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Netto - die Totengräber der heimischen Obstererzeuger

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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26 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Netto - die Totengräber der heimischen Obstererzeuger

Beitragvon Ferengi » Sa Jun 30, 2018 21:27

Fendt 308ci hat geschrieben:
Ja, ja, da haben wir das Problem der Landwirte - Neid.
Einer gönnt dem anderen den Dreck unter den Fingernägeln nicht.



Nö, aber 1.500-2.000€/Hektar an Pacht zu zahlen, und dann über zu niedriger Preise zu jammern ist schon irgendwie hochgradig schizophren! :roll: :roll:

Und dann krieg ich vom Örtlichen zu hören "die reichen Biobauern....".
Wenn der nicht Giftspritzen und Pachtpreise treiben als Fetisch hätte, würd der auch gut verdienen!
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Re: Netto - die Totengräber der heimischen Obstererzeuger

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Jun 30, 2018 21:32

Fendt 308ci hat geschrieben:Erdbeererzeuger demonstrieren gegen Importware aus Spanien
https://m.bo.de/lokales/ortenau/erdbeer ... us-spanien

meyenburg1975 hat geschrieben:Erdbeerbauern zahlen mit die höchsten Pachten jenseits von gut und böse und jammern dann über Mindestlohn rum und nun auch über Netto und Co. Kann man nicht ernst nehmen.


Ja, ja, da haben wir das Problem der Landwirte - Neid.
Einer gönnt dem anderen den Dreck unter den Fingernägeln nicht.

Meine Empfehlung: Einfach selbst in die Erdbeerproduktion einsteigen.
Wird dann aber etwas anspruchsvoller als einfacher Ackerbau :mrgreen: und ist insbesondere in diesem Jahr mit Erzeugerpreisen um 1 Euro pro 500 g Schale äußerst lukrativ n8

Mir ist das relativ egal, wer womit wieviel verdient. Wer in unserem freien europäischen Sytem nicht mithalten kann, muss was anderes machen, oder aber eben billiger produzieren. Niedrigere Pachtpreise wäre eine Möglichkeit.
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Re: Netto - die Totengräber der heimischen Obstererzeuger

Beitragvon Fassi » Sa Jun 30, 2018 22:34

Ist aber ganz schön teuer, die auswärtigen Kirschen. Die hiesigen Familienbetriebe (konventionell) verkaufen die für 3 bis 3,60 das Kilo. Warum klettere ich wohl seit gut 15 Jahren nicht mehr freiwillig auf eine Kirschenleiter? Max. Mit kleiner Leiter nen paar höhere Äste für den Eigenbedarf, aber den Rest können sich Stare und Waschbären wegholen.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Netto - die Totengräber der heimischen Obstererzeuger

Beitragvon Qtreiber » Mo Jul 02, 2018 20:03

Fendt 308ci hat geschrieben:
Leider zeigt sich die Politik unbeeindruckt von solchen Vorgehensweisen und bestätigen damit mal wieder, dass ihnen die heimischen Familienbetriebe am Arsch vorbei gehen n8

Wie sollte deiner Meinung nach die Reaktion der Politik in einer auf freien Warenverkehr ausgerichteten Wirtschaft und Welt aussehen ? :?
Qtreiber
 
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Re: Netto - die Totengräber der heimischen Obstererzeuger

Beitragvon Fendt 308ci » Di Jul 03, 2018 22:23

Qtreiber hat geschrieben:
Fendt 308ci hat geschrieben:
Leider zeigt sich die Politik unbeeindruckt von solchen Vorgehensweisen und bestätigen damit mal wieder, dass ihnen die heimischen Familienbetriebe am Arsch vorbei gehen n8

Wie sollte deiner Meinung nach die Reaktion der Politik in einer auf freien Warenverkehr ausgerichteten Wirtschaft und Welt aussehen ? :?


Schaffung der selben Rahmenbedingungen hinsichtlich Mindestlohn der Saisonkräfte sowie Wirkstoffzulassungen im Pflanzenschutz wären schon mal ein Anfang.

Wenn sich das Kartellamt dann noch den 3 großen Handelsriesen in Deutschland annehmen würde, wären wir schon mal ein schönes Stück weiter, denn dort liegt der Ursprung des Übels.


P.S. Wir haben die Kirschenernte mittlerweile beendet, da die Erlöse die Lohnkosten für die Ernte nicht mehr decken.
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Re: Netto - die Totengräber der heimischen Obstererzeuger

Beitragvon Ferengi » Di Jul 03, 2018 22:31

Fendt 308ci hat geschrieben:
Schaffung der selben Rahmenbedingungen hinsichtlich Mindestlohn der Saisonkräfte sowie Wirkstoffzulassungen im Pflanzenschutz wären schon mal ein Anfang.



Dann bin ich dafür das ihr aber auch so leben müßt wie die Bauern in den anderen Ländern.

Es ist schlichtweg menschenverachtend wenn bei den Pachtpreisen Geld keine Rolle spielt, bei denen die eure Arbeit machen aber um jeden Cent gejammert wird.
Schämen sollte ihr euch!

:roll: :roll: :roll:
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Re: Netto - die Totengräber der heimischen Obstererzeuger

Beitragvon Fendt 308ci » Do Jul 05, 2018 20:19

Ferengi hat geschrieben:
Fendt 308ci hat geschrieben:
Schaffung der selben Rahmenbedingungen hinsichtlich Mindestlohn der Saisonkräfte sowie Wirkstoffzulassungen im Pflanzenschutz wären schon mal ein Anfang.



Dann bin ich dafür das ihr aber auch so leben müßt wie die Bauern in den anderen Ländern.

Es ist schlichtweg menschenverachtend wenn bei den Pachtpreisen Geld keine Rolle spielt, bei denen die eure Arbeit machen aber um jeden Cent gejammert wird.
Schämen sollte ihr euch!

:roll: :roll: :roll:


So ein Schwachsinn!

Bei wem Bitteschön spielt bei den Pachtpreisen das Geld keine Rolle?

Wenn die Saisonarbeitskräfte dank Mindestlohn und Arbeitszeitregelung mehr Stundenlohn bekommen, als sie in der Stunde wertmäßig an Früchten ernten, dann sollten sich alle schämen aber nicht der Obstbauer.

Im übrigen beträgt der Durchschnittslohn in Rumänien weniger als 1 Euro pro Stunde.
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Re: Netto - die Totengräber der heimischen Obstererzeuger

Beitragvon Qtreiber » Do Jul 05, 2018 20:52

Fendt 308ci hat geschrieben:
Schaffung der selben Rahmenbedingungen hinsichtlich Mindestlohn der Saisonkräfte ..................... wären schon mal ein Anfang.


So so, unsere Politiker sollen also anderen Staaten die Höhe des Mindestlohn vorschreiben..... :roll:
Qtreiber
 
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Re: Netto - die Totengräber der heimischen Obstererzeuger

Beitragvon Fendt 308 ci » Mo Okt 22, 2018 21:18

"Dominanz in Handelsketten entgegenwirken"

https://www.topagrar.com/news/Home-top- ... 40067.html


„Die Richtlinie ist überfällig, schon mehrmals wurde auf die Notwendigkeit einer europäischen Gesetzgebung in diesem Bereich hingewiesen“. Albert Deß hat für die EVP-Fraktion der Europäischen Volksparteien Vorschläge eingebracht, um die Position der Landwirte gegenüber dem Lebensmitteleinzelhandel zu stärken.


Wer's glaubt ...... n8
 
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Re: Netto - die Totengräber der heimischen Obstererzeuger

Beitragvon Palmerston » Mo Okt 22, 2018 22:40

https://www.suedkurier.de/region/kreis- ... 61,9931302
Wenn das pflücken lassen teuerer ist als der Erlös.
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Re: Netto - die Totengräber der heimischen Obstererzeuger

Beitragvon Shrotty » Mo Okt 22, 2018 23:00

den Bericht habe ich in unserer Käsepresse auch gelesen.

das war das beste und günstigste, was der Obstbauer machen konnte.

was den Mindestlohn anbelangt, bin ich dafür. Muss sich halt für den Arbeitgeber rechnen, heisst, dass er seine Produkte angemessen bezahlt bekommt.

Aber solange in Deutschland, Geiz geil ist, wird sich daran nichts ändern.
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