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Mechanische Bekämpfung von Ausfallraps vs. Glyphos

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Mechanische Bekämpfung von Ausfallraps vs. Glyphos

Beitragvon böser wolf » Do Sep 26, 2019 9:42

Mad hat geschrieben:Ich muss mich doch stark wundern, dass es Landwirte gibt, die nach Raps pflügen und dadurch unzählige kg N ins Grundwasser befördern, statt sie für den Weizen zu konservieren. :roll:

Habt ihr eigentlich mal eine Vorstellung davon, wie viel N die Bodenbearbeitung nach Raps freisetzt, oder macht ihr das, weil "das schon immer so gemacht wurde"?

Ich bin ganz deiner Meinung mit einer Einschränkung!
Ist muss nicht der Pflug sein der einen unkontrollierten n-schub und das konservieren von ungekeimten Samen bewirkt , ein entsprechender grubber bei ausreichender arbeitstiefe kann das genau so gut
böser wolf
 
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Re: Mechanische Bekämpfung von Ausfallraps vs. Glyphos

Beitragvon Mad » Do Sep 26, 2019 10:27

böser wolf hat geschrieben:Ist muss nicht der Pflug sein der einen unkontrollierten n-schub und das konservieren von ungekeimten Samen bewirkt , ein entsprechender grubber bei ausreichender arbeitstiefe kann das genau so gut


Natürlich hast du recht, ich wollte es ursprünglich auch erwähnen, habe mich dann aber auf das Pflügen beschränkt.

Sönke Carstens hat geschrieben:So schnell wird N wohl nicht bei meinen schweren Böden ausgewaschen.


Ich rate mal zu einer Nmin-Beprobung im Herbst und Frühjahr, denn Spekulationen müssen nicht immer zutreffen.

Ich verfolge mittlerweile monatlich die Ergebnisse vom Nitratdienst NRW und wenn ich die Werte so sehe (egal welcher Standort und welche Bodenart), bestätigt das nur meine Überzeugung, dass nach der Rapsernte keine Bodenbearbeitung mehr erfolgen darf. Da werden locker 80-100kg N Richtung Grundwasser verschenkt, die beim Weizen besser aufgehoben gewesen wären.

Trockene Winter wie 2018/2019 stellen dahingehend natürlich eine Ausnahme dar. Ohne ausreichende Niederschläge verlagert sich natürlich nichts.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Mechanische Bekämpfung von Ausfallraps vs. Glyphos

Beitragvon Freakshow » Do Sep 26, 2019 15:08

Ihr vergesst immer, dass für Auswaschungen nennenswerte Niederschläge nötig sind :lol: .

Das ist übrigens auch der Grund warum ich Nitrifikationshemmer für unnötig (in Bezug aufs Bodenleben sogar für schädlich) halte. Wann hat man denn im Juni Niederschläge die (auf normalen/schweren Böden) zu Auswaschungen führen? Alle 10 Jahre vielleicht, ansonsten wächst der Mais dem Stickstoff ohne Probleme hinterher.

Aber klar, nach Rpas kommen die Niederschläge über den Winter irgendwann...
Von Leguminosen fangen wir besser garnicht an, aber auch da gibt es genug Kollegen die es nicht lassen können :roll:
Murphy´s law: "Everything that can go wrong will go wrong!"
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Freakshow
 
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Re: Mechanische Bekämpfung von Ausfallraps vs. Glyphos

Beitragvon böser wolf » Do Sep 26, 2019 19:20

bauer hans hat geschrieben:hier gibts 120€ pro ha von der wasserkoop,wenn der raps nach der ernte bis zum 25.september nicht bearbeitet und zum weizen nicht gepflügt wird.

So eine Medaille hat bekanntlich zwei Seiten, was bei solchen Programmen vergessen wird !
Selbst als leidenschaftlicher direktsäer sehe ich bei Bearbeitung bis zu einer Tiefe von max 3 cm nur ackerbauliche Vorteile .
Und wie darf nach dem 25. September verfahren werden ?
böser wolf
 
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Re: Mechanische Bekämpfung von Ausfallraps vs. Glyphos

Beitragvon böser wolf » Mo Sep 30, 2019 19:20

glaaheidnbaua hat geschrieben:Muss denn der Ausfallraps überhaupt extra bekämpft werden? Egal ob chemisch oder Mechanisch?
Ich hab bisher immer meine Rapsflächen nach dem Drusch flach angekratzt um den Ausfallraps zum keimen zu bekommen. Gesäht hab ich den Weizen oder Gerste anschließend direkt in den Ausfallraps. Dieser wird ja sowieso von der Herbizidmaßnahme der Folgefrucht erfasst.

Hattest du keine Probleme mit Schnecken bei der direktsaat ? Welche Technik setzt du ein ?
Ich hatte in der Vergangenheit oft Probleme bei in direktsaat mir der Scheibenmaschine in den ausfallraps trotz Glyphosatspritzung und schneckenkorn !
Mit der zinkenmaschine und anschließenden anwalzen mit verlaufenden striegel ist es problemloser
böser wolf
 
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