Lese hier im Forum, dass meistens Hartholz zum Heizen verwendet wird.
Jetzt habe ich aber woanders schön desöfteren gelesen, dass Fichte des höchsten Brennwert/Kg hat.
Selbst wenn die anderen Hölzer besser wären so liegt doch der Mehrpreis in keiner Relation zu der geringen Heizwertdifferenz.
grins..... Nein ich habe da nichts falschverstanden, sorry.
Aber wir haben beide recht.
Meine Frage bzw. Behauptung war, dass gemessen in Kilogramm (Kg) die Fichte den besten Brennwert hat.
Früher hat man in der Hauptsache deshalb Birke verwendet, da Birke beim verbrennen nicht "spritzt" und deshalb Ihren Einsatz bei offenen Kaminen fand. In geschlossenen Öfen wurde früher meist Fichte, Kiefer tec. verwendet.
Vielleicht war mein frage auch blöd gestellt. Also nochmal warum verwendet man heute meist die teuren Laubhölzer und nicht die günstigeren Nadelhölzer.
Habe hier nen Link gefunden bezgl. Brennwert
[url]http://www.kaminholz-oesterwinter.de/brennwert.htm
Hallo henry,
ja das stimmt mit der Fichte habe selber 2Jahre geheitzt mit einen Holzofen. Und habe immer Fichte und Kiefer genommen. Schöne Stangen bis 15cm Durchmesser musste sie auch nicht spalten (trockene Stangen aus einer Dickung)nur kurzschneiden in die Halle werfen und heizen.
Und der Kaminkehrer hat nix schlechtes gesagt .
Hoffe das ich helfen konnte.
mfg
Michael
was man auch bedenken sollte, das die Arbeitsschritte gleich sind. Auch wenn das Hartholz eine höhere dichte und damit gewicht hat ist es doch in etwa die gleiche plackerei.
Zudem heißt es wesentlich länger und brennt nicht so heiß, was bei den meisten öfen auch überflüssig ist. Ich bin der Meinung, das man da einfach mehr von hat und zudem wirklich bequemer ist und manche aktionne erst möglich macht, ohne danach frieren zu müßen.
Fichte kommt bei uns nur zum anheißen oder als zufallsholz mit in den ofen, wenn es gegriffen wird.
Also nur bequemlichkeit ist nicht.
Grüße Buddy
"Die Entscheidung, wofür ich bin, gibt mir doch noch lange nicht das Recht, gegen irgendetwas anderes zu sein, im Sinne von Intoleranz, oder wie." [Stefan Pokroppa]
Man bedenke, dass frische Buche ... besser als Nadelholz zu spalten ist, wenn man per Hand spalten muss.
Wir brennen hauptsächlich Buche, kann aber auch mal was anderes dabei sein. Kiefer .... machen wir überwiegend zu kienspänen zum Anmachen.
Wie produziert man eigentlich diesen Kienspan ? habe in Polen diese Methode gesehen, muss ja recht harziges Kiefernholz sein. Habe es auch mal versucht, allerdings brannte es lange nicht so gut wie die polnischen - bei denen konnte man mit einem Streichholz ein Feuer entfachen, ohne Papier etc
Man bedenke das in Europa überwigend mit Fichte geheizt wird. Wir in Mitteleuropa sind in der Glücklichen lage auch ander Hölzer nutzen zu können, aber Fichte ist nicht schlecht, ich heize seit 2 jahren nur noch damit und die Eiche und Buche verkaufen ich, weil die anderen meinen Fichte wäre schlechten Holz.
Bei uns war jetzt sogar eine Aktion vom Bezirlksschornsteinfegermeister im der Lokalzeitzung, das Fichte auch gut als Brennholz geeigent ist.
moin moin,
ich heitze mit mischholz,sage aber auch,das fichte super ist. es wird schnell warm und es brennt viel schneller an als andere sorten. ok,ich muß wohl öfter nachlegen,doch das nehme ich in kauf
Hallo Bananajoe,
den Kienzopf (bei uns nur Kie genannt) kann man nicht selber "produzieren oder herstellen". Das ist ein Pilz den manchen Kiefern bekommen (Krankheit) und diese versuchen den Pilz mit Harz zu bekämpfen und an der verbreitung im Holz zu verhindern (ausharzen) dadurch sterben aber die Kiefern meistens oberhalb der harzstelle ab. Und diese verharzte Stelle ist/wird dann der Kienzopf. Dies dauert aber einige Jahre und ist nichts anderes wie extrem harzgetränktes Holz. Zum richtigen brennen sollte es aber trotzdem trocken sein.
Hoffe das ich dir helfen konnte.
mfg
Waldi
PS: Bei uns findet kein Selbstwerber Kien!! Den schneiden wir schon vorher für uns raus
Aha, interessante Sache. Man hat mir mal versucht zu erzählen, dass der Kienspan aus Wurzelholz gemacht wird.
Weißt du wo dieser Pilz verbreitet ist, bzw. den lat. Namen/Gattung ?
Hallo,
ja es gib auch Stockkien der kommt vom Baumstumpf bzw. Wurzel ist aber viel seltener und schwieriger zu finden. Den Pilz, wenn ich mich nicht täusche, gibts überall wo es Kiefern gibt. Schaue mal ob ich es genauer rausbekomme bzw. Namen/ Gattung.
Aber habe etwas Gedult bitte mfg
Waldi
Kienholz
Das Kienholz wird aus dem Wurzelstock der Kiefer gewonnen.
Das Kienholz diente in den Anfängen des letzten Jahrhunderts zum Anzünden von Holzfeuern und zum Vertreiben von Motten, es wurde jedoch auch gerne aufgrund seines guten harzigen Geruches wegen verbrannt. Auf der Hardt wuchsen in früheren Zeiten sehr viele Kiefern, die von den Einwohnern der Hardgemeinden zur Harzgewinnung angezapft wurden. Fällte man eine Kiefer, so blieb ihr Wurzelwerk noch einige Jahre im Boden, damit sich der Wurzelstock mit Harz anreichern konnte. Anschließend wurde dieser ausgegraben und unter großer Mühe in die Höfe verbracht. Dort rückte man dem harzgetränkten Wurzelholz zu Leibe und zerteilte dieses unter der Zuhilfenahme von Axt, Hammer und Säge in kleine Stücke, die man zu Bündel a 10 Stück schnürte. Diese Bündel wurden dann in den angrenzenden Städten, wie Rastatt, Karlsruhe und Baden-Baden am Wochenmarkt, an Gaststätten, Zwischenhändler oder schlicht von Haus zu Haus verkauft. Der Verdienst lag in den zwanziger Jahren bei rund 5 Pfennig pro Bündel Kienholz, was am Tagesende einen einträglichen Verdienst darstellte. Heute gibt es in den Hardtgemeinden keinen Kienholzhandel mehr.