Heute morgen beim Frühstück schlug ich die Nordsee-Zeitung auf und stieß auf Seite 10 auf diesen diesen Leserbrief.
Darauf hin habe ich mich an das Landvolk und das NLWKN gewendet um die Aussagen zu überprüfen. Mir wurde gesagt, dass die Aussagen bereits mehrere Jahre alt sind. Aktuelle Zahlen sollen am 22.12.2014 vorgelegt werden. In die Bewertung der Gewässergüte würden aber nicht nur physische Parameter einfließen, sondern auch die Gestaltung der Gewässer, Fließgeschwindigkeit, ökologischer Zustand usw. Die Gehalte an N und P wären seid ca. 20 Jahren rückläufig und die schlechte Bewertung der Gewässer ging auf die Beschaffenheit der Gewässer zurück. Sie wären zu gerade, der Abfluss wäre zu schnell und die Gräben würden Tieren zu wenig Lebensraum bieten, daher die negative Bewertung. Dieser Leserbrief ist aus meiner Sicht beleidigend und mit Lügen durchsetzt. Wie soll man auf ein solchen Machwerk reagieren. Sollte man dazu Stellung beziehen und den Briefschreiber damit noch adeln oder es einfach im Sand verlaufen lassen. In seinen weiteren Aussagen bezieht sich der Schreiber vermutlich auf die Veranstaltung mit Minister Meyer in Sievern.
http://landundforst.agrarportal.staging ... -beruhigen
In Sachen Moorschutz ist der Landkreis Cuxhaven mit ca. 20.000 ha betroffen.
Ich finde es schon etwas daneben (um es vorsichtig auszudrücken) wie Landwirte in diesem Leserbrief als "besoffene Terrortruppe" verunglimpft werden.
Sollte man direkt auf den Brief reagieren und im damit Aufmerksamkeit schenken oder wartet man besser ab, bis im Frühjahr die Gülledüngung wieder beginnt und versucht dann einen Artikel in der Presse zu platzieren der die Realität dann besser wiedergibt? Mit Argumenten wird man diesem Herren wohl eh kaum kommen können und ein langfristiger Schlagabtausch in der Presse geht ja leicht mal nach hinten los.
Ab ihr Erfahrungen mit solchen Vorgängen? Wir würde ihr vorgehen?
