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Niedersachsenwahl Bedeutung für die landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Niedersachsenwahl Bedeutung für die landwirtschaft

Beitragvon Hopplahopp » Sa Feb 09, 2013 17:44

Au ja und die Bundeländer, die die Forderungen schon erfüllen, brauchen diesen Soli nicht zu zahlen, da wäre dann Bayern und Ba-Wü gleich befreit:

Die meisten Ökobetriebe, die meisten Direktvermarkter, Greening haben wir schon über Kulap & übers Meka-Programm, wir haben soviel NSch-Gebiete und Randstreifen, Streuobstwiesen... das sie für die nächsten 20 Jahre reichen! Und Sauenanlagen von 1.000 Sauen schon gar nicht genehmigt werden.

Auf den Versammlungen auf denen ich war vs Agrarpolitik-Probleme - sorry, da war eine Vorstellungen im Raum, als wenn die ganze BRD dieselben Probleme hätte wie in den Landkreisen Cloppenburg, Vechta und Oldenburg! Die Ängste werden von da aus auch in die ganze Rest-BRD "exportiert", das bitte mal nicht vergessen.

Willst du wirklich vorschlagen, es sollen andere Bundesländer dafür Ausgleich zahlen, dass in bestimmten Hochburgen der Tierproduktion (oder Biogasproduktion) "Erde in der Öffentlichkeit" verbrannt worden ist?

Packt diese Opferrolle gleich bitte mal wieder ein...

Gruß Hopplahopp
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Re: Niedersachsenwahl Bedeutung für die landwirtschaft

Beitragvon SHierling » So Feb 10, 2013 17:52

Sehr geehrte Damen und Herren Niedersachsens,

Ihr neuer LW-Minister hat folgende fachliche Qualifikationen:

1996 Zivildienst im Sprachheilkindergarten der Lebenshilfe Holzminden. Von 1996 bis 2002 Studium Volkswirtschaftslehre, Öffentliches Recht, Politik- und Medienwissenschaften an der Universität Göttingen mit dem Abschluss Diplomsozialwirt. 2003 Tätigkeit für die Europaabgeordnete Hiltrud Breyer in den Bereichen Klimaschutz, Umwelt, Energie und Atomausstieg in Berlin und Brüssel. Von 2004 bis zum Einzug in den Landtag 2008 Geschäftsführer des Fördervereins Ökologische Steuerreform e.V.

Mitglied bei BUND, Greenpeace, WWF, attac, FÖS, Holzmindener Tafel, Bürgerinitiative Pro Fachhochschule Holzminden, Bürgerbegehren gegen den Ausverkauf der Stadtwerke Holzminden.

Hiermit spreche ich Ihnen mein tief empfundenes Beileid aus.

mfG
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Niedersachsenwahl Bedeutung für die landwirtschaft

Beitragvon MTX-Driver » So Feb 10, 2013 18:44

Muss man ja fast Angst um den eigenen Arbeitsplatz haben. :roll:
Weltmeister im einbeinigen Holzklotzumtreten und Testfahrer für Gasfeuerzeuge auf einer Zuckerrübenkolchose bei Minsk! :D

Mähdrescher werden in Landkreisen mit 130 Biogasanlagen völlig überbewertet!
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Re: Niedersachsenwahl Bedeutung für die landwirtschaft

Beitragvon Mehrmeer » So Feb 10, 2013 18:55

Kurzer Einblick was "Uns" so bevorsteht:

https://skydrive.live.com/redir?resid=B60C2DE1819A5F12!351&authkey=!AGwmpz_InJN7G3w
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Re: Niedersachsenwahl Bedeutung für die landwirtschaft

Beitragvon Fassi » So Feb 10, 2013 18:57

Immerhin hat er auf ner Uni studiert, wo die besten Studentenpartys von Landwirtschaftsstudenten geschmissen werden und selbige diejenigen sind, die man auf fast jeder Party trifft. Also schon mehr Berührungspunkte mit Landwirten als viele seiner Kollegen :lol: . Obs allerdings ne Qualifikation ist, sei mal dahin gestellt.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Niedersachsenwahl Bedeutung für die landwirtschaft

Beitragvon Hopplahopp » Mo Feb 11, 2013 8:10

Humor? Diese Aussagen zur Opferrolle habe ich schon auf öffentlichen Vorträgen gehört und leider verbrennt die Tierhaltung in den "Kerngebieten" Image - Deutschlandweit. Deswegen bin ich mit solchen Gedanken die sich wie Federn streuen und wie Kletten im Gehirn festsetzen vorsichtig...

Gruß Hopplahopp
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Re: Niedersachsenwahl Bedeutung für die landwirtschaft

Beitragvon Hopplahopp » Mo Feb 11, 2013 8:19

Hobbit-Hunter hat geschrieben:Tja, ich bin ja eigentlich absoluter Hasser der Grünen...

Aber wenn ich deren Ziele so lese....Da hätte ich die eigentlich wählen müssen.
Und wenn sie ihre Forderungen aus Tab. 3: "Übersicht über die Ausgestaltung der Agrarumweltprogramme" wirklich umsetzen, dann werde ich die nächstes Mal auch wählen.

Btw, was sagt "deine Angela" denn dazu, das du hier Werbung für die Grünen machst?


Wenn ich das so lese, dann brauchen wir in Bayern eigentlich keine Grünen, weil viele dieser Punkte hier selbstverständlich sind.... aber auch zum Effekt haben, dass wir NUR bei Rind/Milch Überversorgung haben (lustig, das was mit bäuerlich am meisten verbunden wird) und bei Geflügel/Schwein vom Norden abhängig. 82 Mio ernährt man nicht OHNE Großschlachthöfe und OHNE Massentierhaltung.

Andersherum (vs Brandschutz - "Evakuierungspläne") wenn sie schon so sehr an Tiere in Großanlagen denken (also Tiere in kleinen Betrieben haben kein Recht auf Rettungspläne/Evakuierungs-Lösungen...?) - dann gehört da auch Aktivität gegen Tierhaltungsterroristen, die gezielt Ställe abflackern..

Mein Problem ist - es schreib sich so nett die Ziele. Aber WIE sieht die Umsetzung aus? Beispiel war nach dem Dioxin-Skandel ein Vorschlag "Agrarwende 2.0" mit einer Liste zur Sicherung der Lebensmittel, Rückrufmanagement etc. Da hab mir nur gedacht - na, das erfüllt Wiesenhof doch sowieso, nur spannend wird das für kleinere Direktvermarkter oder regionale Produzenten, die vor Ort Filialen beliefern...?

Gruß Hopplahopp
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Re: Niedersachsenwahl Bedeutung für die landwirtschaft

Beitragvon H.B. » Mo Feb 11, 2013 9:51

Keine Angst, erst kommt der Kündigungsschutz, dann das Bauverbot, und erst danach der (u.a. auch thermische) Rückbau bestehender Ställe.
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Re: Niedersachsenwahl Bedeutung für die landwirtschaft

Beitragvon Cairon » Mo Feb 11, 2013 9:54

H.B. hat geschrieben:Keine Angst, erst kommt der Kündigungsschutz, dann das Bauverbot, und erst danach der (u.a. auch thermische) Rückbau bestehender Ställe.


Thermischer Rückbau statt heißer Sanierung, man könnte fast darüber lachen wenn es nicht so ernst gemeint wäre.
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Re: Niedersachsenwahl Bedeutung für die landwirtschaft

Beitragvon Cairon » Mo Feb 11, 2013 10:43

Da hat Schimmel recht. Hier möchte ein betrieb 20.000 Legehennen mit Auslauf bauen. Also "glückliche" Hühner mit Freiland auf 8,5 ha. Die Bürgerinitiative befindet sich bereits in der Gründungsphase.
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Re: Niedersachsenwahl Bedeutung für die landwirtschaft

Beitragvon forenkobold » Mo Feb 11, 2013 14:02

Hobbit-Hunter hat geschrieben:
schimmel hat geschrieben:Und wenn er dann merkt, wie viele Arbeitsplätze in Niedersachsen von der Lebensmittelindustrie abhängig sind, dann schwenkt der ganz schnell um, oder er wird geschasst.


Diese Arbeitsplätze sind in erste Linie Polen und Rumänen, die bis aufs Blut ausgebeutet werden! :roll: :roll:

http://de.wikipedia.org/wiki/Landkreis_Vechta

Dies wirkt sich auch auf die Beschäftigung aus. Die Arbeitslosenquote von 3 - 4 % gehört zu einer der niedrigsten, die Eigenheimquote von über 80 % zu einer der höchsten in Deutschland.


lauter bis aufs Blut ausgebeutete Rumänen, die in einem eigenen Dixie-Klohäuschen wohnen.....
Oder?
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Re: Niedersachsenwahl Bedeutung für die landwirtschaft

Beitragvon Cairon » Mo Feb 11, 2013 14:43

Ich habe ein Lehrjahr auf einem recht großen Betrieb in der Nähe von Oldenburg verbracht. Zugegeben wir hatten je nach Saison bis zu 15 Polen im Betrieb, dazu hatten wir habe 5 fest angestellte Deutsche, 4 Deutsche in Teilzeit und mit mir 2 Lehrlinge. Ich habe viel mit den Polen zusammen gearbeitet und auch mit ihnen zusammen gefeiert, die meisten haben gesagt die Arbeit wäre gut und sie wären zufrieden und die Polen die nicht zufrieden waren hatten meist Ärger mit dem Chef, weil sie nicht pünktlich waren oder Probleme mit zu viel Flüssigkeitskonsum hatten, aber das ist kein Problem der Polen, das gibt es auch bei Deutschen.
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Re: Niedersachsenwahl Bedeutung für die landwirtschaft

Beitragvon Cairon » Mo Feb 11, 2013 15:32

Ich weiß ja nicht wie viel sich in Polen inzwischen geändert hat und was heute auf den Höfen in Oldenburg los ist. Meine Ausbildung ist ja nun auch schon 20 Jahre her. Aber die Polen die auf meinem Lehrbetrieb gearbeitet haben waren keine dummen Hilfsarbeiter. Wir haben Landmaschinenmechaniker, Feuerwehrleute und sogar einen Prof. der bei uns 3 Monate im Jahr Schweine gemistet hat. Ich habe ihn mal gefragt warum er das macht und er hat mir gesagt dass er hier mehr Geld verdienen würde als an der Uni in Polen. Der eine Feuerwehrmann hatte 13 Kinder und er meinte er könne seine Kinder nur durchbringen wenn er 1/2 Jahr in Deutschland arbeiten würde, weil sein Einkommen in Polen zu gering wäre. Die Polen waren alle freiwillig auf dem Hof, niemand ist gezwungen worden oder war als Leibeigener bei uns. Die Jobs wollte ja auch kaum ein Deutscher machen. Wir hatten einen Deutschen, der war aber Rentner und über 70 der sich regelmäßig ans Verleseband der Sortieranlage stellte. Ich bin mit den Polen gut ausgekommen und ich hatte nicht den Eindruck sie hätten sich unterdrückt gefühlt.
Und wie Schimmel es schon geschrieben hat, wer als Ausländer hier in der Fleischverarbeitung arbeitet muss ja etwas davon haben, sonst würden diese Leute den Job nicht machen.
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Re: Niedersachsenwahl Bedeutung für die landwirtschaft

Beitragvon forenkobold » Mo Feb 11, 2013 15:51

Hobbit-Hunter hat geschrieben:Na Hauptsache du weist es.
Fakt ist mal das in der Fleischverarbeitung fast nur ausländische Billigarbeiter malochen.
Bei Erdbeeren, Pilzen, Spargel, etc. ist es genau so. Das sieht dann so aus:

http://www.ndr.de/regional/niedersachse ... it133.html

ja, auf solche Arbeitsplätze kann man wirklich stolz sein... :roll: :roll:


Jaja... die Obstbauern.....
:lol:
Hast ein Problem mit denen?
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Re: Niedersachsenwahl Bedeutung für die landwirtschaft

Beitragvon Welfenprinz » Mo Feb 11, 2013 21:49

Was liegt denn konkret überhaupt in der Macht der Landespolitik?
ich mein wir haben die Griefhenne überlebt, NRW hat die Höhns überlebt........ Agrarpolitik wird doch immer noch in Brüssel gemacht. Oder?
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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