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Milchkrieg in Sachsen – wie die Regierung Ökobauern ausbrems

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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22 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Milchkrieg in Sachsen – wie die Regierung Ökobauern ausbrems

Beitragvon Eric » Fr Sep 30, 2005 5:08

http://www.rbb-online.de/_/kontraste/be ... 83156.html

„Der Ökolandbau braucht keine Spritzmittel und braucht keine Düngemittel und ist deshalb nicht gerne gesehen. Als sorgt man dafür, dass die Landwirte Geld bekommen, die Betriebe Geld bekommen, die intensiv wirtschaften und nicht zugunsten der Umwelt sondern zu Gunsten der vor- und nachgelagerten Industrie.“
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Beitragvon Bananajoe » Sa Okt 01, 2005 10:03

Also Unterstützung zolle ich euch keine. Die Biolobby ist mir nur deswegen ein Auge, weil sie Konventionelle oftmals in die Massentierhaltung pauschal abschiebt, von unverantwortlichem Einsatz von Spritz und Düngemitteln spricht, vom Raubbau an der Natur.

Das ganze Biokonzept ist für mich schon seit langem gescheitert. Ungefähr lautet der Slogan ja, im Einklang mit der Natur zu wirtschaften, der Natur das zu entziehen, was man ihr später wieder rückführt, ein Nährstoffkreislauf.
Gescheitert deswegen, weil Biolandwirte ihre einzige wirkliche Energiequelle, das Biostroh teuer verkaufen, die Fruchtbarkeit des Ackers bedingt durch den Verkauf, auch von Getreide und Fleisch, stark zurückgeht, sie mittlerweile von Konventionellen Stroh aufkaufen müssen - soviel zur nachhaltigkeit :wink:
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Beitragvon Guido85 » Sa Okt 01, 2005 17:53

Also ich finde die ganze Bio-Sache ist ein Witz!

Ich kann Bio nur dann machen wenn ich mit organischen Dünger, wie Misst oder Gülle dem Boden wieder Nährstoffe zurückführe. Da aber die meisten es nicht ausreichend tun sinkt der Ertrag. Außerdem wäre es bei uns nicht umsetzbar, da spätestens nach 3 Jahren die Felder mit "Unkraut (die Bios nennen es Wildkraut)" übersäht wären und man nur wenigen, feuchten Ertrag hätte. Ich finde das Bio-Bauern auch keine Sonderförderung haben sollten.
Vor allem reden alle immer von hohen Futtermittelpreisen in der Bio-Landwirtschaft. Wir arbeiten zwar konventionell, aber unsere Fütterung besteht aus Silage und Getreidemischungen aus eigenem Anbau. Da weiss ich was unsere Schafe bekommen und ich weiss auch das es gut für sie ist. Ich sehe keinen Grund für Übergangsgelder.

Ich sag euch mal was echt beschissen ist. Wir werden nächstes Jahr 35 ha Land übernehmen. Dieses läuft jetzt als Flächenstilllegung unter Alteraufgabe d.h. diese Flächen sind nicht im Flächennutzungsplan und wir müssen mal abwarten ob die überhaupt noch reinkommen. Da kommt Freude auf ihr könnt euch ja ausrechnen was einem Rheinland-Pfälzer dann an Flächenprämie verloren geht.

Also sollten sich die Bios nicht aufregen die Konventionellen haben auch zu kämpfen!
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Beitragvon Bananajoe » Sa Okt 01, 2005 18:16

Hier finde ich schreibst du einiges falsches. Biobetriebe bekommen 3 Jahre Überbrückungsgeld, weil sie 3 Jahre lang ihre Flächen/Produkte ökologisch bearbeiten müssen, aber nur konventionelle Erzeugerpreise ausgezahlt bekommen.
Biologischer Anbau kann dort sinnvoll sein, wo der Boden ein reichhaltiges Sedimentgestein besitzt, welches durch die Verwitterung im Zuge reichhaltiger Regenergüsse die freiwerdenen Nährstoffe an den Boden zurückführt.
Bei uns in RLP ist dies in vielen Ecken allerdings nicht umsetzbar, die sandigen Böden laugen teilweise bei Konventionellen schon stark aus.

Das Unkrautproblem ist auch nicht so, wie du es schreibst. Durch richtige Stoppelbearbeitung und Pflugeinsatz, bzw. dadurch, dass ich die Schollen über Winter liegen lasse kann ich doch einiges an Unkraut ausmerzen. Ebenso gibt es mechanische Unkrautenferner, Striegel, die auch ganz gut arbeiten müssen - Unkraut ist vermehrt da, wenn dann aber oft nur Gräser, welche das gedroschene Korn nicht "nässen", sondern nur den Ertrag vermindern.

Das Problem der Futtermittel sehe ich als Eisberg vor dem Bioschiff "Titanic" (tolles Bild, nicht ?).
Neulich wurde im Spiegel über die Globalisierung des Ökolandbaus berichtet, da taten sich für mich erstaunliche Horizonte auf. Eines ist sicher : Nur ein Skandal, der auch mal zur Abwechslug publik gemacht wird und das ganze Biolabel kommt ins Straucheln ...
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Beitragvon Guido85 » Sa Okt 01, 2005 22:59

Eigentlich bin ich nur der Meinung, dass jeder seine Probleme hat, egal ob Konventionell oder Bio. Nur es hilft uns nicht in irgendwelchen Foren uns gegenseitig zu bedauern. Wenn wir was dagegen machen wollen müssen wir uns wehren. Aber hier in Deutschland traut sich keiner mal in der Haupstadt die Straßen voll Gülle zu blasen wie in Frankreich. Wir vertrauen auf unsere Verbände, die aber oft kläglich versagen.
Wenn wir uns mal vor Augen führen, wie uns die Landtechnik-Industrie verarscht sollte uns doch eigentlich mal ein Licht aufgehen. Ich spiele damit auf den Leserbreif "Landtechnikpreise von einer anderen Welt" in der letzten Profi 10/05 an. Ist schon interresant was da der Kollege schreibt und recht hat der auch. Aber wir in Deutschland machen ja eh nichts dagegen. Da werden die Maschinen gekauft egal wie teuer. Nur irgendwie kann es nicht so weiter gehen, wir können nicht mal eben 80000 Euro ausgeben für einen Schlepper von 112 PS (Fendt 309), das ist einfach kaum noch zu verdienen, wenn man mal bedenkt das ich für ein Lamm noch gerade mal 70 € bekomme sind das fast 1150 Lämmer die ich verkaufen muss und das ist nur mit dem Umsatz gerechnet.

Den anderen Spaten geht es ja auch nicht viel besser, bei uns ist schon einer Pleite und bei anderen gehen die Gerüchte rum, dass es auch nicht mehr läuft.
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Beitragvon Bananajoe » So Okt 02, 2005 9:46

Manche Landwirte müssen sich eigentlich nicht wundern dass es nicht läuft. Bei uns gibt es extrem viele, die mal ne Stunde zackern, das Stück dann im Sonnenschein liegen lassen, irgendwann wieder anfangen zu pflügen, der Acker bisdorthin staubtrocken ist und sie sich über schlechten Aufgang wundern.
Ich würde niemals auf die Idee kommen die Straßen mit Gülle vollzupumpen, das würde mir nur eine Strafe und unnötige Kosten bringen - mal abgesehen vom Verlust des Düngers :wink:

Verarschen lassen wir uns sicher nicht. Gibt der deutsche Händler kein gutes Angebot, schauen wir in die Ferne, auch nach Frankreich, spähen in den Gebrauchtwarenmarkt, oder kaufen mit einem befreundeten Betrieb ein.
Mir geht diese ganze Jammerei irgendwann gut auf den Senkel, obwohl ich sie zum Teil auch verstehen kann
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Beitragvon Weinbauer » So Okt 02, 2005 12:11

falls es ein trost ist :D , auch im weinbau ist es ein ewiges gezanke um ökoweinbau oder normalen.
beide sollten von der politik gleiche bedingungen erhalten.
ich betreibe konventionellen weinbau, habe aber während der zivizeit in betrieben (weinbau als auch landwiertschaft) gearbeitet die ökologisch arbeiteten.
in der beim LW war es so, dass lt. betriebsleiter bei kartoffeln, zwiebeln etc. von vornerein 15% verlust eingerechnet wurde. dafür verlangt er aber auch einen höheren preis.
betreibt von euch jemand ökologische landwirtschaft bzw. weinbau.
falls jemand weinbau macht wäre ich besonders an euren erfahrungen interessiert.
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Beitragvon Bananajoe » So Okt 02, 2005 16:32

Habe mich mal eine zeitlang damit beschäftigt, was den Unterschied zw. Bio und Konventionell ausmacht. Im Endprodukt beläuft sich das auf folgendes :

Kaffee : Keine Merkmale/Unterschiede, beim Röstprozess werden sämtliche Zusätze vernichtet.
Wein : Unterschied besteht nur darin, das keine Spritzmittel/Düngemittel benutzt werden dürfen. Wie sie das Mehltauproblem in den Griff kriegen weiß ich jetzt nicht. Die Flaschen dürfen meiner Meinung nach auch nicht geschwefelt sein.
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Beitragvon Waldbrand » Mo Okt 03, 2005 1:01

Manche hier machen Bio ja pauschal nieder, offensichtlich Angst vor Konkurrenz :D

Und wer hier alle Biobauern als "ökos" oder "hippies" hinstellt, macht sich auch ned besser als einer der "konventionell" automatisch als Tierquälerei und Giftmischerei hinstellt...

Es gibt auch Biobetriebe die mehr als 10ha Grund haben, mir fällt spontan einer mit Melkroboter ein :)


Nein, wir haben keinen Bio-Hof Zuhause.
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Beitragvon Carsten » Mo Okt 03, 2005 9:37

Hallo,

erstmal vorweg wir haben auch keinen Biobetrieb.

Aber deswegen verhalte ich mich nicht so wie diese. Was mich nämlich an meisten an den Biobetrieben stört ist das diese immer versuchen die konventionelle Schiene schlecht zu reden und dem Verbraucher weiss machen zu vollen das Bio grundsätzlich gesünder ist als konventionell erzeugte Lebensmittel.

Ich denke wir haben so hohe Auflagen in Deutschland das es wirklich kaum noch ein Unterschied macht. Und wer meint er würde mit Bio besser und länger leben der soll halt Bio essen aber bitte die anderen mit Belehrungen verschonen.

Ich finde nur man sollte sich gegenseitig aktzeptieren. Es bringt nichts sich gegenseitig schlecht zu reden. Der Verbraucher entscheidet im Endeffekt was er möchte und das er nicht nur auf Bio steht, haben wir ja Mittlerweile erfahren.

Ich bin zu der Erkenntnis gekommen das Bio nie den Massenmarkt erobern wird. Dort gibt es genau so viele schwarze Schaafe wie bei den konventionellen Betrieben. Sollte es wie oben schonmal erwähnt zu den ersten handfesten Skandalen kommen, wird der überzeugte Verbraucher schneller sein Vertrauen verlieren als er es gewonnen hat.

Um zum Ausgangsposting zurückzukommen:
Mal ganz davon abgesehen das die Ökoförderung gestrichen wurde (hätte jeden anderen auch treffen können), ist es schon eine Schweinerei das ein Werk in Sachsen gefördert wird, und gleichzeitig eines in Niedersachsen geschlossen wird. Man sieht hier auch das ein gewisser Kampf zwischen den Bundesländern um Arbeitsplätze herscht.
Gruß
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Beitragvon Weinbauer » Mo Okt 03, 2005 13:17

ich bins wieder

mir ist gerade noch was merkwürdiges eingefallen:

bei den spritzgeräte kontrollen müssen bei uns auch bio betriebe ihre spritzen vorführen, obwohl sie ja gar keine "gifte" verwenden.

@ bananajoe

die flaschen werden teilweise auch bei ököbetrieben geschwefelt.
zur mehltau bekämpfung muss ich mal nachfragen. vermute die wählen wiederstandsfähige rebsorten aus.
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Beitragvon Bananajoe » Mo Okt 03, 2005 14:20

Ich denke Biolandwirte setzen im ÖkoObst, Gemüse und Weinanbau ihre Feldspritzen zur Verbreitung von biologischen Schädlingsbekämpfern ein. Irgendwelche Milben, Florfliegen oder sonstwas :wink:
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Beitragvon Heiko » Mo Okt 03, 2005 17:41

Hallo Miteinander,

Im Ökoweinbau dürfen Pflanzenstärkungsmittel und eine begrenzte Anzahl an Pflanzenschutzmitteln (Kupfer- und Schwefelpräparate), jedoch keine chemisch-synthetischen PSM, auch nicht Herbizide ausgebracht werden.

Die gehen dann in die Richtung Pilzzesistente Sorten (Regent) oder Einsatz von Pheromonen. In unserem Nachbarort ist ein Ökoweinbaubetrieb.

Was ich von der Ökolandwirtschaft halten soll, keine Ahnung. Ich hab ehrlich gesagt selbst schon mal mit dem Gedanken gespielt, unseren Betrieb in den nächsten Jahren auf Öko umzustellen, hab das aber wieder verworfen, ist mir ehrlich gesagt zu unsicher, da will ich lieber die Schiene Wein- und Obstbau ausbauen.

Traurig an der ganzen Sache finde ich nur, das Öko- und konventionelle Landwirte sich gegenseitig auspielen. Selbst die konventionelle Landwirtschaft in Deutschland ist um einiges umweltschonender als z. B. in Brasilien oder Argentinien.

Grüße
Heiko
Einfach nur rot und schier unbesiegbar!

Am Essen spart man nicht!
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Bio ist arbeiterfreundlicher, für fair produzierte Nahrung

Beitragvon Gast » So Okt 16, 2005 13:30

Als lohnabhängiger Gemüsegärtner arbeite ich lieber in Biobetrieben als in konventionellen Betrieben.
Mal abgesehen, dass ich es sinnvoller finde die Umwelt nicht mit Pestiziden und das Wasser nicht mit Nitraten so sehr zu vergiften, gibt es für mich in Biobetrieben einfach angenehmerere Arbeitsbedingungen:
Ich muss meine Gesundheit als Gärtner nicht mit Pestiziden gefährden. Ich kann vom Acker auch mal nebenbei naschen ohne nach Karenzzeiten zu fragen. In der Biolandwirtschaft dürfen keine syntethischen Pestizide gespritz werden. Unkraut, Schädlinge und Krankheiten müssen anders bekämpft werden. Dadurch schon wird die Arbeit vielseitiger und abwechslungsreicher. Schädlinge müssen eher erkannt werden um sie gezielter zu bekämpfen. Es muss fehlerfreier gearbeitet werden damit Schädlinge und Pilze keine Chance haben. Dazu muss mehr auf die Fruchtfolge geachtet werden. Die Anbaupalette wird größer. Dadurch wird die Arbeit vielseitiger und abwechslungsreicher und ist nicht so monoton wie den ganzen Tag ein Handgriff im konventionellen Bereich. Leider gibt es auch im Biobereich die Tendenz zu immer mehr arbeiterfeindlichen Massenproduktion, aber es ist im Biobereich noch besser als im konventionellen Anbau.
Bioproduktion ist aufwendiger und schafft dadurch mehr Arbeitsplätze. Dadurch sind Bioprodukte teurer. Doch: Im internationalen Vergleich sind Nahrungsmittel in Deutschland im Vergleich zum Durchschnittseinkommen sowieso am billigsten. Das muss den Verbrauchern klar gemacht werden. Die sollen erstmal woanders sparen und nicht an der Nahrung. Denn der Billigwahn schädigt alle Landwirte.
Bio ist möglich wie die Praxis der letzten 25 Jahre zeigt. Bioanbau ist meiner Meinung besser und sollte daher auch staatlich bevorzugt werden. Denn nur so kann in dem Bereich auch weiter geforscht werden nach neuer Technik, Nützlingen, pilzlichen Gegenspielern, Düngung usw.. Denn Bio ist die Lösung für die Landwirtschaft.
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Beitragvon Bananajoe » So Okt 16, 2005 15:22

Scheinst wohl ein kleines Stadtkind zu sein oder ein verquerter Denker ?
- Ich kenne konventionelle Betriebe, die eine größere Anbaufolge haben als manche Biobetriebe. Um ehrlich zu sein, die Biobetriebe meiner Region bekommen selten Fruchtfolgen zustande die über Gerste-Weizen-Kartoffeln und Grünland hinausreichen. Würde ich Erfolge sehen, so hätte ich nichts gegen Subventionen, aber ich sehe keine : 1 halbwegs vernünftigen Siloschnitt, dann liegen die Flächen wochenlang ohne jegdliches Wachstum da, irgendwann, wenn Wurmfarn un Co treiben, kommen die Mutterkühe mal wieder auf die Weide. Meiner Meinung nach ist das staatlich unterstützter Produktivitätsverfall.

Deine Argumente mögen ansonsten schön und gut sein. Du scheinst deine Gesundheit aufs Spiel zu setzen - klar, im Obst und Gemüseanbau werden massig Chemikalien eingesetzt.
Falls du mir antwortest kann ich auf deine Argumentation zurückkommen, dann rechne ich dir auch mal vor, wieviel künstlichen Dünger wir einsetzen. Wenig :wink:
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