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Pachten einer Fläche wo Klärschlamm ausgebracht wurde ?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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18 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Pachten einer Fläche wo Klärschlamm ausgebracht wurde ?

Beitragvon A.Wölfel » Mo Jan 02, 2017 18:26

Servus zusammen ! :?

ich hätte gern euere Meinungen zu dem Thema "Pachten einer Fläche wo der jetzige (noch) Pächter Klärschlamm ausbringen lässt" !
Der Aktuelle Besitzer würde mir seine Fläche ca 3,5 ha an mich verpachten !
bin aber unsicher wie das mit dem Klärschlamm ist, ich bewirtschafte eine Ackerfläche von ca 15 ha. ( Weizen,Mais,Raps,Gerste )

Wie ist eure Meinung

Danke schon mal dafür :D
A.Wölfel
 
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Re: Pachten einer Fläche wo Klärschlamm ausgebracht wurde ?

Beitragvon T5060 » Mo Jan 02, 2017 19:05

Im Gegensatz zu allem anderen sind Klärschlamm und Klärschlammflächen bestens untersucht, sowie gut mit allen Nährstoffen versorgt.
Da kann man heute froh sein, ein solche gut bewirtschaftete Fläche weiter bewirtschaften zu dürfen.

Klärschlamm ist weitaus weniger belastet, als z.B. zugekaufte Rohphosphate.

Klärschlammäcker haben einen guten ph-Wert.

Über die Schwermetallfreisetzung von Äckern und Grünlandflächen mit niedrigem ph-Wert schweige ich besser.
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Re: Pachten einer Fläche wo Klärschlamm ausgebracht wurde ?

Beitragvon john6630 » Mo Jan 02, 2017 19:21

Hallo

Wir bringen schon 20 Jahre Klärschlamm in fester Form auf unsere Äcker aus, bis jetzt kann ich nichts negatives Berichten.
Vor jeder Antragstellung wurden Bodenproben genommen, es hat nie Probleme mit dem Landratsamt gegeben.
Nimm das Feld bevor es ein andere pachtet.

mfg
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Re: Pachten einer Fläche wo Klärschlamm ausgebracht wurde ?

Beitragvon Manfred » Mo Jan 02, 2017 19:37

Auf welche Werte genau werden denn der Klärschlamm und die Böden untersucht?
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Re: Pachten einer Fläche wo Klärschlamm ausgebracht wurde ?

Beitragvon Puma155 » Mo Jan 02, 2017 19:49

Bei uns gibt es Landhändler die das Getreide nicht annehmen,wenn Klärschlamm drauf war!
Ich weiß ja nicht was du mit deinem machst?
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Re: Pachten einer Fläche wo Klärschlamm ausgebracht wurde ?

Beitragvon springsa » Mo Jan 02, 2017 20:45

Bei uns Österreich gibt es Förderprograme wo kein Klärschlamm auf Äcker ausgebracht werden darf , den das wäre in den Programmen verboten Gibt's das bei euch auch ?
mfg Springsa
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Re: Pachten einer Fläche wo Klärschlamm ausgebracht wurde ?

Beitragvon A.Wölfel » Mo Jan 02, 2017 20:45

Ja genau das meine ich das der Händler es nicht an nimmt bzw ich später Probleme bekomme das schädliche Stoffe nachgewiesen werden !
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Re: Pachten einer Fläche wo Klärschlamm ausgebracht wurde ?

Beitragvon berger901 » Mo Jan 02, 2017 21:02

Ich würde mich bei meinen Abnehmern erkundigen, bei einen Vertrag mit AMA -Schlachtrinder(Österreich) ist Klärschlammausbringung verboten,
wie weit zurück weiß ich auch nicht.

Berger
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Re: Pachten einer Fläche wo Klärschlamm ausgebracht wurde ?

Beitragvon T5060 » Mo Jan 02, 2017 21:33

Die gelebte Lebenswirklichkeit ist, dass wenn das Getreide was mit KS gedüngt wurde, von den Landhändlern nicht angenommen würde, die KS nicht haben wollen, deren Silos fast vollständig leer blieben.
Noch Fragen ?
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Re: Pachten einer Fläche wo Klärschlamm ausgebracht wurde ?

Beitragvon Ulikum » Di Jan 03, 2017 10:59

:mrgreen:

ob Klärschlamm oder nicht ist einzig und allein ein Frage der Verwertung der Feldfrüchte.

Zu den Analysen, (in Hessen)
In der Anlage bei Klärschlamm zwei mal im Jahr - die vollständige Analyse kann bei der Kläranlage eingesehen werden.
Bodenproben, alle 3 Jahre Nährstoffe alle 10 Jahre große Untersuchung mit Schwermetallen. (Lufa)
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
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Re: Pachten einer Fläche wo Klärschlamm ausgebracht wurde ?

Beitragvon Estomil » Do Jan 05, 2017 10:47

Also hier im Nordwesten wird quasi nix mehr an Klärschlamm ausgebracht. Pachtverträge enthalten standardmässig diese klausel. Wir haben durch unseren gülleüberschuss allerdings auch entsprechende alternativen.
Der Grund warum hier niemand mehr Klärschlamm haben will liegt in den schlechten Erfahrungen der vergangenen jahrzehnte. Da würde reichlich schmuh bei dieversen lohnunternehmen betrieben. Von belastetem klärschlam über viel zu Grösse Mengen bis dahin, dass der Bauer nicht mal wusste das es Klärschlamm war was ausgebracht wurde und er von schweinegülle ausgegangen war.

Da hat es reichlich Ärger gegeben weswegen das heute niemand mehr will.

Ich gehen zwar davon aus, dass die anlysen und Kontrollen da heut eine gewisse Reinheit garantiert. Ich selbst wollte es jedoch niemals auf dem acker haben. Dafür ist mein Vertrauen deutlich zu gering gegenüber dieversen Händlern.
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Re: Pachten einer Fläche wo Klärschlamm ausgebracht wurde ?

Beitragvon Puma155 » Do Jan 05, 2017 16:34

T5060 hat geschrieben:Die gelebte Lebenswirklichkeit ist, dass wenn das Getreide was mit KS gedüngt wurde, von den Landhändlern nicht angenommen würde, die KS nicht haben wollen, deren Silos fast vollständig leer blieben.
Noch Fragen ?


Also bei uns wäre das egal wenn hier alle Klärschlamm ausbringen dann kommt bei Landhandel das ganze Getreide mit Schiff
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Re: Pachten einer Fläche wo Klärschlamm ausgebracht wurde ?

Beitragvon Ulikum » Fr Jan 06, 2017 8:29

Estomil hat geschrieben:Also hier im Nordwesten wird quasi nix mehr an Klärschlamm ausgebracht. Pachtverträge enthalten standardmässig diese klausel. Wir haben durch unseren gülleüberschuss allerdings auch entsprechende alternativen.
Der Grund warum hier niemand mehr Klärschlamm haben will liegt in den schlechten Erfahrungen der vergangenen jahrzehnte. Da würde reichlich schmuh bei dieversen lohnunternehmen betrieben. Von belastetem klärschlam über viel zu Grösse Mengen bis dahin, dass der Bauer nicht mal wusste das es Klärschlamm war was ausgebracht wurde und er von schweinegülle ausgegangen war.

Da hat es reichlich Ärger gegeben weswegen das heute niemand mehr will.

Ich gehen zwar davon aus, dass die anlysen und Kontrollen da heut eine gewisse Reinheit garantiert. Ich selbst wollte es jedoch niemals auf dem acker haben. Dafür ist mein Vertrauen deutlich zu gering gegenüber dieversen Händlern.


:mrgreen:
Sehr vernünftige Einstellung,
nur das alle beschriebenen Probleme mehr darauf zurückzuführen waren das Gier Hirn frist.
Nordwesten-
Ist das nicht die Gegend in Deutschland mit der höchsten Nitratbelastung
mit der höchsten Viehdichte
mit den meisten Biogasanlagen
dort wo auch noch heute jeden Tag Gülle aus den Nachbarländern in den Güllelagern verschwindet. .
? ? ?
Mir persönlich wäre die Halbwertzeit bei einigen Phosphordüngern zu lange.
Übrigens da die Nährstoffe bei Volldünger nie 100 Prozent ergeben was um himmelswilllen ist der Rest?
Zuletzt geändert von Ulikum am Fr Jan 06, 2017 9:00, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Pachten einer Fläche wo Klärschlamm ausgebracht wurde ?

Beitragvon T5060 » Fr Jan 06, 2017 8:44

Ulikum hat geschrieben:Übrigens da die Nährstoffe bei Volldünger nie 100 Prozent ergeben was um himmelswilllen ist der Rest?


*lach* ja... die Volldünger, ihre Nährstoffgehalte und ihre Begleitstoffe.
Die orginären Stickstoffdünger wie KAS oder Harnstoff kann man als sauber bezeichnen.
Der Rest ... naja..... billig eingemischter Abfall und NIE Uran - oder schwermetallfrei.
Kali strahlt von natur aus mehr wie ein AKW, Phosphor hat immer ordentlich Uran und Schwermetalle mit bei.
Die Trennhilfsstoffe machen im Boden Schwermetalle gängig usw.

Volldüngerpartien erlebt wo das Kali aus Kainit/Rohsalz bestand und die NaCl-Gehalte so hoch waren, dass der Mais oder die Bohnen nicht mehr richtig leben wollten.

Wer seinen Klärschlamm von einem kommunalen Anbieter bekommt, kann beruhigt schlafen.
Einzig problematisch wird immer mehr der GoreTex / Teflonabrieb. Beides gehört eigentlich verboten.
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Re: Pachten einer Fläche wo Klärschlamm ausgebracht wurde ?

Beitragvon derOKI » Fr Jan 06, 2017 9:30

In meiner Lohnerzeit haben wir einiges an eingedickten Klärschlamm ausgebracht.
Was mich stören würde, wäre schon der ganze Müll der im Klärschlamm war. Glasscherben, Intimtextilien, Verhüterli, und allerlei anderen Kram...
Weiß nicht ob man das auf dem Feld haben möchte :roll:
Dazu die Sache mit den Schwermetallen und anderen, nach heutigen Grenzwerten vielleicht okay, aber wie sehen die Grenzwerte in 30Jahren aus?
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