerottet wird??? Welchen Einfluß haben Pestizide auf Greifvögel? DDT ist doch längst nicht mehr im Umlauf!


Willst Du wirklich eine Antwort darauf ? Denke mal ein wenig über die Folgen des Herbizid- und sonstigen Zideinsatzes in der Landwirtschaft nach !
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Beitragvon Güldnerfahrer » Fr Nov 23, 2007 20:42

Mit dem einfangen im geräteschuppenn oder in der scheune geht das bei uns anders!:D :D
Meine WEIMARANER HÜNDIN fängt die nämlich.
Siehe homepage.
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Beitragvon wespe » Fr Nov 23, 2007 21:37

Auch bei uns haben wir eine Mäuseplage.
Überall auf den Feldern und auch Wiesen findet man Kolonien von Mäusen.
Da ist der Boden wie ein Schwamm.
Zu Bio Bio: Ich habe Prinzipiell nichts gegen Jäger, weil sie für die Natur wichtig sind.
Nur hier bei uns, wird jeder Fuchs der vor die Flinte kommt Gnadenlos Abgeknallt.
Angeblich sind sie nicht Normal wenn sie am Tag nach Mäusen gehen usw., aber der Fuchs passt sich halt auch an, und er vertilgt nun mal sehr viele Mäuse.
Mit deinem Reh, dass tut mir ja leid, treffe halt besser.
Zu freischütz: Bei uns ist die Population an Greifvögeln in den letzten Jahren gestiegen.
Schön zu Beobachten, wenn 20-25 Greifvögel am Himmel gemeinsam Fliegen. War im Sommer ein schönes Schauspiel. Wenn irgendwelche Arbeiten auf den Feldern gemacht werden sieht man meist immer so um die Fünf Vögel die nach Mäusen Ausschau halten.
Dieser Tage beim Pflügen, da kamen auch immer wieder diese Maus Nester mit heraus, und dann kamen gleich die Krähen und haben sie alle erlegt. Bei einer konnte ich sogar Beobachten wie sie eine tote Maus versteckt hat vor den Anderen um sich die nächste zu holen.
Manche Krähen fliegen schon mal dem Traktor mit hinterher wenn es früh aufs Feld geht.
Dann dauert es gar nicht lang, und der Rest der Sippe ist auch da.
Aber leider, die Masse an Mäusen Bekämpfen die auch nicht.
Mit freundlichen Stachel
~wespe~ Bild

"Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten, aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen."
Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph

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Beitragvon bona terra » Fr Nov 23, 2007 22:44

Lieber Freischütz,

[quote]

Willst Du wirklich eine Antwort darauf ? Denke mal ein wenig über die Folgen des Herbizid- und sonstigen Zideinsatzes in der Landwirtschaft nach ![/quote]

Klar will ich eine Antwort ! Aber fasse Dich bitte kurz und verständlich!

Und erzähl bitte nicht so einen Schmarrn wie von der Ausrottung der Füchse!
Oder den Schweinen zur Mäusebekämpfung!
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