Interessante Zeiten, die da gehandelt werden. Ich zum Beispiel kenne es so, daß während des laufenden Jahres jederzeit gekündigt werden kann und die Zeiten dann wie folgt aussehen:
Grünland: kann der Pächter dann noch das folgende Wirtschaftsjahr nutzen
Ackerland: kann dann noch zwei Wirtschaftsjahre genutzt werden.
Anderes Vereinbarungen sind da natürlich immer möglich.
Grundsätzlich gilt aber: ein Eigentumswechsel beendet einen Pachtvertrag nur dann, wenn dieses so im Vertrag (schriftlich) vereinbart wurde (allerdings auch dann erst mit Ablaufen des Wirtschaftsjahres).
Was ich aber im eingangsbeitrag nicht verstehe:
Der Vorbesitzer hat verpachtet, der Verkäufer weiß dazu aber nichts genaues - wie geht das? Ist der Verkäufer Erbe des Vorbesitzers? Oder warum weiß er nichts davon? Was hat er mit der Fläche gemacht?
Wenn der Vorbesitzer (als zwei vor dem TE) die Fläche verpachtet hat, dann müßte er ja immer noch die Pacht kassieren ???
Würde mich da dann einfach mal mit dem Ortslandwirt unterhalten, wer die Fläche nutzt (die wissen sowas meistens, zumindest haben die eine Idee, wen man fragen könnte).

