Hallo,ich wollte erst meine alte Tenne als Stall umbauen aber das ist nur ein Kompromis nun ist die Überlegung einen neuen Stall zu bauen.Ich möchte ca. 10 Muku`s einstellen.Was denkt ihr wie Gross sollte der Stall sein und was würde er etwa kosten?
Also der Fachmann für solche Fragen ist LUV glaube ich..den solltest du kontaktieren. Groß sollte er mindestens sein wie es die Vorschriften verlangen, nach oben hin ist dir keine Grenze gesetzt. Aber bei so wenig Informationen wird es schwierig dir vernünftigen Rat zu geben.
Ein Neubau für Mutterkühe ist wirtschaftlich schwer darstellbar. Ein möglichst einfacher und günstiger Umbau im vorhandenen Gebäude ist meiner Meinung nach vorzuziehen, gerade in der Größenordnung.
So ein Offenstall wie man ihn auf etlichen Pferdewiesen auch sehen kann ist eventuell auch eine Alternative..Fanggitter an die offene Seite..fertig. Die Kühe müssten dann halt zum ausmisten kurzzeitig umziehen..keine Ahnung ob das machbar ist. Wie gesagt..mehr Informationen bitte!
Ich bin selbst Mutterkuhhalter in der Größenordnung "20 Kühe auf 20 Hektar Grünland" und denke schon geraume Zeit über einen neuen Winterstall statt des alten Anbindestalls aus den 30er Jahren nach.
Man kriegt immer erzählt, dass man bloß nichts investieren soll, weil nichts verdient wird. Das ist alles gut und schön, aber in einem maroden Altgebäude eine Pfusch- Lösung zu realisieren wo man alles mögliche ändern muss und am Schluss doch kein vernünftiges Ergebnis hat, ist in meinen Augen nicht unbedingt wirtschaftlich.
Die Mutterkühe brauchen nicht viel - eine relativ offene Liegehalle mit Stroh reicht aus, am besten mit Fangfressgittern wenn man mal dran muss an die Viehcher.
Das hat sich bei uns als einfacher Neubau (verzinkte Stahlhalle auf der vorhandenen Miste) heraus kristallisiert, das ist einfacher und billiger als die alte Hütte zu sanieren und umzubauen. Zudem ist die Zugänglichkeit zum Misten, Füttern usw. besser, da das Gebäude frei steht und man einfach mit dem Radlader rein fahren kann. Weidezugang ist ebenfalls vorhanden, was beim umgenutzten Altgebäude nicht der Fall gewesen wäre.
Man muss das nach den Gegebenheiten abwägen, aber das A&O ist die Arbeitsreduzierung und das Tierwohl meiner Meinung nach. Und eine neue einfache Halle kann auch billiger sein als eine alte Hütte umzurüsten - ich denke man darf sich von denen nicht verrückt machen lassen, die sagen dass Neubau + Mutterkühe generell nicht zusammen passt.
Wenn man für ein paartausend Euro eine kleine Liegehalle bauen kann, wo die Arbeitsabläufe flüssig funktionieren, warum denn nicht?
@Daniel: Der Großteil des Kostenproblems ist ja nicht der Stall selbst, sondern die mit der Stallhaltung verbundenen Gesamtkosten. Futter- und Einstreubergung, Fütterung, Handhabung der Wirtschaftsdünger und die damit verbundenen Maschinen- und Arbeitszeitkosten. Wenn man in einen Stall investiert, dann macht es schon Sinn den zu auszustatten, dass man rational arbeiten kann. Wer vom Management her oder wegen seinen örtlichen Gegebenheiten ohne Stall nicht auskommt, sollte evtl. mal ausrechnen, ob er nur mit Weidemast im Sommerhalbjahr oder Pensionsweide etc. nicht besser fährt als mit Kühen, deren Überwinterungskosten seine Marge fressen. In den klassischen Weideländern ist es ganz normal, dass z.B. Betriebe, die im Winter zu viel Schnee für eine Winterweidehaltung haben oder deren Flächen in der Hauptregenzeit zu nass sind, nur mit Mast- oder Pensionsvieh arbeiten und dann ein paar Monate Pause einlegen, bis die Weiden wieder genutzt werden können, ähnlich wie die Almwirtschaft hierzulande. Die Zeiten, wo konserviertes Futter und Arbeitszeit billig waren im Verhältnis zum Endprodukt, sind lange vorbei. Die Hauptkosten in der Mutterkuhhaltung liegen bei den meisten Mutterkuhbetrieben in der teuren Winterhaltung. Wenn unter dem Strich mehr übrig bleiben soll, dann muss dieser größte Kostenblock runtergefahren werden.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
Hallo miteinander. Wollte hier das Thema Mutterkuhstall Bzw Neubau mal neu anregen. Wir denken seit längerem darüber nach den alten schäbigen anbindestall Durch einen neuen Laufstall zu ersetzen. Da es im alten Stall einfach nur behelf und zu arbeitsaufwendig ist. Soll für ca 5 mutterkühe sein. Ich hatte mir das so vorgestellt. Beton Boden mit Gefälle vom futtertisch weg ala tretmist Dach aus trapetzblech. Selbstfang fressgitter an der Längsseite die Seite offen (liegt Richtung Süden.) Andere Längsseite und eine Gibelseite ca 1m hohe Beton Mauer zum misten. Befahrbar vom anderen Fibel aus. Abstände zwischen den Holzpfeilern ca 3m. So könnte man die Tier am fressgitter abgattern um hinten auszumisten. Kälberschlupf integriert und die Möglichkeit 2 zusätzliche Boxen abzugattern um #gedankenspiel: die weiblichen absetzet selbst auszumästen. Größe schwebt mir so 12*6m vor... Was meint ihr?
Ich habe für meine Mutterkühe ein Altgebäude in Eigenleistung umgebaut. Ich hab Bilder dazu Angehängt. Ich habe die Alten Stallabteile komplett entkernt und neue Betonboden geschüttet. Jedes Abteil hat eine große Tür bekommen und ist mit dem Schlepper zu befahren. Falls Mutterkuhhaltung nicht mehr möglich ist habe ich drei Abteile die als Unterstellmöglichkeit genutzt werden können.
Im Innenbereichen kalben die Kühe in Fünfergruppen unter dem Schleppdach ist eine weitere Liegefläche daran angeschlossen ist der Laufhof auf dem eine Viereckraufe steht am Fressgitter bekommen die Kühe ganz geringe Mengen Weizen gequetscht. Nur zum locken und fixieren. Auf den Fotos fehlen noch ein paar Gitter. Die Kühe können beim Laufhof abschieben oder Raufe befüllen unterm Schleppdach eingesperrt werden. Denke das System passt gut für die Winterhaltung der Aufwand für streuen und füttern hält sich durch die Raufe in Grenzen.
Hallo, Ich habe auch eine Frage zum Thema. Im Familienbetrieb wollen wir einen neuen Stall für die Mutterkühe bauen. Die ältere Fraktion möchte einen "richtigen" Stall, also gemauert. Mir graut es etwas vor dem finanziellen.
Ich dachte daher an einen Offenstall oder Weideunterstand. Einige nutzen für ihre Rinder Folientunnel (wie im Obstbau zu finden) und sind damit zufrieden. Es gibt aber auch Tunnel mit Blech statt Folie ( z.b. Halle für (Sport)-Flugzeuge). Diese sind mir ins Auge gefallen. Die Idee wäre so eine Halle mit z.b. einer geschlossen Seite mit Tor. An dieser Seite kommt ein Fressgitter hin, damit es nicht aufs Futter regnet. Nach hinten wäre es entweder zum Auslauf offen oder es kommt dort ebenfalls ein Tor hin.
Hat hier jemand Erfahrungen mit so einer Lösung gemacht oder Meinungen dazu ?
Hab ich jemand in der Umgebung. Der macht das so mit glaub ich 3 oder 4 Ställen. Genauso wie du Sagst mit folienställen. Nur den Boden und die Wände 1.5 mtr hoch. Damit die Tiere die Folie nicht beschädigen. Hab mir das im Winter angeschaut das war top. Er hat das allerdings zu. Denk man hat nen sogeffekt das zieht sonst wahrscheinlich.