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Nitrat--Umwelthilfe verklagt Bundesregierung

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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29 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Nitrat--Umwelthilfe verklagt Bundesregierung

Beitragvon Ferengi » Do Jul 19, 2018 12:57

Die Fläche wird dann zur JKK Zucht benutzt.
Natürlich OHNE Ausgleichszahlungen!
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Re: Nitrat--Umwelthilfe verklagt Bundesregierung

Beitragvon Zement » Do Jul 19, 2018 14:34

HL1937 hat geschrieben:Was soll eigentlich aus zigtausenden Hektar nicht umbruchfähigen Grünlandes werden, wenns nicht Rindviecher fressen?
Früh vor dem Samenstand mähen, häckseln und kompostieren und aufm Acker ausbringen?
Anzünden?
An Veganer verkaufen?
Es sollte mal ein Lösungsvorschlag von Umweltaktivisten kommen, wie diese Flächen verwertet werden sollen.

Ich habe nichts gegen brach liegen lassen und verbuschen lassen.
Aber dafür bitte pro Jahr 1500 Euro vom Staat bekommen.

Und was ist mit ACKERgras und Mais ❓
100%oder0% geht gar nicht diese Denkweise , von wem auch immer .
Wenn statt 60Kg Fleisch nur noch zb. 20Kg Fleisch gegessen wird so ist noch lange nicht Vegetarier .
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
Zement
 
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Re: Nitrat--Umwelthilfe verklagt Bundesregierung

Beitragvon marius » Do Jul 19, 2018 16:50

HL1937 hat geschrieben:Aber dafür bitte pro Jahr 1500 Euro vom Staat bekommen.


Ohha, das kann auch anders enden.
Nehmen wir mal an in Deutshcland wird sich aufgrund immer weiterer Nackenschläge bei Dumpingpreisen die Milchviehhaltung weitgehend verabschieden, dann haben die Grünlandbesitzer nach der Biogaszeit beim Umbruchverbot wirklich ein großes Problem.

Der Staat kann auf die Eigentümner eine 1 oder 2 malige Mähpflicht umlegen, auf Kosten des Grundstücksbesitzers.
Sowas ist überhaupt kein Problem und könnte jederzeit per Gesetz eingeführt werden.

Ähnlich wie die Streu und Räumpflicht beim Gehweg als Anlieger was ebenfalls nicht vergütet wird.
Dafür gibts auch kein Geld oder Ausgleich muss aber gemacht werden, bzw vom Anlieger eine Firma auf eigene Kosten beauftragt werden die das für ihn erledigt.

Ich hab hier schon mehrmals das GG zitiert : Eigentum verpflichtet

So schnell wirds nicht kommen mit dem Grünland Brach liegen und einer Mähpflicht.

Andererseits, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen welcher 16 jährige Schulabgänger bei den heutigen Voraussetzungen und Zukunftsaussichten noch bereit ist, die nächsten 50 Jahre seines Lebens als Milchviehhalter zu opfern. Der müßte ja völlig verrückt sein und dann muss er auch noch eine Frau finden die das im Familienbetrieb die nächsten 50 Jahre mitmacht. Auch werden rüstige kostenlose Altenteiler und später kostenlos mitarbeitende Kinder dringend benötigt.

Denn bei den Weltmarkt Dumpingpreisen und weiteren zusätzlichen nationalen Kostensteigerungen ( Tierschutz, Umweltschutz ) kann sich der Familienbetrieb sicher keine Fremd AK leisten.
marius
 
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Re: Nitrat--Umwelthilfe verklagt Bundesregierung

Beitragvon elchtestversagt » Do Jul 19, 2018 18:06

Oh man Marius...
Der Staat kann auch von heute auf morgen jeden enteignen, der keine Zahlungsansprüche geltend gemacht hat und dieses Land an diejenigen umschreiben, die Zahlungsansprüche zu dem Zeitpunkt generiert haben.
Dann ist dein ganzes Geld, was du in Acker angelegt hast, weg.
Eigentum verpflichtet.
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Re: Nitrat--Umwelthilfe verklagt Bundesregierung

Beitragvon Qtreiber » Do Jul 19, 2018 20:09

HL1937 hat geschrieben:Was soll eigentlich aus zigtausenden Hektar nicht umbruchfähigen Grünlandes werden, wenns nicht Rindviecher fressen?
Früh vor dem Samenstand mähen, häckseln und kompostieren und aufm Acker ausbringen?
Anzünden?
An Veganer verkaufen?
Es sollte mal ein Lösungsvorschlag von Umweltaktivisten kommen, wie diese Flächen verwertet werden sollen.

Den "Lösungsvorschlag" hast du doch schon genannt. Nennt sich "bio-veganer Landbau" . :mrgreen:
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Re: Nitrat--Umwelthilfe verklagt Bundesregierung

Beitragvon CarpeDiem » Fr Jul 20, 2018 13:52

elchtestversagt hat geschrieben:Der Staat kann auch von heute auf morgen jeden enteignen, der keine Zahlungsansprüche geltend gemacht hat und dieses Land an diejenigen umschreiben, die Zahlungsansprüche zu dem Zeitpunkt generiert haben.


Normalerweise schätze ich ja deine fundierten Beiträge sehr, aber dieser ist voll ins abseits geraten. Eigentum nach BGB und Zahlungsansprüche nach EU haben aber wirklich auch rein garnichts miteinander zu tun. Da passt schon die Lobby der sog. "Investoren" nämlich Grossgrundbesitzer mit entsprechender Einflussnahme in allen politischen Gruppierungen auf, dass da nix schiefgeht.

Deine Gedanken haben natürlich eine Grundlage da diese in Pächterkreisen immer mal wieder gehandelt werden. Auf diesem Boden ist schon weiterer Unsinn geboren worden, der allerdings zum Glück kein weiteres Unheil anrichten konnte. Für mich ist es allerdings schon abenteuerlich, wie die mit dem Eigentum (noch) verbrieften Rechte, gerade in der Lw, immer mehr zugunsten eines Pächterschutzes ausgehöhlt werden.
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Re: Nitrat--Umwelthilfe verklagt Bundesregierung

Beitragvon Paule1 » Sa Jul 21, 2018 2:21

Viele Hofnachfolger welche nur noch die Pacht einstreichen werden früher oder später ihre Flächen verkaufen.

Weltweit gesehen wird die noch Fruchtbare Ackerflächen Deutschland dringend benötigt werden und wenn sich viel Vollpfosten noch so sehr dagengen stellen.

Allerdings werden die Felder und Wiesen erst wieder Wertvoll wenn sie aus der Bäuerlichen Hand sind und das ist das Ziel aller :klug:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Nitrat--Umwelthilfe verklagt Bundesregierung

Beitragvon LUV4.0 » Sa Jul 21, 2018 7:06

Amen.
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Re: Nitrat--Umwelthilfe verklagt Bundesregierung

Beitragvon elchtestversagt » Sa Jul 21, 2018 7:12

CarpeDiem, du hast die "Ironie" in dem Beitrag gegenüber Marius nicht verstanden, jemand der uns ständig von "Eigentum verpflichtet" erzählt, und gleichzeitig immer Ackerland zukaufen will, was im Umkehrschluss zu seinen ganzen Äusserungen ( 150000 Euro Strafen usw....)vollkommen ad surdum ist...
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Re: Nitrat--Umwelthilfe verklagt Bundesregierung

Beitragvon CarpeDiem » Sa Jul 21, 2018 8:13

@elchtestversagt
danke für den Hinweis, aber wir wissen ja, unser gemeinsamer Freund, spekuliert mit Allem, deshalb gehört auch Ackerland dazu, wir werden sehen.

Aber zur Sozialpflichtigkeit von Eigentum noch eine kleine Anekdote. Während meiner Studentenjahre, Beginn der 70iger in MA/HD war der kommunistische Spartacus Bund sehr aktiv. In unzähligen Diskussionsveranstaltungen wurde auch zu dem Punkt der Sozialpflichtigkeit Stellung genommen.

Der Spartacus Mann argumentierte sinngemäss, nie würde eine Planung für eine Strasse durch Flächen des Monopolkapitalismus geführt, sondern immer durch Kleingartenland, Felder und Wiesen von Bauernhöfen etc.

Darüber habe ich schon oft nachgedacht, leider entspricht diese Behauptung den Tatsachen.
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Re: Nitrat--Umwelthilfe verklagt Bundesregierung

Beitragvon Paule1 » Sa Jul 21, 2018 10:43

Und was hat das mit der Umwelthilfe oder wie sich die Hallunken und Absahner nennen zu tun :idea:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Nitrat--Umwelthilfe verklagt Bundesregierung

Beitragvon elchtestversagt » Sa Jul 21, 2018 12:03

Paule1, ganz einfach: Die DUH hat sich beim Volk, sagen wir so, etwas "unbeliebt" gemacht mit dem fordern vom Dieselverbot.
Und um etwas besser ins Licht gerückt zu werden ( ist ja etwas ruhig geworden..), was geht jeden Bürger etwas an, und wo kann er sich richtig gut drüber aufregen: Landwirtschaft. Und in den Mainstream-Medien-Foren kann man sehr gut lesen, das kommt gut für die beim Bürger an...
Btw, von just jenen Medien ist den grünen die "beste" Oppositionsarbeit bescheinigt worden, das die die meisten "Anfragen an den Bundestag" stellen. Von denen die meisten sich nur um Landwirtschaft handeln ( oder besser wie würgen wir denen eins rein).
Und da ja die Mehrzahl der Bürger nicht das meiste hat ( kein Geld, kein Eigentum) ist dieser sehr leicht beeinflussbar, und es kochen immer mehr die "Kommunismus-Phantasien" hoch, sprich man soll den Bauer enteignen denn der ist für uns da...
Denn die Industrie sorgt für uns ( Arbeitsplätze, zudem können die immer mit dem Wegzug drohen), während der Landwirt doch nur die Natur vergiftet, Tiere quält und die Menschheit auf dem Gewissen hat und ganz Afrika mit Hähnchen zukippt...
Je häufiger man sowas publiziert, desto mehr wiegelt man die Leute gegen sich auf...

Und hier schliesst sich der Kreis von der DUH hin zu Marius Enteignung.
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Re: Nitrat--Umwelthilfe verklagt Bundesregierung

Beitragvon Paule1 » Sa Jul 21, 2018 12:20

Stimmt mit Betrug und Verleumdung hat man schon immer Gut Geld verdienen können, doch es muß doch jemanden geben der diese Betrüger zu strecken bringt :klug:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Nitrat--Umwelthilfe verklagt Bundesregierung

Beitragvon marius » Sa Jul 21, 2018 13:16

elchtestversagt hat geschrieben:...


Ich glaub du bist etwas zerstreut und dadurch in sämtliche Richtungen von meinem Beitrag abgedriftet.

Es ging darum das HL 1937 meinte wenn sich die Viehhaltung aus D verabschiedet dann müsse halt der Staat fürs Stillegen der Wiesen dem Eigentümer 1500 Euro/ha überweisen.
Dem hab ich klar widersprochen, denn dies werde niemals so kommen.
Eigentum verpflichtet. Und soll zum Wohl der Allgemeinheit dienen.
Damit ist eigentlich schon alles gesagt.
Der Eigentümer kann gesetzlich ohne Problem verpflichtet werden das er dafür Sorge tragen muss das sein brachliegendes Grünland mindestens einmal im Jahr gemäht oder gemulcht wird.
Dafür muss nichtmal das GG geändert werden.
Ob es der Grundstückseigentümer selber mäht oder auf seine eigenen Kosten eine Firma beauftragt, ist dem Staat egal
Bevor jetzt jemand meint sowas wird nicht kommen und ist rechtlich nicht durchsetzbar.
Sowas gibt es schon :
Als Beispiel nannte ich das Anlieger von Gehwegen verpflichtet sind, auf eigene Kosten den Gehweg den gesamten Winter zu räumen und streuen. Alles auf eigene Kosten auch wenns ne Firme erledigt.
Und das wurde eingeführt obwohl der Gehweg nichtmal dem Anlieger gehört.
Passieren Unfälle auf dem nicht geräumten Gehweg haftet nicht die Gemeinde sondern der Anlieger für Personenschäden und deren Folgen.

Wie man aufgrund dieser Aussagen dann auf : " Ironie", " 150 000 Euro Geldbussen" , und " Ackerland zukaufen " kommt, soll und darf dein Geheimnis bleiben... :lol:

Die Aussage von CarpeDiem stimmt hingegen.
Deine Vermischung von Zahlungsansprüchen ( EU Recht ) mit Grundstücken hat überhaupt nichts miteinander zu tun. Das eine ist EU Angelegenheit ( Zahlungsansprüche ), Grundstücke sind hingegen nationale Angelegenheiten also rechtlich was völig anderes.
Somit hat umgekehrt Frau Merkel auch überhaupt keinen Zugriff auf irgendwelche EU Zahlungsansprüche obwohl die Gelder dafür auch aus Deutschland kommen.
Die EU hingegen kann die Zahlungsansprüche kostenlos entwerten.
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