Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 6:53

Moderne Landwirtschaft doch nicht so verrufen?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
Antwort erstellen
28 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
  • Mit Zitat antworten

Re: Moderne Landwirtschaft doch nicht so verrufen?

Beitragvon LUV » Do Dez 03, 2015 13:57

Das System ist selbsterhaltend und mittlerweile unabhängig von der politischen Farbe oder Religion. Die Anforderungen an die Haltungssysteme werden vom Verbraucher, dem LEH und dem Schlachtunternehmen bestimmt. Der Tierschutz nach Gesetzeslage reicht nicht, es wird nach Aussage von Sundrum Betriebsbezogene Kriterien geben müssen, die einen guten oder schlechten Tierschutz abbilden: Milchablieferung in Kategorien I-III z.B.
Kategorie I = Betrieb mit mehr als 75% Kühe unter 100000 Zellen, Kategorie II = Betrieb mit 50 - 75% Kühen unter 100000 Zellen und Kategorie III = Betrieb mit weniger als 50% Kühen unter 100000 Zellen...usw. usw.
Hierzu gehört NATÜRLICH ein Kontroll - und Qualifizierungssystem mit noch mehr Kontrolleuren.....
Die Schlachtunternehmen wollen weitere Systeme zur qualitativen Bestimmung der Marmorierung von Muskelfleisch und Bestimmung von Ebergeruch etc. Wer das bezahlt oder ob der Mehraufwand beim Erzeuger hängen bleibt, Schulterzucken.
Ansprüche werden rechtfertigt mit dem Argument, dass die Landwirtschaft dem "Gemeinwohl" (Tier- und Umweltschutz etc.) verpflichtet sei, wie auch immer dieser Begriff definiert wird.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
LUV
 
Beiträge: 9573
Registriert: Mo Jan 12, 2015 8:31
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Moderne Landwirtschaft doch nicht so verrufen?

Beitragvon Südbaden Bauer » Do Dez 03, 2015 14:36

@ HB. Langsam übertreibst du mit deinen Vergleichen wirklich. :roll:
@ LUV Wie sollen sich beide Seiten aufeinander zu bewegen? Bei so harten Fronten ist das doch so, dass die schwächere sich irgenwannmal der stärkeren zuwenden muss, jetzt überleg mal welche wohl am längeren Hebel sitzen? :gewitter:
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
Südbaden Bauer
 
Beiträge: 2259
Registriert: So Jan 18, 2015 19:58
Wohnort: Südbaden
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Moderne Landwirtschaft doch nicht so verrufen?

Beitragvon LUV » Do Dez 03, 2015 14:39

Südbaden Bauer hat geschrieben:@ HB. Langsam übertreibst du mit deinen Vergleichen wirklich. :roll:
@ LUV Wie sollen sich beide Seiten aufeinander zu bewegen? Bei so harten Fronten ist das doch so, dass die schwächere sich irgenwannmal der stärkeren zuwenden muss, jetzt überleg mal welche wohl am längeren Hebel sitzen? :gewitter:



Ganz klar......! Sundrum plädiert auch dafür, dass sich der "Bessere" dann auch offen gegenüber dem "Schlechteren" abgrenzt und das kommuniziert. Sprich, die vielbeschworene Solidarität wird nun offiziell dem Tierwohl bzw. dem Gemeinwohl geopfert. Sei besser, als dein Nachbar und sprich drüber!
Die Abhängigkeit vom Handel ist da eher eine bereits bekannte.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
LUV
 
Beiträge: 9573
Registriert: Mo Jan 12, 2015 8:31
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Moderne Landwirtschaft doch nicht so verrufen?

Beitragvon Südbaden Bauer » Do Dez 03, 2015 14:46

LUV hat geschrieben: Sei besser, als dein Nachbar und sprich drüber!
Das ist doch schon längst gute fachliche Praxis. :mrgreen:
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
Südbaden Bauer
 
Beiträge: 2259
Registriert: So Jan 18, 2015 19:58
Wohnort: Südbaden
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Moderne Landwirtschaft doch nicht so verrufen?

Beitragvon LUV » Do Dez 03, 2015 14:51

Südbaden Bauer hat geschrieben:
LUV hat geschrieben: Sei besser, als dein Nachbar und sprich drüber!
Das ist doch schon längst gute fachliche Praxis. :mrgreen:


Es ist aber schon ein Unterschied, ob ich lediglich schlecht über ihn Rede, oder ob ich gesetzliche bzw. gemeinschaftlich vereinbarte Regelverstöße oder nicht erreichte benchmarks öffentlich mache. Für mich ist das zutiefst Menschenverachtend. Was man im Sozialwesen verteufelt, wird nun im Namen des Gemeinwohls hoffähig? Pfui!
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
LUV
 
Beiträge: 9573
Registriert: Mo Jan 12, 2015 8:31
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Moderne Landwirtschaft doch nicht so verrufen?

Beitragvon Südbaden Bauer » Do Dez 03, 2015 15:03

Ich habe das jetzt etwas anders aufgefasst. Jeder Landwirt lästert doch über den anderen ab. Und genauso ist das auch mit Bio in der öffentlichen Schiene. Wenn jemand sein neues Konzept vorstellt, dann muss erst mal über die bösen Kollegen hergezogen werden. Das ist bei keiner anderen Branche.
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
Südbaden Bauer
 
Beiträge: 2259
Registriert: So Jan 18, 2015 19:58
Wohnort: Südbaden
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Moderne Landwirtschaft doch nicht so verrufen?

Beitragvon H.B. » Do Dez 03, 2015 15:30

Südbaden Bauer hat geschrieben:@ HB. Langsam übertreibst du mit deinen Vergleichen wirklich. :roll:

Da gibts nichts zu Vergleichen. Es ist ein und der selbe Abschaum. Wer heute ohne deren schlechte Absicht zu hinterfragen für die Grünen gutmenscht, hätte auch damals ohne zu hinterfragen für die "Guten" gegutmenscht.
Sieh dir doch den missionarischen Eifer von Pevo an, der obwohl ihm der Sachverhalt erklärt wurde, immer noch mit voller Vehemenz nach Lösungen für nicht vorhandene Probleme sucht?
Ich weiß ja nicht womit der sein Geld verdient, aber jeder mittelständische Arbeitgeber würde pleite gehen, wenn er solch faktenresistente Arbeitnehmer in seiner Belegschaft hat.
Benutzeravatar
H.B.
 
Beiträge: 15806
Registriert: Sa Sep 23, 2006 20:54
Wohnort: BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Moderne Landwirtschaft doch nicht so verrufen?

Beitragvon borger » Do Dez 03, 2015 16:04

LUV hat geschrieben:Das System ist selbsterhaltend und mittlerweile unabhängig von der politischen Farbe oder Religion. Die Anforderungen an die Haltungssysteme werden vom Verbraucher, dem LEH und dem Schlachtunternehmen bestimmt. Der Tierschutz nach Gesetzeslage reicht nicht, es wird nach Aussage von Sundrum Betriebsbezogene Kriterien geben müssen, die einen guten oder schlechten Tierschutz abbilden: Milchablieferung in Kategorien I-III z.B.
Kategorie I = Betrieb mit mehr als 75% Kühe unter 100000 Zellen, Kategorie II = Betrieb mit 50 - 75% Kühen unter 100000 Zellen und Kategorie III = Betrieb mit weniger als 50% Kühen unter 100000 Zellen...usw. usw.

Eine Qualitätsbestimmung nach objektiven Fakten? Das dürfte aber auf erbitterten Widerstand stoßen. Demeter wird übelst diskriminiert, wenn die „kosmischen Kräfte“ nicht gebührend gewürdigt werden und überhaupt geht so die gesamte grüne Lügenideologie nicht mehr auf.
Und die lieben Verbraucher haben schon heute die Entscheidungshoheit, jeden Tag beim Einkaufen an der Kasse. Bisher ist da noch alles grandios abgeblitzt, was mehr Geld für fragwürdiges Tierwohl wollte.
Wenn einige Handelsunternehmen glauben, sich mit solchen Ideen Wettbewerbsvorteile verschaffen zu können, sollen sie es doch machen, es kostet ihr Geld. Letztlich bringen wird es nichts. Wenn die Zeiten schlechter werden wird zuerst an hochpreisigen Waren gespart. Wer dann noch gut und günstig produzieren kann ist klar im Vorteil.
borger
 
Beiträge: 1210
Registriert: So Dez 02, 2012 19:09
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Moderne Landwirtschaft doch nicht so verrufen?

Beitragvon wespe » Do Dez 03, 2015 17:31

Südbaden Bauer hat geschrieben:...Jeder Landwirt lästert doch über den anderen ab.../... Das ist bei keiner anderen Branche.

Ist doch ganz normal, es gibt ja auch keine andere Branche in der so Öffentlich gearbeitet wird. Jeder kann sehen wer wie was macht und jeder meind dann überall mitreden zu können. Da sind dann die Bauern untereinander die aller schlimmsten.
Deswegen ist es mir oft unverständlich, wenn auf dem angrenzenden Acker der Berufskollege nicht mal grüssen kann.
Sind aber zum Glück nicht alle so.
Am lustigsten wird es, wenn der jung Bauer kommt, vom Senior auf grawall gebürstet und mir Erzählen will wo die Grenzen sind.
Wenn dann gemessen wird, waren sie schon nen halben Meter bei uns in der Fläche :lol:
Mit freundlichen Stachel
~wespe~ Bild

"Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten, aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen."
Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph

Benutzeravatar
wespe
 
Beiträge: 4233
Registriert: Mi Okt 18, 2006 19:20
Wohnort: Das Vogtland, sei der einzige Ort, wo man ,, DU SAU" sagen darf und es ist kein Schimpfwort.
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Moderne Landwirtschaft doch nicht so verrufen?

Beitragvon Südbaden Bauer » Do Dez 03, 2015 17:43

Lieber schmeißt man den Dünger auf die Straße, um den Feldnachbarn zu zeigen, was für einen schönen Bestand an doch hat...
Aber der Junior wird doch ein Vermessungsprogramm haben, da kann man doch erstmal schauen, oder?
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
Südbaden Bauer
 
Beiträge: 2259
Registriert: So Jan 18, 2015 19:58
Wohnort: Südbaden
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Moderne Landwirtschaft doch nicht so verrufen?

Beitragvon LUV » Do Dez 03, 2015 17:55

borger hat geschrieben:
Eine Qualitätsbestimmung nach objektiven Fakten? Das dürfte aber auf erbitterten Widerstand stoßen. Demeter wird übelst diskriminiert, wenn die „kosmischen Kräfte“ nicht gebührend gewürdigt werden und überhaupt geht so die gesamte grüne Lügenideologie nicht mehr auf.
Und die lieben Verbraucher haben schon heute die Entscheidungshoheit, jeden Tag beim Einkaufen an der Kasse. Bisher ist da noch alles grandios abgeblitzt, was mehr Geld für fragwürdiges Tierwohl wollte.
Wenn einige Handelsunternehmen glauben, sich mit solchen Ideen Wettbewerbsvorteile verschaffen zu können, sollen sie es doch machen, es kostet ihr Geld. Letztlich bringen wird es nichts. Wenn die Zeiten schlechter werden wird zuerst an hochpreisigen Waren gespart. Wer dann noch gut und günstig produzieren kann ist klar im Vorteil.


Der Maßstab ist das WBA - Gutachten, http://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads ... cationFile
und da ist der Handel nur dankbar, wenn andere für sie die Werbung machen.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
LUV
 
Beiträge: 9573
Registriert: Mo Jan 12, 2015 8:31
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Moderne Landwirtschaft doch nicht so verrufen?

Beitragvon wespe » Do Dez 03, 2015 18:05

@SüdbadenBauer,
K[code][/code]eine Ahnung ob sie sowas haben, aber ich hab da so meine Fixpunkte die ich Ansteure und weiß das ich damit sicher die Grenze einhalte. Hier in dem Fall ist es ein Grenze die Gerade durch einen Feltblock geht ohne Grenzsteine. Bei der Vermessung wurden mit beidseitigem Einvernehmen oben und unten ein Pfahl gesetzt, die aber leider immer wieder verschwunden sind wenn sie mit der Arbeit fertig sind.
Jetzt mit meinem Neuen Traktor und GPS hab ich mir die Grenze ein gemessen ( Vermessung Programm)
Zuletzt geändert von wespe am Do Dez 03, 2015 19:32, insgesamt 1-mal geändert.
Mit freundlichen Stachel
~wespe~ Bild

"Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten, aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen."
Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph

Benutzeravatar
wespe
 
Beiträge: 4233
Registriert: Mi Okt 18, 2006 19:20
Wohnort: Das Vogtland, sei der einzige Ort, wo man ,, DU SAU" sagen darf und es ist kein Schimpfwort.
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Moderne Landwirtschaft doch nicht so verrufen?

Beitragvon Max M » Do Dez 03, 2015 18:20

T5060 hat geschrieben:Das war nicht die Bevölkerung, das waren einfach neugierige Berufskollegen.
Ich verstehe den Hype um den Stall auch nicht, so Teile stehen in den neuen Bundesländern zu hunderten rum, mit all ihren Vor - und Nachteilen.

Geht mir genauso. Was ich mich auch frage:"Warum hält man sich mit 600 Kühen auf, wenn man gleich für 1.200 oder 2.000 oder noch mehr hätte bauen können? :roll:
"Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety."
Benjamin Franklin
Max M
 
Beiträge: 1513
Registriert: Di Jan 03, 2012 18:21
Nach oben

Vorherige

Antwort erstellen
28 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2

Zurück zu Agrarpolitik

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], erwinruhl, Google [Bot], Google Adsense [Bot], noname564

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki