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pastor verklagt krankenkasse

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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20 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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pastor verklagt krankenkasse

Beitragvon hans g » Do Okt 29, 2009 7:38

pastor i.R. verklagt seine krankenkasse auf übernahme der kosten für VIAGRA.
Az.7C179/08----also,aufmerksam verfolgen!wer weiss,wozu mans mal gebraucht :D
hans g
 
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Re: pastor verklagt krankenkasse

Beitragvon Obelix » Do Okt 29, 2009 8:10

Weil solche und ähnlich gelagerte "Genussfälle" von der Krankenkasse übernommen werden, ist unser Krankenversicherungssystem in Schwierigkeiten.

Ich verstehe z.B. nicht, warum Folgekosten von Schönheits-OP's gezahlt und die Versichertengemeinschaft damit belastet werden muss. Während anderseits wirklich Kranke den Rotstift zu spüren bekommen.

Es kann auch nicht sein, dass private Krankenkassen sich nur die gesunden hochverdienden Menschen herauspicken und denen, dadruch, dass Sie nur gesunde nehmen brauchen, billigste Preise ermöglicht. Während anderseits die gesetzlichen Kassen (und damit der Normale Beitragszahler) mit den Kranken belastet wird, die die Privaten Kassen nicht wollen. Damit finanziert der normale Pflichbeitragszahler den reichen Privatversicherten eine billige Sausse. Man fragt sich, wer sich so etwas ungerechtes ausgedacht hat. Konnte man die Privatkassen nicht gesetzlich verpflichten, alle Menschen - ohne Gesundheitsprüfung - zu nehmen?

Grüße
Obelix
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Re: pastor verklagt krankenkasse

Beitragvon Meini » Do Okt 29, 2009 8:12

Soll doch beeten der Geile Sack.


"HER GOTT DU HAST MIR DIE KRAFT GENOMMEN,NUN NIMM MIR AUCH DEN WILLEN"
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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Re: pastor verklagt krankenkasse

Beitragvon hans g » Do Okt 29, 2009 8:20

Obelix hat geschrieben:
Es kann auch nicht sein, dass private Krankenkassen sich nur die gesunden hochverdienden Menschen herauspicken und denen, dadruch, dass Sie nur gesunde nehmen brauchen, billigste Preise ermöglicht. Während anderseits die gesetzlichen Kassen (und damit der Normale Beitragszahler) mit den Kranken belastet wird, die die Privaten Kassen nicht wollen. Damit finanziert der normale Pflichbeitragszahler den reichen Privatversicherten eine billige Sausse. Man fragt sich, wer sich so etwas ungerechtes ausgedacht hat. Konnte man die Privatkassen nicht gesetzlich verpflichten, alle Menschen - ohne Gesundheitsprüfung - zu nehmen?


stimmt so nicht---die privaten machen NUR günstige kurse für jüngere,aber bei älteren gibts saftige zuschläge---und dann gibts strategen,die DANN wieder zurück in die gesetzliche wollen :roll:
.....das eigentliche problem der krankenkassen ist der BETRUG durch ärzte und apotheker,die SEHR kreative abrechnungsmodelle entwickelt haben(mit hilfe der pharmaindustrie)---und die politik schaut zu :roll:
hans g
 
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Re: pastor verklagt krankenkasse

Beitragvon Obelix » Do Okt 29, 2009 8:31

hans g hat geschrieben: stimmt so nicht---die privaten machen NUR günstige kurse für jüngere,aber bei älteren gibts saftige zuschläge---und dann gibts strategen,die DANN wieder zurück in die gesetzliche wollen :roll:

Ja, und die können bis zum 55 Lebensjahr problemlos wieder zurück. Schönwetterzeit in der Privaten Krankenkasse. Wenns im Alter dann ernst wird und Behandlungskosten gezahlt werden sollen, zurück in die gesetzliche Krankenkasse. Die dummen gesetzlich Versicherten tragen das ja einfach mit über höhere Beiträge - ohne dass sie sich wehren können.

hans g hat geschrieben: ... das eigentliche problem der krankenkassen ist der BETRUG durch ärzte und apotheker,die SEHR kreative abrechnungsmodelle entwickelt haben(mit hilfe der pharmaindustrie)---und die politik schaut zu :roll:

Daher arbeiten ja auch über 95 % der Ärzte über sogenannte "Abrechnungstellen", damit sie sich selber die Hände nicht schmutzig machen und evtl. wegen Falschabrechnung belangt werden können. Was diese "Abrechnungstellen" alles aus einer unscheinbaren einfachen Diagnose herausholen ist phänomenal.

Grüße
Obelix
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Re: pastor verklagt krankenkasse

Beitragvon meyenburg1975 » Do Okt 29, 2009 9:06

hans g hat geschrieben:
Obelix hat geschrieben:
Es kann auch nicht sein, dass private Krankenkassen sich nur die gesunden hochverdienden Menschen herauspicken und denen, dadruch, dass Sie nur gesunde nehmen brauchen, billigste Preise ermöglicht. Während anderseits die gesetzlichen Kassen (und damit der Normale Beitragszahler) mit den Kranken belastet wird, die die Privaten Kassen nicht wollen. Damit finanziert der normale Pflichbeitragszahler den reichen Privatversicherten eine billige Sausse. Man fragt sich, wer sich so etwas ungerechtes ausgedacht hat. Konnte man die Privatkassen nicht gesetzlich verpflichten, alle Menschen - ohne Gesundheitsprüfung - zu nehmen?


stimmt so nicht---die privaten machen NUR günstige kurse für jüngere,aber bei älteren gibts saftige zuschläge---und dann gibts strategen,die DANN wieder zurück in die gesetzliche wollen :roll:
.....das eigentliche problem der krankenkassen ist der BETRUG durch ärzte und apotheker,die SEHR kreative abrechnungsmodelle entwickelt haben(mit hilfe der pharmaindustrie)---und die politik schaut zu :roll:


Wir bräuchten einen reelen Ausgleich zwischen den KKs hinsichtlich ihrer Versichertenstruktur, jeder Patient sollte von seiner KK pro Quartal eine (verständliche) Abrechnung bekommen um eine Kontrolle durch den Versicherten zu ermöglichen und endlich eine Positivliste für Medikamente um das nautzlose Zeugs aus den Apotheken zu verbannen. Die Apothekenpreisbindung sollte übrigens auch aufgehoben werden.
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Re: pastor verklagt krankenkasse

Beitragvon Steve » Do Okt 29, 2009 9:45

Obelix hat geschrieben: Damit finanziert der normale Pflichbeitragszahler den reichen Privatversicherten eine billige Sausse.



Mal angenommen der "normale Pflichtbeitragszahler- prozentsatz" wird erhöht, dann sinkt nach deiner Logik der Beitrag der Privaten.
Kann ich so nicht ganz nachvollziehen.

Gruß Steve
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Re: pastor verklagt krankenkasse

Beitragvon Chattenjoki » Do Okt 29, 2009 9:57

Hans, Du schreibst "Pastor", dann ist es sicher kein Katholik.
Aber es könnte ein Mormone sein, schon klar, dass der Via gra benötigt.
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Re: pastor verklagt krankenkasse

Beitragvon hans g » Do Okt 29, 2009 11:05

Chattenjoki hat geschrieben:Hans, Du schreibst "Pastor", dann ist es sicher kein Katholik.
Aber es könnte ein Mormone sein, schon klar, dass der Via gra benötigt.

ein ev.pastor i.R.---die sind noch "gut beisammen" und wollen halt noch "irdische genüsse" erleben :D
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Re: pastor verklagt krankenkasse

Beitragvon Bastelsepp » Do Okt 29, 2009 12:03

mal meine Gedanken dazu:
Die Krankenkasse sollte solidarisch sein. Also müssten alle einzahlen! Egal ob Abgeordneter, Beamter, Rentner, Arbeiter, Angestellter, Millionär, Vorstand oder Sonstwas. Zudem wäre die Bürgerversicherung, der sich keiner entziehen kann die Lösung für "in die private Flüchtlinge"...
Dadurch müsste sich der Beitragssatz doch auch spürbar senken lassen.
Hier dürfte aber keine Kopfpauschale kommen (der Vorstand mit x00.000 Euro zahlt genausoviel wie die Putzfrau mit x00 Euro????) sondern wie bisher ein prozentualer Anteil des Monatsverdienstes (dann zahlt der Vorstand anteilig genausoviel wie die Putzfrau!).
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Re: pastor verklagt krankenkasse

Beitragvon maexchen » Do Okt 29, 2009 12:19

Chattenjoki hat geschrieben:...dann ist es sicher kein Katholik. ...

über 50% aller katholischen Geistlichen haben für sich das Zölibat aufgegeben ... (vermutlich, weil sie kein Viagra brauchen :mrgreen:)
maexchen
 
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Re: pastor verklagt krankenkasse

Beitragvon hans g » Do Okt 29, 2009 13:34

maexchen hat geschrieben:über 50% aller katholischen Geistlichen haben für sich das Zölibat aufgegeben ...

biste dir sicher---ob der PAPST das weiss :oops: :D
hans g
 
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Re: pastor verklagt krankenkasse

Beitragvon Bastelsepp » Do Okt 29, 2009 14:29

schimmel hat geschrieben:...solange der Einzelne kein Bewusstsein für Kosten entwickelt, so lange wird das System nicht finanzierbar sein... ich bin für Eigenbeteiligung..dann überlegt man sich, ob man wegen jedem Zipperlein zum Arzt rennt...
Reini


Vielleicht bin ich zu "links" aber für mich gilt hier: Solidargemeinschaft (und Kostenkontrolle bei Ärzten und Krankenversicherungen!).
Die Versicherung bezahlt die nötigen Behandlungen.
Wer sich Fett absaugen lassen will, Viagra braucht, Falten glätten lässt, der kann sich ja privat versichern.
Behandlungen, die Leben retten und Lebensqualität erhalten oder wiederherstellen, gehören von der Versicherung bezahlt --> das steigert die Lebensqualität aller und auch die Produktivität (für alle Liberalen ihren Anteil.....).
Diese Sicherstellung der Gesundheit und Lebensqualität der Gesellschaft gehört von einer Versicherung getragen, in die ALLE gleichberechtig und gerecht einzahlen (keine unterschiedliche Belastung am Einkommen gemessen, keine "Flüchtlinge" daraus).

Alles auf mehr Selbstbeteiligung hinauslaufen zu lassen ist für mich der absolut falsche Weg. Es führt dazu, dass Arme noch kränker werden, Vorsorge vernachlässigt wird. Das schwächt alle, kostet unter dem Strich viel mehr und lässt berechtigten Unmut aufkommen!
Das sollten alle Befürworter von mehr selbstbeteiligung mal bedenken.
Mein Eindruck ist, es sind zunehmend diejenigen, die es sich leisten können, die nach noch mehr Selbstbehalt rufen.

Dein angesprochenes "Gefühl für Kosten" darf nicht auf der Strecke bleiben. Generika, Kontrolle von Ärzten und Krankenkassen, Straffungen in der unsäglich wasserköpfigen Verwaltung der Krankenkassen müssten angegangen werden.

Wird aber bei uns wohl kaum passieren, dafür sitzen zuviele Leute in den Vorständen, Gremien und Regierungen, die davon immer noch profitieren.
Es wird lieber am schwächeren Ende der Nahrungskette gespart. Hier geht es schneller.....
Ob sich das hoffentlich irgendwann mal rächt....

(Mir ist immer noch eine Reportage in Erinnerung. Ging um einen Fahrradkurier in New York, der seine junge Familie damit ernährt. Er hat einen riskanten Job und ein Unfall würde seine Familie komplett in den Ruin treiben. Er kann sich aber keinen Schutz vor dem Ruin leisten. da eine Krankenversicherung viel zu viel kosten würde (Risikozuschläge des Jobs, Familie mit versichert....)....

Wo ist hier der Gewinn für alle, Schimmel?
Dahin führt uns der Weg, wenn ich deinen Post richtig deute (und das ganze (schwarz-gelbe) Drumherum....)
Wollen wir das? Scheinbar schon, das Volk hat ja schließlich gewählt :klug:
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Re: pastor verklagt krankenkasse

Beitragvon Steve » Do Okt 29, 2009 14:47

Bastelsepp hat geschrieben:(und das ganze (schwarz-gelbe) Drumherum....)
Wollen wir das? Scheinbar schon, das Volk hat ja schließlich gewählt :klug:


Na ja, die "Roten" waren jetzt ja 12 Jahre an der Regierung (beteiligt). Und jetzt ist es so, wie es ist.


Gruß Steve
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Re: pastor verklagt krankenkasse

Beitragvon Bastelsepp » Do Okt 29, 2009 15:07

Ich gebe dir Recht, das Bewusstsein für die eigene Gesundheit (Rauchen, Übergewicht, Alkohol,...) fehlt sehr oft.

Ich sehe das aus meiner Sicht als junger, soweit gesunder, gesetzlich Versicherter: Ich brauche die KK relativ wenig, mache meine Vorsorge-Untersuchungen und Impfungen soweit es braucht. Dafür zahle ich einen beträchtlichen Teil meines Lohnes in die Versicherung ein, immer im Bewusstsein, dass ich damit auch meine Oma zuhause mit finanziere (was ich - im Verständnis des Systems - ja auch gerne mache).

Jetzt stört mich: das die Beiträge immer höher werden, die KK aber (auch vor der Wirtschaftskrise) immer mehr jammern es reicht nicht.
Das sich Vorstände z.B. der BKK Mobil Oil Gehaltserhöhungen von 30.000 Euro genehmigen (bin dann dort ausgetreten).
Das Ärzte falsch abrechnen.
Das sich besser verdienende aus diesem System ausklinken können, wobei gerade sie diejenigen wären, die durch gute Gesundheit und angemessene Beiträge das System entlasten und stabilisieren könnten.
Das jede KK ihr eigenes, großes Verwaltungsgebäude braucht und einen großen Vorstand gut bezahlen muss....

Wie soll ich als junger Mensch eigene Vorsorge betreiben, wenn ich weiterhin gehörig in ein altes System einzahlen MUSS?
Und wenn ich - wie bei der privaten Altersvorsorge - in der momentanen Lage davon ausgehen muss, dass alles eingezahlte Geld bei meiner Auszahlung entweder weg oder zumindest nichts mehr wert ist?
Das "alte" Rentensystem als Generationsvertrag hat einen Inflationsverlust von 0! (die Nachteile des demografischen Wandels mal ausgeklammert.

Hier kommt mir die Milchmädchenrechnung der ganzen Riester-Renten-Prospekte wieder in den Sinn: "Sie zahlen xx.000€ ein und erhalten dann nach 40 Jahren xx0.000€. Also glatt verzehnfacht. Aber woher will das ganze System die verzehnfachung denn nehmen???? Wenn alle riestern würden, woher kommt dann das Geld für 10x soviel Auszahlung? Das ist doch alles eine riesige Luftnummer!

Ein skandinavisches System will ich doch gar nicht. Wenn nur die Erwerbstätigen zahlen, ist das nicht solidar!
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