Also:
Hab solche Mörtelwannen selbst gebaut als wir ein "Mausmasstjahr" hatten! Kann dazu sagen, daß es nicht ganz unkompliziert ist und schon etwas Zeit kostet. Hab fünf Stück gebaut und aufgestellt, da mir knapp 40,- pro Stück reichlich zu teuer waren. Habe bald darauf auch schon eine tote Maus drin gefunden. Hatte auch mit Apfelstücken angeködert, obwohl ja behauptet wird die Mäuse gehen schon aus Neugier rein. Später fand ich noch eine. Das wars aber auch schon. Befürworter der Wanne würden jetzt entgegenhalten, daß Freßfeinde die Wanne leerten. Ich denke aber, daß im Buchenvoranbau unter dichter Fichte und im Zaun kaum Greife die Mäuse holten und ich damals auch noch keine Fuchsspuren im Gatter fand.
Als nächstes hab ich Gift gestreut. Bin rumgegangen und hab in jedes Loch zwei, drei Pellets vom Giftköder rieseln lassen. Dafür gibts auch Geräte, daß man sich nich bücken muss.
Bei überirdisch aktiven Mäusen sollte man Köderstationen stellen. Heißt Plasteröhren wo der Köder drin liegt, daß kein anderes Viech drankommt, wie Vögel oder Eichhörner.
Am Ende hatten wir wohl großes Glück, denn meine ganzen Aktionen liefen im Herbst, wo eigentlich schon die Messe gelesen war. Da aber unsere Buchen scheinbar schon ein Alter erreicht hatten wo sie Mäuseschäden gut abkonnten, sie waren etwa 6 Jahre, ging alles nochmal glimpflich aus. Es gab nur wenig Verlust. Geschätzt etwa 2-4% obwohl ca. 2/3 der Pflanzen geringelt waren. Ich hätte nie gedacht, daß die Bäume so widerstandsfähig sind. Zum Thema Füchse hab ich mal meinen Förster befragt ob ich da Klappen einbauen sollte und der meinte er habe schon so oft beim Ansitzen Füchse beobachtete, die sich um keinen Zaun scherten und einfach drüber kletterten, daß er sich nich die Mühe machen würde Klappen oder Türen einzubauen.
Stell Greifstützen auf! Stell ein paar "Göttinger Wannen" hin wenn du's dir leisten kannst und verteile (bedacht und nach Anleitung) Gift! Und mit viel Glück kommst du übers Jahr. Solch Massenvermehrungen bei Mäusen gibt's, ähnlich wie bei Bäumen auch, nur alle paar Jahre. Was drauf geht besserst du nächstes Jahr aus! Dann hast du wieder 3-4 Jahre Ruhe und dann sind die Bäume groß genug um die Mäuse zu überleben.
Hallo zusammen, ich bin vor kurzem mal wieder durch unsere Aufforstungsfläche mit 900 Stieleichen 200 winterlinden,200 Feldahorn und 50 Hainbuchen gelaufen,dabei habe ich gesehen das eineinige Pflanzen ca 20 Stück schief hängen als ich sie wieder gerade machen wollte hatte ich sie in der Hand.Die komplette Wurzel abgefressen ich denke es sind Mäuse. Habe jetzt natürlich Angst das es noch mehr wird und es sind alle angewachsen sind im dritten Standjahr und somit fast aus dem Gras raus. Sehr Ärgerlich. Kann ich mit Giftweizen arbeiten und Köderstellen auslegen und hilft das was ?
Ob bei den gezeigten Pflanzen die Maus schuld ist, oder nicht vielmehr Trocknis oder Fäulnis zum Beispiel wegen einer in der Baumschule abgeschnittenen Pfahlwurzel (vor allem die Pflanze ganz links), kann man an den Bildern nicht sehen. Sieht aus, als ob alle drei Eichen wären, Das spricht auch nicht für die Maus (aber auch nicht dagegen). Das typische Fraßbild bei Mäusebefall würde nicht nur die Wurzel betreffen, sondern auch den -oberirdischen- Stammfuß. Was unter dem Boden ist, wird auch ganz gern vom Engerling angeknabbert. Ich habe einigermaßen mit Kunststoffmanschetten Erfolg gehabt, die bündig mit dem Boden abschließen. Da die als Mäuseschutz viel zu lang sind, hab ich die halbiert. Auch muss man sie nach ein paar Jahren entfernen, damit sie nicht einwachsen.
Ansonsten: Fläche für Kleinräuber offenhalten. Ansitze für Greifvögel schaffen. Ggf. tapfer nachpflanzen.
Giftweizen ist vermutlich zu unspezifisch und wird von allem möglichen Getier gefressen, ohne dass es der Mäuspopulation groß was ausmacht.
Hallo zusammen,es sind alles drei Eichen und es werden im laufe der Zeit immer mehr Stieleichen die umkippen heute eine mit 2,20m Höhe mit nach Hause gebracht die Wurzel komplett abgenagt heute hab ich auch Löcher im Boden gefunden und Maulwurfshaufen artige Hügel sind auch in der Nähe der Fläche denke Scheermaus. Fläche ist gezäunt und haben hohen Wilddruck. Mal blöd gefragt wenn ich mir katzen kot besorgen soll wer ist denn dann der Übeltäter ?
Es wird sich wohl um die Schermaus handeln.Hier ein Link zu Waldwissen: [url]https://www.waldwissen.net/de/waldwirtschaft/schadensmanagement/nagetiere/gras-maus-ausurl] Gruß Yogi Sorry, klappt nicht mit dem Link, gib "Waldwissen Gras Maus Aus" in den Browser ein.
Okey danke für die Tipps,hat jemand Erfahrung wie lange so eine Mäuse Plage anhält und ob die Mäuse auch mal wieder abziehen oder habe ich schlechte Karten ? Bisher sind ja nur einzelnen Pflanzen 20 Stück von 1300 Stück betroffen.
Das " Gras- Maus- aus" kann nur durch möglichst schnelle Beschattung der Fläche beendet werden. Man sollte auch in gepflanzten Kulturen jeden Anflug inkl. Weichlaubholz etc. dulden, solange der keine höherwertigen Baumarten bedrängt. Je früher eine schattige Laubschicht am Boden entsteht, desto sicherer werden die Kulturen. Bis dahin bleibt aktuell nur die Förderung der Mäusejäger durch Sitzstangen und "Fuchslöcher" in der Umzäunung. Regelmäßige Begehung der Kultur mit "Rattenpinschern" stört auch so manches oberflächennahes Nest der Kurzschwanzmäuse.
Ich muss ja leider jede Fläche einzäunen, sonst kommt nicht mal Fichte hoch. Das freut auch die Mäuse, hinterm Zaun sind die dann relativ sicher. Werden es dann zu viele, heben die Wildschweine die Zäune an und räumen rigoros mit den Mäusen auf. Allerdings sieht es dann auch aus wie Sau und ein Teil des Nachwuchses erwischt es auch. So ist das eben, aber nicht aufgeben, hartnäckig sein und durchhalten. So schafft es dann der Großteil. Aber gegen Mäuse direkt kämpfen, das mach ich nicht mehr, da bescheidener Erfolg. Aber wenn vergrast, dann beseitige ich immer manuell einige Grasstellen und streu Birkensamen rein. Das ist immer höchst erfolgreich, die Birken bekämpfen dann das Gras und halten es dann in Grenzen. Das sind m.A. nach auch Wasserzieher, also schlecht fürs Gras (natürlich dann auch schlecht für die dann gewünschten Bäume).
Die Großen werden aufhören zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen. Ich bin kein Untertan. Es braucht weder Herrn noch Knecht, dann ist die Welt gerecht.