Hallo,
ich als neuer aus Bremen und Landbesitzer suche Eure Hilfe zu meinem Problem......
Folgende Situation lang aber kurz und knapp....
Zwei große Grundstücke liegen im ländlichen Bereich direkt nebeneinander. Grundstück A wird privat (Eigentümer 1 und bebaut) genutzt und das direkt anliegende Grundstück B ist Ackerfläche das vom Eigentümer 2 als Ackerfläche an einen Bauern / Landwirt verpachtet ist.
Eine Grundstücksgrenze bzw. Grenzsteine sind seit Jahren nicht mehr lt. Katasteramt vorhanden.
Grundstück A wurde vom Vorbesitzer nur im vorderen Bereich genutzt. Die hintere Fläche ist verpachtet.
Nach Verkauf von A hat der neue Besitzer sich Grundstück für Gartenfläche hinzugenommen und nach Absprache wg. Grenze mit PÄCHTER B eingezäunt.
Alles wurde nach besten Gewissen vom Besitzer A vermessen (ungefähr), da keine Grenzsteine vorhanden sind.
Alles ging 2-3 Jahre gut. Nun nach der Ernte ist der Mähdrescher vom Pächter B in den Zaun von A gefahren. Eigentlich Versicherungsangelegenheit und tjut. Doch Pächter B behauptet jetzt plötzlich, das der Zaun auf SEINEM Grundstück sei und dort nichts zu suchen habe und keine Kosten übernimmt.
Nach Rücksprache durch A mit Besitzer B wäre der ang. falsche Zaun aber keine große Sache. Da die Grenzen nicht vorhanden sind, könnte der Zaun (da es Bes. B nicht stört) stehen bleiben. Dafür hat A an B das Angebot unterbreitet, kostenfrei die ang. Ersatzfläche an B zu Verfügung zu stellen. Somit haben sich Besitzer A und B geeinigt.
A hat dieses an Pächter B mitgeteilt und bat um Schadensregulierung. Nun hat jedoch Pächter B (nach Rücksprache mit Besitzer B) eine Grenzfeststellung beauftragt und durchführen lassen. Dabei kam heraus, das Besitzer A tatsächlich zu weit mit dem Zaun auf B gekommen ist. Die Grundstücke sind krum und schief. Daher sind teilweise von 30cm bis 3m die Rede. Es gab nie Orientierungspunkte oder ähnliches. Also UNBEABSICHTIGT.
Pächter B hatte dieses sogar damalig für Besitzer A kostenfrei gepflügt und für nen Rasen begradigt.
Nach der Feststellung, möchte Pächter B den Zaun weg haben. Hinzu den Schaden vom Zaun in höhe von 3.500 EUR nicht übernehmen. Stattdessen noch Schadenersatz für die nicht Nutzbare Fläche haben. Dieses für jedes einzelne Sehen und Ernten (Weizen, Mais, Grünkohl etc.). Hinzu will er plötzlich von der internen Absprache bzgl. des Grenzverlaufes mit A nichts mehr wissen. KLAR doch
Nach Rücksparche von A mit Besitzer B, würde der Zaun (so lt. B) jedoch immer noch nicht stören, da es nur Ackerland ist und Ersatzfläche ja zu Verfügung steht. Somit wird dieses von B geduldet.
Jedoch dreht der Bauer B voll am Rad und stellt TROTZDEM Ansprüche!
Sehe ich das etwas falsch oder hat der ne (sorry) Meise.....
Wie sollte A vorgehen ohne großen Ärger zu verursachen. Da A einfach nur seine Ruhe haben möchte. Jedoch ist ein Gespräch mit Pächter B nicht möglich und wird sogar noch gegenüber A beleidigend.
Danke im Voraus
Ist zwar viel aber ich bräuchte trotzdem Eure Meinungen und Hilfe.
Gruß


