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Neuanfang der EU

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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40 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Neuanfang der EU

Beitragvon elchtestversagt » Sa Mär 09, 2019 10:20

Korrekt.
Lieber 20% Zinsen, und ein Haus kostet 150000 Euro, wie 1% Zinsen, und die gleiche Bude kostet 500000 Euro...
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Re: Neuanfang der EU

Beitragvon "schwabe" » Sa Mär 09, 2019 23:17

Wenn du die Hütte aber mit 20 Prozent finanzieren müsstest würde sie keine 150000T Euro kosten, sondern weniger.

Da würdest ja allein für den Zins 2500 Euro aufwenden müssen (im Monat) welcher Normalverdiener packt das noch ?

Dann doch lieber 500.000 mit ein Prozent Zins (416 Euro im Monat) und eine ordentliche Sondertilgung mit einplannen !
"Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand, denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon hat"
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Re: Neuanfang der EU

Beitragvon T5060 » Sa Mär 09, 2019 23:38

Um 1970/80 haben die den Rohbau mit sehr viel Eigenleistung erstellt, dann kamen Fenster und Heizung rein.
Fertig gemacht wurde dann ein Stockwerk und keine Aussenanlage ( nur ein Gemüsegarten ) und kein Aussenputz.
Urlaub und Schulausflüge wurden gestrichen, auch das neue Auto. Papa ging noch schwarz arbeiten, Mama und die Kids verdienten mit.
Die Maurer haben die Woche über in den Ballungszentren gearbeitet, dann wurde am Wochenende noch ein Stockwerk rausgemauert,
nächstes WE die Decke eingeschalt und am dritten WE am Samstag morgen betoniert. Geholfen hat die ganze Verwandtschaft,
die oft auch Geld borgte. Minibagger gab es auch keine. Fundamente und Rohrgräben wurden grundsätzlich in Handschachtung ausgeführt.
Kräne waren eher selten, Steine und Mörtel kamen trotzdem irgendwie nach oben, manchmal mit Förderbändern.
Die erste Erleichterung waren die LKW mit Ladekran. Betonpumpen waren schon die Regel.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Neuanfang der EU

Beitragvon Südheidjer » So Mär 10, 2019 0:52

Ende 60er und Mitte 70er die Sanierungen der alten Bauernkate.

Mein Vater meinte vor ein paar Jahren zu mir, daß damals sein Ziel war, die Kredite so schnell wie möglich wegzudrücken, weil der Zinssatz im 2-stelligen Bereich lag.
Soweit ich weiß sparte er sogar seine Rentenbeiträge ein (lag über der Bemessungsgrenze und wurden später mal nachbezahlt). Luxus war ein Fremdwort und ist es bis heute.
Was ging, wurde in Eigenleistung gemacht, egal ob die Urlaubstage flöten gingen. Urlaub erst als Rentner.
Hauptsache die Kredite waren weg als die Kinder studierten.....da ging genug Pulver weg.
Parallel dazu ist damals '72 bei Quimburga ein großteil der Forst niedergegangen, so daß die Jahrezehnte danach der Forst nur eine Zuschussnummer war....und bei den beschissenen Holzpreisen aktuell auch kein Spaß macht.

Ach ja, aber man macht weiter oder vesucht es wenigstens.
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Re: Neuanfang der EU

Beitragvon T5060 » So Mär 10, 2019 1:23

Unser Tierarzt sagte heute auch, dass die Tiergesundheit in 80ziger Jahren am besten war.
Die Tiergesundheit hat man dann dem Tierwohl geopfert.
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Re: Neuanfang der EU

Beitragvon anhilde » So Mär 10, 2019 8:03

Und in den Achtzigern, wo alles besser war, haben die Bauern auch genauso laut gejammert wie heute...
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Re: Neuanfang der EU

Beitragvon bauer hans » So Mär 10, 2019 9:31

anhilde hat geschrieben:Und in den Achtzigern, wo alles besser war, haben die Bauern auch genauso laut gejammert wie heute...

das kann nicht sein,da hatten wir 100DM am schwein und Fendt war hier noch wenig bekannt :mrgreen:
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Neuanfang der EU

Beitragvon germane » So Mär 10, 2019 9:56

T5060 hat geschrieben:Unser Tierarzt sagte heute auch, dass die Tiergesundheit in 80ziger Jahren am besten war.
Die Tiergesundheit hat man dann dem Tierwohl geopfert.


Deswegen sind auch Bio-Tiere kränker als die Tiere von Massentierhaltern. Ein aufgeschürftes Sprunggelenk sieht man beim Einbruch. Eine kaputte Leber u. a. nicht.

Aber zum Topic:

Ich denke Europa als "soziales Projekt" ist gescheitert. Im Endeffekt entscheidet dann doch immer die Leistung.
Die Diskussion um die div. Rechte hat zu einer Leistungsdepression geführt, weil sie leistungsmindernd wirkt.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Neuanfang der EU

Beitragvon elchtestversagt » So Mär 10, 2019 10:11

Damals bei BW-Y-Tour hiess es immer, die Truppe ist nur so gut wie der schwächste Kamerad.
War da nur einer von 20 Leistungstechnisch nicht fit, so konnte man das kompensieren, wenn aber 5 nicht wollten, dann konnten die anderen 15 noch so gut sein, irgendwann haben die die Lust verloren....

Schlagt doch mal die Stellenanzeigen auf, was für "Facharbeiter" werden denn gebraucht: Zwei Drittel der offenen Stellen haben irgendwas mit "Knicken, Lochen, Abheften" zu tun, sprich Verwaltung. Nichts produktives.
Und wenn irgendwer wieder irgendeinen Einfall hat, dann werden halt 1000 neue Planstellen in irgendwelchen Verwaltungen geschaffen.
Forschung, Entwicklung, Produktion, sowas gibt es in Deutschland nicht mehr wirklich.
Bevor man irgendeine Idee umsetzen möchte, sind schon vor dem Umsetzungsprozess die Vorschriften da für die Idee.
Sprich anstatt an der Idee zu arbeiten, arbeitet man an der Verwaltung der Idee.
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Re: Neuanfang der EU

Beitragvon wastl90 » Mo Mär 11, 2019 8:17

elchtestversagt hat geschrieben:Damals bei BW-Y-Tour hiess es immer, die Truppe ist nur so gut wie der schwächste Kamerad.
War da nur einer von 20 Leistungstechnisch nicht fit, so konnte man das kompensieren, wenn aber 5 nicht wollten, dann konnten die anderen 15 noch so gut sein, irgendwann haben die die Lust verloren....

Schlagt doch mal die Stellenanzeigen auf, was für "Facharbeiter" werden denn gebraucht: Zwei Drittel der offenen Stellen haben irgendwas mit "Knicken, Lochen, Abheften" zu tun, sprich Verwaltung. Nichts produktives.
Und wenn irgendwer wieder irgendeinen Einfall hat, dann werden halt 1000 neue Planstellen in irgendwelchen Verwaltungen geschaffen.
Forschung, Entwicklung, Produktion, sowas gibt es in Deutschland nicht mehr wirklich.
Bevor man irgendeine Idee umsetzen möchte, sind schon vor dem Umsetzungsprozess die Vorschriften da für die Idee.
Sprich anstatt an der Idee zu arbeiten, arbeitet man an der Verwaltung der Idee.

Das ist leider so. 2018 und bisher 2019 habe ich an ein paar neuen Ideen gearbeitet. Anfangs dachte ich bräuchte nur ein paar Maschinen und ein wenig Bürokratie. Falsch gedacht - ist genau anders herum. Die Maschinenbauer und/oder Händler wollen eben etwas verkaufen, wenn man sich entscheidet ist so ein Ding innerhalb von einem Tag über die Bühne gegangen. Bei Bürokratie hört dir Spaß auf. Zwei Wochen warten damit der Sachbearbeiter erst einmal den Mund auf macht ist ganz normal. I.d.R ist der jedoch gar nicht dafür zuständig und man wird an den Nächsten verwiesen. Leider gibt es heute keine Telefonate mehr. Alles nur noch per Mail. Ansonsten würden solche Inkompetenzen schon früher aufgedeckt werden.
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