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Pacht für ein Jahr?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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20 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Pacht für ein Jahr?

Beitragvon meyenburg1975 » Do Jun 20, 2019 19:06

CarpeDiem hat geschrieben:
wespe hat geschrieben:12 Jahresverträge und mehr sehen die am liebsten.

Danke, dass du offen das Interesse der Pächter an langfristigen Verträgen nennst. Bisher spielte ja da auch noch die landw. Alterskasse eine Rolle, aber das sollte mit dem canceln der Hofabgabeklausel Geschichte sein.

Was @DWEWT schreibt ist lediglich das übliche Vorbringen der Pächterlobby, leider ohne Substanz. Jeder Pächter greift ab, was der Boden hergibt!

Wir haben etwa ein Drittel gepachtet, einige Flächen schon seit 25 Jahren. Ich behandle die Ländereien "fair" und dafür kann man sich auf einem "fairen" Pachtpreis einigen. Und darüber möchte weder ich noch der Verpächter alle 2 oder 3 Jahre diskutieren.
Bei den Genehmigungen ist es in Niedersachsen bislang üblich für die Hälfte der benötigten Nachweisflächen Eigentum oder Pachtverträge 12 Jahre aufwärts vorzuhalten.
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Re: Pacht für ein Jahr?

Beitragvon CarpeDiem » Do Jun 20, 2019 21:13

meyenburg1975 hat geschrieben:oder Pachtverträge 12 Jahre aufwärts vorzuhalten.


Danke, dass hier noch einmal jemand den Hintergrund der von Pächterseite gewünschten Langfristigkeit bestätigt. Meine Erfahrung ist die, dass dieser Wunsch aber nicht genannt wird, sondern erst nach intensivem Befragen und Herumgedruckse zugegeben wird, schwach von den Herrschaften.
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Re: Pacht für ein Jahr?

Beitragvon meyenburg1975 » Do Jun 20, 2019 21:34

Ich sehe ehrlich gesagt aber auch keinen (generellen) Vorteil von kurzfristigen Pachtverträgen für den Verpächter. Unter 6 Jahren mach ich eigentlich nur bei "besonderen" Umständen...
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Re: Pacht für ein Jahr?

Beitragvon marius » Do Jun 20, 2019 21:52

meyenburg1975 hat geschrieben:Ich sehe ehrlich gesagt aber auch keinen (generellen) Vorteil von kurzfristigen Pachtverträgen für den Verpächter. Unter 6 Jahren mach ich eigentlich nur bei "besonderen" Umständen...


Wer sich mit der Geldpolitik, Finanzmärkten befasst, die Hintergründe kennt, auf die ich jetzt nicht näher eingehen will, wird als Verpächter derzeit keinen Pachtvertrag über 2 oder 3 Jahre hinaus abschliessen.

Ich hab einen Großteil meiner Eigenfläche verpachtet und das nur noch von Jahr zu Jahr ( automatische Verlängerung ) und das obwohl der Pächter meine Flächen zu 100 % die nächsten Jahre behalten kann. Aber so bin ich frei, besonders was den Preis angeht, sollte die Inflation doch irgendwann davonlaufen.
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Re: Pacht für ein Jahr?

Beitragvon eifelrudi » Fr Jun 21, 2019 9:03

ich gehöre dann wohl auch zu der aussterbenden Spezie, da ich auch fast nur Eigenland bewirtschafte.
Was ich feststelle ist bei den Pächtern folgendes:
Wirtschaftlich vertretbarer Pachtpreis mit Gewinnaussicht : meist ordenliche Bewirtschaftung mit langfristiger Strategie
Erhöhter Pachtpreis : Meist kurzfristig Gewinn optimierte Strategie Pacht wird bezahlt
Überhöhter Pachtpreis: Meist werden die Wegebankette etc mit aufgerissen, die Grenze wird beim Nachbar zu eigenen Gunsten ausgelegt und damit alles schneller geht werden Vorgewende etc auf die Nachbarsflächen ausgelagert und die wege zu Unzeiten mit schwerem Gerät beschädigt.Die Pacht kommt ein, zwei Jahre dann sieht man sich vor Gericht. Pachtverträge werden oft nicht verlängert.
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