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Pacht kündigen

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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31 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Pacht kündigen

Beitragvon Hirschdocnik » Mi Apr 30, 2008 19:52

Hallo Leute,
habe Fläche gekauft und will diese selbst bewirtschaften. Wie kündige ich am besten dem Pächter, der eine mündliche Pachtverhältnis hat. Die Pächterin hat sich beim Bvb sagen lassen das sie nach Kündigung noch zwei weitere Jahre bewirtschaften darf. kennt einer ne gute Kündigungsvordruck, finde nichts oder kennt einer ne lösung um die Pächterin mit ihren Pferde los zu werden?
Gruß
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Beitragvon Waldbesitzer » Do Mai 08, 2008 11:58

Hallo haben das selbe Problem. Wenn der Pächter immer pünktlich gezahlt hat muss man die zwei jahre Kündigungsfrist einhalten auch wenn Vertrag mündlich. Was hast du den mit den Flächen vor ?
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Beitragvon Hirschdocnik » So Mai 11, 2008 10:22

Ich will die Fläche umbrechen und wieder in Ackerland umwandeln. Mir wäre lieber ich könnte Flächen pachten als zu kaufen, aber in unserer Gegend kann man nur kaufen, wenn man Flächen sucht.
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Beitragvon hans g » So Mai 11, 2008 10:29

Hirschdocnik hat geschrieben:Ich will die Fläche umbrechen und wieder in Ackerland umwandeln. Mir wäre lieber ich könnte Flächen pachten als zu kaufen, aber in unserer Gegend kann man nur kaufen, wenn man Flächen sucht.

versuch doch,der pächterin ne ersatzfläche zu besorgen.
hans g
 
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Beitragvon Hirschdocnik » So Mai 11, 2008 14:36

Selbst Grünland wird benötigt. Wie gesagt, es sind keine freie Flächen zu bekommen.
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Beitragvon H.B. » So Mai 11, 2008 15:04

Ich hab den selben Fall, da kommst du leider nicht raus. Das deutsche Pachtrecht ist zu eigentumsfeindlich, und die Einstellung der Pächter meist zu planwirtschaftlich.
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Beitragvon gerd gerdsen » Sa Mai 24, 2008 16:56

kauf bricht pacht nicht, ich halte das für eine der sinvollsten regeln .
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Beitragvon eiermann3000 » Do Sep 11, 2008 21:09

Hallo ich hätte da noch ne Frage

Wie ist es wenn ich die Fläche von 5ha Gekauft habe und der Pacht vertrag läuft noch so 6 Jahre,
ich dem Pächter müdlich gesagt hab das ich jetzt eigentümer der Fläche bin und er denn pacht nun mich zahlen muß!!!

Nun ist es so das am 1.4.08 die hälfte der pacht an mich gezahlt werden müßt und die andere hälfte im november wie ist wenn bis jetzt noch nicht gezahlt wurde muß ich ihn schriftlich aufforden oder ist es ein grund das pacht verhältnis sofort zu kündigen?!
(Ich würde die Fläche nämlich gerne auch selbst bewirtschaften)
Wer früher stirbt ist länger Tot**
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Beitragvon hans g » Do Sep 11, 2008 21:23

du musst erst einmal mahnen,hättest du schon am 1.5.08 machen sollen :!:
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Beitragvon H.B. » Fr Sep 12, 2008 8:08

§ 594e Außerordentliche fristlose Kündigung aus wichtigem Grund

(1) Die außerordentliche fristlose Kündigung des Pachtverhältnisses ist in entsprechender Anwendung der §§ 543, 569 Abs. 1 und 2 zulässig.

(2) Abweichend von § 543 Abs. 2 Nr. 3 Buchstaben a und b liegt ein wichtiger Grund insbesondere vor, wenn der Pächter mit der Entrichtung der Pacht oder eines nicht unerheblichen Teils der Pacht länger als drei Monate in Verzug ist. Ist die Pacht nach Zeitabschnitten von weniger als einem Jahr bemessen, so ist die Kündigung erst zulässig, wenn der Pächter für zwei aufeinander folgende Termine mit der Entrichtung der Pacht oder eines nicht unerheblichen Teils der Pacht in Verzug ist.



Von einer Abmahnung weiß ich nichts.


Nochmal zurück zu Gerd: Das seh ich ganz anders, absolut!
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Re: Pacht kündigen

Beitragvon H.B. » Fr Sep 12, 2008 20:51

Schlitzohr hat geschrieben:Gerd hat vollkommen recht......Der Käufer eines Grundstückes tritt in das Pachtverhältnis des Verkäufers ein........


Was soll daran gut sein? Der Pächter meist auch Gelegenheit zu kaufen, wenn ers nicht braucht, muß ers auch nicht weiterbewirtschaften.

Wenn ers braucht, kann ers ja kaufen. Ein Bauer mit Anstand tritt die Fläche einem Käufer mit Eigenbedarf ab, wir sind ja nicht im früheren Russland.
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Re: Pacht kündigen

Beitragvon hans g » Fr Sep 12, 2008 20:58

H.B. hat geschrieben:
Wenn ers braucht, kann ers ja kaufen. Ein Bauer mit Anstand tritt die Fläche einem Käufer mit Eigenbedarf ab, wir sind ja nicht im früheren Russland.

nicht jeder hat die kohle,um fläche zu kaufen,sondern sind meistens die,die bauland hatten.
je mehr bauland,desto seltsamer benehmen die sich--jedenfalls hier.
da ists gut,dass es eindeutige gesetze gibt.
hans g
 
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Beitragvon "schwabe" » Sa Sep 13, 2008 8:27

Zitat: Waldbesitzer:
Wenn der Pächter immer pünktlich gezahlt hat muss man die zwei jahre Kündigungsfrist einhalten auch wenn Vertrag mündlich.


Gott sei Dank ist das so, -- wo kämmen wir den hin wenn man von heute auf morgen oder sagen wir mal (( innerhalb weniger Monate )) seine womöglich teuer aufgedüngte Pachtfläche hergeben müsste !

Das gleiche läuft bei uns im Ort derzeit ab, kaum ist der Getreidepreis etwas gestiegen, meinen diese Hobbybauern sie müssten wieder selbst auf ihrer Fläche rumwurschteln !

Was ja auch erstmal sein gutes Recht ist schliesslich gehört demjenigen auch dieser Acker.

Aber : Wenn der Preis wieder unten ist und denjenigen das Umtreiben der Fläche wieder zu blöd geworden ist geben sie die Fläche nach ein paar Jahren wieder ab.

Das Problem an der Sache ist nur das man dann die vorher super in Schuss-gehaltene Ackerfläche wieder "unter aller Sau" zurückbekommt !!!

-- Quecke soweit das Auge reicht !
-- Nährstoffmäßig absolut chaotisch !

So eine Pachterei treibt einen echt zum Wahnsinn
"Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand, denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon hat"
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Beitragvon ChrisB » Sa Sep 13, 2008 11:28

Hallo Schwabe,
dass ist aber nicht überall so.
Wenn sich die Landwirte Einig sind, bleibt das mit den Pachtzahlungen im Rahmen.
Biogasanlagen bezahlen auch nur was der Markt verlangt, auf keinen Fall mehr.
Das sind in der Mehrheit Kaufleute und die habe nichts zu verschenken.
Die einzigen die mal mehr bezahlen sind in der Regel "Pferdeleute" aber das ist die Ausnahme,
es gibt auch Eigentümmer die wollen keine Ampferwiesen.
Also das sind nur meine persönlichen Erfahrungen!
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Beitragvon Gress » Sa Sep 13, 2008 18:22

Hier hat die Änderung des erneuerbaren Energiegesetzes die Pachten für z.B. gute Ackerflächen von knapp 400 Euros auf 800 bis 1000 ,- katapultiert ..... wenn der Bauer vom Staat 1nen Euro an Subventionen wittert zahlt er lieber drauf als von diesem Geld zu lassen ....?

Da wir hier auch nur durch Flächenzupacht in der Lage waren die Betriebsvergrösserung Stallneubau plus Flächenzuwachs zu schaffen , ist mir ein gewisser Kündigungsschutz schon sehr recht.

Ob das mit Engstirnigkeit im weitesten Sinne zu tun hat, möge jeder selbst entscheiden , ich finde es schlicht unerlässlich das meine Arbeit zumindest durch eine angemessene Vorwarnzeit geschützt ist!

Und wenn jeder Landwirt , oder auch nur die "Elite" die mal bleiben sollte in der Lage wär (also rein aus den ldw. Erlösen natürlich) alle Flächenerweiterungen durch ZUKAUF zu leisten. Dann kann ja nicht viel verkehrt sein an den Preisen für unsere Erzeugnisse ...

Warscheinlich reicht mein Horizont nicht , aber ich sehe nur den Weg der Reinvestition in Grund und Boden bei ausserordentlichen Erlösen, sei es durch Bauland , einen ererbten Betrieb ect.

Aber aus der Scholle und dem Tier dies zu erwirtschaften halte ich für unmöglich. Gönne es denjenigen aber natürlich sehr wohl :wink: die die Möglichkeiten haben und hatten.
Gress
 
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