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Muldenkipper 18-21T (Grabmeier)

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Muldenkipper 18-21T (Grabmeier)

Beitragvon 612er » Sa Dez 27, 2014 22:39

Hallo Forengemeinde,

Wir planen evnt. den Kauf eines Muldenkippers für 2015 ein.
Er soll sich größenmäßig bei 18-21Tonnen Gesamtgewicht bewegen.

Da ich ein bisschen ein Fan der Firma Grabmeier bin würde ich ganz gerne ein Angebot für solch einen Kipper einholen.
Die Kipper machen einen qualitativ hochwertigen Eindruck, vor allem gefällt mir die sehr reichhaltige Ausstattungsvielfalt dieser Kipper.

Das Aufgabengebiet soll folgendes sein:

-Silagetransport Mais,Gras
-Getreidetransport Körnermais, Weizen, Raps
-Zuckerrüben
-Kompost
-Biogassubstrat

Ins Visier habe ich bei Grabmeier eine 20 Tonnen Mulde genommen.

An Ausstattung habe ich folgende gedacht:

-Muldenlänge 6m
-Deichselfederung
-Silieraufbau 400mm
-Muldenhöhe 1,60m
-2 Gang Stützwinde
-Verstärkte Achsen
-automatisches Zugmaul und Leitungen für Druckluft und Hydraulik für 2ten Kipper
-710er Bereifung

Bei der Anhängung bin ich mir noch nicht ganz sicher ob Obenanhängung mit Zugösse oder Untenanhängung mit K80.
Das hat den Grund das der Kipper evntl. auch ab und an verliehen werden soll und nicht jeder eine K80 Anhängung hat.

Würdet Ihr eine Nachlauflenkachse mit bestellen??
Schnellabsenkventil??

Kommen Diese Kipper qualitätsmäßig an einen Krampe dran??

Weiß jemand grob wie diese Kipper preislich liegen??

Ich würde mich über einen Erfahrungsaustausch sehr freuen.

Gruß
612er
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Re: Muldenkipper 18-21T (Grabmeier)

Beitragvon treckerchen » Sa Dez 27, 2014 23:18

Hallo,

deine Ausstattung sehr gut und glaub auch passend zu dem vielfältigen Aufgabengebiet. Ich würde dir auf jeden Fall eine Nachlauflenkung empfehlen. Wir haben uns vor 2 Jahren einen 20-t Dreiseitenkipper von Farmtech angeschafft. Haben uns auch für eine Lenkachse entschieden und würde diese auch nicht wieder missen. Lässt sich einfach bei der Größenklasse besser fahren. Einziger Punkt der zu überlegen wäre, ist das du erwähnt hast, dass der evtl. Verliehen werden soll. Gleiches gilt da für die Anhängung. Am besten passt zu so einem Kipper eine Untenanhängung. Wenn überall eine K80 vorhanden wäre, wäre die Untenanhängung auch am Besten, andernfalls müsste man auf die Obenanhängung zurück greifen, weil die hat jeder.

MfG
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Re: Muldenkipper 18-21T (Grabmeier)

Beitragvon Einhorn64 » So Dez 28, 2014 9:15

Als Kompromiss wäre eine Untenanhängung mit Zugöse zu empfehlen- neuere Schlepper haben alle die Möglichkeit das Zugmaul nach unten zu versetzen, und bei
"nichtgefallen" kann ohne grossen Aufwand eine K80 Anspannung angeschraubt werden.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Muldenkipper 18-21T (Grabmeier)

Beitragvon stefan91 » So Dez 28, 2014 10:49

Bei nem Kipper der Größenordnung würde ich die Nachlauflenkung genauso wenig weglassen wie die Untenanhängung @ Kugelkopf!

Hab letztes Jahr zur Maisernte ne 22 Tonnen Krampe-Mulde ohne Lenkachse gefahren, das fährt sich ja wie die letzte Krankheit. Voll im engen Kreisverkehr meinst dir zerreists den Schlepper, weil sich durch Verschränkung der Achsen hinten solche "Schläge" ergeben . Und Untenanhängung (am besten mit Kugelkopf) stünde für mich auch außer Frage. Klar, allein die Untenanhängung ist schonmal ein großer Gewinn, aber Kugelkopf fährt sich eben nochmal wesentlich angenehmer und "ruhiger" als Zugöse.

Fahres des öfteren nen 16 Tonnen Abschieber der vor einigen Jahren ohne Lenkachse und mit Obenanhängung angeschafft wurde. Auf Untenanhängung wurde er schon kurz danach umgebaut, Kugel folgt jetzt heuer noch. Bezüglich Lenkachse ist der 16 Tonner in meinen Augen gerade noch so die Grenze wo man ohne irgendwie auskommen kann, aber mit wär´s dennoch schöner... :)

Also mach den/die Fehler nicht,
gerade wenn du nur "ab und zu" verleihen willst, für "ab und zu" kastrier ich mir kein Gerät, das doch großteils bei mir läuft und meine Bedürfnisse erfüllen sollte!
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Re: Muldenkipper 18-21T (Grabmeier)

Beitragvon 612er » So Dez 28, 2014 11:27

Hallo,

DAs sind doch schon mal gute Meinungen von euch.

Ich denke auch ich sollte mich nicht nach den Leuten die den Kipper evntl. mal leihen richten.

Wie sieht es denn aus mit der Qualität von den Grabmeier Kippern??
Kommen die an einen Krampe ran, und wie sind die Kipper Preislich?

Gruß
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Re: Muldenkipper 18-21T (Grabmeier)

Beitragvon valtra6200 » So Dez 28, 2014 13:12

K80 natürlich!!
Ich würde spogar einen Schritt weiter gehen und über Zwangslenkung nachdenken!
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Re: Muldenkipper 18-21T (Grabmeier)

Beitragvon stefan91 » So Dez 28, 2014 13:22

MarlboroMann hat geschrieben:Ich hätte aber große Bedenken, einen Anhänger der in der Vermietung laufen soll, mit einer Nachlaufachse auszustatten :roll:


Jo, geb ich dir schon recht, da hätte ich auch Bauchschmerzen!

Wobei ich ohnehin ein schlechtes Gefühl hätte so nen Kipper zu verleihen - bei Abschieber und co. würde es wieder anders aussehen. Zmd. in unserer Gegend wird auch mit Kippern von dem Kaliber noch übers Silo gefahren, das wär mir zu heiß den für den Silagetransport zu verleihen, da kann ja quasi stündlich der Anruf kommen, dass er auf der Seite liegt...

Nur wie gesagt, ist es Sinn der Sache, nur weil man ein Fahrzeug "evtl. ab und zu" vermieten will an allen Ecken und Enden um Funktionalität zu reduzieren?
Da muss ich dann ehrlich sagen, komplett von dem Gedanken distanzieren zu vermieten, und dafür mir das Fahrzeug nach meinen Kriterien austatten, alleine deine Grasnarbe wird dir die Lenkachse danken!



Ich würde spogar einen Schritt weiter gehen und über Zwangslenkung nachdenken!


Dann kannst das mit dem Verleihen ohnehin knicken...
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Re: Muldenkipper 18-21T (Grabmeier)

Beitragvon Cowrider » So Dez 28, 2014 13:44

Hi also ich fahre des Öfteren beim silieren ne 20 to Mulde mir Kugel ohne lenkachse muss sagen geht auch sehr gut hat 650er Reifen drauf das einzige was da ist ist der Reifenmehrverschleiss aber das gleich sich denke ich mit dem Verschleiß an der lenkachse dann wieder aus... Ansonsten sehr schön zu fahren...hat aber auch 2,65 Breite von reifenaussenkante zu reifenaussenkante
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Re: Muldenkipper 18-21T (Grabmeier)

Beitragvon stefan91 » So Dez 28, 2014 14:13

Was halt auch noch ein Argument pro Lenkachse ist, ob das für eure Region greift weiß ich nicht.

Hab heuer im Sommer nen Claas Quantum Vorführ-Ladewagen auch ohne Lenkachse gefahren. Wir haben sehr viel steile Wiesen, wennst halt bergab um die Kurve musst reduziert die Lenkachse bissl den Effekt das der Wagen dich in den Hang drückt, weil er gerade aus weiter will. Mit offener Lenkachse läuft der halt schon leichtzügiger hinter dem Schlepper um die Kurve....
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Re: Muldenkipper 18-21T (Grabmeier)

Beitragvon Pepp » So Dez 28, 2014 14:43

Servus,

wir haben auch den Fehler gemacht, und bei Grabmeier vor 2,5 Jahren einen 18t- 3-Seiten Kipper gekauft. Fazit: einmal und nie wieder. Wir haben den Fehler gemacht und den Kipper sofort nach Abholung bezahlt, obwohl noch ein paar Kleinteile nicht dabei waren. Diese werden unverzüglich nachgeliefert, hieß es damals. Bis heute wurde dieses Versprechen noch nicht umgesetzt, trotz unzähliger Anrufe und E-Mails (2,5 Jahre später). Die vorderen Kotflügel wurden zum Beispiel nach exakt einem Jahr nachgeliefert. Nix für ungut, aber das ist nach wie vor eine Hinterhof-Klitsche, der ich jegliche Professionalität abspreche. Wie soll eine Firma Grabmeier an die Qualität einer Firma Krampe (seit Jahrzehnten ein Spezialist für Muldenkipper) ran kommen? Schau dir doch nur die Fertigung bei Grabmeier an... Und in einem Muldenkipper mit evtl. Zwangslenkung steckt deutlich mehr Know-How als in einem Standard-18-t-Kipper.
Wir wollten uns damals bewusst für ein Produkt aus der Region entscheiden, das zugegebenermaßen relativ günstig war. Mittlerweile bin ich aber der Meinung, dass man den Mehrpreis beim Wiederverkauf relativ locker wieder raus holt. Schau nur mal, wieviel für einen Kipper egal ob von Krampe, Brantner etc. nach Jahren noch bezahlt wird. Da wirst mit nem Grabmeier sicher nicht ran kommen.
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Re: Muldenkipper 18-21T (Grabmeier)

Beitragvon MF 5465 » So Dez 28, 2014 15:05

Servus,
Ich muss ganz ehrlich sagen, einen 20-Tonner mit 710er Reifen ohne Lenkachse zu fahren ist sehr gewagt. Da wirken enorme Kräfte, mit denen deine Achsen mehrere Jahre zurechtkommen müssen. Von daher wäre eine Zwangslenkung in meinen Augen Pflicht.
Eine K80 wirst du später wahrscheinlich nicht mehr missen wollen.
Ich habe schon mehrere Angebote eingeholt und muss sagen, so eine Ausstattung summiert sich oft mal bis auf die 35-40.000€ bei einem 20-Tonner Tandem. Aber einen Kipper kauft man nicht jedes Jahr. Der überlebt oft leicht 2-3 Schepper, da finde ich ehrlichgesagt, sollte man nicht am der Langlebigkeit, der Sicherheit und dem Fahrkomfort sparen. Und das ist das, was du über eine Lenkachse und Untenanhängung am ehesten erreichst.
Ein großer Punkt beim Kipperkauf ist der Werterhalt. Ich bin der Meinung, wenn man heute einen ordentlichen Kipper kauft und damit anständig umgeht, hat man eine gute Geldanlage.

:prost:
Sepp
Wenn mir Tetris eines gelehrt hat, dann, dass sich Probleme aufstapeln und Erfolge verschwinden.
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Re: Muldenkipper 18-21T (Grabmeier)

Beitragvon valtra6200 » So Dez 28, 2014 15:38

@612er
Wenn wir schon über K80 diskutiereb könntest ja so langsam mal mitteilen, was der nette Herr vom TÜV zu deinem Selbstbau K80 gesagt hat. Bist in dem Thread ja noch ne Antwort schuldig.
MfG
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