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mulchen, statt verpachten?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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19 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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mulchen, statt verpachten?

Beitragvon fendt280 » Do Apr 11, 2013 18:29

hallo gemeinde,
bei mir steht im herbst eine neuverpachtung meiner landw. nutzflächen an.
hab gehört man könnte die eigenen flächen auch viehlos über das instandhaltungsprogramm nutzen ,(einmal im jahr mulchen)
es gibt auch glaube ich zz. noch etwas über 300euronen/ha,"die karten werden aber demnächst durch die EU neu gemischt"
maschinenpark u. zeit wären vorhanden.
nun meine frage ,auch in der gefahr nur auf landpächter zu treffen:

ist diese art selbstbewirschaftung wirtschaftlich für mich rentabel,oder würdet ihr mir grundsätzlich abraten?

danke im voraus

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Re: mulchen, statt verpachten?

Beitragvon Crazy Horse » Do Apr 11, 2013 18:45

Wenn Du keine 300€/ha fürs verpachten bekommst, würd ich auch die Flächenprämie einstecken und 2x im Jahr mulchen.
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Re: mulchen, statt verpachten?

Beitragvon fendt280 » Do Apr 11, 2013 18:51

naja,es fällt halt noch der LBG-beitrag u. diesel/reparaturen ec. an

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Re: mulchen, statt verpachten?

Beitragvon Maschbauer » Do Apr 11, 2013 19:54

Warum macht hier alle paar Tage einer nen Thread auf, in dem er fragt ob er mit der Selbstbewirtschaftung seiner Flächen seinen Ruhestand bestreiten kann?? (Achtung dieser Satz enthält evtl Übertreibungen!)


Wenn es mehr in Richtung Beschäftigungtherapie/Hobby/Zeitvertreib gehen soll, bei der man im besten Fall ein Nullsummenspiel hat - Mach es!

Soll es aber, wie im Eingangspost geschrieben, wirtschaftlich rentabel sein, dann kann dir hier keiner eine Antwort geben. Ohne genaue Daten (Flächengröße, aktueller Pacht anfallende Kosten bei Selbstbewirtschaftung) ist das Kaffeesatzleserei.

Und wenn du diese Daten hast kannst du es dir eigentlich auch selber ausrechnen

Es ist wirtschaftlich rentabel, wenn (Geld das du für die Selbstbewirtschaftung bekommst - Kosten - aktueller Pacht) >= 0
Die schlimmsten Lobbyisten sind die Vertreter von Greenpeace,BUND etc
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Re: mulchen, statt verpachten?

Beitragvon rhoihesse » Do Apr 11, 2013 20:09

da hilft nur eins das rauszubekommen
bleistift und papier suchen
alle daten zusammen zussamen tragen und ausrechnen was mehr abwirft.

falls kein papier oder bleistift mehr findest mit nem computer kann man das auch berechnen (halt nur für den fall die heutige jungend weiß ja nicht mehr was ein bleistift ist)
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Re: mulchen, statt verpachten?

Beitragvon automatix » Do Apr 11, 2013 21:12

fendt280 hat geschrieben:hallo gemeinde,
bei mir steht im herbst eine neuverpachtung meiner landw. nutzflächen an.
hab gehört man könnte die eigenen flächen auch viehlos über das instandhaltungsprogramm nutzen ,(einmal im jahr mulchen)
es gibt auch glaube ich zz. noch etwas über 300euronen/ha,"die karten werden aber demnächst durch die EU neu gemischt"
maschinenpark u. zeit wären vorhanden.
nun meine frage ,auch in der gefahr nur auf landpächter zu treffen:

ist diese art selbstbewirschaftung wirtschaftlich für mich rentabel,oder würdet ihr mir grundsätzlich abraten?

danke im voraus

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und auf passen, falls du verheiratet bist und deine Frau nicht arbeitet, dann wird sie in die Landwirtschaftliche Sozialversicherung aufgenommen - ich würde eher schauen, daß du deine 300 Euro fürs ha von einem Verpächter bekommst, vielleicht auch mehr, da bist auf der besseren Seite.
Und momentan weiß halt noch keiner, wie es weitergeht mit dem Zuschuß - manche sagen, der aktuelle Antrag ist schon der, der zählt, andere sagen, der vom nächsten Jahr und hast du momentan die ZA für deine Flächen?
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Re: mulchen, statt verpachten?

Beitragvon fendt280 » Do Apr 11, 2013 21:27

ja danke,hat mir schon etwas geholfen,also doch am besten vepachten.
das proplem würde auch wahrscheinlich die sache mit dem unkraut sein u. mit den nachbarpächtern.
ich wollte auch ev. wissen wie es sich verhält wenn zb. ein land mehrere jahre brach , ohne unkrautbek. liegt u. wieder
verpachtet werden sollte.
wahrscheinlich kommt`s auch drauf an was brüssel 2014/15 plant.
bis dann
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Re: mulchen, statt verpachten?

Beitragvon Diamant » Fr Apr 12, 2013 6:37

Wo bist du den her, weil du dir überlegst deine Flächen für die Prämie zu mulchen, sind das so ertragsschwache Böden?
Wenn man da lange nichts mehr macht, dann machen sich immer mehr die Wurzelunkräuter breit und das ist eine ordentliche Sauerei. Ich kenne das noch von der allgemeinen Stillelegungspflicht aus den Neunziger Jahren, weil da hat sich Nachbars Quecke und Winde über die Grenze breit gemacht. Heute sieht man das nur noch an verwahrlosten Bioäckern. Und auch die Distel und Ampfer kriegen dann überdicke Pfahlwurzeln, wenn man nicht mehr ackert und pflegt.
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Re: mulchen, statt verpachten?

Beitragvon County654 » Fr Apr 12, 2013 16:08

Ab 200 €/ha Pacht bist Du schon fast auf der sichern Seite.

Aber nur mal ein paar Gedanken am Rande: Wenn der Landwirt(Pächter) Dir am Ende des Jahres 300 € überweist, hat er ja damit nicht nur die Prämien durchgereicht.
Er produziert Lebensmittel , Futtermittel, Rohstoffe für die Industrie/Energieproduktion´, etc. Er sichert deinem Nachbarn die Arbeitsstelle beim Landhandel, der Bank, dem Landtechnikbetrieb, der Verwaltung, etc.
Er sichert teilweise den Erhalt von Infrastrukturen, die in ländlichen Gebieten oft recht kostspielig sind.

Mach mal Urlaub im Herzen Rumäniens oder vergleichbaren Ländern, dann erkennst Du den Wert einer flächendeckenden Landbewirtschaftung. Um bei Neustrukturierungen von Prämiensytemen auf der sicheren Seite zu sein, kannst Du entsprechende Klauseln in den Pachtvertzrag aufnehmen.
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
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Re: mulchen, statt verpachten?

Beitragvon fendt280 » Fr Apr 12, 2013 17:25

ja alles richtig,
ich sehe halt vor meiner haustüre nur noch extrempflanzen die auch richtig chemie aufsaugen,(mais raps u . wieder mais raps ec.)
will aber hier nicht gegen meine landwirte sein,die eigentlichen verursacher sitzen weiter weg :(

gruß F280
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Re: mulchen, statt verpachten?

Beitragvon Mad » Fr Apr 12, 2013 17:59

fendt280 hat geschrieben:ja alles richtig,
ich sehe halt vor meiner haustüre nur noch extrempflanzen die auch richtig chemie aufsaugen,(mais raps u . wieder mais raps ec.)
will aber hier nicht gegen meine landwirte sein,die eigentlichen verursacher sitzen weiter weg :(

gruß F280



Nur mal so nebenbei. Mais und Raps im Wechsel geht schon mal gar nicht. Außer man häckselt den Mais schon im August, was ziemlich unwahrscheinlich ist.

Dazu kommt, dass Mais nur mit Herbiziden behandelt wird und sich das Ganze auf 1-2 Anwendungen beschränkt. Hier und da werden neuerdings auch noch später Insektizide reingefahren, was ich jetzt aber mal nur am Rande erwähne. Zumindest ist der Aufwand an Pflanzenschutzmitteln bzw. Wirkstoffen geringer als bei anderen Kulturen. Und beim Raps solltest du dich lieber freuen. Einmal lockert er den Boden und andererseits kann man mit Rapsöl gut kochen. Das solltest du dir mal vor Augen halten.

Der Ausdruck Extrempflanzen ist mir bis jetzt auch noch nicht untergekommen. :mrgreen:

MFG
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: mulchen, statt verpachten?

Beitragvon automatix » Fr Apr 12, 2013 18:05

fendt280 hat geschrieben:ja alles richtig,
ich sehe halt vor meiner haustüre nur noch extrempflanzen die auch richtig chemie aufsaugen,(mais raps u . wieder mais raps ec.)
will aber hier nicht gegen meine landwirte sein,die eigentlichen verursacher sitzen weiter weg :(

gruß F280



Mais wird genau einmal gespritzt - jedes Getreide wird öfters gespritzt....
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Re: mulchen, statt verpachten?

Beitragvon forenkobold » Fr Apr 12, 2013 18:38

fendt280 hat geschrieben:ja alles richtig,
ich sehe halt vor meiner haustüre nur noch extrempflanzen die auch richtig chemie aufsaugen,(mais raps u . wieder mais raps ec.)
will aber hier nicht gegen meine landwirte sein,die eigentlichen verursacher sitzen weiter weg :(

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Mais ist die Kultur, die am wenigsten gespritzt wird...
Und eine mais-raps-fruchtfolge ist schlicht unmöglich.
**edit**.. sorry.. hatte das geschrieben ohne die letzten Beiträge gelesen zu haben.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: mulchen, statt verpachten?

Beitragvon fendt280 » Fr Apr 12, 2013 18:56

nun ich bin hier kein profi in sachen landbau,aber man macht sich halt so seine gedanken.
früher wurde eben nach der maisabernte an der gleichen fläche erstmal eine erholungspause eingelegt(dreifelderw.),vielleicht
schon etwas veraltet.
auch als laie muß man erkennen daß vom mais nicht nur die kolben verwendet werden sondern der ganze 2m-baum,
du kannst die masse nur in form von NPK oder sonstigen dünger aufrecht erhalten,nichtmal allein mit N-sammler.

also von "nichts" wächst nichts,unkrautspritzmittel obendrein.

ich möchte mich ja auch nicht grundsätzlich beschweren,es ist eben nur langsam schade solche flächen für ein paar kilowatt
schaufensterbeleuchtung in der großstadt zu verwenden.

gruß F280
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