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Ohne Dünger würde die Hälfte verhungern

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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28 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Ohne Dünger würde die Hälfte verhungern

Beitragvon Neo-LW » So Dez 10, 2017 20:56

Moin,

PeterN hat geschrieben:Unfug.
Würde nur zu folgenden Maßnahmen führen:
- Fleischproduktion wird gesenkt
- Nahrungsmittel-Verschwendung wird reduziert/bestraft
- Nutzfläche wird geschaffen. Wald roden, Versiegelte Flächen wieder nutzbar machen...
...


Für Deutschland aussichtslos.

Die Palmölplantagen in Asien brauchen wir, wegen der Pflichtbeimischung zu Diesel.
Aldi, Lidl % Co. entsorgen wegen der Gesetzeslage kurz vor MHD.
Wir haben mal versucht, eine unnütze Straße zu kaufen. Das hat die Gemeinde wegen der Widmung abgelehnt.
Wald brauchen wir, wegen der staatlich verordneten Pelletsproduktion. Nur so kann man Holzbrennstoff besteuern.

Man sieht also, es geht alles nicht wegen der Gesetzeslage.

83 Mio. Einwohner in Deutschland bekommen wir schon auf eigenem Boden nicht ernährt.

Als Ausgleich haben wir den Wolf angesiedelt, der frühstückt jetzt das Rehwild,
was man ja zur Ernährung der Bevölkerung nutzen könnte.

Vielleicht kommt ja auch noch ein Kultivierungsprogramm für die kleinen, bunten Käfer - die Kartoffelkäfer.


Olli
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Re: Ohne Dünger würde die Hälfte verhungern

Beitragvon Neo-LW » So Dez 10, 2017 21:00

Moin,

PeterN hat geschrieben:
Neo-LW hat geschrieben:hunderttausende Islamisten lebenslänglich kalt gestellt.


Auf die Erklärung bin ich gespannt. Schweinegülle - Islamisten. Keine Ahnung und davon jede Menge...


Na, ist doch ganz einfach:

Wenn sich ein Islamist einmal mit einem 'Tropfen Schwein' infiziert hat,
ist er nach der Lesart vom Koran gebrandmarkt, und ist konfessionslos.


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Re: Ohne Dünger würde die Hälfte verhungern

Beitragvon heavyfarmer » So Dez 10, 2017 21:01

@Ferengi

Na ja. Phosphor, Kali usw. sind ja nicht weg ohne Dünger. Man darf nicht mehr exportieren und sehen, dass alles wieder aufs Feld kommt.

Der Punkt ist doch Stickstoff. Die Erträge brechen sofort ein ohne Stickstoff. Und ich als Karnickelsandbauer meine schon, dass ich länger auf Phosphor, Kali usw. verzichten kann wie jemand mit besseren Böden aber weniger Reserven wenn er keine intensive Viehhaltung hat wie in unserer Region.
Oder mache ich da einen Denkfehler? Denke nicht...
„Die Frage, [ob die Deutschen aussterben], das ist für mich eine, die ich an allerletzter Stelle stelle, weil dieses ist mir, also so wie sie hier gestellt wird, verhältnismäßig wurscht.“Renate Schmidt SPD ehemalige Familienministerin
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Re: Ohne Dünger würde die Hälfte verhungern

Beitragvon Ferengi » So Dez 10, 2017 21:18

Als Biobauer kann ich dir sagen das ich bei Kali ohne Zukaufdünger im Grünland Probleme bekomme.

Stickstoff kann ich durch Klee, Wicken etc. so halbwegs in Griff kriegen.

Phosphor wird bei mir auch weniger.
Nicht von heut auf morgen. Aber nach ein paar Jahren schon in der Gehaltsklasse messbar.
Wenns wirklich zu stark absackt kommt halt RAL Kompost drauf.

Kali und Magnesiumamgel sind bei mir aber ein echtes Problem.
Denn das billige Kornkali darf ich nicht streuen, Kainit will ich wegen dem Salzgehalt nicht, und Patentkali und Kieserit sind völlig unrentabel.

Aber das bezieht sich wie gesagt alles nur aufs Grünland. ;)
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Re: Ohne Dünger würde die Hälfte verhungern

Beitragvon heavyfarmer » So Dez 10, 2017 21:41

Oh. Wenn Du Biobauer bist ist das natürlich gaaaanz anders. Meine Flächen sind ja in D und E. ;-) Andersrum bist du dann schon solche Dinge gewohnt und ich müsste Landwirtschaft von neu anfangen. :-D
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Re: Ohne Dünger würde die Hälfte verhungern

Beitragvon heavyfarmer » So Dez 10, 2017 21:43

@Ferengi

Das Problem ist aber ja nur da weil es nicht so richtig bio ist da der Kreislauf ja nicht geschlossen ist. Normalerweise müsstest Du den Klärschlamm von den Verbrauchern auf Dein Acker/Grünland zurück haben welche Deine Produkte kaufen.
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Re: Ohne Dünger würde die Hälfte verhungern

Beitragvon heavyfarmer » So Dez 10, 2017 21:45

Zum Glück habe ich ein bisschen Luzerne zum probieren. Wenn dieser Umstand kommen sollte, also aus irgendein Grund kein Dünger, würde ich wahrscheinlich auch erst einmal alles voll Luzerne oder Klee knallen. Da hat man als Kuhbauer echt einen kleinen Vorteil gegenüber Schweinebauer o.ä. von wegen der Verwertung.
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Re: Ohne Dünger würde die Hälfte verhungern

Beitragvon marius » So Dez 10, 2017 21:48

Ohne Dünger würde die Hälfte verhungern

Naja, solange jeden Tag, weiss Gott wieviel x Tonnen bester Nahrungsmittel, in Biogasanlagen " entsorgt " wird, kann die Aussage schon stimmen
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Re: Ohne Dünger würde die Hälfte verhungern

Beitragvon Eicher1950 » Mo Dez 11, 2017 19:51

So lange wir in Ländern wie unseren Lebensmittel in Energie umwandeln oder entsorgen weil sie das MINDESThaltbarkeitsdatum fast überschritten haben, müssen wir uns auch nicht über die Welt Ernährung die Köpfe zerbrechen. Für's gute Gewissen haben wir ja auch noch den RTL Spendenmarathon n8 :prost:
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Re: Ohne Dünger würde die Hälfte verhungern

Beitragvon Lonar » Di Dez 12, 2017 13:29

Nuffield hat geschrieben:Was meinst Du, wie teuer Klärschlamm dann wird! :klug:

Momentan will man hier den Klärschlamm verbrennen weil wegen der neuen Dvo keiner das Zeug annehmen will. Das ist natürlich ressourcenschonend und im Sinne der Kreislaufwirtschaft.
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Re: Ohne Dünger würde die Hälfte verhungern

Beitragvon LUV » Di Dez 12, 2017 16:10

Lonar hat geschrieben:
Nuffield hat geschrieben:Was meinst Du, wie teuer Klärschlamm dann wird! :klug:

Momentan will man hier den Klärschlamm verbrennen weil wegen der neuen Dvo keiner das Zeug annehmen will. Das ist natürlich ressourcenschonend und im Sinne der Kreislaufwirtschaft.


https://www.process.vogel.de/klaerschla ... -a-589055/
Nicht wegen der DÜVO......
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Ohne Dünger würde die Hälfte verhungern

Beitragvon Lonar » Di Dez 12, 2017 22:47

Doch in der alten Dvo galt für Klärschlamm nicht die 170kg Grenze. Wer mit dem P-Gehalt keine Probleme hatte, wie zb Bullenmäster. Der könnte sich noch Klärschlamm dazu holen und musste weniger teueren Mineraldünger streuen.
Auch wenn der Phosphor zurück gewonnen wird, wird der Stickstoff durch den Schornstein gehen oder im Filterwasser mit anderem Dreck landen und für die Düngung verloren gehen
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Re: Ohne Dünger würde die Hälfte verhungern

Beitragvon T5060 » Mi Dez 13, 2017 2:48

Machen wir doch endlich alle BIO,
damit dieser ScheissSpuk der Gutmenschen ein Ende hat.
Nein wir verlieren keine Marktanteile international.

Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende !
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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