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Öle und preisliche Unterschiede

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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32 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Öle und preisliche Unterschiede

Beitragvon Wald-Freund » Sa Okt 23, 2021 22:33

Hallo,

Ich bin neu hier im Forum und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

Ich habe einen Deutz DX Traktor mit 80 PS und einen Eicher EM300 Traktor. Bis jetzt habe ich immer mein Motorelöl für beide Traktoren sowie Hydrauliköl für meinen DX beim örtlichen Landmaschinenhändler (BayWa) geholt. Für einen 20l Kanister 15W40 der Marke "Tectrol" wäre der Preis ca. 100 Euro. Für 20l Kanister HLP46 der gleichen Marke würde er ca. 75Euro verlangen.

Bisher habe ich mich nie um so etwas gekümmert, sondern einfach immer alles geholt und bezahlt ohne viel nachzudenken. Zum einen möchte ich eure Meinung zu diesen Preisen hören zum anderen habe ich festgestellt das es auch deutlich billigere Öle gibt im Internet. Da ich überhaupt keine Ahnung von Ölen habe für solche Traktoren wäre meine Frage was ich überhaupt genau benötige bzw. auf was zu achten ist. Im Internet gibt es Öle die deutlich günstiger sind mit der gleichen Bezeichnung.

Über guten Rat und gute Antworten wäre ich sehr dankbar.

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Re: Öle und preisliche Unterschiede

Beitragvon countryman » So Okt 24, 2021 5:24

Tectrol ist offenbar eine Eigenmarke der Raiffeisen Gruppe (?). Für eine Eigenmarke aber tatsächlich zu teuer! Zuverlässige Anbieter wie Mannol, Fanfaro, Meguin,... aber auch etwa die Würth Eigenmarke bieten deutlich günstiger an. Selbst Castrol oder Liqui Moly, also "echte" Marken liegen je nach Händler günstiger.
Fast alle Anbieter haben auch einen Ölwegweiser, zB https://www.meguin.de/de/de/produkte/oelwegweiser.html#oww:/api/v1/oww/200/DEU/DEU/5/1a75f78f5fcd4037/

Für deine Schlepper wäre als Motoröl vermutlich jedes gängige 15W40 Öl sehr gut geeignet.
Falls Maschinen mit anderen Schleppern ausgetauscht werden, die unter Umständen einen gemeinsamen Hydraulik/Getriebehaushalt haben, sollte allerdings kein HLP Hydrauliköl verwendet werden. Besser mit neueren Schleppern verträglich (und für deine genauso geeignet) wäre ein kombiniertes Hydraulik/Getriebeöl, welches nass laufende Reibbeläge nicht angreift. Meist als UTTO (Universal Traktor Transmission Oil) bezeichnet. Es gäbe auch noch STOU (Super Tractor Oil Universal), das erfüllt gleichzeitig noch deine Motoröl-Spezifikation. Dann brauchst du nur noch eine Ölsorte.
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Re: Öle und preisliche Unterschiede

Beitragvon DST » So Okt 24, 2021 7:44

Oft werden von Maschinenring oder anderen Landwirtschaftlichen Zusammenschlüssen große Sammelbestellungen organisiert.

Einfach mal im Ort bei nem Landwirt fragen.

Oder direkt bei einem Ölhändler nachfragen.
Ein großer Aral Händler bei uns macht einmal im Jahr einen Tag der offenen Tür, da gibt's Öl saugünstig, und auch "lose", also Kleinmengen.

Schreib doch mal deinen Landkreis oder nächstgrößere Stadt, vielleicht kann ein User hier einen Händler nennen.

Bei uns ist bei Abnahme von 60ltr Gesamtmenge auch Lieferung frei Haus.

Gruß Daniel
Erfahrungen macht man erst dann wenn man Sie bereits gebraucht hätte.......
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Re: Öle und preisliche Unterschiede

Beitragvon Barbicane » So Okt 24, 2021 8:02

Ein 15W40 oder ein HLP46 bekommt man als Markenware für gut unter 2 Euro pro Liter im www.
Versand ist ab 60ltr. auch kostenfrei.

Da muss man erstmal einen Händler finden der da mitgehen will.
Erfahrung ist das, was man bekommt, kurz nachdem man es gebraucht hätte.
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Re: Öle und preisliche Unterschiede

Beitragvon Redriver » So Okt 24, 2021 8:51

Hallo,
wenn es um den Preis geht wird das Netz vermutlich die Nase vorn haben. Soll aber auch die Qualität stimmen so ist der Händler vor Ort auch konkurenzfähig.
Was ich noch sagen möchte, die extrem günstigen Öle haben nicht immer die nötigen Zulassungen und Prüfungen.
Ich habe mich vor einiger Zeit auch mit dem Thema befasst ,und hatte ein sehr günstiges 15W40 Motoren Öl im Netz gefunden. Nach dem ich das Angebot genauer durchleuchtete kamen doch Zweifel bei mir auf.
Weil es 1. kein 100% Erstraffinat war
2. in Lettland hergestellt wurde und dort auch der Händler war
3. gabes kein ordentliches Datenblatt das zuverlässig aussagte welche Normen es erfüllte und es war
nicht klar ob es überhaupt irgend eine Prüfung hatte
gerne wird hier bei solchen Billigangeboten irgendwelche VW, John Deere oder Mercedes Normen angeführt , aber sehr oft sind die ÖL von denen nicht freigegeben. Also "entspricht" einer Namhaften Norm oder Hersteller reicht nicht , wenn dann muß es von denen auch freigegeben sein.
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.
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Re: Öle und preisliche Unterschiede

Beitragvon frank72 » So Okt 24, 2021 8:55

zb. hier und die Filter kannst auch gleich mitbestellen.
https://www.wismet.de/oel
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Re: Öle und preisliche Unterschiede

Beitragvon Ronnie » So Okt 24, 2021 9:26

Nüüü,

Online alles recht und gut, aber dann das Altöl, welches er zurücknehmen muss versenden??
Oder wie und wo entsorgt ihr das Ablaßöl? Als Imprägnierung für Pfähle etwa?
Oder dem Diesel beimischen?

Guddie Ronnie
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Re: Öle und preisliche Unterschiede

Beitragvon countryman » So Okt 24, 2021 9:44

Bei Würth erfolgt die Rücknahme lt. Aussage des Vertriebs nach Anforderung vor Ort. Habe es noch nicht getestet. Da ich einen Teil der Öle nach wie vor beim Lama kaufe, durfte ich bisher auch dort in die große Anlage entsorgen :-)
Das Altöl hat ja sogar einen kleinen Wert, "Killer" bei der Abholung sind die Anfahrtkosten bzw. Mindestmengen. Die Werkstätten werden es bei entsprechenden Mengen kostenneutral los.
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Re: Öle und preisliche Unterschiede

Beitragvon Homer S » So Okt 24, 2021 10:09

Ronnie hat geschrieben:Nüüü,

Online alles recht und gut, aber dann das Altöl, welches er zurücknehmen muss versenden??
Oder wie und wo entsorgt ihr das Ablaßöl? Als Imprägnierung für Pfähle etwa?
Oder dem Diesel beimischen?

Guddie Ronnie


Altöl hat einen Wert!
Bei meinem Ölhändler kann man auch Altöl abgeben wenn man kein Öl bei ihm kauft, man muss es aber selbst entleeren und die Behälter wieder mitnehmen.
In Zeiten in denen Rohöl teuer ist, ist auch Altöl gesucht.

Ich kaufe mein Öl bei einem Ölhändler der Finke verkauft. Preislich echt okay und hat bis auf exotische Öle alles da.
Beim LM Händler ist das Öl oft teurer als bei speziellen Ölhändlern. Außerdem bekomme ich dort nicht immer diese Schauermärchen erzählt von wegen Getriebeschaden wegen exclusiver Zusätze usw.
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Re: Öle und preisliche Unterschiede

Beitragvon Wald-Freund » So Okt 24, 2021 10:14

countryman hat geschrieben:Tectrol ist offenbar eine Eigenmarke der Raiffeisen Gruppe (?). Für eine Eigenmarke aber tatsächlich zu teuer! Zuverlässige Anbieter wie Mannol, Fanfaro, Meguin,... aber auch etwa die Würth Eigenmarke bieten deutlich günstiger an. Selbst Castrol oder Liqui Moly, also "echte" Marken liegen je nach Händler günstiger.
Fast alle Anbieter haben auch einen Ölwegweiser, zB https://www.meguin.de/de/de/produkte/oelwegweiser.html#oww:/api/v1/oww/200/DEU/DEU/5/1a75f78f5fcd4037/

Für deine Schlepper wäre als Motoröl vermutlich jedes gängige 15W40 Öl sehr gut geeignet.
Falls Maschinen mit anderen Schleppern ausgetauscht werden, die unter Umständen einen gemeinsamen Hydraulik/Getriebehaushalt haben, sollte allerdings kein HLP Hydrauliköl verwendet werden. Besser mit neueren Schleppern verträglich (und für deine genauso geeignet) wäre ein kombiniertes Hydraulik/Getriebeöl, welches nass laufende Reibbeläge nicht angreift. Meist als UTTO (Universal Traktor Transmission Oil) bezeichnet. Es gäbe auch noch STOU (Super Tractor Oil Universal), das erfüllt gleichzeitig noch deine Motoröl-Spezifikation. Dann brauchst du nur noch eine Ölsorte.




Habe jetzt einmal das Netz ein bisschen durchstöbert.
Da Du auf Meguin verwiesen hast, habe ich etwas gefunden. Wäre das eurer Meinung nach OK für meine Traktoren? Zulassung für Caterpiller etc ist vorhanden laut der Seite

https://vi.raptor.ebaydesc.com/ws/eBayI ... 0000&ver=0
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Re: Öle und preisliche Unterschiede

Beitragvon Barbicane » So Okt 24, 2021 10:38

Da hast ein Noname Öl rausgesucht das nicht besonders günstig ist.

80er 90er Jahreschlepper benötigen normalerweise API CD.
Der Eicher mag das auch.

Ich würd eher Sowas nehmen.

Ich benutz das hier.
War damals im Angebot.
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Re: Öle und preisliche Unterschiede

Beitragvon lama-bauer » So Okt 24, 2021 17:35

Homer S hat geschrieben:Altöl hat einen Wert!

Aber nur für den,der daran verdient.
Vor ein paar Monaten war ich hier zufällig in einer großen Werkstatt,da war gerade der Tankzug um das Altöl abzusaugen.
Auf meine Anfrage hieß es vom Fahrer
"Unter 1000 Liter kommen wir gar nicht vorbei und bezahlen tun wir auch nichts" !
Irgenwer verdient also damit sicher Geld,nur nicht der,der sein Altöl abgibt.
Am besten wäre ein alter Lanz,da kann man es auch in den Tank schütten,der verbrennt alles. :lol:
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Re: Öle und preisliche Unterschiede

Beitragvon Ronnie » So Okt 24, 2021 17:47

Nüüü,

Ein Leopard 2 verbrennt auch vieles, und kann mehr wie ein alter Lanz ;-)

Wir können es hier bei einem Örtlichen Ölhersteller kostenfrei abgeben.

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Re: Öle und preisliche Unterschiede

Beitragvon 210ponys » So Okt 24, 2021 17:52

@ countryman Tectrol Öle kommen von Fuchs und das ist Ordentliche Qualität aber wenn man Online schaut sind Tectrol Öle noch teurer wie Fuchs.
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Re: Öle und preisliche Unterschiede

Beitragvon Wald-Freund » So Okt 24, 2021 18:03

Barbicane hat geschrieben:Da hast ein Noname Öl rausgesucht das nicht besonders günstig ist.

80er 90er Jahreschlepper benötigen normalerweise API CD.
Der Eicher mag das auch.

Ich würd eher Sowas nehmen.

Ich benutz das hier.
War damals im Angebot.



Also das sind ja jetzt schon ganz andere Preisdimensionen als bei meinem BayWa Händler. Noch jemand einwände gegen dieses Öl für meine Fahrzeuge? ansonsten würde ich dieses bestellen.


Wäre dieses als Hydrauliköl in Ordnung für meinen DX? Ich benutze meine Anbaugeräte alleine, also habe keinen Ölaustausch mit anderen Fahrzeugen.
https://www.motor-oel-guenstig.de/schmi ... HLP46-1x20
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