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"Öko"verbände?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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20 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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"Öko"verbände?

Beitragvon Landsmann » Fr Apr 15, 2016 7:17

Es scheint sich zu einem echten gesamtwirtschaftlichen Problemauszuweiten mit den Umweltverbänden

http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-04/d ... -abmahnung
Zitat von T5060: Und der Bauernverband ist wie eingelagerte Kartoffeln. Wenige "Faule" dominieren die Qualität der gesamten Charge und machen sie wertlos.
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Re: "Öko"verbände?

Beitragvon 108fendt » Fr Apr 15, 2016 7:18

Meinst du wirklich die Ökoverbände machen was für die Umwelt ?
Auch bei denen geht es nur um Geld !
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Re: "Öko"verbände?

Beitragvon Landsmann » Fr Apr 15, 2016 7:44

108fendt hat geschrieben:Meinst du wirklich die Ökoverbände machen was für die Umwelt ?
Auch bei denen geht es nur um Geld !


Es ist für uns Bauern mal wichtig zu sehen, dass nicht nur die Landwirtschaft betroffen ist.
Zitat von T5060: Und der Bauernverband ist wie eingelagerte Kartoffeln. Wenige "Faule" dominieren die Qualität der gesamten Charge und machen sie wertlos.
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Re: "Öko"verbände?

Beitragvon Rumpsteak » Fr Apr 15, 2016 11:49

108fendt hat geschrieben:Meinst du wirklich die Ökoverbände machen was für die Umwelt ?
Auch bei denen geht es nur um Geld !




Jeder Verband macht das was er macht für Geld..
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Re: "Öko"verbände?

Beitragvon Kyoho » Sa Apr 16, 2016 7:51

Deren Erfolgsmodell beruht nicht auf Erzeugung von Waren oder Dienstleistungen sondern auf Abkassieren und Schröpfen. Anscheinend sind die Spenden nicht mehr ausreichend.
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Re: "Öko"verbände?

Beitragvon H.B. » Sa Apr 16, 2016 8:29

Kann man vergleichen, wie mit einem Computervirus, den man per PayPal "ablösen" kann. Machen fast alle Verbände so. Ich würde ja den Strick zahlen, es findet sich nur niemand, der bereit ist, den Rest zu erledigen.
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Re: "Öko"verbände?

Beitragvon marius » Sa Apr 16, 2016 20:25

Landsmann hat geschrieben:Es scheint sich zu einem echten gesamtwirtschaftlichen Problemauszuweiten mit den Umweltverbänden

http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-04/d ... -abmahnung


Also gegen Bio, Vegan oder Vegetarierprodukte gibt es nichts einzuwenden.

Wenn Verbaucher die Tierhaltung boykottieren wollen und deshalb keine tierischen Produkte mehr kaufen wollen ist das deren gutes Recht.

Ebenso bei Bio. Wenn sie für diese Produkte freiwillig mehr bezahlen wollen aus ihrer eigenen Tasche ist das deren gutes Recht. Das sind mündige Bürger.

Sicher ist das alles ein Grund warum Biomilch doppelt so teuer ist wie konventionelle Milch und Biomilch trotzdem immer noch knapp ist während konventionelle Milch und deren Produkte trotz Dumpingpreise kaum mehr an den Mann gebracht werden.

Konventionell wird in Zukunft nur noch als verpöhnte billige Massenware gehandelt werden. Trotz bester Qualität.
Dafür sorgen immer mehr Reportagen und Dokus der Umweltverände und Tierschutzverbände zur Prime Time also besten Sendezeit im Abendprogramm.
Hier sind teilweise schon Kinder aus Bauernhöfen Vegetarier aufgrund des Unterrichtsstoffes der in diesselbe Kerbe schlägt.
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Re: "Öko"verbände?

Beitragvon Todde » Sa Apr 16, 2016 20:56

marius hat geschrieben:Wenn Verbaucher die Tierhaltung boykottieren wollen und deshalb keine tierischen Produkte mehr kaufen wollen ist das deren gutes Recht.


Sicher, jeder soll essen was ihm schmeckt.
Nur Naturwissenschaftlich sollte man dann nicht den Max machen, denn das ist dauerhaft nicht möglich.
In Bienenbüttel kam man auch nicht ganz ohne Scheiße aus, kostete mal eben 53 Menschen das Leben.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
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Re: "Öko"verbände?

Beitragvon oberländer » So Apr 17, 2016 7:23

Die Freunde vom Na Bu mal wieder.
Laut TA wollen sie für ihre toitschen Rinder mal wieder
eine Extrawurst .
Da das Einfangen zum Entnehmen der IBR Proben doch etwas stressig ist,
für Rinder und Aktivisten, möge der Herr Bundes Landwirtschafts Minister
die Hochlöblichen Umweltverbände von dieser unangenehmen Pflicht befreien.

Ich sag jetzt nicht was ich von denen denke , nicht das ich wegen "Majestätsbeleidigung" dran bin .

Das Ministerium hat aber abgelehnt
Verwaltung und Beamtentum sind Kropf und Blinddarm einer Volkswirtschaft
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Re: "Öko"verbände?

Beitragvon *da-done* » So Apr 17, 2016 7:46

das hat TA schön geschrieben...

T A meint: Wenn es um die Landwirtschaft geht, wird von Seiten der Naturschützer gerne schnell nach noch mehr Kontrollen und Vorschriften gerufen. Wenn es aber um die "Hobbylandwirtschaft" der Vereine in Naturschutzgebieten geht, sollen bitteschön Ausnahmen gelten, man selbst habe doch eine hervorragende Haltung und keine Krankheiten im Bestand. Dieses Selbstverständnis, besser zu sein als ausgebildete Tierhalter bzw. über den Dingen, gerne auf Augenhöhe mit (grünen) Behörden, zu stehen, lässt tief blicken.

Lieber NABU: Einmal im Jahr steht die Blutprobe an, und das war es auch schon fast mit dem Aufwand. Vielleicht sollten Sie mal ein paar Wochen auf einem landwirtschaftlichen Betrieb mitarbeiten, um zu erkennen, was es dort noch so alles für Vorgaben gibt.
Moin, bin gerade dabei einen Brennholzverleih auf die Beine zu stellen.
Hat jemand Interesse an einer Juniorpartnerschaft ? :mrgreen: :mrgreen:
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Re: "Öko"verbände?

Beitragvon borger » So Apr 17, 2016 7:53

marius hat geschrieben:Wenn Verbaucher die Tierhaltung boykottieren wollen und deshalb keine tierischen Produkte mehr kaufen wollen ist das deren gutes Recht.

Ich bin immer wieder tief beeindruckt, wie rasant sich die Veggies vermehren – ohne dass der Fleischabsatz entsprechend sinkt.

marius hat geschrieben:Ebenso bei Bio. Wenn sie für diese Produkte freiwillig mehr bezahlen wollen aus ihrer eigenen Tasche ist das deren gutes Recht. Das sind mündige Bürger.

Der Bioanteil an Lebensmitteln liegt bei 3%. Also für die unzähligen „mündigen Bürger“, die stets gegen moderne Landwirtschaft hetzen, langt das nicht einmal ansatzweise. Lauter kleine Pevos, die ihre eigenen guten Ratschläge grundsätzlich nicht selbst befolgen – und Du gehst denen auf den Leim.

marius hat geschrieben:Sicher ist das alles ein Grund warum Biomilch doppelt so teuer ist wie konventionelle Milch und Biomilch trotzdem immer noch knapp ist während konventionelle Milch und deren Produkte trotz Dumpingpreise kaum mehr an den Mann gebracht werden.

Sicher hat es auch einen Grund, dass jeder vierte Liter Bio-Milch aus dem Ausland kommt.

marius hat geschrieben:Konventionell wird in Zukunft nur noch als verpöhnte billige Massenware gehandelt werden. Trotz bester Qualität.

Ja, 97% verpöhnte Massenware und 3% mit Endlospropaganda bejubeltes Bio. Eigentlich muss man dazu gar nichts mehr sagen. Bio ist gefloppt, auch wenn unsere „Qualitätsmedien“ das partout nicht wahr haben wollen.
Die eigentliche Herausforderung ist es, den gutgläubigen Verbrauchern gegen diese mediale Übermacht klar zu machen, das sie kräftig an dem Ast sägen, auf dem sie selbst sitzen. Wenn sie unbedingt Bio wollen, dann können sie es schon heute kaufen. Und wenn nicht, dann sollten sie besser ihre eigene Wahlfreiheit nicht selbst bekämpfen.
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Re: "Öko"verbände?

Beitragvon Rumpsteak » So Apr 17, 2016 8:04

borger hat geschrieben:Der Bioanteil an Lebensmitteln liegt bei 3%.



Ist das Deine persönliche Einschätzung oder hast Du da auch eine Quelle für ?
Zuletzt geändert von Rumpsteak am So Apr 17, 2016 8:06, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: "Öko"verbände?

Beitragvon borger » So Apr 17, 2016 8:05

*da-done* hat geschrieben:Lieber NABU: Einmal im Jahr steht die Blutprobe an, und das war es auch schon fast mit dem Aufwand. Vielleicht sollten Sie mal ein paar Wochen auf einem landwirtschaftlichen Betrieb mitarbeiten, um zu erkennen, was es dort noch so alles für Vorgaben gibt.


Die sind nicht dumm, deshalb möchten die NaBunditen ihre Viecher ja am liebsten als „Wildtiere“ eingestuft sehen, die sich freilich doch in ihrem Eigentum befinden. Dann könnten sie auch nach Belieben straflos verhungern lassen und ersäufen. Wenn es nach Recht und Gesetz ginge, dann müsste diesen Strolchen jegliche Tierhaltung verboten werden, weil ihnen die fachliche und charakterliche Eignung dazu fehlt. Wird aber nicht, stattdessen bekommen sie noch Verbandsklagerecht, damit sie andere Tierhalter niedermachen können. Das ist die Welt, in der wir leben.
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Re: "Öko"verbände?

Beitragvon borger » So Apr 17, 2016 8:24

Rumpsteak hat geschrieben:
borger hat geschrieben:Der Bioanteil an Lebensmitteln liegt bei 3%.



Ist das Deine persönliche Einschätzung oder hast Du da auch eine Quelle für ? Mir liegt da nämlich eine andere Zahl vor, auch wenn die nicht wesentlich höher ist..


Ich habe eine Aufstellung von AMI aus 2013, darin ist der Bio-Umsatzanteil mit 3,77% angegeben. Umsatz! Bei „etwas“ höheren Bio-Preisen liegt der Mengenanteil entsprechend niedriger, dann sind wir bei ca. 3%. Es sind auch für einige Produktgruppen Mengen- und Preisanteile angegeben.
http://www.ami-informiert.de/uploads/me ... z_2013.pdf

Wenn Du neuere Zahlen hast, hätte ich die auch gerne.
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Re: "Öko"verbände?

Beitragvon Rumpsteak » Mo Apr 18, 2016 12:50

borger hat geschrieben:
Wenn Du neuere Zahlen hast, hätte ich die auch gerne.



2015 sollen es 4,4 % gewesen sein, allerdings hab ich das nur aus einer Quelle, alle anderen sind von 2013 und da sind die Zahlen wie Deine. Ich bin in keinem Ökoverband, deswegen kenne ich da keine genauen Zahlen..meine Frage an Dich sollte daher auch nicht als "Angriff" gemeint sein..mich interessiert das nur.. :).
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