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Nachbarschaftsärger

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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25 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Nachbarschaftsärger

Beitragvon Achim F. » Do Feb 27, 2014 18:48

:oops:
Hallo,
ich als neuer aus Bremen und Landbesitzer suche Eure Hilfe zu meinem Problem......
Folgende Situation lang aber kurz und knapp....

Zwei große Grundstücke liegen im ländlichen Bereich direkt nebeneinander. Grundstück A wird privat (Eigentümer 1 und bebaut) genutzt und das direkt anliegende Grundstück B ist Ackerfläche das vom Eigentümer 2 als Ackerfläche an einen Bauern / Landwirt verpachtet ist.
Eine Grundstücksgrenze bzw. Grenzsteine sind seit Jahren nicht mehr lt. Katasteramt vorhanden.

Grundstück A wurde vom Vorbesitzer nur im vorderen Bereich genutzt. Die hintere Fläche ist verpachtet.
Nach Verkauf von A hat der neue Besitzer sich Grundstück für Gartenfläche hinzugenommen und nach Absprache wg. Grenze mit PÄCHTER B eingezäunt.

Alles wurde nach besten Gewissen vom Besitzer A vermessen (ungefähr), da keine Grenzsteine vorhanden sind.

Alles ging 2-3 Jahre gut. Nun nach der Ernte ist der Mähdrescher vom Pächter B in den Zaun von A gefahren. Eigentlich Versicherungsangelegenheit und tjut. Doch Pächter B behauptet jetzt plötzlich, das der Zaun auf SEINEM Grundstück sei und dort nichts zu suchen habe und keine Kosten übernimmt.

Nach Rücksprache durch A mit Besitzer B wäre der ang. falsche Zaun aber keine große Sache. Da die Grenzen nicht vorhanden sind, könnte der Zaun (da es Bes. B nicht stört) stehen bleiben. Dafür hat A an B das Angebot unterbreitet, kostenfrei die ang. Ersatzfläche an B zu Verfügung zu stellen. Somit haben sich Besitzer A und B geeinigt.

A hat dieses an Pächter B mitgeteilt und bat um Schadensregulierung. Nun hat jedoch Pächter B (nach Rücksprache mit Besitzer B) eine Grenzfeststellung beauftragt und durchführen lassen. Dabei kam heraus, das Besitzer A tatsächlich zu weit mit dem Zaun auf B gekommen ist. Die Grundstücke sind krum und schief. Daher sind teilweise von 30cm bis 3m die Rede. Es gab nie Orientierungspunkte oder ähnliches. Also UNBEABSICHTIGT.

Pächter B hatte dieses sogar damalig für Besitzer A kostenfrei gepflügt und für nen Rasen begradigt.

Nach der Feststellung, möchte Pächter B den Zaun weg haben. Hinzu den Schaden vom Zaun in höhe von 3.500 EUR nicht übernehmen. Stattdessen noch Schadenersatz für die nicht Nutzbare Fläche haben. Dieses für jedes einzelne Sehen und Ernten (Weizen, Mais, Grünkohl etc.). Hinzu will er plötzlich von der internen Absprache bzgl. des Grenzverlaufes mit A nichts mehr wissen. KLAR doch

Nach Rücksparche von A mit Besitzer B, würde der Zaun (so lt. B) jedoch immer noch nicht stören, da es nur Ackerland ist und Ersatzfläche ja zu Verfügung steht. Somit wird dieses von B geduldet.

Jedoch dreht der Bauer B voll am Rad und stellt TROTZDEM Ansprüche!

Sehe ich das etwas falsch oder hat der ne (sorry) Meise.....

Wie sollte A vorgehen ohne großen Ärger zu verursachen. Da A einfach nur seine Ruhe haben möchte. Jedoch ist ein Gespräch mit Pächter B nicht möglich und wird sogar noch gegenüber A beleidigend.

Danke im Voraus

Ist zwar viel aber ich bräuchte trotzdem Eure Meinungen und Hilfe.

Gruß

:oops:
Zuletzt geändert von Achim F. am Do Feb 27, 2014 21:35, insgesamt 2-mal geändert.
Achim F.
 
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Re: Nachbarschaftsärger

Beitragvon automatix » Do Feb 27, 2014 18:55

Also ich muß sagen, wer so blöde ist, einen Zaun zu bauen ohne den Grenzverlauf zu kennen, der soll jeden einzelnen Euro zahlen müssen. So dumm kann doch ein normaler Mensch gar nicht sein.
Klar, der Eigentümer B sagt, ihm ist der Zaun wurscht, der kassiert ja seine Pacht und gut ist - der Pächter ist der, der mit dem Zaun den Ärger hat....

aber der springende Punkt ist, wer einen Zaun auf die Grenze setzen möchte sollte diese auch kennen. Und normal gehört eine Grenzfeststellung beim Kauf zum Standardprogramm....
Badaboom
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Re: Nachbarschaftsärger

Beitragvon Achim F. » Do Feb 27, 2014 19:01

Hallo, daran wurde aber naiv nicht gedacht. Doch eigentlich ist dieses doch auch eine Angelegenheit zwischen den Besitzern die sich einig sind. Und Pächter B wurmt es doch nur, das er den Zaun zerstört hat. Hinzu wurde Pächter B darüber, vorm Zaunbau in Kenntnis gesetzt ohne Beschwerde. Bloß hier geht es ja um mehr als nur den Zaun scheinbar und auch persönliches....
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Re: Nachbarschaftsärger

Beitragvon automatix » Do Feb 27, 2014 19:17

da kann ich nur raten, versuch zu deeskalieren und verzichte lieber auf ein paar Euros, um gute Nachbarschaft zu erhalten.
Der, der gekauft hat wird da länger bleiben wollen und wenns halt schon mies losgeht....
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Re: Nachbarschaftsärger

Beitragvon Holmer 91 » Do Feb 27, 2014 19:42

Hallo,

wäre nur noch interessant ob Pächter B beim Verursachen des Schadens selbst gefahren ist, oder fahren hat lassen ...
Lösungsvorschlag von mir wäre:
1. Grenzverlauf endgültig feststellen am besten in Anwesenheit aller drei Parteien.
2. evtl in Absprache zwischen allen drei Parteien Grenze begradigen (lassen) bzw. die Lösung mit der Ausgleichsfläche irgendwo schriftlich festhalten
3. (wichtigster Punkt) ne Lösung für die Schadensaufteilung finden. Wer hat die 3500€ schaden am Zaun festgestellt? Ist das ein pi-mal-daumen wert? Wie hoch war der Schaden an der Maschine?
Ich würde drauf bestehen das der Versicherung gemeldet wird, für was hat man die denn ...

mfg, Holmer
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Re: Nachbarschaftsärger

Beitragvon Damhirsch » Do Feb 27, 2014 20:36

Wodrum gehts eigentlich?
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Re: Nachbarschaftsärger

Beitragvon wumbilin » Fr Feb 28, 2014 11:11

Hey
Das ist dumm Gelaufen.
Auch wenn der Zaun nicht richtig steht,darf man denn nicht zerstören.
Wäre auch dafür sich gütig zu einigen.
Katasterunterlagen besorgen und zusammen einmessen , ist nicht so schwer.
Den Schaden wen möglich der Versicherung welden.
Gruss
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Re: Nachbarschaftsärger

Beitragvon Altmeister » Fr Feb 28, 2014 11:55

§ 919 Grenzabmarkung BGB.JPG


§ 919 BGB
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Re: Nachbarschaftsärger

Beitragvon Samiel7u » Sa Mär 01, 2014 22:04

Immer dieser nachberschafts streit der hört auch nie auf ! :gewitter: :gewitter: :oops: :oops: :( :(
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Re: Nachbarschaftsärger

Beitragvon Hoshi » So Mär 02, 2014 8:26

IHC_833 hat geschrieben:Eine Grundstücksgrenze ist kein diskutierbarer gegenstand, dass ist eine mathematisch rechnerische Größe auf Grundlage eines Gesetzes. In vielen Bundesländern sind Zäune mit einem Abstand zu landw. genutzen Flächen zu errichten. Der Landwirt einschl. seiner Versicherung haben Recht, wenn diese den Schaden am Zaun nicht ersetzen und nun eigenen Schaden geltend machen.


Jedoch kann man nicht einfach gegen einen Zaun (fremdes Eigentum) fahren der sich nicht bewegt und dann noch den eigenen Schaden geltend machen. Was wäre denn wenn sich der Zaun wirklich an der richtigen Grundstücksgrenze gewesen wäre unter berücksichtigung des richtigen Abstandes.
Oder es steht ein Strommast , Hinweistafel für eine Gasleitung auf dem eigenen oder gepachtetem Acker diese darf man doch auch nicht einfach plattmachen und dann den eigenen Schaden ersetzt bekommen.
Dann hätte ich noch ein anders Beispiel. Du kannst nicht einfach mal bei einem Auto was bei dir auf dem Acker abgestellt wurde den Pflug in die Motorhaube reinrammen und wegziehen und wenn dann die Scharspitze wegbricht diese dann vom Autobesitzer ersetzt bekommen.
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Re: Nachbarschaftsärger

Beitragvon Samiel7u » So Mär 02, 2014 9:46

Wer den schaden gemacht hat muss auch dafür grade stehen :klug:
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Re: Nachbarschaftsärger

Beitragvon *da-done* » So Mär 02, 2014 9:49

Muss in Deutschland alles durch Gesetze geregelt werden???

Ich finde das wir uns schon sehr an Amerikanischen Verhältnissen bewegen, wenn nicht genau in der Betriebsanleitung geschrieben steht was man damit machen kann und was nicht, welche Risiken davon ausgehn oder auch nicht.

Andere frage, wieso ist er in den Zaun gefahren??? Hat er geschlafen, war blind oder einfach nur zu doof????

Ich finde es traurig das sich unsere Juristen mit solchen Dummheiten auseinandersetzen müssen und dadurch unser aller Geld verschwendet wird.

Das zieht ja alles einen Rattenschwanz an kosten nach sich, den auch Versicherungen reagieren auf solche Dummheiten und erhöhen die Beiträge.

Wir machen unser Land ganau zu dem was wir nicht wollen. Zu einen gesetzlich geregelten Staat der nur von Juristen regiert wird, da einige einfach (auf deutsch gesagt) zu dumm zum Scheissen sind.

Früher wurden wegen solchen Kleinigkeiten nicht mal Versicherungen informiert. Da hieß es nur das jeder seinen eigenen schaden zahlt und fertig.

Dazu fällt mir gerade das Lied von EAV ein: http://www.youtube.com/watch?v=NcGI30TnYWg

Einen schönen Sonntag

MFG Done :prost:
Moin, bin gerade dabei einen Brennholzverleih auf die Beine zu stellen.
Hat jemand Interesse an einer Juniorpartnerschaft ? :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Nachbarschaftsärger

Beitragvon Teddy Bär » So Mär 02, 2014 10:03

Kann es nicht sein dass der Pächter ein Problem mit dem Zaunbesitzer hat und absichtlich den Zaun platt gemacht hat? Wenn er sich dabei nicht zu blöde anstellt geht an der Maschíne nicht mal was kaputt.
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Re: Nachbarschaftsärger

Beitragvon Altmeister » So Mär 02, 2014 11:30

Hallo,

grenzenlos dumm ist, einen Zaun zu setzen ohne die Grenze
zu kennen.

Zäune, Schuppen wenn sie mit dem Boden fest verbunden sind
gehören dem jeweiligen Grundstückseigentümer.
Wenn ich als Pächter Bäume pflanze, gehören sie dem Verpächter.

Wenn ich als Mieter eine Wohnung mit eigenen Mitteln qualitativ
verbessere, kann der Vermieter eine höhere Miete verlangen,
weil die Einrichtungen ein fester Bestandteil der vermieteten
Wohnung sind.

Altmeister
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Re: Nachbarschaftsärger

Beitragvon Teddy Bär » So Mär 02, 2014 11:35

Wenn sich die Besitzer einig waren das der Zaun dort stehen soll wo er nun mal steht dann hat der Pächter nicht da rein zu donnern und soll den Schaden auch bezahlen. Was genau hier das Problem vom Pächter ist verstehe ich nicht.
Achim F. hat geschrieben:Nach Verkauf von A hat der neue Besitzer sich Grundstück für Gartenfläche hinzugenommen und nach Absprache wg. Grenze mit PÄCHTER B eingezäunt.

Wenn man einen Zaun setzt muss man mit dem Besitzer die Grenzen klären und nicht mit dem Pächter.
Aber klar ist schon dass wenn man einen Zaun so Pi mal Daumen setzt, es dann irgendwann zu Problemen kommen wird.
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