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Nutzvieheinheiten

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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29 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Nutzvieheinheiten

Beitragvon carol » Mo Jan 21, 2013 13:31

Hallo zusammen

Ich muss zuallererst klären, dass ich weder Landwirtin bin noch sonst einen Bezug zur Landwirtschaft habe. Nun, ich bin auf dem Land aufgewachsen und war auf allen Höfen rundherum irgendwie zuhause.
Doch da ich nun weitab vom Land und Landleben wohne, habe ich jetzt leider keine/n Landwirt/in in der Nähe, den/die ich um Hilfe bitten könnte.
Ich muss einen spanischenText über EU-Subventionen für Rinderzucht ins deutsche übersetzen und komme einfach mit den Fachausdrücken wie z.B. etwas was "Nutzvieheinheiten" ähnelt, nicht klar.
Ist jemand unter Euch/Ihnen, der mir ein bisschen mit Rat und Tat zur Seite stehen könnte?

Lieben Dank
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Re: Nutzvieheinheiten

Beitragvon SHierling » Mo Jan 21, 2013 14:19

Besorg Dir das "Wörterbuch der Landwirtschaft", da ist spanisch mit drin und es funktioniert in alle Richtungen.

Großvieheinheit (GVE) ist imho UGM (unidad de ganado mayor)
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Nutzvieheinheiten

Beitragvon forenkobold » Mo Jan 21, 2013 15:00

Jetzt bin ich schon ein wenig neugierig.
Für wen mußt Du den Text übersetzen und von wann ist er?
Weil es auf "Nutzvieheinheiten" basierende Subventionen in der EU eigentlich garnimmer gibt.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Nutzvieheinheiten

Beitragvon Qtreiber » Mo Jan 21, 2013 19:59

forenkobold hat geschrieben:Weil es auf "Nutzvieheinheiten" basierende Subventionen in der EU eigentlich garnimmer gibt.


Ich dachte, es gibt sowieso ÜBERHAUPT keine Subventionen für die Landwirtschaft, bestenfalls Ausgleichzahlungen. Jedenfalls wird das doch hier immer gesagt. :D
Aber davon ab: Gibt es keine Förderprogramme mehr, wo ein Mindestbesatz an GVE nötig ist ?
Qtreiber
 
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Re: Nutzvieheinheiten

Beitragvon carol » Di Jan 22, 2013 7:44

Herzlichen Dank für die Antworten. Das Wörterbuch werde ich mir besorgen. Es gibt einfach Fachausdrücke, die wirklich keiner kennt, wenn er sich nicht mit der Materie befasst.

Nun, bei diesem Text, den ich übersetze, geht es um die Subventionen, die Rinderzüchter erhalten. Oder erhalten sollen. Ich bin da jetzt wirklich ein wenig durcheinander.

Vor wenigen Tagen bestätigte mir ein Tierarzt aus Madrid, dass ein Dokument aus dem Jahre 2006, das ich ihm geschickt habe, noch immer gültig sei. Für eine Mutterkuh gäbe es demnach ca. 200 Euro pro Kopfprämie, für Zuchtstiere und Kälber oder Jungbullen waren ebenfalls pro Kopfprämien aufgelistet.

Danach fand ich einen Text aus dem hervorging, dass nun das Weideland subventioniert wird. So langsam werd ich wirklich nicht mehr schlau aus dem ganzen.

Werden nun Rinder pro Kopf subventioniert oder nicht? Zusammen mit dem Weideland oder nur noch Weideland?

Wäre extrem wichtig für mich das zu wissen. Warum? Nun, ich beschäftige mich seit längerer Zeit mit dem Stierkampf und Volksfesten mit Kälbern, Kühen und Stieren. Alles führt zu einem entsetzlichen Tod. Dürfte nicht gerade lustig sein, von einem betrunkenen Mob zu Tode gefoltert werden. Oft sind es Kälber von wenigen Monaten, die man auf einem Dorfplatz freilässt, damit die Burschen am Wochenende einen Zeitvertreib haben. Wie deren Folter und Tod aussieht? ........ Ich erspare mir hier Einzelheiten, nicht, dass es jemandem noch übel wird, wenn ich ein paar Beschreibungen abgebe.

Kampfstierzucht ist seit Jahrzehnten schon ein grosses Verlustgeschäft, das sich nur dank nationaler und europäischer Subventionen aufrecht erhält. Wir, die für die Abschaffung der Stierkämpfe und Volksfesten mit Stieren arbeiten, sehen nur einen Weg, diesen Blutorgien ein Ende zu bereiten: Kampfstierzüchter dürfen keine Subventionen mehr erhalten. Es muss genau aufgelistet werden, wer warum wann und wo Gelder erhält. Und das schon in Brüssel selbst. Nicht erst in Madrid.

Das Problem ist, dass man Kampfstierrinder in Brüssel als Fleischrinder einstuft, obwohl es gar keine sind. Weiss nicht, ob Ihr schon mal Kampfrinder gesehen habt. Sie sind sehr klein und drahtig. Die Kühe taugen nicht zur Milchproduktion und die Bullen nicht zum Fleischrind. Von daher haben die Kampfstierzüchter keine Berechtigung, öffentliche Gelder für ihre "Fleischrinder" zu erhalten.

Ich habe jetzt so viele Texte über Suventionen gelesen, hab mich auch durchs Europaparlament gewälzt (lesend, klar), aber so langsam werd ich nicht mehr schlau aus dem Bürokratenkauderwelsch. Die sind wirklich eine Spezies für sich, die Bürokraten. Vergibt Brüssel nun pro-Kopf-Prämien für Rinder oder nicht? Und die Weiden? Was ist mit den Weiden? Werden die nun bezuschusst oder nicht? Falls ja, warum?

Ich wäre Euch überaus dankbar, wenn Ihr mir etwas Klarheit in dieses ganze Durcheinander, das in meinem Kopf herrscht, bringen könntet. Lieben Dank!!!!
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Re: Nutzvieheinheiten

Beitragvon Fassi » Di Jan 22, 2013 8:22

Weil es auf "Nutzvieheinheiten" basierende Subventionen in der EU eigentlich garnimmer gibt.


Ist nur in D so, die Franzosen haben zB immer noch eine Mutterkuh- und Schafprämie.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Nutzvieheinheiten

Beitragvon Qtreiber » Di Jan 22, 2013 8:35

Bier steht kalt... :wink:
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Re: Nutzvieheinheiten

Beitragvon TLH » Di Jan 22, 2013 10:22

vermutlich kriegen die Gelder, weils demnächst eine aussterbende Rasse ist
es machen viele Arenen zu, wozu also noch solche Rinder halten?
Fleisch dürfte zumindest an den regulären Kampfstieren dran sein, die gingen aus der Arena direkt zum Metzger ...

statt Bier n'Kaffee
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Re: Nutzvieheinheiten

Beitragvon SHierling » Di Jan 22, 2013 10:55

00800 6 7 8 9 10 11
In (und von) diesem Land werden Leute bezahlt, die in Brüssel arbeiten. Oder jedenfalls arbeiten sollten. Die haben gut bezahlte Übersetzer und sind dazu da, den Bürgern die EU verständlich zu machen. Ruf da an, oder schreib da hin, dann hast Du was amtliches und die tun mal was für ihr Geld. http://europa.eu/pol/agr/index_de.htm (rechts unter Kontakt).
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Re: Nutzvieheinheiten

Beitragvon carol » Mi Jan 23, 2013 6:54

Lieben Dank für die Antworten.

Gibt es denn nicht irgendwo ein offizielles Dokument, von der EU oder so, das man einsehen könnte? Und wieso gibt es in Frankreich noch pro-Kopf-Prämien, in Deutschland hingegen aber nicht? (wunder)

Die "Kampf"rinder sind keine Rasse. Die setzen sich aus Mischungen verschiedener Rinderarten zusammen und wurden sozusagen "zurechtgezüchtet". Viel kleiner als normale Rinder. Gehen gerade mal bis zur Brust. So ist es leichter für den "matador" (Schlächter), diese Tiere zu töten.

Um zu wissen, ob ein Kalb einmal ein Kampfstier wird, führt man die sogenannte "tienta" durch. So eine Art Mutprobe. Man lässt das Tierchen in eine kleine Arena, die jede Kampfstierzucht hat, dort erwartet es dann einen "picador" (Lanzenreiter) und einen Schlächter von denen ihm recht brutal zugesetzt wird.

Hält sich das Kälbchen vorbildlich, will heissen, gemäss den menschlichen Erwartungen, und greift aus Angst alle an, darf es weiterleben bis es irgendwann auf einen öffentlichen Schlachtplatz muss. Drückt sich aber das Kälbchen ängstlich gegen die Wände und weicht jedem aus, der ihm zu nahe kommt, wird es zum Schlachter geschickt. So kassiert man noch die Schlachtprämie.

Jedes Rind hat seinen Charakter, die einen sind draufgängerisch, die anderen eher vorsichtiger, andere wieder lieb und verschmust. Und die, die echte Draufgänger sind, sei es Stier oder Kuh, werden zum weiterzüchten benutzt. Die anderen dürfen zum Schlachter. Wäre das "Kampf"rind eine Rasse, wäre die Agressivität bereits angeboren und man müsste keine Auslese, die "tienta", betreiben.

Stierkampf ist ein fast unerschöpfliches Thema, um das so viele Lügengeschichten von seiten der "taurinos", der Stierkampflobby, geflochten wurden, dass man als Aussenstehender nicht durchblickt. Eine davon ist die, dass der Kampfstier ausstirbt, würden die Stierkämpfe verboten werden. Wie kann etwas austerben, dass es gar nicht gibt?

Lieben Dank für all Eure Ratschläge. Werde mal sehen, wo ich was finden kann. Das ist ja vielleicht ein Durcheinander mit den Subventionen. :-)
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Re: Nutzvieheinheiten

Beitragvon Jochens Bruder » Mi Jan 23, 2013 7:44

Ich kann zwar mangels Fachkenntnis keine Informationen zum Thema Subventionen beisteuern. Aber einen schwachen Trost: Im alten Rom sind die Gladiatorenkämpfe nicht durch staatliches Verbot beendet worden sondern weil es sich für die Veranstalter wegen rückläufiger Besucherzahlen und Wetteinsätze nicht mehr gelohnt hat. Mich würde es nicht wundern wenn das mit den Stierkämpfen ähnlich laufen wird. Gibt es z.B. Statistiken über die langjährige Entwicklung des Durchschnittalters der zahlenden Besucher?

Ich glaube kaum das die EU-Lobbyisten dem Subventions-Spuk ein Ende bereiten werden. Wer schlägt schon die Hand ab die einem füttert?
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Re: Nutzvieheinheiten

Beitragvon Qtreiber » Mi Jan 23, 2013 8:21

Viel Unsinn und Widersprüchliches in bisher 3 Beiträgen.
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Re: Nutzvieheinheiten

Beitragvon carol » Mi Jan 23, 2013 15:36

Ich suche und suche, werde aber nicht fündig. Erst vor kurzem hat einer der Taurolobby wieder mal etwas über die üppigen Subventionen, die sie von der EU erhalten, von sich gegeben. Doch wo steht das? Welcher Link ist es? Welches Schriftstück? Ich verzweifle so langsam.

Was Tatsache ist, dass es trotz zugegebenem Verlustgeschäft, in Portugal, Frankreich und Spanien immer mehr Kampfstierzüchter gibt? Warum? Wegen der saftigen Subventionen, die sie von Brüssel erhalten. Wie sie, wie schon erwähnt, selbst zugeben.

Dazu kommt jetzt noch, dass man auch deren Weiden bezuschusst, was bei den Grossgrundbesitzern hier (Spanien) Anlass zu grosser Befriedigung ist.

Ja, es gibt Studien über das Zuschauerpublikum in Spanien. Aber auf spanisch. Über 70% der Spanier sind am Stierkampf uninteressiert, von den knapp 30% der Stierkampfanhänger sind 60% Männer über 65 Jahren. Von daher wäre es logisch, würde der Stierkampf von alleine verschwinden.Früher oder später. Dem ist aber nicht so. Dank der üppigen Subventionen aus Brüssel. Und auch den nationalen, klar.

Falls jemanden das Thema Stierkampf interessiert, kann er gerne mal hier auf diese Seite schauen: http://www.sos-galgos.net/c/stierkampf. Ist die einzige Seite, die wirklich korrekte Daten über Stierkampf hat. Was so auf anderen Tierschutzseiten steht, entbehrt oft jeder Grundlage.

Auch in meinem im Persimplex-Verlag eben erschienen Buch "Wenn der Himmel seine Augen verschliesst", u.a. erhältlich bei Amazon als e-book, kann man so einiges über das Thema Stierkampf und Volksfeste mit Stieren nachlesen.

Ich werde mich jetzt wieder virtuell nach Brüssel begeben, vielleicht werde ich ja doch noch fündig. :-)

Danke für Eure Unterstützung!!!
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Re: Nutzvieheinheiten

Beitragvon Piet » Mi Jan 23, 2013 19:48

Vom ersten Beitrag an, war klar , worauf du hinauswillst!
Mein Vorschlag: Verpiss dich :!:
http://www.jagtnorden.de
Alta, lass uns Baumarkt!
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Re: Nutzvieheinheiten

Beitragvon Jochens Bruder » Mi Jan 23, 2013 21:51

Piet hat geschrieben:Mein Vorschlag: Verpiss dich :!:

Das nenne ich doch mal eine fachlich kompetente und dezidiert höfliche Antwort auf eine Fachfrage. Gehe ich recht in der Annahme dass du Kampfbullen züchtest und dafür Subventionen kassierst? Oder bist du ein Subventionsfan der freudig Opernhäuser, Beamtenpensionen und Profifußballvereine mit eigenem Geld finanziert?
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