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Öffentlichkeitsarbeit: Wie auf Leserbrief reagieren?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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24 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Öffentlichkeitsarbeit: Wie auf Leserbrief reagieren?

Beitragvon CarpeDiem » Sa Okt 25, 2014 10:39

Fordern kannst du viel, erhalten wirst du nix. Viele sehen die Rolle dieser Medien im grossen wie in der kleinen (regionalen) Erscheinung völlig falsch. Den Medien geht es ganz allein um die Auflage, Einschaltquote u.ä. mehr. Was da immer gefaselt wird von einer demokratischen "Wächterfunktion" absoluter Kappes, dient nur deren Geschäft. Sie sind beeinflussbar, um nicht zu sagen käuflich. Die Lw hat, um damit umzugehen, überhaupt keine Konzepte. Die Lw glauben einer Wahrheit zum Durchbruch verhelfen zu müssen, das interessiert niemand. Der Medienkonsument will belogen werden, er sucht den Skandal, genau das wird bedient!

Wer das erkannt hat, sieht vieles gelassener und ordnet die Medien entsprechend ein, für die man am allerbesten gar keine Kohle ausgibt!
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Re: Öffentlichkeitsarbeit: Wie auf Leserbrief reagieren?

Beitragvon Königstiger2 » Sa Okt 25, 2014 21:53

Todde hat geschrieben:
Falk hat geschrieben:Der Herr Meyer ist der letzte den man als Landwirtschaftsminister gebrauchen kann! Da ist mir sogar die Künast lieber!


Kommt auf die Sichtweise drauf an,
in Deutschland gibt es nun mal eine recht große Mehrheit, die keine Landwirtschaft in Deutschland mehr haben will, diese Klientel bedient Agrar-Michel Meyer.
Und wir Landwirte lassen uns ja auch mehr und mehr auseinander treiben, da hetzen die Ackerbauern gegen die Schweinemäster, die gegen die Milchbauern und die gegen die Biogaser...
Ein Gemeinsam Bauer sein gibt es nicht mehr.
Leichtes Spiel für die Gegner der Landwirtschaft.

In der breite der jeweiligen Ausrichtung wird doch immer wieder den Parolen geglaubt, die über die anderen verbreitet werden:

Die großen Ackerbauern hauen das Bauernnapalm (Glyphosat) raus,
die Viehhalter vernichten das Grundwasser mit der Gülle,
die Biogaser machen beides zusammen...

Alles sehr gut auf den Punkt gebracht :klug:
Und aus jeder Ecker kommen Bauern, die einen davon anscheißen, am Ende trifft es uns alle.

Was bis 2011 AKWs waren, das sind heute wir! Wir Bauern sind die RestAKWs.
Die Wählerstimmen, der Grünen und die Spendengelder der Spendensammelkonzerne werden heute auf unserem Rücken eingeholt.
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Re: Öffentlichkeitsarbeit: Wie auf Leserbrief reagieren?

Beitragvon H.B. » Sa Okt 25, 2014 22:50

Turbomäster hat geschrieben:http://www.topagrar.com/news/Rind-Rindernews-Brueggemeier-Die-Schmerzgrenze-ist-erreicht-1585104.html
Kommentare lesen.


War ein typischer Artikel, um - wie in den Kommentaren ersichtlich - das Bauerndumm anzuziehen. Ich hatte den noch garnicht angeklickt, und auch jetzt nicht gelesen. Die Kommentare jetzt schon: Fast jedem Einzelnen bis jetzt würde ich die Fähigkeit, einen Betrieb zu führen (anhand dieser paar Zeilen) absprechen. Die Zeit wirds regeln, und am unendlichen Ende wird der "Strukturwandel" dafür beschuldigt werden, was durch Dummheit in Gang gesetzt wurde.
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Re: Öffentlichkeitsarbeit: Wie auf Leserbrief reagieren?

Beitragvon TLH » So Okt 26, 2014 9:10

kann man das umdrehen?
Land an der Autobahnraststelle mit höchsten Werten weil jeder ins Gebüsch kackt und pinkelt?
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Re: Öffentlichkeitsarbeit: Wie auf Leserbrief reagieren?

Beitragvon Weinbauer » So Okt 26, 2014 11:51

Cairon hat geschrieben:Ich denke die beste Strategie wird es sein, diesen Leserbrief einfach zu ignorieren. Wenn dann im Dezember die neuen Zahlen vom NLWKN kommen oder wenn im nächsten Frühjahr die Gülledüngung wieder beginnt, sollte man zusammen mit dem Landvolk versuchen einen Artikel zu den neuen Daten und zur Gülledüngung im allgemeinen in die Presse zu bringen. So wird der Lesebriefschreiber nicht angefeuert und der zeitliche Abstand wird dann keinen Zusammenhang mehr erkennen lassen. Möglicherweise zeigen die neuen Daten ja auch eine Verbesserung, die man dann herausarbeiten könnte.


halte ich in konkreten fall auch für den richtigen weg.
grundsätzlich sollte jedoch die gefahr der gewässerbelastung durch unsachgemässe düngung nicht pauschal als unsinn oder hetze abgetan werden. sachliche information ist der weg (eben so wie hier geplant von cairon). nur so wird leuten, wie dem leserbriefverfasser, der wind aus den segeln genommen.

bei der gelegenheit kann dann auch druchblicken. das die, laut verfasser 2%, erst die lebensgrundlage für die anderen 98% mitermöglichen.
auch ein blick in die geschichtsbücher hilft da. wie war das vor den erkenntnissen von justus liebig mit der konstanten, ausreichenden und einigermassen planbaren lebensmittelversorgung? :!: ich finde, dass über menschen wie justus liebig ohnehin zu wenig berichtet, wird in der heutigen zeit. gleichzeitig erfahren sie zu wenige anerkennung. über schriftsteller und dichter wird deutlich mehr geredet und informiert, gerade in schulen. das finde ich auch wichtig und richtig. trotzdem sollten naturwissenschaftler etc. nicht so vernachlässigt werden. hier könnten auch die fachlehrer oder professoren dazu beitragen. oder hat einer von euch in den naturwissenschaften an der schule mal was von justus liebig und vergleichbaren leuten gehört? auch hier könnte ein problem liegen. ein bewusstsein für fortschritt in diesen bereichen fehlt einfach bei einem grossteil der bevölkerung.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
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Re: Öffentlichkeitsarbeit: Wie auf Leserbrief reagieren?

Beitragvon beihei » Mo Okt 27, 2014 13:01

Ich persönlich bin früher mit Gülle nur in Berührung wenn ich mal als Betriebshelfer mal Gülle gefahren habe . Das sehe ich unkritisch weil für mich ein geschlossener Kreislauf. Aber bei uns verschärft sich zur Zeit die Situation ( siehe http://www.gülle-forum.de/). Ja, die Bevölkerung und ich selber sehen hier ganze Kolonnen von Tanklastzügen mit Gülle von unseren freundlichen Nachbarn aus Belgien und den Niederlanden kommen ( Gülletourismus) , zudem Biogaser mit Gärrückständen. Aufgrund der sich verschärfenden Situation wird es jetzt sogar nachts die Gülle ausgefahren um weniger Aufsehen zu erregen. Ich persönlich weiß nicht wie ich das einzuordnen habe. Wie funktioniert das überhaupt? Pachten die die Flächen an oder der Verpächter gibt die Flächen frei ? Ist wieder nur Geldmacherei?
Bitte klärt mich auf.
GRuß
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Re: Öffentlichkeitsarbeit: Wie auf Leserbrief reagieren?

Beitragvon Todde » Mo Okt 27, 2014 18:45

beihei hat geschrieben: ( Gülletourismus)


Man kann Wirtschaftsdünger zukaufen oder Mineraldünger, muss man eben sehen was sich wie rechnet.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
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Re: Öffentlichkeitsarbeit: Wie auf Leserbrief reagieren?

Beitragvon H.B. » Mo Okt 27, 2014 22:29

Turbomäster hat geschrieben:
Deinen "Optimismus" teile ich nicht. Der WLV Vize Brüggemeier wurde von der DMK abserviert und durch einen BDM ersetzt. Bei der Kammerwahl hat man sich auch wichtig gemacht. Totgesagte (BDM) leben lang...

Meinetwegen hätten die auch Schaber selbst einsetzen können. Wenn das DMK hoch geht, wirds mich nicht groß kratzen. Es wird vor Allem jene kratzen, die ihm diese Position ermöglicht haben. Tut mir Leid für die Bauern des DMK, aber langfristig würden auch sie davon profitieren, wenn das DMK eine effizientere Leitung erhalten würde.
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Re: Öffentlichkeitsarbeit: Wie auf Leserbrief reagieren?

Beitragvon H.B. » Mo Okt 27, 2014 22:36

beihei hat geschrieben:Bitte klärt mich auf.
GRuß
Heiko


Kein Bauer kann es sich erlauben, mehr als 170N/ha aus tierischer Herkunft zu verwenden. Das ist in der Regel die Hälfte des Bedarfs einer Kultur, wie zB Mais oder Grünland. Der Rest muss in anderer Form ergänzt werden (zB in mineralischer Form). Das gilt für ganz Deutschland. Ausnahmslos, und ohne kriminelle Energie unumgänglich. Pflanzenbaulich gesehen, ist diese Begrenzung Schwachsinn. Ökologisch gesehen auch.
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