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Nebenerwerbs-Betrieb Übergabe

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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20 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Nebenerwerbs-Betrieb Übergabe

Beitragvon Ackerdesinger89 » Do Okt 24, 2019 12:23

Hallo Zusammen,

Bei uns ist gerade gerade die Betriebsübergabe in Planung. Leider finden wir keinen guten bzw. Vertraulichen Berater. Ich schildere erstmal die Situation:
Derzeit läuft ein Betrieb auf die Mutter und ein Betrieb auf den Vater, diese Betriebe sollen nun zu einem Betrieb zusammengefasst werden und auf den Sohn übertragen werden. Das Gebäude, sowie die eigenen Ackerflächen bleiben vorerst im besitz der Eltern.
Worauf ist bei der Übergabe zu achten, bzw. Wo kann man sich beraten lassen?
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Re: Nebenerwerbs-Betrieb Übergabe

Beitragvon stamo++ » Do Okt 24, 2019 12:28

Was willst du für eine Beratung? Das ist Flächenverpachtung. Das geht sogar ohne Vertrag. Wahrscheinlich braucht ihr aber einen, weil die alten ihre Rente wollen.
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Re: Nebenerwerbs-Betrieb Übergabe

Beitragvon Ackerdesinger89 » Do Okt 24, 2019 12:40

stamo++ hat geschrieben:Was willst du für eine Beratung? Das ist Flächenverpachtung. Das geht sogar ohne Vertrag. Wahrscheinlich braucht ihr aber einen, weil die alten ihre Rente wollen.


Grundsätzlich wollen wir wissen worauf wir achten müssen, weil die Eltern ja keinen betrieb mehr haben und alles zu einem zusammengefasst wird. Muss ich einfach bei der Kammer anrufen und eine neuen Betrieb anmelden und die bestehenden Betriebe abmelden?Den es ist aktuell schon so, dass der Sohn die Flächen bewirtschaftet und den Papierkram etc. Erledigt. Es würde halt alles vereinfachen wenn es alles über den Sohn läuft.
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Re: Nebenerwerbs-Betrieb Übergabe

Beitragvon sml » Do Okt 24, 2019 12:54

Ackerdesinger89 hat geschrieben:Grundsätzlich wollen wir wissen worauf wir achten müssen, weil die Eltern ja keinen betrieb mehr haben und alles zu einem zusammengefasst wird. Muss ich einfach bei der Kammer anrufen und eine neuen Betrieb anmelden und die bestehenden Betriebe abmelden?Den es ist aktuell schon so, dass der Sohn die Flächen bewirtschaftet und den Papierkram etc. Erledigt. Es würde halt alles vereinfachen wenn es alles über den Sohn läuft.


Bewirtschaftet der Sohn die Flächen im eigenen Namen oder läuft alles noch auf die Eltern?

Wird ein MFA abgegeben oder gibt Vater und Mutter je einen getrennt ab?
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Re: Nebenerwerbs-Betrieb Übergabe

Beitragvon Manfred » Do Okt 24, 2019 13:05

Was passiert mit Maschinen, Tieren (falls vorhanden) und sonstigem Inventar?
Sollen die in dein Eigentum übergehen?
Und was ist zukünftig geplant? Sollst du die Immobilien erben? Alleinerbe? Weichende Erben?
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Re: Nebenerwerbs-Betrieb Übergabe

Beitragvon Ackerdesinger89 » Do Okt 24, 2019 15:11

Derzeit werden zwei MFA abgegeben, einen im Namen der Mutter und einen im Namen des Vaters.
Das soll jedoch zum nächsten Antrag über den Sohn laufen.

Die Maschinen hat zum Großteil der Sohn gekauft/bezahlt. Der Schlepper läuft auf den Vater (versicherungstechnische-Gründe).
Im Sterbefall der Eltern erbt der Sohn den Hof, sowie die Acker- und Waldflächen. Die Schwester wird abgefunden.
Tiere sind nicht vorhanden, reiner Ackerbaubetrieb.
Ich weiß nicht ob das wichtig ist, aber der Betrieb ist derzeit so klein, dass er pauschal versteuert wird (13A Landwirtschaft).
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Re: Nebenerwerbs-Betrieb Übergabe

Beitragvon stamo++ » Do Okt 24, 2019 15:56

Dann reicht einfach ein neuer Mehrfachantrag und ein Pachtvertrag über die Fläche.
Aus eigener Erfahrung rate ich, die Übergabe zeitnah, am besten fast sofort zu machen. Das machen die alten aber nicht mehr so schnell wie gewünscht, wenn du erst einmal Pächter des Ladens bist.

Als Nicht-Eigentümer sollte man deshalb nicht einen Euro in die Gebäude investieren!

Wichtig ist gerade bei 13a Nebenerwerb zu gucken, wie man fair mit der Schwester umgeht. Und zwar jetzt und vor dem Erbfall. Die gesetzliche Abfindung ist unverschämt niedrig, das führt zu Stress innerhalb der Nachkommenschaft.
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Re: Nebenerwerbs-Betrieb Übergabe

Beitragvon Family Guy » Do Okt 24, 2019 16:10

Lass es sein, wenn du jetzt pachtest, bist du noch Sankt Nimmerleinstag Pächter.
Gibt es einen Grund, außer dass die Alten nicht abgeben wollen, das du den Betrieb bekommst?
Es ist schwierig von der Macht zu lassen, du trägst das Risiko und die Verantwortung und deine Eltern haben das Sagen.
Du verdienst dein Geld woanders .
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Re: Nebenerwerbs-Betrieb Übergabe

Beitragvon allgaier81 » Do Okt 24, 2019 16:16

Hallo,

was soll denn übergeben werden wenn Gebäude und Flächen im Besitz der Eltern bleiben? Eine Teilübergabe akzeptiert das Finanzamt nicht, zumindest wurde uns davon abgeraten (wenn die Alten gerne ein bisschen Land zur Sicherheit behalten wollen...).

Welches Bundesland?
Ruf bei der Kammer an und lass dich beraten. Eine neue Betriebsnummer musst du so oder so beantragen, ZA müssen dann auf dich übertragen werden.
Gruß, allgaier
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Re: Nebenerwerbs-Betrieb Übergabe

Beitragvon Isarland » Do Okt 24, 2019 16:39

Das ist Blödsinn³, aber keine Übergabe. Deine Eltern behalten das Eigentum, und du sollst die Pachtflächen "übernehmen", und womöglich den Eltern auch noch Pacht zahlen und Miete zahlen :roll:
Mach das nicht, sonst bist du bis zum St. Nimmerleinstag nur der Knecht.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Nebenerwerbs-Betrieb Übergabe

Beitragvon stamo++ » Do Okt 24, 2019 17:24

Isarland hat geschrieben:Das ist Blödsinn³, aber keine Übergabe. Deine Eltern behalten das Eigentum, und du sollst die Pachtflächen "übernehmen", und womöglich den Eltern auch noch Pacht zahlen und Miete zahlen :roll:
Mach das nicht, sonst bist du bis zum St. Nimmerleinstag nur der Knecht.

Ich hab's genau so gemacht. Die endgültige Übergabe geht dann aber nur mit viel Druck.
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Re: Nebenerwerbs-Betrieb Übergabe

Beitragvon allgaier81 » Do Okt 24, 2019 18:48

Nießbrauch ist aber auch keine Alternative (bzw. wäre es für mich nicht).

Dann eher einen Übergabevertrag machen und klar regeln was die Alten bekommen.
Landvolk oder RA-Kanzleien können dafür Vorlagen zur Verfügung stellen.
Gruß, allgaier
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Re: Nebenerwerbs-Betrieb Übergabe

Beitragvon T5060 » Do Okt 24, 2019 19:03

Das ist eine Verpachtung und die so doof, das man damit wirklich erst zum Steuerberater muss, sonst werden auf einmal die Buchgewinne des toten Inventars aufgedeckt.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Nebenerwerbs-Betrieb Übergabe

Beitragvon Solo611Twin » Do Okt 24, 2019 19:23

Also ich kenne einige Betriebe, bei denen es noch so läuft oder so gelaufen ist, man kann in den meisten Fällen sagen, dass vor allem Ärger dabei rum kommt.
Den extremsten Fall, den ich persönlich kenne, ist der, dass der Übernehmer jahrelang den Betrieb erfolgreich bewirtschaftet hat, zusätzlich auch noch die Strom- und Heizkosten der am Hof gelegenen Mietwohnungen, deren Miete natürlich an den Übergeber ging, getragen hat und dann der größte Teil des Eigenlandes (war mal dreistellige Hektarzahl) verkauft werden musste, weil der Übergeber nicht mit Geld umgehen konnte.
Ende vom Lied war, dass der Übernehmer dass nicht mehr so machen wollte und der Bruder dann irgendwann die Gebäude und das bisschen Land auf den Namen bekommen hat.
Seit dem nur noch Streit.

Überleg dir das gut, entweder ganz oder gar nicht, bleib konsequent.

Gruß SoloTwin
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Re: Nebenerwerbs-Betrieb Übergabe

Beitragvon Redriver » Do Okt 24, 2019 19:43

Hallo,
das mit einer Übergabe ist meist nicht leicht und einfach wenn der jetzige Besitzer nicht will oder uneinsichtig ist, das alles auf einmal in die Hände der nächsten Generation geht.
Werdet euch alle erst mal einig was ihr wollt,dein Vater soll sagen wie es langfristig weiter geht, deine Schwester muß wissen was sie will, und du mußt dir klar werden was für dich in frage kommt.
Wenn ihr alle nicht so weit auseinander liegt mit eueren Vorstellungen dann zum Anwalt oder Notar und beraten lassen.
Sollte der jetzige Besitzer aber nicht verhandeln wollen bzw er zeigt kein entgegenkommen dann kannst dir den Weg zum Notar sparen .
Man kann auch ruhig mal in den Raum stellen wie es zu seiner Zeit war mit der Übergabe ob da auch so verschleppt und hingehalten wurde und wenn ja, wäre meine nächste Frage ob dies aus heutiger Sicht gut war. Und was auch noch wichtig ist hast du einsicht in alle Betrieblichen Belange wie Finanzen , Besitze und sonstiges weist du ob der Betrieb derzeit Gewinn abwirft.
Wenn dann noch überzogene Forderungen an Geld u. Sachleistungen im Raum stehen dann bist langsam an einem Punkt wo man auch nein sagen kann und man macht sich mit seiner Partnerin ein schönes Leben.
Muß alles nicht zutreffen und dein alter Herr ist einsichtig und froh das es weiter geht mit dem Hof und jemand führt sein Lebenswerk fort.
Aber ich gebe dir auch den Rat mach nur das , zu dem du auch bedingungslos ja sagen kannst. Und vergiss eines bzw lass dich nicht darauf ein, das sich der Gedanke breit macht das wird schon und die Zukunft bringt schon eine Lösung, so etwas geht auf jedenfall in die Hose.
Also mach dein Ding nach deinen Vorstellungen, und wenn die Hofübergabe nicht dazu passt dann las die Finger weg.
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten!
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