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Moor und Meyer

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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27 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Moor und Meyer

Beitragvon SHierling » Mo Nov 03, 2014 9:54

Hat jemand Fotos von für den Naturschutz vernässten Flächen, über mehrere Jahre, die man in einer "Doku" veröffentlichen darf?
Ich finde bloß welche beim NABU, und die werden mööööglicherweise unseren Text dazu nicht mögen.
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Re: Moor und Meyer

Beitragvon 2810 » Mo Nov 03, 2014 13:22

Fotos und mehrjährige Beobachtungen habe ich nicht.

Was ich jedoch beobachtet habe , ist folgendes:
eine Ausgleichsmaßmahme für irgend ein Projekt muss von kommunaler Seite realisiert werden- als bestes natürlch ein Feuchtgebiet.

Und nach Realiesierung des Feuchtgebiets interressiert sich niemand mehr dafür, weder die Kommune noch die Umweltverbände.

Bei der Neuverpachtung der Gde-Grundstücke bietet die Gde diese Fläche als Wiese an :lol:
Nach meinem Einwand :" das Grundstück ist als Feuchtgebiet für den Bebauungsplan xy gewidmet " und kann als Wiese überhaupt nicht mehr genutzt werden (wegen Tümpel und Bewaldung), sagt der Beamte von der Gde : "kenn das Grundstück und seine Bestimmung nicht "

Ist natürlich kein Vergleich nun mit der großflächigen Vernässungsabsicht von Meyer.
Aber eins würde mich doch interressieren :
Gibt es gutes und schlechtes Methan :?:
Das gute Methan kommt aus den Vernässungsgebieten ( Sumpfgas ) ,
das schlechte aus dem Wierkäuermagen :roll: :shock: :lol:
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Re: Moor und Meyer

Beitragvon Manfred » Mo Nov 03, 2014 14:28

Was ist denn da überhaupt genau geplant?
Habe den Meyer neulich in irgendeinem Inverview gesehen, da klang das so, als ob "nur" der Torfabbau auf diesen Flächen verboten werden soll, aber keine sonstigen Auflagen entstehen.
Wiedervernässung würde deutlich weiter gehen.
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Re: Moor und Meyer

Beitragvon Ferengi » Mo Nov 03, 2014 18:06

Was hat das Wiedervernässen mit Meyer zu tun? :roll: :roll:

Fernab irgendwelcher Hetzen und Lügen, ist die CDU DIE treibende Kraft bei dem Thema!

Bei uns wird das Moor schon seit 1984 wiedervernässt.

Und die Grünen waren bei uns noch NIE an der Regierung beteiligt!
Weder auf Gemeinde, noch auf Kreisebene.
Im Gegenteil, im Normalfall hat die CDU die absolute Mehrheit.

Nur weil Meyer einige, durchaus sinnvolle, Themen der CDU übernimmt will man ihn jetzt verteufeln? :roll: :roll:
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Re: Moor und Meyer

Beitragvon SHierling » Mo Nov 03, 2014 18:28

In Niedersachsen werden nur auf 27.000ha Torf abgebaut. Auf den Karten von Meyer (ja seine) sind aber 102.000ha. Was soll der Rest sein?

Und ich will hier nich diskutieren, ich hab bloß gefragt, ob jemand Bilder hat, wie richtig erwähnt, ist das ja nicht neu.
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Re: Moor und Meyer

Beitragvon Manfred » Mo Nov 03, 2014 20:22

http://www.ml.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=35090&article_id=125715&_psmand=7

Der Entwurf:

http://www.ml.niedersachsen.de/download/88378/Entwurf_der_Aenderungsverordnung_LROP.pdf

Auf Seite 5 geht es los, unter e)

Das kann man wohl nur so verstehen, dass eine großflächige Vernässung geplant ist.
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Re: Moor und Meyer

Beitragvon SHierling » Mo Nov 03, 2014 21:42

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/n ... 15200.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Raumordnungsverfahren
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Re: Moor und Meyer

Beitragvon elchtestversagt » Di Nov 04, 2014 8:46

An dieser Thematik wird deutlich, was für ****** dort in Hannover im Ldw-Ministerium sitzen.
Denn erstens haben die Kartenmaterial genommen,die so uralt sind,dass dort,wo deren Moorflächen sein sollen schon seit ewigen Zeiten Ackerland ist,noch schlimmer,sogar Wohngebiete, Gewerbegebiete usw.usv.
Desweiteren ist es so, dass wenn solche Flächen erstmal einen solchen Status haben,die ganzen Naturschutzbehörden usw.usv. schon mal einen Fuss in der Tür haben,wenn es um die Ausweisung von Sondergebieten geht,was einer Zwangsenteignung entgegen kommt.
Gott sei Dank haben die Kommunen auch gemerkt,was auf die zurollt,denn man darf auf solchen Gebieten keine Beplanung mehr machen,ist schon schlecht,wenn die Ausweisungsgebiete durch Gewerbegebiete und Siedlungen gehen ( also keine Veränderung mehr möglich),sogar selbst ein Friedhof liegt zur hälfte im Gebiet,man dürfte keine "Neubewohner" mehr aufnehmen,weil Veränderung des Zielgebietes, ebendso keinen Strassenaus- oder Neubeu mehr....
Ach ja,zumThema CDU,die wiedervernässten Flächen sind zumeist alles Naturschutzgebiete,und liegen nicht mit in den Ausweisungsflächen,da ja schon überplant.
Zu den Wiedervernässungen,auch auf "freíwilliger Basis", Wasser läuft nicht Bergauf...
Wenn man grosse zusammmenhängende Flächen mit mehreren Eigentümern hat,deren Drainage alle an einen Sammler angeschlossen ist,und ein mittiger Feldnachbar meint, Vernässen zu müssen und kappt den Sammler,was passiert dann wohl....
Zudem,im hohen Norden in den nassen Ecken wird sehr viel Wasser abgepumpt,was passiert,wenn irgendwo ein Vorfluter dicht gemacht wird....

Das ganze ist nur dazu da,den Wirtschaftlich gesunden Norden wieder dahin zu führen,wo es vor nicht mal 100 Jahren war: in die Versenkung.
Das ganze sieht man ja schon an die Landesunterstützung der Kommunalen Programme, alles Geld soll in den Süd-Osten von Nds. gehen,weil dort der Hund begraben ist,da ist nichts mehr los,die bekommen dort nichts auf die Reihe, aber dort ist die typische Hochburg von SPD und vor allen Dingen Grünen-Wählern...
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Re: Moor und Meyer

Beitragvon Todde » Di Nov 04, 2014 9:13

Bei dem Thema Vernässung sollte man die Bevölkerung ebenso sensibilisieren, denn volllaufende Keller wollen die auch nicht und das kann man sicher nicht ausschließen, wenn die Entwässerung der Flur nicht mehr gewährleistet ist.
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Re: Moor und Meyer

Beitragvon xyxy » Di Nov 04, 2014 9:37

viele Gemeindestrassen liegen auf weichem Untergrund, ein Anstieg des Wassers würde sofort den Strassenkörper durchweichen und es würde kein halbes Jahr dauern, bis die Berme im Strassengraben liegt...
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Re: Moor und Meyer

Beitragvon CarpeDiem » Di Nov 04, 2014 10:29

Ein etwa ähnlich gelagertes Problem haben wir hier in Teilen des Gemüseanbaugürtels der Vorderpfalz. Durch den Beregnungsverband wurde der Grundwasserstand erheblich abgesenkt. Das störte die Umweltschützer dann gewaltig. Nun wurde die Wasserentnahme zur Bewässerung drastisch gesenkt und siehe da es gibt ganze Gemeindeteile, insbesonders Neubaugebiete, da haben die Anwohner dauernd Wasser im Keller, oder sogar in den unteren Räumen!
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Re: Moor und Meyer

Beitragvon Ferengi » Mi Nov 05, 2014 11:44

Nichts wird versaufen.
Flächen die von der Vernässung betroffen sind, sind eh meist Flächen die für die landwirtschaftliche Nutzung viel zu nass sind.
Das genau die Flächen, wo jeden Herbst bei der Maisernte die Schlammschlachten stattfinden.
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Re: Moor und Meyer

Beitragvon xyxy » Mi Nov 05, 2014 11:55

Da kommt er rein:
http://www.ndr.de/nachrichten/niedersac ... rn100.html

:prost:
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Re: Moor und Meyer

Beitragvon Königstiger2 » Mi Nov 05, 2014 12:55

Ferengi hat geschrieben:Nichts wird versaufen.
Flächen die von der Vernässung betroffen sind, sind eh meist Flächen die für die landwirtschaftliche Nutzung viel zu nass sind.
Das genau die Flächen, wo jeden Herbst bei der Maisernte die Schlammschlachten stattfinden.

Ich hätte da mal eine Frage an dich persöhnlich.

Bist du auch mit Flächen (egal ob Eigentum oder Pacht) davon betroffen. Wenn das nicht der Fall sein sollte, dann kann ich dir welche zum tauschen anbieten und danach bekommst du vieleicht eine andere Denkweise.

Solltest du über keine eigenen Flächen zum tauschen verfügen, dann kannste bestimmt irgendwo etwas käuflich erwerben.
Der größte Hohn an der ganzen Geschichte ist aber, das zum wiedervernässen die Gräben abgestaut werden und die Verbandsbeiträge weiterhin gezahlt werden müssen. :oops:
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Re: Moor und Meyer

Beitragvon Ferengi » Mi Nov 05, 2014 13:08

Wir hatten solche Flächen.
Wie gesagt, das ganze wird bei uns schon seit 30 Jahren betrieben.

Vernässt wurden hier nur Flächen die eh viel zu nass waren um sie wirtschaftlich zu nutzen.
Auch wenns viele versucht haben. :roll: :roll:
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