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Ökologisches Jagdgesetz NRW

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25 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Ökologisches Jagdgesetz NRW

Beitragvon Sortable » Mo Sep 29, 2014 8:31

Hallo Waidleute!

Ich habe hier den Referentenentwurf vom 16.9.2014, weiß hier zufällig jemand
ob das Machwerk noch aktuell ist!

mfg
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Re: Ökologisches Jagdgesetz NRW

Beitragvon urw » Mo Okt 13, 2014 17:25

Sortable hat geschrieben:... Referentenentwurf vom 16.9.2014, ...
das hier ? -
ljv-nrw.de/inhalt/ljv/aktuelles/aktuelles/„die-jagd-wird-nicht-abgeschafft“/6_17392.html
Im März 2014 hat das BVerfG festgestellt, daß Teile des ZDF-Staatsvertrages verfassungswidrig sind. Parteifunktionäre sitzen demnach im Verwaltungs- & Fernsehrat und nehmen Einfluß auf die Berichtserstattung.
Rudolf Z. (z. Berliner Morgenpost)
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Re: Ökologisches Jagdgesetz NRW

Beitragvon Sortable » Mo Okt 20, 2014 12:42

Nun die von urw genannte Quelle ist nicht der Referentenentwurf aus dem Hause 'Remmel'
sondern bereits eine Stellungnahme seitens der Jägerschaft!
Das Original habe ich über das 'landlive'-Forum bezogen und die 14Seiten erstmal ausgedruckt.

Mein erster Eindruck war: nicht so wild was vorher spekuliert wurde. Unser Jagdpächter hat als
erstes moniert, dass die Abschusspläne für Schalenwild enfallen. Was mir nicht gefällt ist, dass die
Baujagd komplett entfallen soll. Ich gehe seit ein paar Wochen regelmäßig ins Revier und habe zwei schon
zwei Füchse gesehn aber noch keinen derart, als dass ich darauf hätte schussgerecht hätte schießen
können.

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Re: Ökologisches Jagdgesetz NRW

Beitragvon Harald » Mo Okt 20, 2014 13:36

Ich denke, vor allem das hier wird zu Ärger führen:
Das novellierte Landesjagdgesetz NRW sieht abweichend vom Bundesjagdgesetz vor, auch Anträge von juristischen Personen als Grundeigentümerinnen und -eigentümer auf Befriedung von Grundflächen zuzulassen. Das Antragsverfahren richtet sich sinngemäß nach dem Bundesjagdgesetz.

§6a des BJagdG sieht dies entsprechend dem Urteil des EGMR eigentlich nur für natürliche Personen als Grundstückseigentümer vor.

Es sind ja mittlerweile viele Flächen im Eigentum irgendwelcher Grünenverbände. Gerade größere Flächen, welche sich hervorragend als Rückzugsgebiet für eine Wildschweinzucht eignen. Da mag einiges an jagdbarer Fläche wegfallen.
Und dann dürfte es auch nur eine Frage der Zeit sein, bis in den Kirchen eine Debatte über die Befriedung deren Ländereien losgeht.
Die Jagdverbände scheinen die mögliche Tragweite dieser Änderung noch gar nicht begriffen zu haben.
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: Ökologisches Jagdgesetz NRW

Beitragvon CarpeDiem » Mo Okt 20, 2014 15:33

Mit Sicherheit wird Remmels Gesetz in anderen BL Nachahmer finden. Die Jägerschaft wird auf die erschwerenden Bedingungen mit massiven Pachtkürzungen antworten!
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Re: Ökologisches Jagdgesetz NRW

Beitragvon Sortable » Di Okt 21, 2014 16:26

§6a des BJagdG sieht dies entsprechend dem Urteil des EGMR eigentlich nur für natürliche Personen als Grundstückseigentümer vor.


Das wär schon seltsam, Menschenrechte für ganze Gruppen quasi über Bande: Europarat und NRW-Gesetzentwurf, in Sachen Grundstücksrechte wahrgenommen.

ps: Das mir bitte keiner auf die Sache mit der Katzenbejagung reinfällt :roll: Das Thema ist im Grunde seit ca. zwei Jahren durch, die Kater liegen in der Verantwortung der Halter, um eine unkontrollierte Vermehrung zu verhindern!

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Re: Ökologisches Jagdgesetz NRW

Beitragvon Kubota7040 » Do Okt 23, 2014 5:54

Ich frage mich wie das mit dem Wildschaden geregelt wird wen die Jagd ruht. ???
Dank & Gruß
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Re: Ökologisches Jagdgesetz NRW

Beitragvon Ford8210 » Fr Nov 07, 2014 13:11

Ganz einfach: Der, der seine Fläche aus mit den im Jagdgesetz vorgegebenen Begründuingen auf Antrag mit Genehmigung herausnimmt, hat für seine Fläche keinerlei Anspruch mehr auf Wildschadenersatz. Umgekehrt ist er aber beim zu leistenden Schadenersatz bei Wildschaden auf ihm fremden Flächen mit im Boot.
Ich bin nur verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du denkst.
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Re: Ökologisches Jagdgesetz NRW

Beitragvon hugo1952 » Sa Nov 15, 2014 16:31

Der ewig grinsende Umweltminister möchte mit seinen Freunden auch die Verpflichtung zur "bleifreien Munition"
einbringen!

Lässt da irgendeine Lobby grüßen?

Jeder, der die vordergründigen Argumente "pro" Bleifrei mal durchdacht hat wie z. b. sich ausschließlich von Geschossblei
ernährenden Seeadlern in BRB und ähnlichem Unsinn

wird erkennen, daß der Tierschutzgedanke, den sich "die Remmels" angeblich auf die Fahne geschrieben haben, dort auf der
Strecke bleibt!

Grad die alten "Bleibatzen" wie TMR & Co mögen splittern,
aber haben eine höhere Schockwirkung als die "harten" "Ersatzgeschosse",
grad bei schlechteren Schüssen.

Kein in Foren postender Jäger (außer meinereiner) schießt jemals schlecht,
doch sieht die Wahrheit wie man auf Gesellschaftsjagden oft sieht etwas anders aus als die Märchenstunde.

Wenn aber schon stehendes Wild mit einer 10 getroffen bei "Bleifrei" in der Regel noch flüchtet,
wie viel weiter rennt dann "getriebenes" Wild?

Und, spürt das etwa keiner Schmerzen während der längeren Totflucht?


Dieser ganze Gesetzes-Ummodel-Quatsch ist nur ausgelegt auf Stimmungmache in der vermeintlichen Wählerschaft!

Nur Rehe, die sind böse, auch für die Ökos,
denn die fressen ja den Wald auf!

Zumindest da, wo die Ökos das Sagen haben!

Bockjagd im Winter in NDS ist durch, mal schaun, was NRW sich ausdenkt um die bösen Rehe endlich auszurotten!

Auf den Wolf warten scheint den "Remmels" wohl zu lange zu dauern!


:mrgreen:

hugo
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Re: Ökologisches Jagdgesetz NRW

Beitragvon Sortable » Mo Dez 08, 2014 11:05

Sorry Hugo, war heute morgen zu faul zum scrollen.
(siehe oben)
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Re: Ökologisches Jagdgesetz NRW

Beitragvon westfale2030 » Mi Dez 10, 2014 12:38

In allen 5 Regierungsbezirken fanden Großveranstaltungen mit bis zu 3000 Teilnehmern gegen dieses Machwerk von zukünftigen Jagdgesetz statt. Nützen wird es wohl eher nicht. Eventuell wirft Remmel der Jägerschaft kleine Happen hin.
Die Jägerschaft kommt einfach nicht aus ihrer devensiven Position heraus.
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Re: Ökologisches Jagdgesetz NRW

Beitragvon hugo1952 » Do Dez 11, 2014 11:37

westfale2030 hat geschrieben:Die Jägerschaft kommt einfach nicht aus ihrer devensiven Position heraus.




Es ist wie beim Autofahren:
Würden alle Verkehrsteilnehmer sich ein Jahr lang so verhalten, daß es keine Bußgelder gäbe
wären Städte und Landkreise pleite!

Und würden Jäger sich einmal einig sein, geschlossen auftreten, keine Jagden mehr pachten
die das Geld nicht wert sind was sie kosten, aber zusätzliche Lasten mitbringen wie z. B.
Wildfolge bei Verkehrsunfällen, Bergen und entsorgen totgefahrener Stücke usw. dann würden
(vielleicht) auch diejenigen Politiker, die immer über Dinge mit abstimmen von denen sie keinen
blassen Schimmer haben irgendwann merken, daß da etwas falsch läuft in unserem Lande:

Klar, wenn man Leute auf der Straße triff und stellt folgende (sinngemäße) Fragen:

1. sind Sie Tierfreund ? Na klar, ist doch jeder

2. Haben Sie gewußt, daß Jäger jedes Jahr 250.000Tausend Katzen totschießen ? Nein! (stimmt auch nicht)

3. Sind Sie dafür, daß Jäger keine Katzen mehr schießen dürfen ? Ja !

So geht Meinungsforschung in unserem Lande,
keine Aufklärung, warum Jäger die Katzen schießen, immer weiter die Zahl 250.000 behaupten die seit fast 30 Jahren
durch die Presse geistert aber nirgends belegt ist.
(NRW gemeldete Katzenabschüsse 2013 = ca. 7000)

Der DJV und die Landesverbände bekommen Geld en Masse, zahlen auch Gehälter für "Presse-Leute",
haben es aber seit Beginn der Öko-Bewegung vor vierzig Jahren nicht für nötig gehalten,
sich eindeutig als die "natürlichen Öko-Vertreter mit Fachwissen" zu postionieren.

Stattdessen gab es Autoaufkleber "ohne Jäger kein Wild", "Jagd ist angewandter Naturschutz" und anderer
Käse,
vermutlich weil ein naher Verwandter eines Vorstandsmitglieds ein Foliendruckerei hatte.

So aber haben diese Typen, mit sich und Ihren Pfründen beschäftigt, keinen Arxxx in der Hose wenn s um
die Darstellung der Belange der Jägerschaft geht.
Ich gehe nicht mehr zu Messen wie Pferd & Jagd u. a., weil ich regelmäßig Kotzen müsste wenn ich die
Selbstdarsteller der Verbände da herumeiern sehe, die mit Wildbratwurst und Kindermalbüchern für
"Jagd" werben wollen.

Die Parole, die Jäger müssen Rehe und Hirsche schießen damit der Deutsche Wald wieder wächst hat dazu
geführt, daß insbesondere der kleine braune Knospenfresser (Capreolus Capreolus) mit aller Härte verfolgt
wird,
und die Bambifreunde dabei zusehen, weil ja der Wald gerettet werden muss!

Und so machen diese "Anti-Jagdrechts-Öko-Ideologen" weiter, schleppen Wölfe ein, damit es schneller geht
mit der Wildvernichtung,
damit entnervte Jäger schneller aufgeben, und man endlich das deutsche Jagdrecht einfach abschaffen
kann,
statt es nur wie in den letzten Jahren ständig aufs neue auszuhöhlen!

Hugo
der zur Jagd geht weil es ihm noch Spass macht, der "Tiere totschießt" um echtes Bio-Fleisch auf dem Teller
zu haben und nicht, weil irgendwelche Abschusspläne zu erfüllen oder Bäume zu retten sind.
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Re: Ökologisches Jagdgesetz NRW

Beitragvon Kubota7040 » Fr Dez 12, 2014 6:43

Wir Jäger müssen auch mehr nach außen tragen wofür wir sonst noch alles Sorgen, wir betreiben Naturschutz auf hohem Niveau. Wir im Naherholungsgebiet nahe einer großen Stadt machen da kein Geheimnis draus das wir die langraswiesen und wildschutzflächen anlegen und pflegen und nicht nur Katzen schießen. Die Ar...... Vom Nabu und BUND sehe ich übrigens nur zusammen mit der Presse bei uns in der Gegend. Wir fangen an jede hegemaßnahme medial aus zu schlachten. Lasst den Leuten doch mal zeigen das wir mehr mit der hege beschäftigt sind wovon viele andere Tierarten auch profitieren.


Habe auch Freude an der Jagd und freue mich über ein schönes Stück wild auf meinen Teller
Dank & Gruß
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Re: Ökologisches Jagdgesetz NRW

Beitragvon Cordula Schröder » Fr Dez 12, 2014 9:44

Die Bambiefraktion aus der Stadt im 24. Stock hat eben keine Ahnung https://www.jagdverband.de/content/jagd ... rtenschutz

NABU sind die ganz großen Kenner..... :?

http://www.ardmediathek.de/tv/Exakt/War ... Id=7545124

http://www.shz.de/lokales/elmshorner-na ... 50511.html
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Re: Ökologisches Jagdgesetz NRW

Beitragvon Kubota7040 » Sa Dez 13, 2014 6:43

Kleines Beistpiel von uns.

Situation.
Ein Weg ca. 500 m lang links und rechts mit einem wildschutzzaun eingezäunt unterhalb dieses Weges geht noch ein Weg. Naherholungsgebiet mit sehr guter auslasstung.

Nabu hat empfohlen zwei Wildwechsel an zu legen und zwar in den eingezäunten Weg. !!!!

Leider können wir diese Wildwechsel nicht einfach schließen und müssen abwarten bis das erste reg auf der Strecke bleibt.


Die fachliche Kompetenz vom Nabu ist gleich null.

Wir als Jäger müssen darauf bestehen das wir Naturschützer mit Diplom sind und nicht selbsternannt. Wir haben das Wissen und die Erfahrung aus etlichen Generationen Jägern und Naturschützern.
Dank & Gruß
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