-und zwar für den kleinen Geldbeutel.
Hallo Forum!
Ich gehe mit dem Gedanken schwanger, in einigen Jahren aufs Land zu ziehen und meine Brötchen mit Landwirtschaft zu verdienen.
Ich komme aus einer reinen Städter-Familie und wwoofe deshalb schon fleissig in meiner Freizeit (mitarbeiten auf Bauernhöfen gegen Kost und Logis), um einen halbwegs realistischen Einblick zu erhalten, was auf mich zukommt.
Nun hätte ich gerne ca. 1ha landwirtschaftl. Nutzfläche in Brandenburg (wohne in Berlin), um mit diversen mehrjährigen (Gehölze, Sträucher, Stauden) und einjährigen Pflanzen (Klee-Getreide-Direktsaat z.B., Schnittblumen oder was mir noch so einfällt) zu experimentieren hinsichtlich Ertrag, Anbaumethoden, Mischsaaten usw. und -vielleicht sogar schon irgendetwas von dem Angebauten zu verkaufen, um auch davon eine Ahnung zu bekommen.
Ich will den Hektar wildschweinsicher einzäunen und einen Bauwagen draufstellen, in dem ich einige Tage pro Woche schlafen kann, Käffchen kochen, Geräte und Werkzeug lagern.
Da wir in Deutschland leben, meine Frage: erlauben die Beamten den Bauwagen?
Und nächste Frage: Wie komme ich möglichst billig an meinen Hektar? ebay eher nicht oder? Immoscout etc. ist ebenfalls unbefriedigend; -dort habe ich nur Bauland im Angebot gefunden.
Was darf so ein Hektar schlechter Acker/Dauergrünland maximal kosten?
Will vielleicht ein hier anwesender Brandenburger Landeigner mir einen Hektar verkaufen oder langfristig verpachten? Der Boden kann ruhig schlecht, steinig, wellig und sandig sein und -nicht subventionsberechtigt (krieg ich eh nicht, bzw. brauch ich nicht).
Wichtig wäre mir noch ein kleiner Teich/Tümpel, da ich auch ein wenig mit (Zier-)Wasserplanzen/Sumpfpflanzen und evtl. mit Fischen experimentieren will.
Die nähere Umgebung soll außerdem einigermaßen fung-, insekti- und herbizidfrei sein, weil ich auch Bienen und Freiland-Pilze (shitake z.B.) probieren will.
Ich hoffe auf ein paar hilfreiche Meinungen und Beiträge.
Gruß
Knumpf
