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Mechanische Bekämpfung von Ausfallraps vs. Glyphos

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Mechanische Bekämpfung von Ausfallraps vs. Glyphos

Beitragvon böser wolf » Di Sep 24, 2019 6:24

ich mache mal ein neues thema für meinen kleinräumigen versuch auf . weil es in " alternativen zu glyphos "unter zu gehen droht .
zur erinnerung , der stroppel wurde im zeitlichen abstand zwei mal gestriegelt

bild 2 vor 3 wochen und vor 4 tagen mit flachgrubber auf ca 4 cm bearbeitet

bild 1 nur einmal vor 3 wochen mit flachgrubber bearbeitet
Dateianhänge
DSCN1212.JPG
DSCN1212.JPG (151.89 KiB) 1843-mal betrachtet
DSCN1215.JPG
DSCN1215.JPG (151.12 KiB) 1843-mal betrachtet
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Re: Mechanische Bekämpfung von Ausfallraps vs. Glyphos

Beitragvon böser wolf » Di Sep 24, 2019 6:37

diese beiden bilder zeigen einen angrenzenden schlag , gleicher boden , vor 14 tagen mit 3l glyphos behandelt , das foto ist vom 23.09. bei der aussaat im striptill .

das noch keine wirkung sichtbar ist , schiebe ich auf die tatsache , das es bei uns schon seit wochen auf grund der langanhaltenden trockenheit wachstumsstillstand herscht .
ich bin mir auch sicher , das dadurch ein großteil des ausgallraps noch nicht aufgelaufen ist , deshalb lasse ich die lockerungszinken nur auf 5 cm tiefe mitlaufen um ihn nicht zu vergraben
Dateianhänge
DSCN1231.JPG
DSCN1231.JPG (150.72 KiB) 1823-mal betrachtet
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Re: Mechanische Bekämpfung von Ausfallraps vs. Glyphos

Beitragvon glaaheidnbaua » Di Sep 24, 2019 7:51

Muss denn der Ausfallraps überhaupt extra bekämpft werden? Egal ob chemisch oder Mechanisch?
Ich hab bisher immer meine Rapsflächen nach dem Drusch flach angekratzt um den Ausfallraps zum keimen zu bekommen. Gesäht hab ich den Weizen oder Gerste anschließend direkt in den Ausfallraps. Dieser wird ja sowieso von der Herbizidmaßnahme der Folgefrucht erfasst.
glaaheidnbaua
 
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Re: Mechanische Bekämpfung von Ausfallraps vs. Glyphos

Beitragvon County654 » Di Sep 24, 2019 11:32

Bei Raps unter 20% in der FF kann das lange gut gehen.
Bei 33% Harakiri :klug:
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
County654
 
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Re: Mechanische Bekämpfung von Ausfallraps vs. Glyphos

Beitragvon Sönke Carstens » Di Sep 24, 2019 20:01

Ich bin einer der wenigen in der Region die nur alle 4 Jahre Raps anbauen, die ersten haben inzwischen 50% Raps in der FF.
Den Ausfallraps bekämpfe ich immer mit dem Pflug.
Wenn der Ausfallraps mal zu groß wird bekommt man ihn auch mit Glyphosat + SSA nicht mehr bekämpft, der wird vielleicht 3 Wochen gelb aber danach wächst der weiter.
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Re: Mechanische Bekämpfung von Ausfallraps vs. Glyphos

Beitragvon böser wolf » Mi Sep 25, 2019 19:43

Sönke Carstens hat geschrieben:Ich bin einer der wenigen in der Region die nur alle 4 Jahre Raps anbauen, die ersten haben inzwischen 50% Raps in der FF.
Den Ausfallraps bekämpfe ich immer mit dem Pflug.
Wenn der Ausfallraps mal zu groß wird bekommt man ihn auch mit Glyphosat + SSA nicht mehr bekämpft, der wird vielleicht 3 Wochen gelb aber danach wächst der weiter.

Und was ist mit den Körnern die nicht gekeimt haben bevor der Pflug sie konserviert ?
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Re: Mechanische Bekämpfung von Ausfallraps vs. Glyphos

Beitragvon Favorit822 » Mi Sep 25, 2019 19:49

böser wolf hat geschrieben:
Sönke Carstens hat geschrieben:Ich bin einer der wenigen in der Region die nur alle 4 Jahre Raps anbauen, die ersten haben inzwischen 50% Raps in der FF.
Den Ausfallraps bekämpfe ich immer mit dem Pflug.
Wenn der Ausfallraps mal zu groß wird bekommt man ihn auch mit Glyphosat + SSA nicht mehr bekämpft, der wird vielleicht 3 Wochen gelb aber danach wächst der weiter.

Und was ist mit den Körnern die nicht gekeimt haben bevor der Pflug sie konserviert ?


Sehr darin kein Problem. Außer du erklärst es uns.
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Re: Mechanische Bekämpfung von Ausfallraps vs. Glyphos

Beitragvon Sönke Carstens » Mi Sep 25, 2019 19:53

Ich bearbeite vorher die Stoppeln mit einer Wiesenschleppe damit der Ausfallraps zum keinem angeregt wird.
Bekämpfen kann man den Ausfallraps damit aber nicht.
Wenn der meiste Ausfallraps aufgelaufen ist wird gepflügt.
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Re: Mechanische Bekämpfung von Ausfallraps vs. Glyphos

Beitragvon AEgro » Mi Sep 25, 2019 20:44

Rübenbauer, und auch andere " freuen " sich, wenn sie irgend wann mal solche Äcker übernehmen dürfen.
Ich kenn das aus eigener Erfahrung.
Die eingepflügten Rapskörner keimen auch nach über 20 Jahren noch.
Auf einem Acker den ich 1991 vom rapseinpflügenden Nachbarn übernommen habe, sind auch dieses Jahr noch einzelne Rapspflanzen in den Rüben aufgelaufen,
obwohl dort seitdem kein Raps mehr stand.
Auf eigenen Äckern mit ehemaliger Rapshistorie kommt 4 Jahre nach dem letzten Rapsbau auch nicht mehr hoch.
Allerdings setze ich konsequent auf sehr flache Bearbeitung (2 bis 3 mal ) nach dem Rapsdrusch.
Teilweise, überwiegend zur Windenbekämpfung mit Glypho und Starane XL,warte ich bis zur ersten Stoppelbearbeitung auch mal 4 Wochen bis abgespritzt wird.
Wenns kurz vor der Weizenaussaat zu feucht ist, bekämpfe ich den Ausfall auch mit Glypho.
Aber Pflug nach Raps, das geht gar nicht.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Mechanische Bekämpfung von Ausfallraps vs. Glyphos

Beitragvon Favorit822 » Do Sep 26, 2019 4:09

AEgro hat geschrieben:Rübenbauer, und auch andere " freuen " sich, wenn sie irgend wann mal solche Äcker übernehmen dürfen.
Ich kenn das aus eigener Erfahrung.
Die eingepflügten Rapskörner keimen auch nach über 20 Jahren noch.
Auf einem Acker den ich 1991 vom rapseinpflügenden Nachbarn übernommen habe, sind auch dieses Jahr noch einzelne Rapspflanzen in den Rüben aufgelaufen,
obwohl dort seitdem kein Raps mehr stand.
Auf eigenen Äckern mit ehemaliger Rapshistorie kommt 4 Jahre nach dem letzten Rapsbau auch nicht mehr hoch.
Allerdings setze ich konsequent auf sehr flache Bearbeitung (2 bis 3 mal ) nach dem Rapsdrusch.
Teilweise, überwiegend zur Windenbekämpfung mit Glypho und Starane XL,warte ich bis zur ersten Stoppelbearbeitung auch mal 4 Wochen bis abgespritzt wird.
Wenns kurz vor der Weizenaussaat zu feucht ist, bekämpfe ich den Ausfall auch mit Glypho.
Aber Pflug nach Raps, das geht gar nicht.
Gruß AEgro


:D machen wir schon immer so, noch nie Probleme !
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Re: Mechanische Bekämpfung von Ausfallraps vs. Glyphos

Beitragvon böser wolf » Do Sep 26, 2019 6:03

Favorit822 hat geschrieben:
böser wolf hat geschrieben:
Sönke Carstens hat geschrieben:Ich bin einer der wenigen in der Region die nur alle 4 Jahre Raps anbauen, die ersten haben inzwischen 50% Raps in der FF.
Den Ausfallraps bekämpfe ich immer mit dem Pflug.
Wenn der Ausfallraps mal zu groß wird bekommt man ihn auch mit Glyphosat + SSA nicht mehr bekämpft, der wird vielleicht 3 Wochen gelb aber danach wächst der weiter.

Und was ist mit den Körnern die nicht gekeimt haben bevor der Pflug sie konserviert ?


Sehr darin kein Problem. Außer du erklärst es uns.


Wenn zu dieser Problematik Aufklärungsarbeit geleistet werden muss dann wundere ich mich schon etwas darüber !
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Re: Mechanische Bekämpfung von Ausfallraps vs. Glyphos

Beitragvon elchtestversagt » Do Sep 26, 2019 6:53

Hier "bekämpfen" ja einige den Raps mit dem Pflug. Soweit ganz nett.
Aber pflügt ihr wie dieses Jahr die Flächen wie Wini schon drei Wochen nach der Ernte?
Denn Ausfallraps ist das eine, Kohlhernie das andere.
Mir wurde beigebracht, der Auflaufraps hat mit dem sechsten Blatt zu verschwinden, weil dann die Übertragungsrate von Kohlhernie stark zunimmt. Hier haben die Rapskollegen ihren Ausfallraps, den die die schon direkt nach der Ernte ordentlich tief gegrubbert haben diese Woche unter gepflügt, der hatte das 12 Blatt stadium deutlich überschritten...
Ich lass den Raps nach dem Drusch drei/vier Wochen unbearbeitet, dann hat der Auflaufraps um 4-6 Blätter, dann wird umzu mit dem bösen PBM behandelt, den Rest grubbere ich flach ( unter 7cm) unter, nach drei Wochen nochmal und vergangene Woche hab ich die Flächen fertig gegrubbert damit in den nächsten zwei Wochen WW gedrillt werden kann. So hat es mir die Beratung von Anfang an eingetrichtert, und ich muss sagen, ich kenne keine Ausfallrapsproblematik....Ich mach den Rapsanbau auch erst seit 2000.
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Re: Mechanische Bekämpfung von Ausfallraps vs. Glyphos

Beitragvon Mad » Do Sep 26, 2019 7:50

Ich muss mich doch stark wundern, dass es Landwirte gibt, die nach Raps pflügen und dadurch unzählige kg N ins Grundwasser befördern, statt sie für den Weizen zu konservieren. :roll:

Habt ihr eigentlich mal eine Vorstellung davon, wie viel N die Bodenbearbeitung nach Raps freisetzt, oder macht ihr das, weil "das schon immer so gemacht wurde"?
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Mechanische Bekämpfung von Ausfallraps vs. Glyphos

Beitragvon Sönke Carstens » Do Sep 26, 2019 8:11

So schnell wird N wohl nicht bei meinen schweren Böden ausgewaschen.
Nach Raps braucht der Boden aber eine intensive Lockerung, da der Raps hier nicht sonderlich tiefe Wurzeln bildet.
Deswegen geht das Pflügen nach Raps deutlich schwerer als nach Weizen oder Gerste.
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Re: Mechanische Bekämpfung von Ausfallraps vs. Glyphos

Beitragvon bauer hans » Do Sep 26, 2019 8:40

hier gibts 120€ pro ha von der wasserkoop,wenn der raps nach der ernte bis zum 25.september nicht bearbeitet und zum weizen nicht gepflügt wird.
wir schaffen uns :mrgreen:
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