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Nachhaltige Ernährung

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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24 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Nachhaltige Ernährung

Beitragvon otchum » Fr Jan 30, 2015 19:48

Es ist halt einfach...nicht einfach... :lol:
Klar...ich will nicht belehren...missionieren oder sowas.
Aber...guck mal...ich bin Bauer ohne Hof. Doch trotzdem...was ich gesehen...erlebt...gelitten habe...welche Freude wenn die Tiere krank waren und wieder gesund da gestanden haben. Wie man gelernt hat Leben und Tod zu akzeptieren. Was ein Gewitter mit Hagel bedeuten kann. Wie ein Bauerngarten in der Blüte aussieht. Wie von einer Blüte eine Frucht entsteht. Wie man diese Frucht erntet und verkauft...verarbeitet...aus dem Apfel Most macht...aus dem Trester dann wieder Schnaps den man trinken oder beim Vieh als Heilmittel verwenden kann...es gäbe der Beispiele viele.
Das war eine Schule fürs Leben.
Darf...kann...soll man das den Kindern nicht näherbringen?
Ist das nicht um vieles wichtiger als elektronische Geräte die bewirken dass die Kinder verblöden und Schlafstörungen haben.
Für die ist doch mittlerweile alles andere wichtig...nur nicht die Natur die sie ernährt.
Ich find das besch...eiden.
Das Leben der Eltern ist das Buch in dem die Kinder lesen...! :klug:
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Re: Nachhaltige Ernährung

Beitragvon Welfenprinz » Sa Jan 31, 2015 14:26

Irgendwie alles relativ. Mich interessieren die Arbeitsschritte zur Fertigstellung des smartphones ,das ich in dee Hand halte,so viel wie ein Furunkel am Arsch. Hab aber trotzdem,den Anspruch,dass es seinen Preis wert ist und funktioniert. Dieselbe Einstellung kann man auch zur abendlichen TK-Pizza haben. Und ein Besuch auf dem Bauernhof wäre da eh mehr Verwirrung als Aufklärung.

Aber der oben erwähnte Lachs ist ein schönes Beispiel für diesen Strang. :mrgreen:
Fisch ist gesund. Und stammt zu mindestens 40% aus Aquakultur,also industrieller Massentierhaltung. Und wirkt dadurch zweifelsfrei nachhaltig,wegen der Schonung der Wildfischbestände.
Also: entweder Überfischung,teurer Fisch,snkender Verzehr als teureres Produkt ,oder eben gesund und verfügbar aus Massentierhaltung,industriell. :-)
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Nachhaltige Ernährung

Beitragvon urw » So Feb 01, 2015 18:28

Welfenprinz hat geschrieben:Aber der oben erwähnte Lachs ist ein schönes Beispiel für diesen Strang. :mrgreen:
Fisch ist gesund. Und stammt zu mindestens 40% aus Aquakultur,also industrieller Massentierhaltung. Und wirkt dadurch zweifelsfrei nachhaltig,wegen der Schonung der Wildfischbestände.
Also: entweder Überfischung,teurer Fisch,snkender Verzehr als teureres Produkt ,oder eben gesund und verfügbar aus Massentierhaltung,industriell. :-)
womit werden Fische in Aquakulturen denn überwiegend gefüttert :?:
Im März 2014 hat das BVerfG festgestellt, daß Teile des ZDF-Staatsvertrages verfassungswidrig sind. Parteifunktionäre sitzen demnach im Verwaltungs- & Fernsehrat und nehmen Einfluß auf die Berichtserstattung.
Rudolf Z. (z. Berliner Morgenpost)
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Re: Nachhaltige Ernährung

Beitragvon Qtreiber » So Feb 01, 2015 19:30

urw hat geschrieben:womit werden Fische in Aquakulturen denn überwiegend gefüttert

zum großen Teil mit Fischmehl aus Wildfischbeständen. :prost:
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Re: Nachhaltige Ernährung

Beitragvon Zement » So Feb 01, 2015 19:41

Qtreiber hat geschrieben:
urw hat geschrieben:womit werden Fische in Aquakulturen denn überwiegend gefüttert

zum großen Teil mit Fischmehl aus Wildfischbeständen. :prost:





Zum natürlichen Futter zählt Nahrung, die die Tiere direkt aus der Umgebung aufnehmen. Muscheln etwa filtern, extrahieren, Nährstoffe aus dem Wasser, ohne dass man zufüttern muss. Karpfen ernähren sich von Mückenlarven, kleinen Muscheln oder Zooplankton.
Künstliches Futter (meist Pelletfutter) wird industriell in Futtermittelfabriken hergestellt. Die Pellets bestehen unter anderem aus Getreide, Fischmehl und Fischöl. Sie enthalten alle Nährstoffe, die die Zuchtfischart benötigt. Sie zeichnen sich durch einen hohen Eiweiß- und Fettanteil aus. Pellets werden für die intensive Fischzucht eingesetzt – von Unternehmen, die Fisch in großem Stil züchten und verkaufen. Mit Pellets werden Lachse, Tilapien, Wolfsbarsche und zum Teil auch Krabben und Hummer gefüttert.

Vor allem kleine Aquakulturbetreiber nutzen darüber hinaus oft Futter, das direkt vor Ort wächst oder vergleichsweise preiswert gewonnen wird. Dazu zählen Pflanzen, Getreide- und Fischabfälle.

Umstritten sind vor allem jene Futtersorten, deren Hauptbestandteil Fisch ist. Das Problem: Für die Zucht mancher Fischarten müssen als Futter Wildfische gefangen werden – meist kleine pelagische Fische, insbesondere Sardellen, Sardinen und Hering. Vor allem für die Salmonidenzucht wird verhältnismäßig viel Futter auf Fischbasis aufgewendet. Fischmehl und Fischöl werden in großen Industrieanlagen hergestellt. Dazu werden zu-nächst die kompletten Fische zerkleinert und gekocht. Anschließend wird die Masse in Zentrifugen vom Wasser getrennt und schließlich getrocknet.
In Anbetracht der Tatsache, dass viele Wildfischbestände heute ohnehin in einem kritischen Zustand sind, erscheint deren Verwendung als Fischfutter widersinnig, zumal wenn die eingesetzte Wildfischmenge gemäß Fish-in/Fish-out-Verhältnis am Ende eine geringere Zuchtfischmenge ergibt. Kritiker fordern deshalb, den Fangfisch direkt zu verzehren und nicht als Futter zu nutzen. Allerdings gibt es weltweit bislang nur eine begrenzte Nachfrage nach kleinen pelagischen Fischen als Speisefisch.

Quelle http://worldoceanreview.com/wor-2/aquakultur/umweltbewusste-aquakultur/
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Nachhaltige Ernährung

Beitragvon Hermann1972 » Mi Feb 11, 2015 9:21

Meine Tochter hat auch so eine vegane phase.... Können die jungen Leute nicht Rockmusik hören oderso? Ich glaub nicht das das gesund ist, früher haben wir viel weniger fleisch gegessen und zuviel ist bestimmt nicht gesund... Aber bei mir aufn mittagstisch kommt fleisch, Kartoffeln und Gemüse. Und immer eine schale Obst....
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Re: Nachhaltige Ernährung

Beitragvon LUV » Mi Feb 11, 2015 9:43

Hermann1972 hat geschrieben:Meine Tochter hat auch so eine vegane phase.... Können die jungen Leute nicht Rockmusik hören oderso? Ich glaub nicht das das gesund ist, früher haben wir viel weniger fleisch gegessen und zuviel ist bestimmt nicht gesund... Aber bei mir aufn mittagstisch kommt fleisch, Kartoffeln und Gemüse. Und immer eine schale Obst....


Entscheidend ist nicht, dass man täglich Fleisch isst, sondern dass nicht täglich vom Tier gegessen wird. Nichts spricht dagegen, wenn man mal Innereien und auch Schweinepfoten, Ringelschwänze oder Zunge etc. isst. Das schiere Fleisch ist eine Dekadenzerscheinung....deshalb sind die Menschen so verblödet und reden ständig vom Fleischverzicht.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nachhaltige Ernährung

Beitragvon H.B. » Mi Feb 11, 2015 9:56

Qtreiber hat geschrieben:Also, wäre ich Frau und Mitglied im Landfrauenverband, hätten die postwendend von mir die Austrittserklärung bekommen.

Absolut! Aber nicht 2 Minuten überlegen!
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Re: Nachhaltige Ernährung

Beitragvon Todde » Mi Feb 11, 2015 14:13

Pevo hat geschrieben:
otchum hat geschrieben:Auch nicht um mal mit den Kindern einen Hof zu besuchen damit sie lernen woher die Nahrung kommt. Auch nicht um die Jahreszeiten zu erleben und eine Frucht von der Blüte bis zur Ernte zu verfolgen. Oder dem Bauern zuzusehen wie er pflügt, sät, pflegt und zuletzt erntet. So denn das Wetter mitspielt. Und keine Schädlinge auftreten. Und so weiter. Ist ja auch nicht wichtig.

Das sehe ich ähnlich. Es gibt allerdings Schulen und Eltern (und Großeltern) die das versuchen. Aber zu wenig. Können die LW da nicht aktiv werden und entsprechende Angebote machen? Vielleicht müssen „Hofbesichtigungen“ auch etwas Kosten. Viele denken, was umsonst ist, ist nichts wert.— Ich unterstütze Deine dbzgl. Kritik 300%ig. Ein Kennenlernen würde vermutlich auch helfen, Konflikte/Vorurteile zu vermeiden.


http://www.prickings-hof.de/unser-prick ... auer-ewald

Zu den Schulprojekten, das scheitert bei den gelehrten Lehren schon meist daran, dass die nicht wissen wann geerntet wird :roll:
Mit einer 4. Klasse Kartoffeln pflanzen, die Ernte beginnt dann, wenn die Kinder auf anderen Schulen sind...
Tatsächlich wären aber Schulprojekte wichtig, nur was bringt das, wenn die Lehrer schon voreingenommen gegenüber der konventionellen Landwirtschaft sind?
Vor 10, 15 Jahren kam ein, zwei mal im Jahr noch eine Erzieherin mit ihrer Gruppe auf den Hof, um zu mindest ein wenig von der Landwirtschaft zu sehen. Es wurden auf Feldspaziergänge gemacht, wo die den Kindern ein wenig die Kulturen benannte und erklärte.
Heute? Die Eltern haben doch Angst, dass die Kinder mit Glyphosat infiziert werden bei sowas...
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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