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Notdurft: öffentliche Toiletten

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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36 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Notdurft: öffentliche Toiletten

Beitragvon meyer wie mueller » Di Dez 25, 2012 11:38

Hallo

aus aktuellem Anlass:

öffentlich zugängliche, bzw. erreichbare Toiletten gibt es in den wenigsten Städten und oft auch nicht in Touristengebieten.

Erst in Rothenburg o.T. erlebt. Eine US-Amerikanerin fragt im Touristenbüro nach einem Restroom. Ihr steht schon das Wasser vor Drang in den Augen. Nein, im Touristenbüro gibt es keine öffentliche Toilette, die im nahen Rathaus ist derzeit unbrauchbar. So erklärt die freundliche Dame am Tresen der Touristin den Weg durch die Stadt bis zur öffentlichen Toilette in der Nähe des alten Spitals. Der Abtritt (nur so kann man das versiffte, stinkende Loch bezeichnen) am Busparkplatz ist noch weiter weg.
Die Wirte in der gastfreundlichen Stadt sind dazu übergegangen, den Toilettenschlüssel nur auf Nachfrag herauszugeben und nur für Gäste. Die Ausschankstätten in den Bäckereien und die Metzgereien mit heißer Theke (und ein paar Sitzplätzen) haben überhaupt keine Toiletten für die Gäste, in großen Geschäften sind die ebenso nicht vorhanden.

Und das geht fast allen so, wenn sie irgendwo fremd sind, und eine öffentliche Toilette suchen: Dann findet man die nicht oder sie ist meilenweit weg!

Ich finde das ist ein extremer Mißstand (und zwar in ganz Europa). DIE LEUTE SOLLEN FRESSEN UND SAUFEN UND EINKAUFEN, ABER IHREN SOACH UND SCHIß SOLLEN SIE BEI SICH BEHALTEN ODER WIEDER MITHEIMNEHMEN. Und gegen das "Wildbieseln" gibt es städtische Vorordnungen mit teils horrenden Strafen.
Gab es nicht mal eine Verordnung, dass jeder, der verzehrfertige Speisen und Getränke anbietet, auch eine (hygienische) Kundentoilette vorhalten muß?


Ich wünsche mir eine Verordnung, die vorschreibt, dass zumindest überall wo verzehrfertige Speisen und Getränke angeboten werden, auch eine Kundentoilette vorhanden sein muss. Und Geschäfte ab einer bestimmten Größe sollten auch dazu verpflichtet werden. Meinetwegen kann eine Benutzungsgebühr verlangt werden, aber ZUGÄNGLICH müsste die Toilette sein.

Wie seht Ihr das?
Wem ist das nicht auch schon passiert, dass er in einer fremden Stadt dringend eine Toilette gesucht hat und dann am Tresen einer Wirtschaft um den Toilettenschlüssel betteln musste?
Und warum ist wohl an allen halbwegs geeigneten Waldwegen und Halteplätzen im Wald die Umgebung mit Toilettenpapier bedeckt? Und warum sieht man überall nicht weit von der Straße entfernt, Männer in der typischen Haltung stehen?
Nicht weil es so viel Spaß macht in die Natur zu scheißen oder zu Pissen! Wildbiesler wollen damit NICHT ihr Territorium markieren.

Gruß
MwM
meyer wie mueller
 
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Re: Notdurft: öffentliche Toiletten

Beitragvon david360 » Di Dez 25, 2012 13:10

also ich wäre auch dafür.
mir persönlich ist es noch nicht passiert,aber ich wurde auch schon ofters in der stadt angesprochen wo eine toilette sei und da wir ja ein forum haben in der stadt, sag ich immer geh mal da hin aber rechne mit warte zeit, da es dort immer voll ist. die anderen geschäfte keine toiletten haben was natürlich dazu führt das man halt warten muss und wenns dringent ist kann man eine problem kriegen.


gruß david
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Re: Notdurft: öffentliche Toiletten

Beitragvon Welfenprinz » Di Dez 25, 2012 13:38

Bahnhof, grössere Kaufhäuser...... aber wenn man fremd ist und sich nciht auskennt , kann man natürlich schon mal ins verzweifeln kommen.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Notdurft: öffentliche Toiletten

Beitragvon Frau Emmy Müller » Di Dez 25, 2012 13:43

Stimmt irgendwie gibs nirgends ein sauberes WC außer vielleicht am Bhf. :roll:
Mc Doof kann ich noch wärmstens empfehlen, allerdings aufm Hamburger Kiez muss man sich den Schlüssel
auch erst am Verkaufstresen abholen, weil sich sonst dort die Junkies die Spritzen setzen.
Bäääh lieber pinkel ich hinter irgendein Auto in der Seitenstraße. :wink:
Frau Emmy Müller
 
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Re: Notdurft: öffentliche Toiletten

Beitragvon Welfenprinz » Di Dez 25, 2012 13:45

in den meisten Goldenen Möwen (jedenfalls downtown) kommst Du nur noch mit Bon auf die Schüssel.
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Re: Notdurft: öffentliche Toiletten

Beitragvon Fassi » Di Dez 25, 2012 13:45

Die hier in der Kernstadt werden im Rahmen der Sparmassnahmen zum 01.01. geschlossen, es blieben nur zwei Behindertentoiletten. Man soll sich dann an die Gastwirte wenden, wenns drückt. Ach ja, die Kernstadt bezeichnet den Tourismus als Haupteinnahmequelle der Stadt. Bin da ja mal gespannt, etwas weiter (Hann. Münden) hat man ja auch die Gastwirte zur Verfügungstellen ihrer Toiletten überredet. Das diente als Beispiel für Allendorf.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Notdurft: öffentliche Toiletten

Beitragvon Frau Emmy Müller » Di Dez 25, 2012 13:53

Irgendwie sind die dort bei Euch in Hessen wirklich plemplem :roll:
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Re: Notdurft: öffentliche Toiletten

Beitragvon Welfenprinz » Di Dez 25, 2012 14:01

Nordhessen steht in meiner "wenn ich mir doch nur einen Alterswohnsitz im Paradies leisten könnte" Liste ganz vorne. :!:

aber ein eben leider vom demographischen Wandel -wie Südniedersachsen- hart getroffenes Gebiet. Fassi muss mehr Kinder machen. Dann klappts auch wieder mit den Steuern und den öffentlichen Toiletten.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
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Re: Notdurft: öffentliche Toiletten

Beitragvon Frau Emmy Müller » Di Dez 25, 2012 14:04

neeee bei mir nicht.
Die gelten als die unfreundlichsten Bundesbürger überhaupt, echt.
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Re: Notdurft: öffentliche Toiletten

Beitragvon Welfenprinz » Di Dez 25, 2012 14:16

Landschaft, Hase, Landschaft. Einmal den Radwanderweg an der Werra lang........ und Du weisst was Idyll ist.

. Was den Arschlochfaktor der BEvölkerung angeht steht bei mir Berlin ganz weit vorn, vorn und allein.
Zwischen Hannmünden, Cuxhagen und Wahnfried komm ich wunderbar klar. Alles schön. Auch ohne öffentliche Toiletten.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
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Re: Notdurft: öffentliche Toiletten

Beitragvon Frau Emmy Müller » Di Dez 25, 2012 14:43

Jupp1303 hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben:Landschaft, Hase, Landschaft. Einmal den Radwanderweg an der Werra lang........ und Du weisst was Idyll ist.
Was nützt mir Landschaft wenn ich von Arschlöchern umzingelt bin.
Und ich kenne die alleinlage in manchen Ecken von Hessen. :wink:
.
Was den Arschlochfaktor der BEvölkerung angeht steht bei mir Berlin ganz weit vorn, vorn und allein.
Die Berliner sind offen vielleicht viel zu viel offen ....für Dich. :wink:
Zwischen Hannmünden, Cuxhagen und Wahnfried komm ich wunderbar klar. Alles schön. Auch ohne öffentliche Toiletten.
Toiletten brauch man da nicht, es gibt genügend Knicks, wie hier auch.
:wink:

Tourismus ist ein schönes Zubrot, aber selten eine Geschäftsgrundlage.

Jedenfalls nicht für Hessen, für einige anderen Bundesländer schon.
Frau Emmy Müller
 
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Re: Notdurft: öffentliche Toiletten

Beitragvon Welfenprinz » Di Dez 25, 2012 14:53

Jupp1303 hat geschrieben:
Wie sagte ein Richter am Landgericht Fulda ? Wenn da ( hier: Werra ) Gülle reinläuft, ist das eher eine Verbesserung der Gewässerqualität....


bis Cuxhagen gings. :)

Der seit jahrzehnten gepflegte Sozialismus in Nordhessen hat Familienunternehmen stetig verhindert, aber das war auch die logische Konsequenz aus Feudalherrschaft und Protestantismus. Heute dient der Tourismus dazu alles zu verhindern. Tourismus ist ein schönes Zubrot, aber selten eine Geschäftsgrundlage.


Es wird jetzt schwer offtopic wenn wir hier weitermachen. interessieren tuts mich aber. ich seh das ein bisschen anders. Ers Zonenrandgebiet und dann von der Grenzöffnungeben nicht profititert(wie ein Hotelbesitzer ganz trivial zu mir sagte" jetzt fahren hier alle durch, keiner hält sich hier mehr auf").
Um auf der Ebene von Protestantismus und Feudalherrschaft zu bleiben möchte ich allerdings bemerken, dass REgionen , in denen Schlachtewurst und -platte warm auf den Tisch kommt natürlich schwerste kulturelle, zivilisatorische und ökonomische Probleme bekommen.

zum letzten Satz stimme ich uneingeschränkt zu.

@emmy: wen Du den Verzicht auf Einhalten von Regeln, Benehmen und Absprachen als "offen" bezeichnest....... nur zu, viel Spass in Berlin. Mir reichts.
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Re: Notdurft: öffentliche Toiletten

Beitragvon forenkobold » Di Dez 25, 2012 16:32

die meisten Betreiber öffentlicher Bedürfnisanstalten resignieren am Vandalismus. Wenn der Bedürftige nur noch versiffte vollgeschissene Kloaken vorfindet mit abgeschlagenen Wasserhahnen, Scherben und ohne Papier.. dann kann er auch drauf verzichten.
In öffentlichen Gaststätten hatte ich noch kein Problem. Wenn man kein Gast ist, legt man nen Euro auf den Tresen und gut ist..
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Notdurft: öffentliche Toiletten

Beitragvon robs97 » Di Dez 25, 2012 16:40

Meist haben die öffentlichen Toiletten die Eigenschaft die Du schon beschrieben hast.
Der Abtritt (nur so kann man das versiffte, stinkende Loch bezeichnen) am Busparkplatz ist noch weiter weg.

Somit müsste während der Öffnungszeit Personal parat stehen damit man das Stille Örtchen auch so vorfindet wie man es am liebsten möchte. Aber wer soll/kann das bezahlen ?? Ja schon klar mit Gebühren. Aber wie viele gehen dann wild pieseln weil es 50 Cent kostet ?? 90 % ???
Das die Wirte ect. nur den auf die Toilette lassen, welcher auch in Ihrem Lokal verzehrt ist auch irgendwie verständlich, das Ganze ist ja auch mit Kosten verbunden.
Somit wäre hier eine Lücke entstanden, "öffentliche Toiletten" gewerblich zu betreiben.
Doch welcher Deutsche will schon den "Dreck" von den anderen wegräumen gerade wenn es um Fäkalien geht.


Just my 2 Cent
Egal wie tief man die Messlatte des geistigen Verstandes setzt,
es gibt jeden Tag jemanden der bequem darunter durchlaufen kann.
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Re: Notdurft: öffentliche Toiletten

Beitragvon Rumpsteak » Di Dez 25, 2012 18:22

Jupp1303 hat geschrieben:Dürfte jawohl kein Problem sein für die Fremdenverkehrsvereine ein oder zwei Scheißhäuser zu unterhalten und mit einem 1-€-Jobber zu besetzen.


Doch, weil man wie ich finde verständlicher Weise niemanden finden würde der sich dieser Aufgabe für so wenig Taler stellen würde.
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